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- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


Danko Jones / Black Magic Six

2012-10-17
Stadt / City Helsinki 
Land / Country FIN 
Web www.dankojones.com/home/
www.myspace.com/blackmagicsix
 
Veranstaltungsort:
Location
The Circus 
Datum / Date16.10.2012 
Bildergalerie / Picture gallery Danko12 
Photos: Klaudia Weber 

Es ist ein Dienstag, dennoch sollten die Gläubigen in Scharen strömen in die geheiligten Hallen, wo einer der ganz grossen Prediger des Gospel of Rock´n´Roll Station macht – es ist sogar der erste Stopp der 2,5 Jahre dauernden Welttournee von Danko Jones, wie dieser später verkündet (Details dazu auf der Website der Band).

Der Abend beginnt zunächst mit einem (noch ungelösten) Rätsel – wieso nennt sich eine Band Black Magic Six, und dann stehen aber nur 2 Leute auf der Bühne? Noch ist der Club so gut wie leer, die beiden Finnen ”J-Tan” - zuständig für Gesang und Gitarre – und Percussionist Lew Siffer haben doch ein wenig Mühe, bei dieser müde Meute ein bisschen Stimmung zu erzeugen.

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Dabei fährt ihr Sound richtig in die Beine und macht Spass – nennen wir es mal Extreme-Rockabilly-Blues-Punk - das aktuelle Album nennt sich treffenderweise ”Brutal Blues”. Nach 3, 4 Songs wird es vor der Bühne dann doch etwas voller und einzelne Leute bewegen sich sogar ein bisschen (fast könnte man es tanzen nennen). Cooler Act, der zumindest in seinem 30min Set einen guten Eindruck hinterlässt.

Die kurze Umbaupause genügt, um den Saal von ”spärlich” auf ”rappelvoll” zu kriegen, die Plätze ganz vorne sind heiss umkämpft, und als Danko Jones pünktlich um 21h mit ”Terrified” (auch der Einstiegstrack des aktuellen Albums ”Rock and Roll is black and blue”) loslegen, geht sofort die Post ab. All die Jünger sind mehr als ekstatisch, nun endlich die frohe R´n´R Botschaft aus dem Munde von Mr. Jones himself zu hören, der charismatisch-hochenergetisch die Bühne dominiert. Der lange Flug von Toronto scheint seinen Sinn für Humor nicht beeinträchtigt zu haben: Nach den Clubs Tavastia und The Circus wollen sie angeblich keine Lokalität um Helsinki-Kamppi auslassen: ”We´ll do the whole square, even Pizza Hut”. Da sich Danko allerdings bewusst ist ”I can talk your ears off”, hält er sich anfänglich zurück und brettert lieber einige ältere Highlights los, u.a. ”First Date”, wo die Menge auch begeistert mitsingt. Später wird auch ein Song serviert, den die Kanadier 10 Jahre nicht gespielt haben: ”Too much Trouble”.

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Eigentlich bin ich überrascht, dass doch nicht so viele der neuen Songs in der Setlist zu finden sind, jedoch wird "Beautiful Day" gespielt, dessen Gesangslinien live doch etwas mehr Konzentration zu verlangen scheinen - aber astrein, tolles Lied! Obwohl Danko gerne mit den Fans schäkert, lässt er sich doch nicht auf ”Wunschkonzert” ein, ”Legs” wird nur kurz angespielt: ”Wenn ihr den ganzen Song hören wollt, kauft euch das neue Album!” Und ausserdem seien sie eine Band, wo ohnehinalle Songs gleich klingen: ”every song sounds like the one you wanna hear”. Den Hit ”Cadillac” gibt es allerdings später dann doch, wenn sie genug Aufmerksamkeit gekriegt haben – ”first we need to milk your attention”. Unter anderem mit einem Drumsolo von Atom Willard, und auch JC (John Calabrese) am Bass erhält Gelegenheit zu glänzen (z.B. ”Had Enough”). Überhaupt stehen die beiden Bandkollegen ihrem hyperaktiven Frontmann an Bühnenshow und Leidenschaft in nichts nach.

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In der Mitte des Gigs kommt die Offenbarung – dass der hohe Publikumszuspruch eventuell an Songs über Oralsex liegt (Lovercall). Nunja, immerhin huldigt diese Gemeinschaft doch dem Rock and Roll - ein Ausdruck, der an sich schon den Kopulationsvorgang umschreibt (siehe auch unser Interview mit Danko Jones ). Im Lauf des Gigs äussert Danko mehrmals, wie sehr er es zu schätzen weiss, dass so viele sich an einem Dienstagabend zu einer Pilgerfahrt zu ihrem Konzert aufmachen, er bedankt sich sogar auf Finnisch ”Kiitos” – denn das scheidet die Spreu, die ”Saturday Night Poser”, von den echten R´n´R Fans: ”Thank God for Tuesdays. … There is still hope for music out there”. Nach ”I Believed in God” verlässt die Band kurz die Bühne, lässt sich aber nicht lange um Zugaben bitten... Jede Wette, auch die ”Ungläubigen” werden nach so einer leidenschaftlichen temporeichen schweisstreibenden (Hard) Rock´n´Roll Show bekehrt und erschöpft, aber mit einem breiten Grinsen im Gesicht nach Hause gehen... egal wie schlecht das Wetter draussen ist...

Keine Ahnung, ob Danko Jones nun an Gott glaubt oder nicht (geht ohnehin niemanden was an), aber ich bin sicher, Gott glaubt an Danko Jones...

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Setlist (ohne Gewähr):
Terrified
I Want You
Forget My Name
First Date
Get up
Just a Beautiful Day
Womanbound
Conceited
Baby Hates Me
Full of Regret
Papa
Code of the Road
Lovercall
Had Enough
Cadillac
I Believed in God
Encores:
Too Much Trouble
I Think Bad Thoughts
Mountain



Klaudia Weber


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9.5/10



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