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Wacken Open Air 2007 Part 1

2007-08-28
Stadt / City Wacken 
Land / Country Germany 
Web www.wacken.com
 
Veranstaltungsort:
Location
 
Datum / Date02 – 04 August 2007 
Bildergalerie / Picturegalerie Wacken_2007_Part1 
Photos: Timo Pässler, Maike Eisenmenger, Melanie Haack, Samira Alinto 

70.000 Leute mehr zählte das kleine und doch weltberühmte Kuhkaff Wacken in Schleswig Holstein an diesem Wochenende. Die Aussichten waren zunächst nicht sehr verlockend, denn der Regen hatte die Wiesen so aufgeschwemmt, dass die Veranstalter auf ihrer Website die Besucher baten, erst am Donnerstag anzureisen, damit mit Stroh und ähnlichem nachgebessert werden kann. Glücklicherweise scheint die Wacken-Crew Petrus dann doch noch bestochen zu haben und die Sonne trocknete alles am Donnerstag wieder. Beim Line Up war diesmal für jeden Geschmack etwas dabei. und die meisten kamen nicht nur einmal ins Schwimmen, weil oft gute Bands zeitgleich spielten. Wir haben wie schon im Vorjahr in Kooperation mit Metal.de die meisten Bands für Euch schaffen können.




Tag 1 - Donnerstag, 02 August 2007


Sodom
Donnerstag, 19:45 – 21:30
Black Stage


Zeitreise total hieß es dieses Mal bei Tom Angelripper und seinen Mannen… und zwar allen noch greifbaren Mannen, die noch am leben sind und fähig zu spielen – also Frank Gosdzik (Frank Blackfire), Michael Hoffmann, Andy Brings, Guido Richter (Atomic Steif) und Josef Dominic (Grave Violator). 25 Jahre Sodom wurden mit einem Potpourri von Klassikern wie „Napalm in the Morning“, „Ausgebombt“, aus der gesamten Schaffenszeit würdig gefeiert bis die Sonne unterging. Mitten im Set hat Tom seine alte Kutte angezogen und einen echt sauschlechten Witz erzählt: „Kommt ein Musiker zum Arzt. Sagt der Arzt: „Sie haben nur noch zwei Wochen zu leben!“ Darauf der Musiker: „Wovon denn?“ - echt kultig!
Die bald erscheinende Platte „The Final Sign Of Evil“ mit Neueinspielungen von alten Sodom-Klassikern wird sicher weggehen wie warme Semmeln. Gefehlt hat mir „Agent Orange“, ansonsten war alles dabei was sollte. Auch wenn man den ehemaligen Sodomlern (außer Brings) anhörte, dass sie etwas aus der Übung waren, war alles im Großen und Ganzen sauber gemacht und beim letzten Song, als sie alle zusammen spielten, schon ein toller Anblick.
(sa)

Hatesphere
Donnerstag, 21:55 – 22:40
Black Stage

Kaum haben Jacob Bredahl und seine Hatesphere-Mannen die Bühne erklommen, ist schon klar: Ein Höhepunkt des diesjährigen W:O:A steht gerade auf der "Hellfest Stage". Der glasklare, wuchtige Sound sorgt dafür, dass Brecher wie "The Sickness Within" doppelt so drückend wie aus der Konserve auf den Hörer einschallen und die Band spielt einwandfrei, allen voran Frontdäne Bredahl. Dieser ist zwar leicht angetrunken, aber umso sympathischer sind die Ansagen, und beim Singen ist der Mann so oder so eine Wucht. Ein gelungener Auftritt, dessen Beschreibung eigentlich nur eines Wortes bedarf:geil!
(Death Angel / Metal.de)

Saxon
Donnerstag, 22:00 – 24:00
Black Stage


Wacken ist ein Heimspiel erster Klasse für Saxon. Kaum eine andere Band ist in den letzten Jahren derart häufig hier aufgetreten wie die NWOBHM-Legende. Somit ist es durchaus verständlich, dass Saxon wie die Heimmannschaft eines Fußballspiels begrüßt und abgefeiert wird. Musikalisch sind die Briten über jeden Zweifel erhaben. Neben einigen neuen Songs (u.a. `Red Star Falling` und `Let me Feel your Power`) stehen vor allen Dingen Klassiker wie `Crusader` und `Denim and Leather` auf dem Programm. Erstaunlich – und wie ich finde sehr schade – ist, dass die beiden Vorgänger Lionheart und Killing Ground fast gar nicht berücksichtigt werden. Dennoch sind Saxon kurzweilig wie eh und je, was auch an einer hervorragenden Licht- und Pyro-Show liegt. Immer wieder gerne!
(tp)




Letzte Instanz
Donnerstag, 21:10 – 22:45
W.E.T. Stage

Während sich schon der Schweiß der im W.E.T. Zelt zusammengepferchten Masse an der Decke niederschlug, regte sich plötzlich etwas… Mit einem theatralischen Intro betraten Letzte Instanz die Bühne, Sänger Holly mit seinem breiten, schelmischen Grinsen im Gesicht. Gestartet wurde mit „Du und Ich“, dem Opener ihres aktuellen Albums „Wir sind Gold“. Die selbsternannten Folk-Goth-Rocker mussten ihr Publikum nicht lange bitten, der Funke Sprang von der ersten Note an über. Songs wie „Unerreicht“, „Ohne Dich“ und „Tanz“ wurden von dem restlos begeisterten Publikum sehr textsicher wiedergegeben. Mit dem Song „Mein Todestag“ sollte die Band nicht nur ihre langjährigen Fans angesprochen haben, das Lied zählt zwar zu den ältesten, aber auch bekanntesten Letze Instanz–Werken. Es ist heute noch, zusammen mit „Das Stimmlein“ und „Rapunzel“, von keiner anständigen Goth-Rock Party wegzudenken. Anschließend erzielten die Dresdner einen richtigen Überraschungseffekt, als sie den zuletzt gespielten Song „Rapunzel“ in den Endsiebziger KISS-Hit „I was made for loving you“ verwandelten.
(kd)

Electric Eel Shock
Donnerstag, 22:15 – 22:45
W.E.T. Stage


Leider ging viel Zeit der durchgeknallten Japaner durch einen ewigen Soundcheck verloren, aber als Electric Eel Shock endlich loslegten, entschädigten sie für das lange Warten. Gewohnt extrem wurde mit ihrem Mix aus Rock, Metal und Punk rumgetobt, als gäbe es kein Morgen. Als Bassist Kazuto Maekawa dann am Bühnengerüst samt Bass hochkletterte, war mir dann doch ganz anders, denn er schwankte übel und ich stand mit der Kamera direkt darunter. Nackig gemacht hat sich der Drummer diesmal nicht ganz – nur das Shirt, was wohl daran lag, dass es nicht Tomoharu ´Gian´ Ito war, sondern ein Sessiondrummer, der ihn vertrat. Akihito Morimoto gab echt alles und griff zwischendurch immer mal an seinen am Gürtel befestigten Talismann – ein Plüschelefant.

Zum Schluss stürzte sich ein Fan im Kostüm mit rotem Schlauchboot in die Menge. Herrlich, aber leider zu kurz!
(sa)




Tag 2 – Freitag, 03 August 2007


Suidakra
Freitag, 11:00 – 11:45
Black Stage


Wer hier nicht wach wurde ist tot. Suidakra legten eine prima Show hin, in der ein seltsam anmutender Dudelsackspieler mit an Bord war. Mit ihrem neuen Stil in dem Folk maßgeblich ist, haben sie jetzt wohl ihren Stil gefunden, und der klingt nicht schlecht.

Eigenwerbung wurde insofern betrieben, dass die gesamte Band (mit Ausnahme des Dudelsackmanns) Shirts ihres neuen Albums „Caledonia“ trug. Zum Schluss wurde der Band allerdings der Strom abgestellt, aber das war nicht tragisch, denn sie waren eh grade bei den obligatorischen Danksagungen angelangt.
(sa)

Randprogramm ein Feuerchen

Schon in die Warteschlange am Photopit für Amorphis eingereiht, wurde es plötzlich ziemlich warm im Rücken, da keine zehn Meter entfernt bei der True Stage das trockene Stroh Feuer fing. Glücklicherweise müssen die Feuerwehrmänner direkt um die Ecke gestanden haben, denn in nicht mal einer Minute waren sie vor Ort, leider waren sie wohl aus der Übung, das Feuer wuchs eine Weile weiter lustig vor sich hin, und alle, die mit mir direkt davor standen und nicht weggehen konnten, weil alles voll war, wurden langsam nervös.

Der nette Mann auf der Bühne konnte wohl kein Englisch, denn die Ansage, dass die circa 35.000 Leute in Richtung Black Stage gehen sollen, machte er zwar oft, aber nur in Deutsch, dafür aber jede Menge und viel Kram wie „Wir nehmen das alles auf Video auf, das wird toll!“ oder „Sowas passiert immer, wenn ich keine Kamera dabei habe.“, also wirklich wichtige Dinge. Es bewegte sich kaum was, und die wahnsinnig intelligenten Feuerwehrleute löschten eine ganze Weile von der falschen Seite, sodass riesige Wände von Rauch über die eingepferchte Menge zogen. Erst eine Ansage von dem deutschsprechenden Moderator, dass sie doch bitte von den Leuten weg löschen sollen, fruchtete und sie wechselten die Seite.

20 Meter in meinem Umfeld hatten alle tränende Augen und husteten. Als das Feuer dann gelöscht war, hieß es, dass Amorphis erstmal verschoben werden – was sinnvoll war, denn bei dem Rauch wäre das eh nichts geworden. Leider hab ich aufgrund knallroter Augen aus denen die Kontaktlinsen raus mussten meinen Fotoeinsatz bei Amorphis verpasst.
(sa)

Amorphis
Freitag, 12:00 – 12:45
True Metal Stage


Der Löwenanteil des sehr gelungen Sets, setzt sich aus Songs des aktuellen Albums "Eclipse" zusammen. Von dem stammen dann auch prompt die ersten drei Songs. Danach starten die Finnen eine Zeitreise, angefangen von "Against Widows", über "In The Beginning" bis hin zu den frühen Tagen ("Sign From The Northside" vom Debüt). Die Finnen zeigen über die gesamte Show hinweg eine engagierte und motivierte Leistung, vor allem Neu-Sänger Tomi Joutsen fühlt sich in seiner Rolle sichtlich wohl und kann in den Kategorien "Beweglichkeit" und "Agilität" gegenüber seinem Vorgänger punkten. Und der bessere Sänger ist er auch. Das zeigt sich beim anspruchsvollen Wechsel zwischen den wundervoll klar gesungenen Parts und den Growls. Dass er diese auch gut beherrscht, zeigt er zweifelsfrei bei den älteren Songs und sollte hiermit auch die letzten Nörgler zur Ruhe gebracht haben. Überraschungen in der Setlist gibt es leider keine. Das liegt aber nur am hirnrissigen Kameramann. Durch die Verschiebung sind AMORPHIS die einzige Band, deren Auftritt man nicht auf der großen Videowand zwischen den Bühnen mitverfolgen kann. Ist ja auch nicht weiter schlimm. Das einzige, was der Kameramann aber vor seinem Streik noch macht, ist 30 Sekunden lang voll auf die Setlist am Bühnenboden zu halten. So ist es dann wenig überraschend, dass Amorphis mit "Black Winter Day" einen soliden, aber nicht umwerfenden Gig beenden.
(Raphi / Metal.de)

Napalm Death
Freitag, 12:55 – 13:40
Black Stage

Dass die Birminghamer Arbeiterkinder von Napalm Death nach dem Brand vor der "True Metal Stage" verfrüht auf die Bühne müssen, führt leider dazu, dass viele, die erst zum eigentlichen Beginn kommen, nur noch den Schluss einer intensiven und durch und durch guten Show mitkriegen. Trotzdem hat sich eine ansehnliche Fan-Schar vor der "Black Stage" versammelt, als die Grindcore-Legende mit "Sink Fast Let Go" vom aktuellen Album "Smear Campaign" loslegen. Der Sound ist gut, die Setlist erstreckt sich über ganz altes "Scum"-Material bis hin zu den Songs der letzten Alben und Sänger Mark "Barney" Greenway geht so dermaßen ab, dass man bald befürchtet, er müsse wegen epileptischen Anfällen die Show abbrechen. Gewürzt wird das Ganze von Barneys linkspolitischen und kirchenkritischen Ansagen, von denen man in einer (bestenfalls) unpolitischen Szene zwar nicht unbedingt etwas halten muss, aber er hat das Publikum auf seiner Seite und wegen seines typisch englischen, trockenen Humors werden die Statements auch nicht langweilig. Den Abschluss des Sets macht das obligatorische "Nazi Punks Fuck Off", welches gewohnt treffsicher heruntergeschmettert wird, und alle, die das Glück hatten, die Plan-Änderung mitbekommen zu haben, gehen glücklich vom Platz.
(Death Angel / Metal.de)

Therion
Freitag, 14:30 – 15:30
True Metal Stage


Therion haben mich bereits auf ihrer vergangenen Tour ziemlich weggeblasen, so dass die große Menschenmenge wenig verwundert. Im Gegensatz zu früher vereinigt man mittlerweile eine nahezu optimale Personenkonstellation auf der Bühne, um eine unterhaltsam-kurzweilige und dennoch anspruchsvolle Rock-Show gekonnt in Szene zu setzen. Der orchestrale Bombast wird im Vergleich zu den Platten der Schweden dezent zurückgefahren und durch ein deutliches Plus an Spielfreude kompensiert. Bereits der monströse Opener "Rise Of Sodom And Gomorrah" zeigt, dass die Kompositionen dadurch nicht das geringste Stückchen ihrer Faszination verlieren, sondern sogar erheblich von der spontaneren Note profitieren. Die Instrumentalfraktion ist mit den technisch brillianten und extrem cool posenden Niemann-Brüdern, Taktgeber Petter Karlsson und natürlich Mastermind Christofer Johnsson hervorragend besetzt. Letzterer hat mittlerweile den Growl-Gesang komplett an den überragenden Snowy Shaw abgegeben, über dessen starke Stimme und charismatische Bühnenpräsenz man eigentlich längst keine Worte mehr verlieren muss. Mit Katarina Lilja und der ehemaligen Aeama Daeva-Sängerin Lori Lewis hat man endlich zwei Sängerinnen gefunden, die nicht nur die reinen Opern-Passagen treffsicher intonieren, sondern zwischendurch auch mühelos in einen rockigeren Gesangsstil umschalten können. So nebenbei machen die beiden - nicht nur im direkten Vergleich mit den voluminösen Opern-Fregatten der Therion-Vergangenheit - auch optisch einiges her. Trotzdem fehlt am frühen Nachmittag auf der großen Festivalbühne die geballte Erotik der Club-Konzerte, die garantiert dem ein oder anderen Metalhead feuchte Träume beschert haben dürfte.

Das Sänger-Quartett wird nun durch Thomas Vikström (Mehida, ex-Candlemass) komplettiert, der jedoch die gewaltigen Fußstapfen seines Vorgängers Mats Leven noch nicht vollständig ausfüllen kann. Das stimmungsvolle Bühnenbild, in das sich auch die Klamotten der Musiker und Sänger hervorragend einfügen, kennt man schon von der "Gothic Kabbalah"-Tour. Bei strahlendem Sonnenschein kommt jedoch keine wirklich düstere Stimmung auf. Das flatternde Bild einer gotischen Kathedrale als Backdrop liefert einen wilden Kampf mit dem Drummer, der immer wieder fast eingehüllt wird. Dass er dennoch stets sauber im Takt bleibt und sich nicht von den Textil-Attacken beeindrucken lässt, zeigt den Profi und verdient Anerkennung. Respektabel ist auch die mit Hits gespickte Setlist, die Therion mit "Blood Of Kingu", "Seven Secrets Of The Sphinx" oder "Lemuria" von ihrer besten Seite zeigt. Die Songs vom neuen Album spielen heute nur eine untergeordnete Rolle, gerade "Son Of The Staves Of Time" stellt jedoch eines der Highlights dar und bietet Neu-Sänger Thomas Vikström die Gelegenheit, sich richtig auszutoben, dennoch kann er dem Vorgänger hier nicht das Wasser reichen. Am Ende darf natürlich "To Mega Therion" nicht fehlen, das von den Fans begeistert aufgenommen und mitgesungen wird. Eine geile Show, die definitiv Lust auf mehr macht!
(Xeledon / Metal.de)

Possessed
Freitag, 15:30 – 16:30
Black Stage

Mit einer nicht selbst verschuldeten halben Stunde Verspätung übernahmen Possessed sofort nach Therion, die nebenan auf der True Metal Stage aufspielten, und rissen sofort die Aufmerksamkeit der Menge an sich. Das mag zum Teil auch daran gelegen haben, Sänger Jeff Becerra leibhaftig nach 18 Jahren Bühnenabstinenz, trotz seines Rollstuhls in alter Pracht performen zu sehen. Die Band gilt seit ihrem Debütalbum „Seven Churches“ als erste Death-Metal Band, und sie machen diesem Titel auch alle Ehre. Possessed riefen sich mit einem Mix aus den drei bisherigen Alben zurück ins Gedächtnis ihres andächtigen Publikums und meisterten ihr Come-Back mit Bravour! Spätestens bei „Burning in Hell“ wurden sämtliche Dezibelgrenzen gesprengt, und selbst die Härtesten mussten zugeben: das war wirklich laut! Bei dem Song „My Belief“, den der Sänger als sehr persönlich vorstellte, konnten sich dann die noch hörenden Ohren wieder, bei einem zivilisierteren Gitarrensolo und emotionalem Gesang plus etwas Nebel auf der Bühne, entspannen. Nach kurzer Zeit wurde jedoch das so entstandene kurzfristige Dezibel-Loch durch lautstarke PO--- SSESSED! Rufe überbrückt. Bei diesem Konzert hat es an nichts gefehlt, Gitarren-, Bass- und Drum-Solos im Wettlauf mit der Zeit, hinterlegt von einer treibenden Doublebass, eben einfach FASTER, HARDER, LOUDER!!!
(kd)

Volbeat
Freitag, 15:30 – 16:30
Party Stage


Mit lauten Volbeat, Volbeat rufen wurden die Dänen auf die Bühne beordert. Ebenso kraftvoll, wie das Publikum die Band einforderte kam der Sound von der Bühne zurück. Die Chemie stimmte von der ersten Sekunde an. Die energiegeladene Performance der Dänen ließ auch in den hinteren Reihen niemanden ruhig stehen. Wen die Bühnenshow nicht gänzlich überzeugte, der wurde auf jeden Fall von der außergewöhnlichen Stimme des Frontmanns Michael Poulsen gefesselt. Die Mischung aus Live Of Agony Sänger Keith Caputo und Elvis war und ist besonders und unterstreicht die Band in ihrer Einzigartigkeit. Nicht allein diese Stimme ließ Volbeat unter zig Bands heraus stechen, auch die ungewöhnliche Zusammensetzung der Musikstile tat ihren Teil dazu bei. Metal vereint mir Rockabilly und einem Hauch Country, das soll den Jungs erst einmal einer nachmachen! „Soulweeper“, The Garden´s Tale“ und „The Human Instrument“ sind nur einige wenige Songs die Volbeat der Menge entgegen schmetterten. Eine nette Abwechslung bot auch die Westerngitarre, mit der Michael Poulsen einigen Songs das gewisse Etwas verlieh. Bei diesem Gig stimmte einfach absolut alles die Sonne schien, der Sound war gut, die Leute haben gefeiert und die Band strahlte Spielfreude von der Bühne aus.
(me)

Grave Digger
Freitag, 16:30 – 17:30
True Metal Stage


Seit nunmehr 26 Jahren stürmen Grave Digger durch die Hard `n Heavy-Szene und sind kein bisschen müde. Da verwundert es gar nicht, dass das Motto des heutigen Tages ``No Fillers – Just Killers`` ist. Songs wie `Knights of the Cross`, `Excalibur` und `Last Supper` werden von der Menge vor der Bühne begeistert aufgesogen und nach allen Regeln der Kunst abgefeiert. Der Chef-Reaper Chris Boltendal dankt es ihr mit einem fetten Grinsen auf dem Gesicht.
(tp)




Turbonegro
Freitag, 17:30 – 18:30
Black Stage


Nachdem die letzten Dudelsäcke auf der "Party Stage" verhallt sind, wird es Zeit für eine ordentliche Portion politisch unkorrektem Schwuchtel-Rock: Turbonegro! Und was soll man sagen: Turbonegro ziehen ihre Sache durch, machen es gut, haben Spaß, aber ´ne richtige Party sieht anders aus. Sind Wacken und sein Publikum zu traditionell für die unkonventionellen Skandinavier? Oder ist es einfach zu früh am Tag? Wie dem auch sei, gespielt wird eine Mischung aus alten Klassikern, und jede Menge Material von den letzten beiden Alben. Insgesamt scheinen wenige mit dem neuen Material gut vertraut (mich eingeschlossen), was ergo für Stimmungsschwankungen sorgte. Auch auf der Bühne bilde ich mir ein, Turbonegro schon stimmungsvoller und mehr bei der Sache gesehen zu haben. Sei´s drum: Die Jungs sind Profi genug. Sie spulen ihr Programm runter, das Ganze ohne langweilig routiniert zu wirken, und nach "I Got Errection" lassen mich Turbonegro reichlich ohne Erregung im Stroh stehen. Aber wieso liegt hier eigentlich Stroh rum? Ach, das war ja ein anderes Thema...
(Raphi / Metal.de)

WEITER GEHT ES IN TEIL 2 !

Timo Pässler (tp), Maike Eisenmenger (me), Katrin Dietl (kd), Samira Alinto (sa) and the Metal.de - Crew; transl. K. Dietl, Kathleen Gransalke


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8.5/10



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