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Thytopia
STALKERs Fresh Act – April 2008


„In Booze We Trust“ – das ist ja schon mal eine der Grundvoraussetzungen, um in der Welt des Rock ganz nach oben zu kommen. Thytopia aus Österreich wollen mit ihrem melodiösen Thrash-Death Metal genau das schaffen und sind schon dabei, sich auch ausserhalb der heimatlichen Grenzen einen Namen zu machen. Ihre Livequalitäten haben sie dabei schon seit geraumer Zeit unter Beweis gestellt und nun soll das im Sommer erscheinende Debütalbum, die Band ihrem Ziel noch ein Stückchen näher bringen. Man darf gespannt sein!




Hallo und wie geht’s?
Danke, ganz gut! Wir haben vor kurzem zum ersten Mal in unserer Karriere in Tschechien gespielt und dort scheinbar einen ganz guten Eindruck hinterlassen. So was ist echt gut für die Stimmung.

Wer sind denn Thytopia? Stellt doch die Bandmitglieder mal kurz vor, mit ihren größten Macken und besten Eigenschaften?
Da hätten wir mal Lidia am Mikrofon, deren beste Eigenschaft wohl ihr großes Interesse an allen möglichen Dingen ist. Seien es Kunst, Filme oder die unterschiedlichsten Musikrichtungen. Rich, unser Gitarrist, ist ein extrem ehrgeiziger Musiker, der sehr um Perfektion bemüht ist. Unser Drummer Berny ist ein äußerst liebenswerter Chaot, der ständig gute Laune verbreitet, alleine, weil er da ist. Außerdem kann er sich seine ganze Faust in den Mund stecken (keine Ahnung, ob das eine gute Eigenschaft ist, aber es sollte halt mal erwähnt werden). Zu guter letzt wäre da noch Chris, der Bassist. Seine beste Eigenschaft ist wohl, dass er nach seiner Musikerkarriere auch als Alleinunterhalter weitermachen könnte – soll bedeuten, es gibt kaum etwas, zu dem ihm nicht ein Spruch einfallen würde.
Und was unsere Macken angeht – tja, DAS ist wohl ein Thema, das nicht in einem Musik-Magazin besprochen werden sollte. Wohl eher in „Psychologie Heute“, hehe.



Welche Comic-/Cartoonfiguren würden euch am besten beschreiben?
Rich wäre dann wohl Papa Schlumpf. Er ist hauptverantwortlich für’s gesamte Booking, reißt sich auch sonst ganz schön den Allerwertesten für die Band auf, und hält das Rad am laufen.
Lidia ist der unglaubliche Hulk. Meistens eher im Hintergrund, und ganz das liebe Mädchen von nebenan, aber wenn sie auf der Bühne steht und die ersten Töne singt, hat man den Eindruck, sie wächst wortwörtlich über sich hinaus. Berny ist eine Mischung zwischen dem tasmanischen Teufel und Animal von den Muppets. Setz ihn hinter ein Drumset, und du weißt, was damit gemeint ist. Chris ist wohl der Homer Simpson bei uns. Er macht zwar nie mehr, als unbedingt notwendig ist, aber am Ende kommt dabei trotzdem etwas raus, mit dem man die Zuschauer für ne halbe Stunde unterhalten kann. Der geborene Bassist eben.

Euer Bandname Thytopia hat für mich so einen medizinischen Anklang, ist das beabsichtigt? Wie kamt ihr drauf?
Nein, das war eigentlich nicht beabsichtigt und ist uns bis jetzt noch nicht mal aufgefallen. Eigentlich ist der Name eher eine Anspielung auf „1984“, „Schöne Neue Welt“ und irgendwie auch auf die Welt, in der wir unser Dasein fristen. Trotzdem war es eher eine spontane Idee vor einem Gig.

Gegründet wurdet ihr aber noch unter dem Namen Katharsis...
Stimmt. Leider mussten wir jedoch feststellen, dass der Name scheinbar sehr beliebt ist, und um eventuelle Rechtsstreitereien zu vermeiden, entschieden wir uns zur Namensänderung. Das Gute daran ist, wenn du jetzt unseren Namen bei Google eingibst, erhältst du ca. 2400 Treffer, und jedes Mal sind wirklich WIR gemeint.

Ihr habt die Veröffentlichung eures Debütalbums ja immer wieder verschoben, um mehr live spielen zu können. Wie ist denn der aktuelle Stand der Dinge? Habt ihr schon einen ungefähren Release-Termin oder nen Albumtitel?
Anfang April geht’s ins Studio, und wenn alles nach Plan läuft, sollte die CD bis zum Sommer erhältlich sein. Wer es genauer wissen will, kann ja hin und wieder mal auf unserer Myspace-Seite (www.myspace.com/thytopia) reinschauen. Der Albumtitel steht bis jetzt noch nicht fest, aber er wird bestimmt bald auf unserer Homepage und Myspace-Seite zu finden sein.



Worum wird’s in den Songs gehen? Was ist eure Inspiration?
Die Songtexte handeln von alltäglichen Dingen. Situationen, die man erlebt, oder aber auch einfach Gedanken, die man sich macht. Als Inspiration dienen in erster Linie Begebenheiten, die uns in der einen oder anderen Art und Weise beschäftigen. Das kann ein Gespräch mit anderen Leuten sein, eine Nachrichtensendung, oder auch nur ein Satz aus einem Buch, den man einfach nicht mehr aus dem Kopf bekommt.

Wie werden bei auch im allgemeinen Songs geschrieben?
Einer (meistens Rich oder Berny) taucht mit einigen Riffs, manchmal auch mit einem kompletten Song auf, den wir dann ganz altmodisch im Proberaum durchnehmen. Meistens kommen dann noch Änderungsvorschläge von dem Einen oder Anderen, und am Ende kommt dann ein Song raus, bei dem die ganze Band sich eingebracht hat.

Was ist das Wichtigste, was ein guter Song haben sollte?
Eine klare Linie. Songs, die nach jedem zweiten Takt den Rhythmus oder die Geschwindigkeit ändern, oder Songs, die total überladen sind, zeigen zwar, dass die Musiker ihr Handwerk beherrschen, nur leider ist es ganz schön anstrengend, sich so was länger anzuhören. Ebenfalls wichtig ist auch ein guter Refrain, oder eine Hookline, die sofort ins Ohr geht.

Wie würdet ihr euren Sound in 5 Adjektiven beschreiben?
melodisch, groovig, mitreißend, ausgefeilt, einzigartig



Wie schwer ist es für eine österreichische Band international Fuß zu fassen?
Ich denke mal, nicht schwerer als es für eine Band aus einem anderen Land ist. Es gibt ja auch einige österreichische Bands, die das bereits bewiesen haben. Letztendlich zählt ohnehin mehr, WAS man macht, und nicht unbedingt, WOHER man kommt. Qualität setzt sich durch, egal, wo man zuhause ist.

„In Booze We Trust“ ist das Motto der Band?! Was war bisher euer ausschweifendster Rockstar-Moment?
Keine Ahnung – wenn man sich am nächsten Tag noch erinnern kann, dann war es nicht ausschweifend genug... Aber aus Erzählungen wissen wir von Berny’s exhibitionistischer Ader, einer zerstörten Schaufensterscheibe inklusive darauffolgendem Aufenthalt bei der Polizei. Auszug aus dem dazugehörigen Polizeiprotokoll: „Es stellte sich heraus, dass der Schaden an der Schaufensterscheibe (inklusive Folgeschäden) durch einen Sturz entstanden ist.“ Andere Legenden berichten darüber, dass Chris in seinen wilden Zeiten nach Konzerten mitten im Nirgendwo in den Hotelzimmern fremder Mädels aufwachte. Selbstverständlich ohne Geld, Mitfahrgelegenheit oder auch nur dem Hauch einer Ahnung, wie er wieder nach Hause kommen soll. Selbstverständlich leugnen wir solche Erzählungen nach wie vor. Es sei denn, es gibt Beweise.

2 Fragen für Lidia:

Aus gut unterrichteten Quellen hab ich erfahren, dass sie sich beim letzten Finnland Besuch mit Heavy-Metal Karaoke DVDs eingedeckt hat. Hat sie sich schon an den finnischen Songs probiert? Den finnischen Eurovisionsvertreter Teräsbetoni vielleicht? Werden die Songs dann vielleicht beim nächsten Finnland Besuch in den einschlägigen Karaoke Bars zu Gehör kommen?

Lidia: Leider sind auf den Karaoke DVDs keine finnischen Songs, aber Teräsbetoni ist mir bekannt. Außerdem ist meine finnische Aussprache etwas… naja sagen wir mal verbesserungswürdig. Ich werde für meinen nächsten Besuch in Finnland versuchen, ein paar finnische Songs zu lernen.
Anmerkung Thytopia: Wir haben uns überlegt auf unserem kommenden Album einen Song in finnisch zu machen, Lidia wird zwar englisch singen, aber dafür spielen wir finnisch.



Des weiteren wurde mir zugetragen, dass sie auch ihre ersten Gesangsstunden genommen hat. Wie ist es ihr dabei ergangen?
Lidia: Man lernt nie aus. Es war zwar interessant, die so genannte „Real Balancing“-Technik kennen zu lernen, aber es ist eher nichts, was ich bei Thytopia umsetzen könnte. Diese Technik ist eher etwas für Werbejingles, aber nicht für diese Band.

Womit verdient ihr euch eure Brötchen? Was macht ihr neben der Musik?
Richy ist Student (was bedeutet, dass er jeden Tag um sechs Uhr aufstehen muss, da um halb sieben die Geschäfte schließen), Berny ist beim Arbeitsamt im Außendienst (einfach weil das besser klingt, als zu sagen, dass er auf Jobsuche ist), Lidia ist Selbstständig (was eigentlich bedeuten müsste, sie arbeitet SELBST und STÄNDIG, aber irgendwie scheint sie da ein Schlupfloch gefunden zu haben), und Chris ist Fleischer (weil er es sich als Bassist als einziger von uns leisten kann, sich zwei, drei Finger abzusäbeln)

Auf eurer Website wird auch eine andere grandiose österreichische Band erwähnt – die Erste Allgemeine Verunsicherung. Welchen EAV Song würdet ihr covern, wenn ihr müsstet?
Küss die Hand, Herr Kerkermeister

Was können die Leute erwarten, die zu euren Gigs kommen?
Eine tolle Show, gute Musik, und vier Musiker, die sichtlich Spaß daran haben, live zu spielen. Und natürlich ausschweifende Aftershowpartys getreu unserem Motto.

Was sind eure Ambitionen mit der Band? Wo seht ihr euch in 5 Jahren?
Hoffentlich mit einer neuen CD im Gepäck auf Tour. Wir stehen gerade erst am Anfang, daher ist es schwer zu sagen, wo man in fünf Jahren sein möchte. Klar, es wäre natürlich toll, wenn wir bis dahin von der Musik leben können, nicht mehr auf reguläre 9-17 Uhr Jobs angewiesen sind und uns voll der Band widmen können. Wirklich wichtig ist uns aber nur, dass wir auch dann noch die Songs spielen können, die wir möchten, und dass es uns weiterhin Spaß macht, live aufzutreten. Alles Weitere können wir ja in spätestens fünf Jahren besprechen, da wissen wir dann auch schon mehr.

Was sind eure Pläne für die nahe Zukunft?
Als nächstes natürlich mal die CD-Aufnahmen, und dann hoffen wir, dass wir die Songs so oft wie möglich live präsentieren können. Womöglich sogar im Rahmen einer kleinen Tour? Also, falls das hier von einer Booking-Agentur gelesen wird: Engagiert uns, solange wir noch günstige Gagen verlangen, hehe.

Vielen Dank für das Interview und viel Glück und Erfolg mit der Band!



Autor: Kathleen Gransalke, Fotos: regurge.at, thytopia
Eingetragen am: 2008-03-31

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