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- Rezension: AUDIO CD -


Atlantean Kodex

2013-10-27
Titel / Title The White Goddess 
Label Cruz del Sur 
Web www.thetrueatlanteankodex.blogspot.de
 
Gesamtspielzeit
Total run time
55:52  
Vö/Releasebereits erschienen / already released 

Endlich ist SIE da! Als Platte! Das lange erwartete neue Album von Atlantean Kodex. Wenn es sich auch etwas, nun ja, lächerlich anhören mag, aber ich hatte schon etwas Angst, dass mich die "White Goddess" nicht so aus den Schuhen heben würde, wie es ihr Vorgänger "The Golden Bough" schon beim ersten Durchlauf getan hat. Aber diese Sorge wurde mir schon beim Auspacken der Doppel LP genommen. Was für ein edles Teil! Schwerer Karton, zwei mal 180g Vinyl und eine Textbeilage, bei der der Ausdruck „Booklet“ vor Scham rot anlaufen müsste. Ein Kunstdruck in LP-Größe, schweres Papier, mit 24 Seiten, die im Stil der kunstvollen mittelalterlichen Kodices, wie sie die Mönche seinerzeit handschriftlich hergestellt haben, gestaltet sind.

Acht Titel sind auf der Platte drauf, wobei drei als kurze Intros für die nachfolgenden überlangen Stücke stehen. Musikalisch hat sich seit dem 2010er Meisterstück nicht allzu viel verändert, vielleicht kommt der Sound noch etwas breitwandiger herüber. Mit dem ersten Intro "Trumpets of the Doggerland (There were Giants in those Days)" bekommt man einen kleinen Vorgeschmack auf das Drama (im positiven Sinne), was da noch kommen mag, und dieses wird nach knapp zwei Minuten mit "Sol Invictus (With Faith and Fire)" manifestiert. Großartige Gitarrenläufe und das rechte Maß an schwermütiger Hoffnung (...from Ashes comes Light, from Darkness a Fire to Conquer the Cold...) und Epik lassen lange Gänsehautmomente zurück. Ein kurzes Interludium läutet das düstere "Heresiarch (Thousandfaced Moon)" ein und nein, Heresiarch ist so wirklich richtig geschrieben. Bei dem Titel merkt man dann doch, dass die Stimmung auf "The White Goddess" doch wesentlich düsterer ist als auf dem Vorgänger. Die atmosphärische Dichte und die Dramaturgie ist hier in jedem Fall so hoch, dass sich Phantasiewelten, wie in den alten Tagen von Manowar, Bathory oder auch Helloween vorgezeichnet; zu klaren Bildern verdichten. Spielten gerade erstgenannte in den letzten Jahren nur noch mit rudimentärem Pathos, so ist bei Atlantean Kodex nicht nur dieser in vollem Umfang, sondern auch Ethos in vollem Maße vorhanden.

Mit "Twelve Stars and an Azure Gown (An Anthem for Europa)" zaubern uns die Bayern eine Epik Metal Hymne mit balladesken Momenten. Nicht minder gut. "Der Untergang der Stadt Passau" läutet dann "Enthroned in Clouds and Fire (The great Cleansing)" ein, welcher mit seinen charakteristischen Beckenschlägen und Orgelklängen sehr an Bathory zu "Hammerheart" Zeiten erinnert - the most doomy song on this album! Ausgehend mit Glockengeläut und Kirchenliturgie (vermutlich) ein Titel, der die dramatische Atmosphäre tatsächlich noch einmal steigern kann. Bei "The White Goddess Unveiled (Crown of Sephiroth)" summieren sich noch einmal Pathos, Tiefe und Schwere in einem tragikgeschwängerten Lied, bei dem Manuel Trummer und Co. noch einmal alles auf den Punkt bringen.

Wahnsinnsalbum und für mich ein würdiger Anwärter auf das Album des Jahres. Ich will mir gar nicht ausmalen, wie Atlantean Kodex sich mit einem Eric Adams anhören würden.

Björn Schmiterlöw


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10/10



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