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- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


W.A.S.P / Alpha Tiger / Dark at Dawn

2012-12-12
Stadt / City Pratteln 
Land / Country CH 
Web www.waspnation.com
www.darkatdawn.de
www.alphatiger.de
 
Veranstaltungsort:
Location
Z7 
Datum / Date7.12.2012 
Bildergalerie / Picture gallery WASP12_gal 
Photos: Sandy Mahrer 

Die Schweiz versinkt im Schneechaos - und das pünktlich genau dann, wenn wieder die meisten und besten Bands auf Tour sind. Bereits am Nachmittag legt Frau Holle die Region in ein weisses Gewand und die Autofahrt zum Z7 verwandelt sich in ein reines Abenteuer. Sehr wahrscheinlich ist auch der Schneefall der Grund, warum es nicht ganz so viele wie erwartet ins Z7 geschafft haben, dennoch wagten rund 900-1000 Besucher, für W.A.S.P und ihre Support-Acts einen Fuss vor die Tür zu setzen.

Dark at Dawn
Während draussen das Schneegestöber fröhlich weitergeht, erklingen drinnen die ersten Töne der deutschen Band Dark at Dawn, die das Vergnügen haben, diesen Abend zu eröffnen. Obwohl es die Band bereits seit 1994 gibt, muss ich zugeben, noch nie was von ihnen gehört zu haben. Musikalisch finde ich ihren „Rock-Metal“ nicht ganz passend zu der Hauptband. Showtechnisch können die Herren mich leider nicht überzeugen, und wie es scheint auch das restliche Publikum nicht. Sänger Thorsten ist ein bisschen steif auf der Bühne und zu sehr damit beschäftigt, die richtigen Töne zu treffen, als dass er noch hätte gross mit dem Publikum interagieren können. Zwar ist die Mucke der Herren nicht schlecht und sie haben grosse Freude daran, zum ersten Mal in der Schweiz spielen zu dürfen, doch fehlt live einfach das gewisse Etwas, um das Publikum in Stimmung zu bringen.


Alpha Tiger
Auch hier ist die Musik nicht ganz passend zu W.A.S.P. Obwohl meiner Meinung nach es ohnehin zu viel verlangt ist, dass Management oder wer auch immer bei jedem Konzert eine passende Band zum Hauptact findet, finde ich die Wahl der Vorbands nicht richtig in diesem Fall. Zwar fahren Alpha Tiger auf dieser Speed Metal – Leggins Rock Schiene der 80er, aber soundtechnisch klingt es doch sehr nach 2012 und moderner als damals. Klamottentechnisch zwängen sich die Jungs in hautenge Leggins in Neonfarben, mit Nieten besetzte Lederhöschen, Stirnbänder, Nietengürtel und sonstiger Schnickschnack dürfen natürlich nicht fehlen. Die Jungs rund um Sänger Stephan Dietrich geben alles, um das Publikum zu unterhalten, was nicht immer gelingt. Und ich muss ehrlich zugeben, dass mir das hohe Gekreischgesinge ziemlich schnell auf den Zeiger geht und ich mich nach draussen verdrücke. Da nehme ich doch lieber den Schneesturm in Kauf als dieses Gejaule.


W.A.S.P.
Nach einem Bühnenumbau und einiger Verspätung geht es endlich los, das Intro zur „30 Years of Thunder“–Tour erklingt, die Lichter gehen aus und nur die drei grossen W.A.S.P. Zeichen auf der Bühne sind zu sehen. Mit „On your knees“ leuchten die Lichter auf und Doug, die beiden Mikes gefolgt von Mr. Blackie Lawless stürmen auf die Bühne. Die Herren geben alles und das Publikum scheint von der ersten Sekunde an voll und ganz mit dabei zu sein, um ihre Helden zu feiern. Beim dritten Song „The Real Me“ verschwinden die Logos hinten und auf den drei Leinwänden werden verschiedene Videoclips gespielt. Alle vier Herren legen eine beeindruckende Performance hin und Blackie zeigt, dass man auch mit wenigen Gesten und ein paar Schritten das Publikum unterhalten kann, ohne den Poser raushängen zu lassen, wie das so viele Frontmänner und Frauen heute machen. Weniger ist manchmal eben doch mehr.

Blackie, der sich ansonsten bei den Tourneen immer zurückhält mit Ansprachen, wendet sich erstaunlich oft ans Publikum. Jeden Abend auf dieser Tour erzählt eine Geschichte aus diesen 30 Jahren seiner Karriere. Und tatsächlich ist es jeden Abend eine andere Geschichte und nicht immer das gleiche auswendig gelernte Textlein, wie man sich das von anderen gewohnt ist. So erzählte er zum Beispiel in Helsinki, dass sein Mikrophon-Ständer - ein grosses Skelett namens Elvis - ihn fast das Leben gekostet hätte als er ihn neu bekam. Heute in Pratteln plaudert er über die Schattenseiten des Ruhms. Ein weiteres Beispiel, wie zurückgezogen dieser Typ eigentlich lebt und dass er mit dem ganzen Rummel um seine Person eigentlich nichts anfangen kann. Er macht es einfach, weil Musik sein Traum ist und auch Träume nun mal ihre Schattenseiten haben.

Blackie scheint bestens gelaunt zu sein und seine Laune steigert sich mit jedem Song, den er spielt, sehr wahrscheinlich auch deswegen, weil diese Show das Ende der Tour bedeutet und er endlich wieder zurück nach Kaliforniern reisen darf. Dennoch liefert die ganze Band ein unglaublich hochwertiges und professionelles Konzert ab. Die 30minütige Einlage, in der die Songs von der Crimson Idol Platte gespielt werden, ist besonders überwältigend. Leider ist bei diesem letzten Konzert der legendäre Elvis Mikrophonständer nicht mit von der Partie, weil sich Blackie Tage zuvor an der Schulter verletzte hat und es ihm deswegen nicht möglich ist, mit diesem Monsterding zu agieren. Dennoch ist diese Show das absolute Highlight meiner langen Konzertliste von 2012. Auch hätte man keinen besseren Schluss als „Blind in Texas“ wählen können, um sich von der Bühne zu verabschieden und den europäischen Teil der „30 Years of Thunder Tour“ zu beenden. Bleibt zu hoffen, dass es weitere 30 Jahre (auch wenn das vielleicht ein bisschen übertrieben sein mag) gute Musik von W.A.S.P gibt.

Sandy Mahrer, transl. K. Weber


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10/10



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