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Trash Fest III

2010-03-14
Stadt / City Helsinki 
Land / Country FIN 
Web www.mamatrash.com
 
Veranstaltungsort:
Location
Gloria, Nosturi 
Datum / Date4.-6.3.2010 
Bildergalerie / Picturegalerie siehe text / see text 
Photos: Sandy Mahrer, Klaudia Weber 

Bei den Temperaturen derzeit in Finnland ist es ziemlich schwierig sich aufzuraffen und das wohlig warme Zuhause zu verlassen, vor allem wenn sich ganz Helsinki in eine Schlittschuhbahn verwandelt hat. Doch US Sweetheart Mama Trash sorgt dafür das es uns in diesen 3 Tagen während des Trash Fest III hier wenigstens warm ums Herz und Gemüt wird und unsere Ohren gute Musik zu hören bekommen.

Trash Fest III Kick Off Party
Zur Einstimmung für das zweitägige Spektakel bittet die Lady Trash bereits am Donnerstag zur Kick off Party mit einem genialen Line-Up in den Gloria Club, das allerdings einigen Wechseln unterworfen war.

Vor Konzertbeginn sorgten „Erotic Juliet Djs“, genauer gesagt Darin und Ash von Dope Stars Inc, für Stimmung, und einiges Aufsehen...

Crystal Rain

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Die drei Jungs und zwei Mädels aus Helsinki müssen zwar mit einigen wenigen Leuten vorlieb nehmen, aber geben trotzdem ihr bestes. Sänger Ryan flirtet mit den Kameras, was das Zeug hält, dass man sich schon fast vor ihm verstecken muss, um ein natürliches Foto zu bekommen. Musikalisch liefern die Finnen guten halbstündigen Gothic Sound ab, der zwar noch einen letzten Feinschliff gebrauchen könnte, aber trotzdem bereits überzeugend wirkt. (SM) Der Sänger, der auch rote Rosen an überglückliche Mädels im Publikum verteilte, benötigte 2,3 Songs zum Aufwärmen, dann kam die 80er Goth Mucke recht gut rüber. Ausbaufähig.(KW)

Midnight Cowboy

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Eigentlich sollten an dieser Stelle Sexydeath spielen, die aber zuvor aus Termingründen abgesagt haben. Midnight Cowboy aus Stockholm überzeugen auf voller Linie, leider hatten wir nicht die Möglichkeit die Band anzusehen, da wir zu dem Zeitpunkt ein nettes Interview mit Baby Jane hatten - das ihr später hier nachlesen könnt.

Spiritraiser

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Ganz klar das diese Band noch groß raus kommen wird, wie auch Crystal Rain fehlt hier noch ein wenig der letzte Schliff oder vielleicht auch der ein wenig kommerzielle Hauch - aber sie sind näher am Erfolg, als sie vielleicht selber glauben. Die Musik kommt live sehr gut rüber und vor allem Songs wie „Apollo’s Child“ und „Rosy Walls“ sind rockige Hymen. Sänger Jaakko vermag seine Stimme in vielen Richtungen sicher und elegant einsetzten, kommt aber hin und wieder ein bisschen schüchtern rüber, was nicht weiter schlimm ist. Gitarrist Uula und Bassist Ande sorgen für den nötigen Beat. Wir werden euch auch diese Band in Kürze. näher vorstellen (SM). Der Banname passt, meine Spirits waren in der Tat „raised“, als die Jungs mit fetten Stoner-lastigen Sound loslegten, Jaakkos Stimme erinnert auch stellenweise an Chris Cornell. Charismatisch und voll professionell – oder wie viele Leute haben wirklich bemerkt, dass zwischendurch die Gitarre aufgrund technischer Probleme völlig weg war? Klasse Act, absolut vielversprechend. (KW)

Baby Jane

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Sicherlich ein Highlight des heutigen Abends waren die fünf Herren aus Göteborg, deren Show Power geladen, rockig, witzig und überzeugend ist. Wer würde denken das ein Paar Junge Kerle wie die von Baby Jane solche Musik hinbekommen würden, die Band ist auf den Platten nur halb so gut wie Live auf der Bühne denn sie stecken einem einfach mit ihrer Lebensfreude die sie auf der Bühne versprühen an. Sie haben einfach Spaß an dem was sie machen und rocken die Halle. Fazit: Ein Super Auftakt des Trash Fest III im Nosturi. (SM) HUCH wer hat die Verrückten losgelassen?? Eine entfesselte dreckige R´n´Roll Show, wo auf der Bühne so viel Action tobt, dass man gar nicht weiss, wo man zuerst hinsehen soll. 100% Party, und wenn Aerosmith mal in Pension gehen sollten, das hier wären würdige Nachfolger. (KW)


Freitag 5.3.2010
Heute scheint die Stadt im ewigen Schlaf zu liegen, die Straßenbahnen fahren auf total vereisten Schienen im Schritttempo und so verpassen wir die erste Band Night by Night , mit The Sisters of Mercy Lead Gitarristen Ben Christo als Fronter,aber bildet euch selbst ein Urteil: http://www.nightbynight.co.uk/

Lord of the Lost

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Die Dame am Schlagzeug und die Herren vor ihr scheinen sich mit ihrem Lady Gaga Cover direkt in die Köpfe der Trash Fest Besucher zu spielen, mit „Bad Romance“ sorgen sie auf jedenfall dafür, dass die Halle - die nebenbei bemerkt voll ist mit „ganz coolen Rockern“ - zu beben beginnt. Die Herrschaften aus Hamburg sind der einzige deutsche Mama Trash Artist zurzeit. Musikalisch sicherlich Geschmackssache, und den ein oder anderen guten Song haben sie zum Glück auch für die gebracht, die Lady Gaga nicht mögen. Mitleid muss man nur mit der Schlagzeugerin haben, denn ihr Spielen sieht mehr nach einer Folter aus, aber wer schön sein will und beim Schlagzeugspielen ein Korsett tragen muss und sich damit kaum bewegen kann, muss halt bekanntlich auch leiden. Aber auch ein anderes Outfit würde es hier tun den alleine die Tatsache das eine Frau am Schlagzeug ist, lässt die Männerherzen höher schlagen. (SM)

Iconcrash

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Iconcrash sind kurz vor dem Festival für den zweiten Headliner Lacrimas Profundere aus Deutschland eingesprungen, weil sie es leider aus Termingründen nicht mehr einrichten konnten am Trash Fest III teilzunehmen. Auch Iconcrash waren bereits im letzten Jahr mitdabei. (SM) Eine etwas melancholischere New Wave/Electronic Note, die die Finnen einbrachten, mir ein bisschen zu elektronisch, aber ihr Hit „Everlasting“ ist einfach ein unverschämter Ohrwurm... (KW)

Private Line

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Diese Finnen sind quasi die Trash Fest Haus Band, die gehören einfach mit dazu wie Mama Trash selbst. Bereits im letzten Jahr am Trash Fest versprach Jack im Interview mit uns ein neues Album, das leider bis heute noch nicht das Licht der Welt erblickt hat. Aber langsam scheint das ganze Form anzunehmen, die Band spielt hauptsächlich neue Songs von dem hoffentlich bald erscheinenden Album, wodurch leider die Stimmung ziemlich gedrückt wurde. Und die übliche Power, die einem von Private Line bekannt ist, hat leider zu Beginn des Konzertes ein wenig gefehlt. Aber mit den alten Songs kam auch die alte Energie der Jungs wieder zurück und der Schluss des Abends vermochte einem noch mal so richtig in die Welt des Rock’n’roll mit zu reissen. (SM)


Samstag 6.3.2010
Nach einem netten Interview mit New Generation Superstars am Nachmittag und einem guten Essen danach in der nähe des Clubs haben wir es heute rechtzeitig zum ersten Ton zu der ersten Band geschafft.

Cold Cold Ground

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Auch aus Finnland und haben bereits im letzten Jahr bei der Kick off Party gespielt. Markenzeichen dieser Band das putzige Häschenkostüm von Gitarrist MR. Bunny. Die Industrial-Metal Band konnte leider noch nicht allzuviele Leute ins Nosturi locken, und die meisten Anwesenden befanden sich im abgetrennten Trinkbereich, um sich auf den Abend einzustimmen. (SM) Misfits meets The Prodigy - noch nie so viele F-Worte in einem Satz gehört, oder so originelle Refrains wie „Die with a dick in your mouth“... unterhaltsam! (KW)

Spiritraiser

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Die Jungs bekamen noch mal die Chance, ihre Songs für das weitaus größere Publikum zum Besten zu geben, weil Gemini Five aus gesundheitlichen Gründen absagen mussten. Auch dieses Auftritt legten sie souverän hin - bis auf ein paar hohe Töne hat alles gesessen. (SM)

New Generation Superstars

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Die vier Könige des Rock aus England haben hier in Finnland bereits ihre festen Anhänger. Die erste Reihe ist für die eingefleischten Fans dieser charmanten Herren besetzt, was das Spielen und die Nervosität sicherlich vereinfachten. Trotz Heiserkeit legen AJ und seine Kerls ein super Konzert ab. Und zum Schluss gab es für die Fans auch noch die zerschlagene Gitarre von AJ, gerecht verteilt, damit sie ein Andenken an diesen tollen Auftritt haben. Interview mit den Jungs findet ihr in Kürze bei uns. (SM) Wow, ein R´n´R Gewitter allererster Sahne, in etwa eine Kreuzung aus Sex Pistols – hinsichtlich Attitude – und Status Quo – hinsichtlich unverschämter Ohrwurm-Songs. Da geht die Post ab – also wenn diese Jungs in eurer Stadt mal Station machen, hingehen und angucken! (KW)

Neon Synthesis

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Die Jungs aus Italien Stimmen mit ihrem Industrial/ Elektro- Sound und ihren düsteren Outfits schon mal auf Dope Stars Inc. ein. Leider ist ihre Musik aber weniger mein Fall, daher gönnen auch wir uns mal einen Drink.(SM)

Dope Stars Inc.

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Charmant wie eh und je kommen sie auf die Bühne und begrüßen die Leute mit einem „Hello Helsinki let’s rock“ mit Italienischem Akzent. Ihr Industrial Sound zieht auch die Leute oben vom Balkon runter und aus dem Trinkbereich, so dass die Halle schlussendlich doch noch gut gefüllt ist da sich dieses Bühnen Spektakel keiner entgehen lassen will. Ein klasse Konzert der Italo-Boys. (SM) Die Italiener geben neben ihrem Best Of Programm auch einen neuen Song namens „When I see you smile“ zum besten – Party pur! (KW)

Mama Trash All Star Band

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Zum Abschluss hat sich Mama wie immer etwas Spezielles einfallen lassen, eine All Star Band gibt viele Cover-Songs zum Besten, gespielt von Mike Divine, Host des Trash Fest III und Sänger der Band Violent Divine, Mitgliedern von Lord of Lost, Night by Night, Midnight Cowboys, Spiritraiser, New Generation Superstars und Private Line. Als besonderes Highlight gibt es zum Schluss „Rebel Yell“ mit Anzi Distruction am Mikro und Cat Casino von den Deathstars an der Gitarre, die extra für diesen Auftritt als Special Guest geladen wurden. Gegen Ende des Songs fanden sich dann fast alle Trash Fest III Artisten zum Schlussbild auf der Bühne ein. Ein gelungener Abschluss für die Zuschauer, die sich danach auf den Weg zur After Party in die Bar Loose machten.

Fazit: Zu Beginn wurde das Trash Fest förmlich vom Pech verfolgt. Trotz der teils sehr kurzfristig Absagen von 6 Bands hatte Mama Trash geeigneten Ersatz gefunden. Es ist immer wieder schön, am Trash Fest bekannte Gesichter zu treffen und Fans wie auch Musiker verlassen es jedes Jahr mit einem weinenden Auge, denn man weiss nie, ob es nicht das letzte Wiedersehen in Helsinki war.

Wir bedanken uns auf diesem Weg bei Mama Trash für ihre Gastfreundlichkeit und ihr Engagement.


Sandy Mahrer (SM), Klaudia Weber (KW)


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9/10



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