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The Nibiruan
STALKERs Fresh Act October 2010


Finnland zeigt sich einmal mehrals guter Nährboden für bemerkenswerte Acts, STALKER stiess auf diese hier durch Zufall und war dermassen beeindruckt, dass die Kür zur nächsten Band des Monats ein logischer Entschluss schien. Aber überlassen wir nun den Jungs selbst das Feld...

Bitte stellt euch doch mal vor, die Band und die einzelnen Musiker, also wer macht was und warum, wie hat alles angefangen, wieso spielt ihr welche Instrumente und seit wann?
Lauri: The Nibiruan ist ziemlich neu in der finnischen Szene. Offiziell wurde die Band 2009 gegründet und besteht aus 6 Mitgliedern, Asim Searah (vocals), Silver Ots (guitars), Lauri Koskenniemi (guitars), Eerik Purdon (bass), Petri Mäkipää (drums) und Lari Sorvo (live keyboards). Jeder von uns hat einen unterschiedlichen musikalischen Hintergrund und die Inspiration Musik zu machen kam für jeden aus einem anderen Grund, aber was uns vereint ist der Drang aufzutreten und Musik zu kreieren, einprägsam, groovy und wo das Spielen Spass macht. Ich habe mit 10 Jahren angefangen Gitarre zu spieln, aber mich erst als Teenager so richtig reingehängt und ich glaube, alle anderen haben auch in etwa in diesem Alter ihre musikalischen Karrieren begonnen.


Welche sind eure anderen Projekte/Bands, und wo habt ihr vorher gespielt, ehe ihr in dieser Band zusammengekommen seid?
Lauri: Derzeit spielen drei von uns (Eerik, Lari and I) auch in einer anderen Band namens SHEAR. Petri drummt für Ghoul Patrol und Fleshred, und Asim agiert nebenbei noch als Troubadour. Vor der Gründung von "The Nibiruan" hat jeder von uns in einigen Bands gespielt, unter anderem in Amoral, Omnium Gatherum, Elenium, Selfblind etc.

Die Geschichte, wie ihr zueinander gefunden habt, ist wirklich abenteuerlich – kannst du uns da eine Kurzfassung schildern?
Lauri: In 2007 haben Eerik und ich die Idee, eine neue Band zu gründen diskutiert und später, im Frühjahr 2009 hatten Eerik und Silver eine ähnliche Diskussion. Eerik zählte dann 1+1 zusammen, brachte uns beide anderen zusammen und hoffte, dass sich so etwas ergibt. Von diesem Zeitpunkt an entwickelte sich die Band bis zum heutigen Line-Up. Das ist wirklich die kürzestmögliche Fassung all der Begebenheiten, die zur Gründung von The Nibiruan geführt haben.

Was steckt hinter dem Bandnamen, was bedeutet er oder worauf beruht er?
Lauri: Tja, zuerst einmal wollten wir einen originellen Namen haben, den noch keine andere Band benutzt hat. Wir hatten so einige Ideen, ehe wir uns auf "The Nibiruan" einigten. Hier handelt es sich nicht nur um einen wohlklingenden Namen, da steckt auch einiges dahinter. Laut Maya-Kalender erscheint im Jahr 2012 ein neuer Planet am Himmel, der das Ende einer Ära anzeigt. Dieser Planet wird meist als "Nibiru" bezeichnet, dieser Name stammt aus der Sumerischen und Babylonischen Astronomie. Wir wollen uns selbst hier aber nicht als Gottheiten hinstellen, oder göttliche Wesen, was ja meist mit dieser Art von Mythologie in Verbindung gebracht wird. Und wir haben sich nichts mit all den pseudo-wissenschaftlichen Religionen zu tun, die sich massenweise im Internet finden.

Euer Sänger hat ja einen ziemlich ungewöhnlichen nationalen Background für einen Heavy Metal Vokalisten – Asim, kannst du vielleicht kurz erzählen, wie du nach Finnland gekommen bist und du dich dem Metal verschrieben hast?
Asim:  Tja, gut, da ist was dran. Ich stamme aus Pakistan, und wegen meinem Onkel bekam ich im Alter von 4 Jahren Ronnie James Dio zu hören, und seitdem ist Dio mein Idol, ein Lehrer und die grösste Inspiration für meine Musik. Als ich 12 Jahre alt war, hat mir mein Onkel eine Gitarre gekauft, und da war es dann wohl um mich geschehen, seit dem wollte ich ein Musiker werden, und hier bin ich nun. Ich kam im November 2007 zum Studieren nach Finnland, und natürlich für die Musik. Ich hatte mich schon im Alter von 4 Jahren dem Metal verschrieben, ich hatte mir so ungefähr alles reingezogen – und tue es noch immer – was es sonst noch an Musik gibt, aber ich habe Metal immer geliebt.


Warum macht ihr diese bestimmte Art von Musik, wie würdet ihr sie definieren?
Lauri: Ich finde, dass die Musik schwer in einem Genre einzuordnen ist. Wir haben uns einige Ideen von verschiedenen Stilrichtungen herausgesucht, um eine interessante Mischung aus Melodie, Aggression und Harmonie zu erzeugen. Da ist für jeden was dabei, von Blastbeats bis Chill-Out-Melodien und atmosphärischen Teilen, was nun aber nicht heisst, dass es in jedem Song einen Refrain gibt, wo sich Mitträllern lässt, oder dass sich in jedem Song 3-4 Breaks befinden.

Wer ist für das Songwriting vorantwortlich, wie funktioniert das im allgemeinen bei euch, durch Jammen oder so?
Lauri: Silver und ich schreiben die Sachen meistens gemeinsam, obwohl es nun ein paar neue Songs gibt, die von einem von uns alleine geschrieben wurden. Eerik schreibt die Texte und dann arbeiten Asim und ich im Proberaum daran, die Gesangslinien zu kreieren und festzulegen. Die Texte sind auch eine grosse Sache für uns – es scheint, dass viele Metalbands nicht wirklich gründlich an Texten arbeiten, und so kommt da oft nur hirnloses Gebrabbel raus, nur um sowas wie eine Gesangsmelodie zu erschaffen. Meist wirken solche Texte ziemlich naiv und sind auch langweilig zu lesen oder anzuhören. Wir versuchen, so etwas zu vermeiden.

Worum geht es in den Texten, was inspiriert euch?
Eerik: Das ist eine schwere Frage, denn ich habe da keinen bestimmten Rahmen oder Themenkreis, auf den die Texte beschränkt sind- The Nibiruan ist keine Konzept-Band, was Texte betrifft. Die meisten Songs drehen sich um diverse Aspekte des Lebens und um spirituelle Transformation. Ich beziehe mich da auf vielfältige Einflüsse, aber ich schätze die grösste Inspiration hier ist ein irischer Dichter namens William Butler Yeats, ich verehre sein Werk und seine Art, die mondäne Seite wie auch die magische Seite des Lebens in seinen Gedichten zu verschmelzen.

Habt ihr sowas wie eine Band-Philosophie?
Silver: Einfach was zu erschaffen, auf das wir alle verdammt stolz sein können!

Was macht ihr, wenn ihr nicht Musik macht?
Silver: Alle von uns studieren unterschiedliche Sachen und arbeiten.


Eure erste EP – wie entstand sie, wie lang dauerte es, wo habt ihr die Ep aufgenommen, wie wars, wo kann man diese Platte kriegen? Wer war am meisten aufgeregt drüber?
Silver: Wir kriegten die Songs im Herbst 2009 fertig und nahmen sie gleich Anfang 2010 mit unserem guten Freund Mikael Grönroos auf. Er ist ein sehr fähiger Produzent und alter Freund. Wir nahmen die Songs im Studio in seiner Schule auf, hauptsächlich am Wochenende, und wir fanden es alle total aufregend. Ich kann mcih noch an das Gefühl erinnern, als wir fertig waren – auch wenn wir uns genau in diesem Moment auflösten, wir haben hier so eine tolle Musik geschaffen, dass es das Ganze absolut wert war. Du kannst alle Songs von unserer Webseite downloaden oder dort auch die CD bestellen. Die CD gibt es auch bei unseren Gigs zu kaufen.

Ihr habt ja gerade ein paar Gigs gespielt – wie wars?
Silver: Diese werden immer besser, wir gewinnen mehr Selbstvertrauen und sind locker genug auf der Bühne, sodass es ein unterhaltsamer Gig wird.

Wovor habt ihr am meisten Angst, wenn ihr live spielt? Ist es einfacher, in Helsinki Gigs zu kriegen, oder ausserhalb der Stadt, wie ist die Lage für Label-lose Bands in Finnland, wenn es um Gigs geht?
Silver: Die grösste Angst hat wohl mit Equipment-Versagen zu tun, oder dass wir wie Schrott klingen. Eeriks Bassverstärker alleine benötigt schon einen NASA-Techniker, um den zum Laufen zu kriegen! Wir hatten bisher nur einen Gig ausserhalb von Helsinki, und in der Stadt gibt es immer wieder jede Menge Freunde, die zum Gig kommen, was toll ist, aber auch total nervös macht. Alles in allem gibt es viele Venues, aber leider gibt es nur eine Handvoll halbwegs nette Locations, wo Leute aller Altersschichten reinkommen, und die sind alle für Demo-Bands ein wenig zu gross. Für Leute unter 18 gibt es eigentlich nur ein Venue in Helsinki, um grössere Acts anzusehen.

Kannst du einige Anekdoten aus dem Bandleben erzählen?
Asim: Ich glaube, das könnte unsere Rückreise von Lauris Sommerhütte sein. Tja, es war nach Sonnenuntergang, Lauri fuhr und ich sass vorne, Silver und seine Freundin und deren Hund hinten im Auto. Ich erinnere mich genau, dass wir uns gerade das neue Album von "Dream Theater" anhörten und den Song "A Nightmare to Remember". Weil ich etwas müde war, nickte ich doch etwas ein,und als ich gerade dabei war, das zu tun, hörte ich alle aufschreien, ich öffnete die Augen und MIST, ich kann mit Sicherheit behaupten, das war wirklich A NIGHTMARE TO REMEMBER (ein unvergesslicher Alptraum), so ein verdammter Elch stand mitten auf der Strasse,und wir fuhren voll in ihn rein. Gottseidank haben wir alle überlebt, aber Lauris Auto war total hinüber. Wir riefen die Polizei und so, aber das interessante war, als die Polizistin ankam wollte sie nur meinen Ausweis sehen – kein Wort davon, wie es mir nun ging oder so.


Das Internet – Segen (hinsichtlich Promotion,Facebook etc) oder Fluch (illegale Downloads) – wie seht ihr das? Wie nutzt ihr das Internet?
Asim: Tja, es ist mit Sicherheit ein tolles Werkzeug, und Facebook war wirklich gut für uns. Ich erinnere mich, wir stellten unseren Gig im Tavastia (Helsinkis berühmtester Rock-Club) als Event in Facebook rein und versammelten nur deswegen so eine wirklich ansehliche Menge. Ich meine, wir sind noch keine namhafte Band, also müssen wir uns keine Sorgen machen, dass unsere Songs illegal runtergeladen werden. Aber das ist definitiv nicht nett, die von der professionellen Seite her gesehen. Wie du weisst, steht es um die Verkäufe generell ziemlich schlecht, Bands verdienen kaum was, aber ich könnte da nun keine Entscheidung “Segen oder Fluch” treffen. Ich würde sagen, wir nutzen das Internet für Promotion und auch dazu, den Kontakt mit den Fans aufrecht zu erhalten.

Was habt ihr in naher Zukunft geplant, was sind eure kühnsten Träume?
Silver: Wir planen, ein paar neuen Songs zu schreiben und falls wir keinen Label-Deal ergattern, dann werden wohl selbst ein Full-length Album aufnehmen. Songs zu schreiben hat die oberste Priorität, da wir im Moment ja noch nicht so viele haben!

Eure letzten Worte an die STALKER-LeserInnen...
Lauri: Vergesst nicht, uns zu STALKEN auf www.thenibiruan.com und checkt die STALKER Website, was so an coolen Sachen abgeht!

http://thenibiruan.com/
http://www.myspace.com/thenibiruan
Autor: Klaudia Weber, photos: Kristina Sundman, Tage Rönnqvist
Eingetragen am: 2010-09-30

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