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Graveborne
STALKERs Fresh Act August 2011


Sommer: Es ist zu heiß, die Sonne brennt vom Himmel und Leute sind zu gut gelaunt. Es ist offensichtlich, dass Kälte, Dunkelheit und Elend benötigt werden, und was wäre dafür besser geeignet, als die Black Metal Band GRAVEBORNE aus Finnland als unseren Fresh Act für August zu wählen. STALKER traf die zwei Bandmitglieder Raato und Kalmo, um über GRAVEBORNE und Black Metal im allgemeinen zu reden.


Hallo! Bitte stellt euch kurz vor. und was ist eure Rolle in der Band GRAVEBORNE?
Raato: Hi, Ich bin der Sänger Raato.
Kalmo: Kalmo, Bassist.
Raato: Er schreibt auch die Songs, ist also ein wesentliches Multitalent.
Kalmo: Nun, ein paar der Songs, aber alle Bandmitglieder schreiben Songs.



Könnt ihr auch etwas über die anderen Bandmitglieder erzählen, die heute nicht hier sind?
Raato: Unser Gitarrist Brutalust schreibt ebenfalls ziemlich viel, und dann haben wir unsere zwei „Alten,“ welche die Band gründeten, Marchosias und Pentele - Schlagzeuger und der andere Gitarrist.
Kalmo: Die Band wurde vor drei Jahren von den zwei Jungs gegründet, Brutalust und ich kamen vor zwei Jahren hinzu. Wir hatten dann unser erstes Demo noch mit einem anderen Sänger, und Raato trat der Band vor eineinhalb Jahren bei.

Seid oder wart ihr auch in anderen Musikprojekten involviert?
Kalmo: Ja, in einigen Projekten. Unser Gitarrist Marchosias spielt bei Black Crucifixion.
Raato: Unser Schlagzeuger war auch mal Tour-Schlagzeuger für Black Crucifixion.
Kalmo: Ich war in einem anderen Black Metal Projekt involviert.
Raato: Ich spielte Bass in der Band Snowgarden, aber dann entschied ich mich für meine Leidenschaft, welche Black Metal ist, sang bei GRAVEBORNE vor und kam rein.
Kalmo: Auf jeden Fall ist für alle Mitglieder GRAVEBORNE das Hauptprojekt.

Wie würdet ihr die Musik von GRAVEBORNE beschreiben, und was sind eure musikalischen Einflüsse?
Kalmo: Natürlich Black Metal, aber ich denke, man könnte eher sagen, Hass und Energie sind unsere Einflüsse. Alle die Jungs hören und machen sehr viel Musik. Es gibt Einflüsse von jeglicher Art von Musik. Wir versuchen einfach nur, etwas zu spielen, was wir mögen, und das ist für gewöhnlich schnell und melancholisch.
Raato: Von Anfang an wurden wir mit Bands wie Gorgoroth oder Impaled Nazarene verglichen, oder als etwas wie Black Metal mit Groove beschrieben. Wir hören auch progressive Musik, und ich bin ein großer Blues Fan.
Kalmo: Jedoch halten wir es roh, groovy und simpel und nicht sehr progressiv mit GRAVEBORNE.
Raato: Die Hauptsache ist die Emotion und die Kraft der Musik. Ich denke also, wir sind recht einzigartig in der Hinsicht, dass wir all diese Einflüsse verbinden, nicht nur musikalisch aber auch lyrisch. Ich will nicht selbstgefällig klingen, aber wir sind musikalisch sehr begabte Menschen.


Kalmo, du sagtest du schreibst einige der Songs. Kannst du uns was über den Songwriting Prozess erzählen?
Kalmo: Bei mir ist es oft so, dass ich eine Gitarre nehme und ein paar Riffs spiele, eine Woche später spiele ich sie nochmal und eine Woche danach spiele ich sie im Proberaum und füge ein paar andere Riffs hinzu. Schlussendlich beginnt es so ein Lied zu formen. Andere schreiben jedoch entschlossener als ich.
Raato: Es ist immer eine kollektive Anstrengung im wahrsten Sinne des Wortes. Jemand beginnt immer diesen Prozess, aber dann hat jeder etwas zu sagen, und der Song entwickelt sich dadurch, dass jeder an ihm baut.
Kalmo: Am Ende passiert es manchmal, dass sich die Songs sehr unterscheiden von dem, was ich erst plante, aber auch besser. Das ist das Gute daran, Musik zusammen mit anderen zu machen.

Raato, du schreibst die Lyrics. Worum geht es dabei? Ihr habt zuvor auch Melancholie erwähnt und bei dem letzten Konzert unlängst hatte ich gelegentlich das Gefühl, dass es etwas in die Richtung Depressive Black Metal tendiert.
Raato: Ich denke, in erster Linie sind wir eine extreme Metal Band, ich würde uns also nicht gerne in eine gewisse Richtung definieren, aber wenn, lyrisch gesehen, Black Metal nicht deprimierend ist, was dann? Hast du jemals positiven Black Metal gehört? Ich denke, es kommt einfach nur von den grundlegenden menschlichen Erfahrungen wie Einsamkeit, Enttäuschung, Wut, Elend und Realität. Das hat im Moment ein großer Einfluss auf mich. Falls man schwarzmütig ist, tendiert man dazu, sich auf die schlechten Dinge des Lebens zu konzentrieren, aber es geht definitiv nicht darum, sich selbst depressiv und nieder zu machen. Es geht darum sich umzusehen, Dinge zu sehen, die wirklich beschissen sind und um Dinge die ich hasse, von denen es bedauerlicherweise viele gibt. Darum, denke ich, geht es in der Kunst. Es geht darum Gefühle auf musikalischer, lyrischer oder welche Ebene auch immer zu reflektieren, und das sind nun mal eher die schlechten Dinge des Lebens. Es ist ziemlich normal, dass Songtexte, oder was auch immer man macht, diese Art von Atmosphäre wiedergeben.

Wir haben schon erwähnt, dass ihr vor einigen Wochen im PRKL Klub in Helsinki aufgetreten seid. Habt ihr auch schon woanders gespielt, und was war euer größter Erfolg bis jetzt?
Kalmo: Unsere größter Erfolg war letztes Jahr auf dem Nummirock Festival.
Raato: Ja, das würde ich auch sagen, weil es eines der legendärsten Metal und Rock Festivals in Finnland ist. Wir gelangten dorthin durch einen Wettbewerb. Es war wirklich toll dass Six Feet Under für GRAVEBORNE aufgewärmt hat (beide lachen). Wir waren die letzte Band am Freitag. Es war wirklich großartig. Ich würde sagen, dass dies unser größter Sieg bisher war, aber jedes Konzert ist ebenso wichtig oder sogar wichtiger. Alles wird die ganze Zeit einfach größer und größer - zumindest gefühlsmäßig.

Und gibt es auch schon Pläne für die Zukunft? Werden mehr Konzerte kommen?
Raato: Keine Konzerte, aber das erste Album „Pure Negativity“ wird hoffentlich dieses Jahr veröffentlicht.
Kalmo: Eigentlich ist das Mastertape schon seit Dezember fertig. Es wartet schon so lange, wir wollen es einfach nur veröffentlichen.
Raato: Wir hatten beinahe einen ziemlich großen Deal mit einem Label, welches ich nicht nennen werde, aber wir wurden ziemlich hängen gelassen. also mussten wir nach einem anderen suchen. Im Moment warten wir auf das Cover-Design. Es ist fast fertig, das Album sollte daher ziemlich bald kommen.
Kalmo: Demnächst erhältlich!


Lasst uns jetzt etwas allgemeiner über Black Metal sprechen. Als Mittel-Europäer nahm ich Black Metal immer eher als etwas norwegisches oder schwedisches wahr, und Finnland, zumindest in meiner Wahrnehmung, scheint eine nicht so große Rolle in der Szene zu spielen. Gibt es einen Grund dafür, oder liege ich einfach nur falsch?
Beide: Du liegst falsch (lachen).
Kalmo: Es hängt davon ab wen du fragst. Natürlich ist der norwegische Black Metal überall auf der Welt der „Original“ Black Metal. Aber in Finnland gab es Black Metal Bands wie Barathrum, welche aktiv waren seit Bewegung in der Sache ist.
Raato: Ich denke, es war nicht nur eine norwegische Sache, sondern eher eine skandinavische Erfindung. Ich meine, wir haben Bands welche wirklich anerkannt und geschätzt sind, unter anderem Impaled Nazarene, aber es braucht immer diese eine spezielle Band, wie Bathory oder Mayhem, die den nächsten Gang einlegen. Was Mayhem für die skandinavische Zone getan hat, in dem sie die ganze Idee herausbrachten, was Black Metal eigentlich ist - Unberechenbarkeit, Wahnsinn, deine Umgebung und was um dich herum passiert, vollkommen zu begreifen und dies in der brutalsten Art und Weise widerzuspiegeln. Darum haben die Norweger soviel vollbracht und es gab auch viele andere einflussreiche Bands von Norwegen, wie zum Beispiel Dimmu Borgir. Musikalisch denke ich aber, ist die Qualität in jedem Land dieselbe. In Schweden hatten wir Dissection, Marduk und jetzt Watain.
Kalmo: Möglicherweise gibt es dort einfach nur mehr Rivalen als in Finnland.
Raato: Ja wahrscheinlich. Die Szene ist hier ziemlich klein. Ich denke nicht, dass die Leute wirklich glauben, dass man hier damit Geld machen kann...
Kalmo:...Es ist wahr, man kann hier damit kein Geld machen...
Raato:...Ja stimmt, man kann nicht. Das könnte also der Grund sein, aber qualitativ sind wir genau so gut wie die anderen.

Ein paar letzte Worte an die STALKER LeserInnen?
Raato: An all die Leute, tot, lebendig oder noch langsam sterbend - ruht in Frieden. Hört weiter extreme Musik!
Kalmo: Entfesselt die Hölle auf Erden und kommt zu Konzerten!

Webseite: www.myspace.com/graveborne



Autor: Andreas Fuchs, photos: Band
Eingetragen am: 2011-08-01

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