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Sauna Open Air 2006

2006-06-21
Stadt / City Tampere  
Land / Country Finland 
Web www.sauna-open-air.fi
 
Veranstaltungsort:
Location
Ratina Stadium Park 
Datum / Date08 - 10 Jun 2006 
Bildergalerie / Picturegalerie Sauna_Open_Air_2006 
Photos: Julia Sheremetyeva 

Der Begriff „Sauna” ist den Finnen heilig und benennt auch ein Festival, das den lokalen Metallern mehr bedeutet als es sich jeder andere Musikfan vorstellen kann! Außerdem ist „Sauna“ das einzige Wort dieser schwierigen nordischen Sprache, das international bekannt ist. Bei einer Sauna dauert das Aufwärmen etwas, und auch bei diesem Festival ging es gemächlich los, wurde am zweiten Tag etwas wärmer und mündete in ein heißes Finale. Wenn du in die Sauna gehst, lässt du alles hinter dir, nicht nur die Klamotten, sondern auch Gedanken und Sorgen, und genießt das Bad. Wenn du beim Sauna Festival bist, vergisst du auch die alltäglichen Sorgen und gibst dich dem Event hin. In diesen drei Tagen trafen wir unterschiedliche Sauna-Besucher, von Cowboys bis zu Glam-Rockern, von grusligen Goths zu unschuldigen Kindern in Halloween-Kostüm. Beim Sauna spielen Alter oder Geschlecht keine Rolle, das Ziel ist den unnötigen Müll loszuwerden und sowohl Körper als auch Seele zu erneuern.

Tag 1 (8. Juni 2006): HARD ROCK
Mit Tagesbeginn versprach das Festival nicht viel, ein kalter, grauer und regnerischer Nachmittag in Tampere ließ noch nichts vom Feeling, der Anzahl der Leute und dem Riesenevent erahnen. Der erste Tag war eher locker, ein paar Bands pro Bühne und kürzere Öffnungszeit. Dieser Tag benötigte eine Naturgewalt für einen Stimmungsumschwung, kennzeichnend für den Rest des Festivals...


Iggy & the Stooges



Alter ist nur eine Zahl... die Anzahl der Aerobicbewegungen, die ein Mensch (Rocker) alle 30 Sekunden zuwege bringt: Iggy ist einfach nicht zu bremsen, und keine Bühne, kein Open-Air Festival kann diesem Vollblut-Punk Einhalt bieten! Mir wurde schwindlig, als ich versuchte, Mr. Pops Sprüngen von den Speakern auf die Bühne, den Sprints auf die andere Seite der Bühne, den Sprüngen dort und dem Sprint retour zu folgen... der arme Assistent war auch außer Atem, ständig hinter Iggy her sein und sein Mikrokabel entwirren zu müssen.



Die Band The Stooges allerdings waren nicht so mobil und blieben im Hintergrund, um Iggy den Raum zu lassen. Der breiteste und weißeste amerikanische Smile und die engsten Jeans sind unverwechselbare Kennzeichen, um das Publikum anzuheizen. Und da vergnügten sich alle Altersklassen, als Iggy plötzlich alle auf die Bühne einlud, und innerhalb weniger Sekunden standen da Dutzende und konnten Iggy auch ganz nahe treten, ihn fotografieren, umarmen oder küssen... Und noch mehr angetrieben durch die Publikumsreaktionen wurde Iggy sogar noch kommunikativer und kam der Aufforderung „Zeig uns deinen Schwanz!“ ausgesprochen offen und großzügig nach, um uns alle zu schocken!


Tag 2 (9. Juni 2006): GOTH&METAL
Der Weg zum Sauna Areal wirkte wie eine endlose Prozession zu einer Beerdigung: dunkelhaarige bleiche Kreaturen, alle Varianten schwarzer Klamotten, großzügig dekoriert mit Ketten, Korsagen, Peitschen, Handschellen, Nieten, Spitzen etc. Dieser Tag gehörte den Goths, daher bot auch das Wetter nicht das leiseste Zeichen von Sonne oder Wärme.


Kiuas



Die Band zeigte ihre Heavy Attitüde mit den ersten Riffs, und ungeachtet ihres Alters oder ihrer kurzen Präsenz in der Szene war der Energiefluss, der Funke, bis in die letzten Reihen zu spüren. Kiuas entsprechen voll und ganz ihrem Namen – heiße Steine in der Sauna! Vielleicht lag es daran, dass es die erste Band am zweiten Tag war, dass das Publikum an Müdigkeit oder Kater litt, oder ganz im Gegenteil, zu überwältigt von der leidenschaftlichen Darbietung war, jedenfalls kam nicht viel an Feedback.



Diese Untätigkeit hielt die Kampfnaturen von Kiuas nicht davon ab, trotzdem volle Pulle loszulegen. Das Set bestand vorwiegend aus älterem Material vom ersten, Ukko gewidmetem Album, aber auch gemischt mit neueren Songs, darunter „Bleeding Strings“ und „Black Winged Goddess“, die Koproduktion mit Death Metal-Kollegen Niko Kalliojärvi von Amoral. Diese nordischen Jungs werden groß rauskommen, ehe du gelernt hast, den Bandnamen korrekt auszusprechen. Also check sie lieber schnell noch live ab, ehe es zu spät ist!


Norther



Mit ihrem vierten Studioalbum „Till Death Unites Us“ sind Norther wieder da mit hochkarätigem melodischen Death Metal und düsteren Lyrics. Bei dieser Bühnenshow und dem Aktivitätspegel würdest du nie vermuten, wie düster und depressiv ihre Musik ist! Die Gitarristen wechselten ständig ihre Positionen, rannten rum und bangten ohne Pause – wie die es nur schaffen, dabei auch noch zu spielen, frag ich mich...


Turmion Kätilöt



Diese finnische Symbiose des Amerikaners Marilyn Manson und der deutschen Rammstein bringt immer wieder was Neues in ihre Show ein, aber es geht irgendwie immer um Blut oder was Medizinisches. Unglaublich, was für kreative und merkwürdige Kostüme diese Musiker mit Low-Budget Materialien wie schwarzem Klebeband, alten abgeschnittenen Strumpfhosen, gebrauchte fleckige Fleischerwesten, altem Spielzeug und weißen Laborkitteln zustande kriegen. Dazu kommt noch das weiß-rot-schwarze Makeup – kein Kommentar! Das komplette Set bestand aus tanzbaren Upbeat-Songs, die sich bestens bei jeder EBM/Industrial Party machen würden, egal ob die finnischen Lyrics nun verständlich sind oder nicht!



Bei diesem Drei-Tage-Festival waren Turmion Kätilöt unter den wenigen Künstlern, deren Performance energetisch genug war, um den Funken überspringen zu lassen, sodass die fünf Leute auf der Bühne mit dem Publikum verschmelzen konnten. Um die Hauptbühne an diesem Tag aufzuheizen, gab es am Schluss noch eine kleine S&M Einlage: ein Funkenregen von einem Elektroschweißgerät auf einen der Sänger, der später mit einer Peitsche auf seinen fiesen Kollegen losging. Keiner der Musiker wurde dabei wirklich verletzt, das ließ sich auch später bei der Autogrammstunde der Band überprüfen. Auch wenn du vielleicht nicht auf die Musik stehst, allein wegen der Show lohnt es sich, die Band anzuchecken.


Cradle of Filth



Die britischen Nymphetaminsüchtigen traten zweimal auf: bei einer langen Autogrammstunde am frühen Nachmittag (als es nahezu unmöglich war, irgendein Bandmitglied ohne ihr übliches Bühnenmakeup zu erkennen – zu meiner Überraschung gab es ein zweites weibliches Bandmitglied, die COF-Neuerwerbung Tour-Keyboarderin Rosie Smith) und natürlich ihr Auftritt. Die Sauna-Bühne war zu klein für die übliche Cradle-Show, also war die Performance effektmäßig eher bescheiden, aber das wurde mit der Setlist und zwei Zugaben kompensiert. Die Band wurde des kommerziellen Ausverkaufs bezichtigt, aber sie verdient Respekt, zumindest weil sie ihr eigenes Image und ihren eigenen Sound (der im Gegensatz zu anderen am unverwechselbarsten von allen „echten Black Metallern“ geblieben ist) geschaffen hat. Und ihre gesamte Bühnenpräsenz zeigt die Band als Einheit, sehr harmonisch und extrem gestylt.



Die Herren in ihren langen Ledermänteln über ihren Bondageoutfits sehen im finnischen Dämmerlicht einfach fantastisch aus. Ihr düsteres Publikum wurde gleich mit dem Opener “Guilded Cunt” gefangen genommen, und stilgerecht ging es weiter mit Klassikern wie “Cruelty and the Beast”, “Nymphetamine”, “Thank God for the Suffering”, “Babylon AD” und schließlich “From Cradle to Enslave”. Überraschenderweise lief im Publikum nicht viel ab, obwohl es ziemlich voll war, dennoch benahmen sich die Fans sehr zahm bis auf die üblichen Headbanger ganz vorne.



Obwohl das neue Album “Thornography”demnächst erscheinen soll, wurde kein Material davon präsentiert, was andererseits auf eine noch folgende ausgedehnte Tour hoffen lässt.


Tag 3 (10. Juni 2006): GLAM, GLITTER & MEHR GLAM
Ich hatte logischerweise (und naiverweise ) angenommen, dass Bands wie Cradle und Iggy am meisten Publikum während der ersten beiden Tage anziehen würden – immerhin ist das ein Heavy Metal Event, aber wurde Lügen gestraft: Die zunehmende Popularität des Glamgenre in Finnland und das 80er Revival sind Glammusiker, Make-up und vakuum-geschweißte Hosen wieder da und rocken!


Ensiferum



Eine ausgezeichnete Wahl, um das Festival am letzten Tag zu eröffnen: Die Viking-Metaller brachten uns in die richtige Stimmung, heavy, laut und fröhlich! Mit dem bereits bekannten Bühnen-Look (minimale Kleidung und schwarzes Make-up) brachte die Band eine Mischung aus älteren Songs und Tracks vom aktuellsten Jubiläumsalbum rüber. Folkloremotive machen sich immer gut und versetzen die Zuhörer in Partylaune, vor allem, wenn sie so kraftvoll a la Ensiferum rüberkommen, die Füße fangen automatisch an zu wippen und zu tanzen. Wieso das Publikum so ruhig blieb, versteh ich einfach nicht!


Charon



Der Hauptact auf der kleinen Bühne trat ganz in Sonnenbrille und glatten NYC Look auf. Die Band bekam einen warmen Empfang, besonders von den Mädels ganz vorne... Es war toll JP im Austausch mit dem Publikum zu sehen, besonders als er dort Bekannte erblickte; er sprach viel zwischen den Songs, und nicht nur bei Konzerten erzeugt so eine Einstellung für alle die richtige Chemie und eine echt geile Atmosphäre. Die Setlist unterschied sich deutlich diesmal, kein “Little Angel” - diese ungewöhnliche Einstellung ist frisch, unerwartet und kam gut bei denen an, die mit der Bandhistory näher vertraut sind. Andererseits gab es viele aktuellere Hits (“Colder”, “Ride on Tears”, etc.), extrem gut gespielt, und nicht nur die Band, sondern das gesamte Publikum, war heftig am Bangen.


Lordi



Trotz schriller internationaler Namen im Programm und doch, Lordi dominierten nicht nur ganz Europa sondern auch die USA: die klassischen Titel mit Iggy und W.A.S.P. am Festivalposter wurden von Mr. Lordi und seinen Monsterkollegen zermalmt. Sie waren die ersten auf der Hauptbühne in der Hitze am frühen Nachmittag, und trotz der finnischen Sommersonne war die Menge unüberschaubar. Die volle Palette an Halloweenkostümen sowie die klassischen Banner und Nationalflaggen, nahezu pausenlos in der Luft. Die Atmosphäre lässt sich am besten mit den Worten des Sängers beschreiben: “... mein Himmel ist deine Hölle.” Und so war es auch, unerträglich heiße Sonne und, als wenn das nicht reichen würde, ununterbrochenes Feuerwerk, Explosionen und andere Spezialeffekte bei jedem Song! Wenn es die Hölle gibt, tat sie sich genau hier in Tampere während dieser 45 Minuten Lordi-Show auf.



Es ist schwierig, sich auf die Musik zu konzentrieren, wenn zugleich auf der Bühne so viel los ist. Als ob Horroroutfits noch nicht genügten, benutzte Lordi die gesamte Bandbreite an Zubehör zur Illustration ihrer Texte: menschliche Körperteile in Ketten, Kettensägen und andere tödliche Instrumente, Krippen mit kreischenden Kindern und das alles begleitet von unerträglichen Kreisch- und Jammersamples bei jedem Song-Intro. Die am einfachsten zu identifizierenden Songs waren “Could You Love A Monsterman?”, “Devil Is A Loser”, “Bloodred Sandman” und was Finnland den größten Ruhm bisher eingetragen hat, “Hard Rock Hallelujah”.



Die Anzahl von Familien mit kleinen Kindern bei diesem Ereignis war schockierend, als ob es sich um einen Themenpark und nicht um ein Metal-Festival handeln würde! Und wenn du glaubst, süße kleine Mädels und Jungs sehen sich die süßen Glam-Jungens ansehen, keine Spur: die kleinen Finnen wollen LORDI, und weder Horrormasken, Babyschreie, abgetrennte menschliche Körperteile können in naher Zukunft daran etwas ändern!


W.A.S.P.



Die 80er Schockveteranen haben zwar etwas an Gewicht zugelegt, aber nichts von ihrer Musikalität oder ihrem gewagten Kleidungsstil eingebüßt, und gaben eine ausgezeichnete Performance, um die heiße hungrige Menge von den blutdürstigen Lordi zu übernehmen.



W.A.S.P. Verstehen es, die Menge anzuheizen, und diese Einstellung überträgt sich definitiv auf das Publikum. Trotz der Wetterlage spielte die Band ein ausführliches Set in maximal möglicher Spielzeit: “Blind in Texas”, “Animal (Fuck Like A Beast)” and “L.O.V.E. Machine” waren unter den Klassikern. Wie bei jeder hochkarätigen Show schien diese viel zu kurz...


Twisted Sister



Der Schlussact beim Saunafestival stürmte auf die Bühne, als hätten die 80er niemals aufgehört, voller Energie, Emotionen und rosa Glitter. Dee Snider, fit und frisch wie immer, mit gleichem Make-up und einem Wald an gelber Locken, die der Band ihr berühmtes Image verpassten, setzte das Publikum in Bewegung, als wäre dazu nur ein Schalter notwendig gewesen. Es war allen klar, dass diese Band am meisten rockte und die heftigsten Reaktionen auslöste, was sich gegen Ende des Saunafestivals über das gesamte Areal erstreckte. The Sick Mother Fucking Friends Of Twisted Sister (wie sich die Fans nennen, oder kurz SMF) zeigten ihren Hingabe nicht nur mit Abrocken, sondern auch mit extrem bunten Glam-Outfits und natürlich Make-up – da gab es einige “Dee Sniders” im Publikum zu erblicken.. Natürlich ging es nicht ohne einer exzellenten Live-Version von “S.M.F”, auf den alle so stehen.



Die Rocker unterhielten die Menge nicht nur mit tollem Rock´n´Roll wie “We´re Not Gonna Take It” und “I Wanna Rock”, aber auch mit lustigen Verwechslungen. Zuerst gratulierte der Sänger Finnland zum kürzlichen Sieg mit “Hallo Dänemark! Ihr könnt wirklich rocken, ihr habt den EU Song Contest gewonnen!”, als dann der Gitarrist Herrn Snider korrigierte und darüber aufklärte, in welchem Land sie grade waren und wer den Bewerb gewann. Grelles Make-up versteckte Herrn Sniders Schamesröte, als er umgehend diplomatisch reagierte mit “Scandinavia rules!” Ein weiterer Lapsus war es, Iggy Pop zum Gig am Vortag zu gratulieren, wenn dieser doch schon zwei Tage her war. Aber nichts konnte die tolle Atmosphäre verderben, und die Show ging genau so Hyper weiter, wie sie begann. Songs wie “Burn in Hell” und “You Can´t Stop Rock´n´Roll” wurden vom Publikum besonders abgefeiert, Gesten und ermunternde Rufe heizten die Band zur wildesten Show an! Die war ein durchschlagender Erfolg, und schließlich versprachen die Sisters, zurückzukommen und diesmal eine große Schachtel mitzubringen, und alle Fans einzupacken und in die USA mitzunehmen, weil Finnland ROCKT!

Insgesamt gesehen, war das Festival sehr gut organisiert und geplant. Das Band Line-Up war abwechslungsreich und somit für jeden Geschmack etwas dabei. Nicht nur die klassischen Großen, auch einige jüngere Bands haben ihre Karriere auf einer Sauna-Bühne gestartet. Wegen der kleinen Größe des Festivals, waren auch die Meet&Greets und Signing Sessions aufregend. Diese fanden in einem Zelt nahe der Hauptbühne statt, so dass man auch wenn man anstand noch die Hauptacts mitbekam. Das einzige was wirklich störte war, dass es nirgendwo nahe dem Festivalgelände eine Campingmöglichkeit gab, was sicher besonders für ausländische Besucher unangenehm war. Davon abgesehen ist der finnische Sommerurlaub neben der traditionellen heißen Sauna, auch für heiße Rock und Metal Bands Garant.

Mehr Bilder von diesen und noch mehr Bands des Festivals.: Finntroll, Diablo, Flaming Sideburns und Stam1na gibt es für Euch in der Galerie!

Marina Sidyakina, translation: Klaudia Weber


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9/10



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