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At Odds With God
STALKERs Fresh Act – September 2007


Dieser Melodic Death Metal Act aus den USA – dem Death Metal Mekka Florida, Ft. Lauderdale – hat mich mit dem Debütalbum „Earning Damnation“ schlicht aus den Socken gehauen (lest die STALKER Rezension). Daher war ich doch überrascht zu erfahren, dass diese Band noch keinen Plattendeal hat... Frontfrau und Chef-Grunzerin Nina erklärt hier warum und erzählt ein wenig mehr von AT ODDS WITH GOD:



Bitte stelle doch mal jedes Bandmitglied mit typischen Eigenschaften, Macken etc. vor.
Zunächst mal muss ich sagen, dass alle von uns für die Band leben, unsere gesamte Zeit geht nur für die Band drauf... die Band und unsere Musik bedeuten uns alles. So nebenbei sind wir auch die besten Freunde.

Diego (Montoya): Gitarre. Das „Rückgrat“ der Band, Gründungsmitglied von At Odds With God, und er hat immer einprägsame Riffs und Soli auf Lager. Technisch gesehen ist er der am weitesten Fortgeschrittene von uns. Gitarrespielen ist für ihn das Leben. Er ist sehr stabil und ausgeglichen und projiziert diese Stabilität auch auf andere. Visionär, intelligent, und er behält die friedliche positive Atmosphäre in der Band. Auch ist er ein guter Kommunikator und Diplomat.

Alejandro (Maya): Gitarre. Der „Philosoph“ in der Band, er schloss sich als erster Diego an. Die beiden waren enge Freunde und ergänzen sich prächtig beim Komponieren, denn sie schreiben die Songs gemeinsam. Er ist unglaublich kreativ... Was auch immer er an Melodie liefert, es berührt dich einfach. Er spielt auch Klavier und einige weitere Instrumente... er steht auf Metaphysik und ist ständig am Forschen. Eher introvertiert als extrovertiert, aber voller Humor und ein Schwerarbeiter.

Rob (Stokes): Bass. Der „gute Geist“ der Band, immer positiv, motivierend und voller Energie. Ein unglaublicher und aufmerksamer Bassist. Rob kreierte auch den Bandnamen. Er hört alle möglichen Musikrichtungen und ist definitiv das Gegenteil von engstirnig. Er integriert manchmal Funky Bass Slapping in unsere Musik. Immer dazu aufgelegt, mit uns abzuhängen. Immer mit der Einstellung, „wir sind eine große Familie“.


Moises

Moises (Lujan): Drums. Der „Musikexperte“ in der Band, was Death und Black Metal betrifft. Er ist ein ziemlich komplexer und tiefgründiger Charakter, voller Emotionen und Kreativität, das sich in seinen Kompositionen für unsere Schlagzeug-Muster ausdrückt. Er nimmt die Band sehr ernst mit positiver Attitüde und macht eine Menge in Richung Band Kommunikation und PR, um neue Fans zu finden.

Nina (Saile); Gesang. Ich wünschte, jemand anders würde das beantworten... Ich denke, ich bin das einzige weibliche Wesen in der Band, und ich hab zu viel Testosteron in meinem Blut... haha, Scherz... Vielleicht bin ich der „Organisierer“ in der Band. Mein Motto ist immer: Hab eine Idee – mach einen Plan – tu es noch heute. Und dann bin ich auch wohl die „visuell Kreative“ in der Band. Was du siehst, ist auf meinen irren Ideen aufgebaut. DA ich ein Aufnahmestudio leite, das sich auf extreme Musik wie Metal spezialisiert hat, wurde das Album von mir aufgenommen und gemischt ... also habe ich vielleicht ein wenig zu unserem musikalischen Charakter beigetragen? Zuguterletzt verarbeite ich auch noch meine Philosophie in den Texten jedes einzelnen Songs, wo ich die Tabus in der Gesellschaft, Religion unterbringe, und auch Persönliches... aber fassen wir uns kurz. Was noch ... ich hab zu viel Energie und zu viele Ideen... ich wünschte, die Tage wären länger als sie sind...

Wie hat alles angefangen?
Zitat aus der Band-History: In der ersten Phase der Band in 2002 waren es Diego Montoya (Git) und Dario Camacho (dr), die die Originale von vier der sieben Tracks auf „Earning Damnation“ schreiben. Weil die anderen Bandmitglieder nicht so viel Zeit hatten, suchte sich Diego andere Musiker, um seine Visionen zu verwirklichen und fand schließlich Alejandro, Moises und Rob Ende 2003. Sie schrieben die bereits existierenden Songs um, gaben schnellere Drumbeats und seltsames Timing dazu, machten die Gitarrenriffs schneller und komponierten einprägsame Gitarrensoli.At Odds With God machten einige Sängerwechsel durch, ehe sie 2004 Nina fanden, die gerade von Schweden nach Südflorida gezogen war. Sie veränderte einige der Lyrics in den bereits existierenden Songs, so dass sie ihre Person und die Bandphilosophie besser repräsentierte, konnte sich aber erst völlig beim Schreiben ihrer eigenen Texte für die neuen Songs „Thunder Of Wrath“ und „Prey On the Weak“ entfalten.


Diego

Wer sind eure Vorbilder, was sind eure wichtigsten musikalischen Einflüsse?
Jeder von uns hat verschiedene Bands, die wir uns anhören und die uns wahrscheinlich auf die eine oder andere Art beeinflussen. Es ist definitiv schwedisch/skandinavischer Death Metal, der uns aus irgendeinem Grund im Blut liegt.

Ich weiß, dass Diego u. a. Dissection, Megadeth, Death, Amon Amarth, In Flames mag; Alejandro steht auf technischen Death Metal, wie etwa Necrophagist, er mag auch Dimmu Borgir oder Death. Robs Einflüsse kommen von Iron Maiden und so, Moises ist ein großer Dissection und Dream Theater-Fan, auch von Watain, Arch Enemy, Decapitated. Und ich ... Gleich nach dem Aufwachen hör ich mir jeden Morgen Nile an, Vader, Suffocation, Rotting Christ, Bloodbath... zu viele auf meiner Liste.

Was macht ihr für Musik?
At Odds With God machen Melodic Death Metal, gemischt mit Thrash- und Black Metal Elementen.

Wen oder was wollt ihr mit eurer Musik erreichen? Was ist euer Traum?
Wenn uns jemand nach einem Gig anspricht oder ein Fan auf unserer Website oder bei Myspace eine Nachricht hinterlässt, dass sie unsere Musik mögen – dass sie gerne unsere CD hören – das ist genau das, worum es uns geht: Unsere Musik mit Menschen zu teilen, die sie mögen. Wir wollen niemandem unsere eigene Einstellung und Philosophie aufdrängen, aber wenn wir jemanden erreichen können, der „auf Kriegsfuß steht“ mit irgendwas, das unsere Gesellschaft und Kultur als Tabu/Gesetz abgestempelt hat und dann seine/ihre eigene Wahrheit gefunden hat... tja, das ist ein Plus.

Auch würden wir gerne Leute erreichen, die vorher nicht so auf Death Metal standen und dieses Genre neu entdecken mit all den großartigen Bands, die es hier gibt... die Grenzen überschreiten. Unser Traum? Siehe oben... aber es wäre toll, vor tausenden Leuten zu spielen oder mit einer unserer Lieblingsbands auf Tour zu gehen. Und am wichtigsten ist, weiterhin kreativ zu sein und für lange lange Zeit gute Songs zu schreiben.


Alejandro

Wer schreibt die Musik / Texte, oder sind alle in der Band eingebunden?
Jeder von uns trägt je nach Instrument was zur Musik bei. Für gewöhnlich entsteht ein neuer Song so: Diego und Alejandro kommen mit der Melodie an, Rob schreibt die Basslinie, Moises die Rhythmen und ich dann den Gesang/Texte.

Woher kommt die Inspiration für die Texte?
Wenn ich einen neuen Song höre, mit dem die Jungs ankommen... ich hör einfach zu und plötzlich hab ich eine klare visuelle Vorstellung (fast wie in einem Film) für die Musik, dann setze ich dieses Bild in Worte um. Ich wuchs in einem atheistischen Haushalt auf, also hab ich definitiv eine kritische Einstellung gegenüber der institutionalisierten christlichen Religion...

Wieso habt ihr noch kein Label gefunden?
Da wir in meinem „Heimstudio“ Gorgol Productions aufgenommen haben, war es nicht wirklich wichtig, ein Label zu finden, das uns die Produktion finanziert. Nun ist die CD über unser eigenes At Odds With God-Label erschienen und wir nahmen Kontakt mit verschiedenen Vertriebsfirmen auf, aber es ist noch nichts entschieden.

Wie ist derzeit die Lage für eine Death Metal Band in Florida/in den USA?
Die Death Metal Szene in Florida ist wieder am Wachsen... es gibt eine ziemlich starke DM Gemeinschaft hier im Süden Floridas und in ganz Florida, eine Menge toller neuer Bands... du findest sie alle bei Myspace. Das tolle ist, dass die die meisten Bands hier miteinander in Kontakt stehen, befreundet sind und sich gegenseitig unterstützen. Thrash/Death Metal und technischer Death Metal sind wieder im Aufschwung... Melodic DM wie von uns ist eher selten, aber es gibt Fans dieser Richtung hier ... und es wächst.


Nina

Wie reagiert das US Publikum auf einen weiblichen Growler? Gibt es männliche Groupies?
Hehe... doch, männliche „Gropuies“/Fans gibt es tatsächlich. Sie zeigen nur ihre Ehrfurcht nicht so deutlich in der Öffentlichkeit wie die Mädels... wie du dir vorstellen kannst... aber bei den Gigs gibt es viel Gebrüll und Komplimente und Erinnerungsfotos, die gemacht werden... Das US Publikum ist toll. Ich glaube, es ist das Gesamtbild der Band und nicht nur meine Erscheinung als weilbicher Death Metal Growler, die so positive Reaktionen erzeugt. Ich würde sagen, dass ebenso viele Mädels wie Jungd es mögen... besonders cool ist es, wenn eine Menge headbangender Mädels zu sehen sind... was üblicherweise nicht der Fall ist, wenn eine Death Metal Band spielt... auch ist es cool, dass die Jungs zu 100 % eine weibliche DM-Growl-Stimme akzeptieren und respektieren.

Was macht ihr, wenn ihr nicht in der Band aktiv seid (Studium, Beruf)?
Ich bin Tontechnikerin und betreibe mein eigenes Sturio für extreme Musik wie eben Metal... ich mach auch Grafik, Web Design und Artwork für andere Bands. Diego macht Marketing/Management für eine Firma für Ganzheitliche Medizin. Alejandro ist Elektriker, Rob studierte Musik am Konservatorium und studiert noch immer (ich weiß nur nicht, welches Fachgebiet) und jobbt gelegentlich als Koch. Moises macht Renovierungen und installiert Türen.

Was macht ihr, wenn es nix mit eurer Musikkarriere wird?
Wir würden Musik machen – immer. Ich bleibe im Studio-Business mit Gorgol Productions und nehme andere Bans auf, und mische/mastere Musik.

Was haltet ihr von Realtiy TV Shows, wo es darum geht, das nächste Idol zu finden oder eine neue Band zu gründen? Würdet ihr da mitmachen?
Ich sehe so gut wie nie fern ... also hab ich keine Ahnung, worum es hier geht. Was mich betrifft, ich würde da nicht mitmachen. Bei anderen Musikrichtungen ist es vielleicht gut, als Künstler so ein wenig Publicity zu kriegen...


Rob

Was war der aufregendste/enttäuschendste Moment der Bandgeschichte?
Bisher gab es nichts an wirklichen Enttäuschungen. Der aufregendste Moment für mich persönlich war, als tausende CDs vom Kopierwerk ankamen und ich das fertige Produkt mit Booklet und allem in den Händen hielt... das war aufregend... noch so ein Moment war unser allererster At Odds With God Gig Anfang 2006 mit Transmetal (eine bekannte DM Band aus Mexiko), die uns als Support eingeladen hatten.

Was war das Verrückteste, das euch passiert ist?
Naja, dass ich in Florida gelandet bin. Ich wurde in New York/USA geboren, wuchs aber hauptsächlich in Europa auf, in Deutschland, Schweden, England, Portugal, der Schweiz... ich habe in Schweden (Vittsjoe) gelebt und gearbeitet und entschloss mich, einer schwedische Band in Miami den Endmix zu verpassen... in Freund, der hier in Florida ein Studio hat, bot mir an, für ein paar Wochen sein Studio zu übernehmen...nachdem ich mit dem Projekt fertig war, hatte ich mittlerweile die South Florida Metal Community kennengelernt und neue Recording Projekte angeboten gekriegt... erst wars: "Ok - ich bleib für die paar Projekte", und dann bin ich geblieben und geblieben ...und immer noch hier...

Was passierte bei eurem besten/eurem schlechtesten Gig?
Der beste: Jede einzelne Show, die wir spielen, ist eine tolle Erfahrung. Der schlimmste: Als mitten im Set eine Gitarre zu Bruch ging und wir keinen Ersatz dabei hatten – als mussten wir das Set kürzen, und die Leute waren verärgert, sie wollten mehr hören... aber wir hatten noch eine Show ein paar Wochen später und entschädigten sie dann dafür.



Euer Song soll als Hintergrundmusik für einen Cornflakes-Spot verwendet werden, seid ihr einverstanden?
Warum nicht – vielleicht werden die Cornflakes-Esser ja zu Metalfans, hehe.

Auf welchen eurer Songs seid ihr am meisten stolz, und warum?
Auf jeden einzelnen, denn sie alle klingen unterschiedlich. Heute gefällt mir Thunders Of Wrath am besten, morgen könnte es Earning Damnation sein, das hängt von meiner Stimmung ab. Ich weiß, das Moises Black Omen am meisten mag. Alejandro Earning Damnation. Diego Thunders Of Wrath. Rob Prey On The Weak... Ich werd sie mal fragen, um sicher zu gehen.

Was findet ihr toll/total beschissen am Musikerdasein?
Cool ist es allgemein kreativ zu sein. Ich kann nicht wirklich was Beschissenes finden...

Mit welchen Bands würdet ihr gerne auf Tour gehen?
Was mich betrifft, Rotting Christ.

Was ist in naher Zukunft geplant?
Wir gehen Ende des Jahres auf eine zweiwöchige Tour an der Ostküste, wahrscheinlich mit Aghora (mit Ex-Cynic-Mitgliedern). Versuchen, einen nationalen/internationalen Vertrieb fürs Album zu kriegen. Mehr Songs fürs nächste Album schreiben, das Mitte 2008 aufgenommen werden soll. Mehr Gigs spielen.

Band-Website
www.atoddswithgod.com
www.myspace.com/atoddswithgod

Related sites:
www.gorgolproductions.com
www.myspace.com/gorgolproductions
www.myspace.com/beyondthepitproductions
Autor: Klaudia Weber, photos: At Odds With God
Eingetragen am: 2007-09-01

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