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Human Debris
Fresh Act März 2013


Die Hamburger Band "Human Debris", besteht aus Seb (Gitarre/Gesang), Flo (Bass), Ken (Drums) und Dan (Gitarre). STALKER.cd entdeckte diese kleine Perle des Death Metal der alten Schule durch einen unserer ehemaligen Fresh Acts of the Month - Confession By Silence, wo Dan spielte. Mit ihren sozialkritischen Texten und der eigenen Note im Sound, konnten Human Debris bei uns punkten.

Human Debris heißt grob übersetzt so viel wie menschlicher Abfall. Bezieht sich euer Bandname auch auf bestimmte Inhalte eurer Texte, bzw. hat einen bestimmten Hintergrund, oder habt ihr den Namen gewählt, weil er einfach cool klingt?
Als die Band vor 12 Jahren gegründet wurde, gab es mehrere Namen zur Auswahl. Wir hatten uns vorher aber schon zum Ziel gesetzt, die zahllosen psychischen und zwischenmenschlichen sowie sozialen Abgründe menschlicher Natur in unseren Texten zu reflektieren. Diese spielen, damals wie heute, für uns eine zentrale Rolle in unserem Leben und dieses ist von vielen auch auf ihr eigenes Leben projizierbar. Daher haben wir uns für den Namen Human Debris, der als gleichnamiger Songtitel der Band "The Haunted" existiert, entschieden, da wir fanden, dass er gut zu diesem Gedankengut passt.



Man kann sehr gut eure Einflüsse aus der Oldschool-Schmiede raushören und so manches Mal erinnerte mich das auch an Amon Amarth, obwohl ihr hier und da auch für diesen Bereich fast schon ungewöhnliche Elemente wie cleane Vocals oder akustische Gitarren benutzt. Habt ihr euch bewusst an einer Band wie z.B. Amon Amarth orientiert oder war das ein natürlicher Prozess, der sich beim Songwriting raus kristallisiert hat?
Man muss sagen, dass sich der Musikstil während der Jahre immer wieder weiterentwickelt bzw. angepasst hat. Human Debris versucht, sich stetig weiterzuentwickeln, offen zu sein für neue Einflüsse und nicht stehen zu bleiben. Die Musik und die Songs, die uns berühren, die Texte die uns erstaunen lassen und nachdenklich stimmen, die Inspiration, die wir seit Jahren aus unterschiedlichster Musik gesammelt haben, gepaart mit den eigenen Erlebnissen bringt jeder einzelne Musiker beim Songwriting mit ein. Man sagt uns häufig nach, dass sich unsere Musik ein wenig nach Bands wie ”In Flames”, ”Disillusion”, “Opeth” und „Amon Amarth“ anhört und einige Folk, Prog und klassischen Heavy Elemente.

Ich habe mal völlig zufällig euren Bassisten, Flo, am Hamburger Hauptbahnhof getroffen, der mir einen eurer Flyer in die Hand gedrückt hat, was ich persönlich cool fand. Ihr legt also auch wert auf traditionelle Werbemittel wie Flyer verteilen, wo doch heute wohl fast 99% jeglicher Musiker nur noch das Internet nutzen, weil es billiger und effektiver ist. Investiert ihr gerne in solche Mittel oder ist es eher ein notwendiges "Übel" das unverzichtbar ist?
Flo ist da tatsächlich der absolute Vorreiter in der Band und absolut nicht Kontaktscheu, was fantastisch ist! Er spricht häufig Leute an, von denen er meint, dass ihnen unsere Musik gefallen könnte – hängt denen Flyer, Aufkleber, Buttons o. Ä. um. Jeder in der Band hat den „Auftrag“ bei möglichst vielen Gelegenheiten Leute auf uns und unsere Musik aufmerksam zu machen. Genau für diesen Zweck haben wir tatsächlich keine Kosten und Mühen gescheut und möglichst diverse, auffällige Werbeartikel wie Flyer und Aufkleber produziert. Diese zu erstellen, zu verteilen und dabei in Erinnerung zu bleiben - etwas, an das sich die Leute erinnern, ist unsere Intention. Wir haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht und nutzen deshalb weiterhin beide Kanäle, die „Oldschool-Werbung“ und natürlich das Internet.



Was hat euch angetrieben, gerade in der heutigen Zeit noch eine Band zu gründen, wo doch mittlerweile selbst im Metal immer mehr Musiker davon sprechen, dass es bald sinnlos werde, noch Alben aufzunehmen und zu veröffentlichen, weil damit eh nichts mehr zu holen sei. Der Trend geht ja (leider) auch ganz klar zu überbesetzten, massiven Touren. Was ist euer Motivator?
Die Band existiert ja schon seit unserer Schulzeit (2001). Schon dort haben wir häufig über die neuesten Musikerscheinungen im Heavy Metal - Bereich philosophiert und diese natürlich auch gehört. Schnell kristallisierte sich heraus, dass das reine “Hören” der Musik uns nicht ausreicht. Wir entschlossen uns sehr schnell, unseren musikalischen Helden nachzueifern und eine Band zu gründen. Für uns zählt damals wie heute die Freundschaft, musikalische Leidenschaft, die Chance seine Ideen und Vorstellungen in der Musik zu verwirklichen, die Kreativität zum Musikmachen und die Liebe zur Musik, Leute zu begeistern und besonders das Endergebnis: eine Platte, auf die wir stolz sein können und wollen, und vor allem die darauf folgenden Liveauftritte. Davon zehrt man und es ist letztendlich eine Belohnung. Die wirklich harte Arbeit, die wir über eine lange Zeit in den kreativen Prozess des Musikschreibens gesteckt haben, ermüdet schon. Es bringt trotz alledem viel Spaß, aber für uns ist das Ziel auf der Bühne zu stehen, um endlich die neuen Stücke zu präsentieren. Wir sehen uns definitiv als Liveband. Auf der Bühne fühlen wir uns wohl und dort können wir ein direktes Feedback bezüglich unserer Arbeit erfahren. Aber vor diesem Genuss kommt bekanntlich die Arbeit.

Setzt ihr zielstrebig daran mal gut Geld mit der Musik zu verdienen, oder bleibt es eure Leidenschaft, die über der Kohle steht, um qualitativ gute Musik zu machen?
Wir sind definitiv zielstrebig und lassen unsere Ziele nicht aus den Augen bzw. stecken uns immer neue. Wir wollen primär Spaß haben, qualitative hochwertige Musik schreiben und einfach unserer Leidenschaft frönen: der Kreativität zum Musikmachen und der Liebe zur Musik. Das ist unsere Therapie im Leben. Wir setzen hohe Ansprüche an uns und unserem Schaffensprozess. Wenn wir am Ende des Tages mit unserer Arbeit zufrieden sind und stolz auf uns sein können, haben wir, denke ich, alles richtig gemacht. Wir wünschen uns daneben natürlich nichts mehr, als dass unsere Musik andere Leute begeistert und am besten nicht mehr loslässt. Wir investieren für unser Projekt gerne Geld und Zeit. Wenn wir eines Tages damit Geld verdienen könnten, würden wir uns natürlich sehr freuen – wäre ein netter Nebeneffekt … davor kommen aber noch einige andere, wichtige Schritte. Die Kohle steht nicht an erster Stelle.

Die Review zum Debüt-Album von Human Debris findet ihr hier!

Die Website der Band ist: www.humandebris.de.

Autor: Dennis Kathmann, photos: Human Debris
Eingetragen am: 2013-02-28

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