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The Way Of Darkness: Parsifall | Cutthroat | Final Breath | Equilibrium | Infernal Blasphemy

2005-10-30
Stadt / City Bamberg 
Land / Country Germany 
Web n/a
 
Veranstaltungsort:
Location
Live Club Bamberg 
Datum / Date21 Oct 2005 
Bildergalerie / Picturegalerie Michael Klimczak 
Photos: Elisabeth Kopp, Michael Klimczak 

Die erste Überraschung des Abends erlebten wir bereits am Eingang. Ein Schild an der Tür informierte die Besucher über die kurzfristige krankheitsbedingte Absage des Headliners Nocte Obducta. Positiv hingegen waren die Bemühungen des Veranstalters, den angereisten Fans dennoch einen schönen, metallischen Abend zu bescheren. So wurde zum einen der Eintrittspreis gesenkt, zum anderen die Sets von Final Breath und Equilibrium verlängert, sowie die Nürnberger Band Infernal Blasphemy als „Rausschmeisser“ engagiert.

Parsifall



Kurz nach Acht eröffnete allerdings erst mal Parsifall, eine Hardcore Band aus dem nahen Würzburg, im bereits etwa zur Hälfte gefüllten Saal des Live Clubs den Abend mit harten Tönen. Untermalt wurden diese von der lieblichen Stimme ihrer Background-Sängerin, die nur leider - ebenso wie der Cleangesang des Sängers Dave Hopkins - nicht immer optimal mit der Musik harmonierte. Doch solange Dave ordentlich ins Mikro grunzte, lieferte der Opener eine durchaus sehenswerte Show ab.

Cutthroat



Ältere Herren mit breiten lockigen Mähnen tauchten im Anschluss auf der Bühne auf und viele Fans der härteren Fraktion schienen bereits einen billigen GraveDigger-Verschnitt zu befürchten. Diese waren dafür um so überraschter als die Jungs von Cutthroat von Beginn an in die Vollen gingen und ihren exzellenten Thrash-Hardcore zum Besten gaben... Kaum einer kannte sie zuvor, doch wurde mit jedem Song mehr Haupthaar geschüttelt und die Band wurde derart abgefeiert, dass sie später selbst diesen Gig als „das beste Konzert, das [sie] je hatten“ betitelten! Cutthroat haben sich nach diesem Gig definitiv das Prädikat „sehenswert“ erarbeitet!

Final Breath



Auf die Jungs aus Kronach folgten - im mittlerweile gut gefüllten Live Club - die altbekannten und oft gesehenen Final Breath aus Gemünden, die - wie nicht anders erwartet - wieder einen exzellenten, vor Energie strotzenden Auftritt hinlegten. Vom ersten bis zum letzten Lied erlebten die Zuschauer einen Eumel, der von einer Explosion in die nächste überzugehen schien! Spielten sie hauptsächlich Songs ihrer aktuellen Platte „Let me be your tank“, so ließen sie doch auch ältere Lieder wie „To live and to die“ nicht vermissen.

Equilibrium



Schließlich spielten dann die von vielen lang ersehnten Equilibrium - die nach dem Ausfall von Nocte Obducta Headliner-Status einnahmen - in Bamberg auf und manch einer, der nach den Hammer-Gigs von Cutthroat und Final Breath bereits erschöpft in den Seilen hing, fand schnell wieder Kraft, der Band die Haare entgegen zu schleudern. Wikingergegröhle aus den Kehlen der Fans erfüllte den ganzen Club besonders bei den (fast schon) Hymnen „Met“ (von dem man auch reichlich zu sich nahm) und „Nordheim“, das einem jungen Mann, der von eben diesem Städtchen kam, gewidmet wurde. Publikumsfreundlich wie immer verteilte Frontmann Helge großzügig Wasser an die Durstigen der ersten Reihe. Nachdem die Bands fast sämtliche Stücke ihres Debüts „Turis Fratyr“ zum besten gegeben hatte, die Masse aber immer noch keine Ruhe geben wollte, betraten Equilibrium erneut die Bühne und krönten ihren stimmungsgeladenen Gig mit „Nach dem Winter“, einem Lied, dass bisher nur auf der Demo zu finden ist.

Infernal Blasphemy



Als nach längerem Umbau am Schlagzeug der eilig herbeigeholte Ersatz Infernal Blasphemy schließlich die Bühne betrat hatte der größte Teil der Zuschauer bereits den Heimweg angetreten. Gut die Hälfte derer, die geblieben waren, machten sich dann aber auch bereits nach den ersten paar Liedern aus dem Staub, was wohl in erster Linie daran lag, dass Infernal Blasphemy an diesem Abend nicht ganz in den musikalischen Rahmen passte und somit den Geschmack der anwesenden Thrash- und Deathmetalgemeinde nicht zu treffen vermochte. Dennoch ließen sich die Nürnberger von der geringen Resonanz nicht beeindrucken und spielten souverän, wenn auch vielleicht ein bisschen Gelangweilt, ihre Songs herunter. Schließlich vermochten sie doch noch - durch gratis CDs - ein paar müde Metaller vor die Bühne zu locken, die sich dann auch durch ein kleines Moshpit während den verbleibenden Songs dafür bedankten.

Trotz der Absage von Nocte Obducta erlebten die angereisten Fans dank der wirklich guten Auftritte von Cutthroat, Final Breath und Equilibrium doch noch einen sehr schönen Konzertabend. Und aufgeschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben. Der „Way Of Darkness II“ ist bereits für den April des kommenden Jahres in Planung, dieses mal - wenn alles gut geht - auch mit Nocte Obducta.

TWOD_2005


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8/10



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