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- Rezension: FILME - MOVIES -


Sakrileg - The Da Vinci Code

2006-05-16
Darsteller / Actors Tom Hanks, Audrey Tautou, Ian McKellen, Alfred Molina, Jean Reno, Jürgen Prochnow, Paul Bettany et al. 
Regie / Director Ron Howard  
Web www.sonypictures.de
 
Laufzeit:
Total run time
ca. 148:00
Vö / Release
FSK/not under:
18 May 2006
12

Zur Geschichte:
Robert Langdon ein amerikanischer Symbolologe ist auf einer Geschäftsreise in Paris um sich mit Professor Jacques Saunière, dem Chefkurator des Louvre zu treffen, doch anstatt des Treffens wird Langdon in einen bizarren Mord mit religiösem Motiv verwickelt. Saunières Enkelin, Sophie Neveu, die Kryptologin bei der dortigen Polizei ist, glaubt an seine Unschuld und hilft ihm die versteckten Hinweise, die über Paris und London verteilt sind, zu enträtseln. Langdon erfährt von ihr, dass ihr Großvater einer geheimen Bruderschaft namens „Prieuré de Sion“ angehörte, die ihre Wurzeln im Mittelalter hat und ein Geheimnis hütet. Der „Da Vinci Code“ und die, von beiden heiß geliebten, Anagramme sind dabei der Schlüssel. Die Spur führt sie auf die Fährte einer Verschwörung mit biblischem Ausmaß. Verfolgt von Polizei, den Gegenspielern der„Prieuré de Sion“ - der Sekte „Opus Dei“ und mit religiösen Erkenntnissen, die beide bis auf ihre Grundfesten erschüttern, finden sie sich tiefer und tiefer in einem Strudel aus Intrigen, Lügen und Mord.


Der Film „Sakrileg – Der Da Vinci Code“
Bei einer so sorgfältig ausgewählten Besetzung, mit Schauspielern die man immer gerne sieht und einer Verfilmung eines spannenden Bestsellers erwartet man sehr viel. Die Kulissen des Louvré sind beeindruckend.

Die Special Effects des Films, wie z.B. leichte Einblendungen von Leuten aus der Vergangenheit in die Gegenwart, die wie Geister für kurze Sequenzen durch geschichtsträchtige Gebäude wie Kirchen laufen, geben dem Film eine eben solche Stimmung, die von der Musik unterstrichen wird. Einige Rückblenden lassen ein wenig Vergangenheit aufleben… und doch: der Film kann nicht ganz versprechen, was Vorlage, Regisseur und Buch versprechen.

Leider hat Akiva Goldsman, sich hier nicht immer für die richtigen Passagen des Buches entschieden um sie ausführlich umzusetzen… oder anders gesagt, dieser Film hat auf der einen Seite seine Längen und lässt auf der anderen Seite einiges vermissen. Sicher ist es schwer ein gutes Buch auf Filmlänge umzuschreiben und zu kürzen, doch sind einige Dialoge hier einfach zu platt. Um Kritikern vorzubeugen: nein, es lag nicht an der Synchronisation, denn ich habe den Film in O-Ton mit Untertitel gesehen.


Die Schauspieler waren, wie erwähnt, sehr gut gewählt.

Tom Hanks hatte mit Robert Langdon im Vergleich zu früheren Rollen (u.a. „Forrest Gump“ und „Philadelphia“) eine leichte Figur, die er aber so gut ausfüllte, wie ein Ausnahmeschauspieler die manchmal unglücklich gewählten Dialogzusammenschnitte es vermag, und rettete so viel der Atmosphäre.

Audrey Tautou, die man vielleicht noch aus „Le Fabuleux Destin D´Amélie Poulan“ („Die Fabelhafte Welt Der Amélie“) kennt, war zwar eine gute Wahl, hatte es da sichtlich schwerer und glitt in einigen Szenen zu sehr ins Gekünstelte ab.

Am besten gefiel mir die Besetzung des Mönches Silas, der durch Paul Bettany, bekannt durch „A Knights Tale“ (u.a. Ritter aus Leidenschaft) verkörpert wurde. Der Charakter: ein dem Wahnsinn naher, fanatischer, höriger Auftragskiller des Opus Dei, der aus Glauben und Überzeugung tötet und sich für die Bluttat sich im Anschluss einer Selbstkastei unterzieht. Selten hab ich jemanden so überzeugend spielen sehen. Es würde mich nicht wundern, wenn er für „Beste Nebenrolle“ bald einen Oskar einheimsen kann. Auch die Besetzung des jungen Silas, der für eine kurze Rückblende in seine Kindheit auftaucht passt perfekt.

Jean Reno (u.a. „Léon – der Profi“), der den Bezu Fache, einen irregeleiteten Polizisten spielt, der zwischen Anhängerschaft des Opus Dei und seiner Arbeit steht, glänzte in seiner Rolle.

In weiteren Rollen:
Ian McKellen (u.a. „Herr der Ringe“) als Sir Leigh Teabing
Alfred Molina (u.a. „Chocolat“) als Bischof Aringarosa
Jürgen Prochnow (u.a. „Das Boot”) als André Vernet (irgendwie sieht er in diesem Film dem Autor Dan Brown sehr ähnlich)
und viele andere.

Als hätte die Regie gemerkt, dass der Film zu langatmig wird, suchte man sich ausgerechnet den Schluss aus um Zeit zu sparen und die im Buch angedeutete Romanze kurzerhand gar nicht eingebaut und Robert Langdon eher der Spur zum Gral hetzen und es unverwandt abbrechen, wodurch alle die das Buch nicht kennen erst mal verwirrt sein dürften. Für Längen, teils plumpe Dialoge und das eher bescheidene Enden des Films gibt es von mir 3 dicke Punkte Abzug.


Das Buch „Sakrileg“
605 Seiten pure Spannung und beste Unterhaltung. Ausgefeilte Charaktere, keine Längen und eine an Fakten (Anmerkung des Verfassers: wenigstens zum Teil – um hier meiner Steinigung zu entgehen) angelehnte Story, die mit kirchlichen Intrigen, Geheimbünden und Mystik alle Register zieht. Ein wenig Liebe dazu und fertig ist der Bestseller.

Mit 43 Millionen verkauften Exemplaren (Stand März 2006) seines Romans, der in Amerika als „The Da Vinci Code“ 2003 und in Deutschland als „Sakrileg“ 2004, gehört Dan Brown zu den Königen der Schreiberzunft. Zu Recht! Er versteht es, wie nur wenige Andere, seine Leser in die Geschichte hineinzuziehen und ihnen ein „Ich leg das Buch mal weg und arbeiten.“ schwer, bis unmöglich machen.


Der Autor - Dan Brown:
Der 1964 in New Hampshire / USA geborene Sohn eines mehrfach ausgezeichneten Mathematikprofessors und einer bekannten Kirchenmusikerin wuchs in einem Umfeld auf indem Wissenschaft und Religion keine Gegensätze darstellen. Nachdem er in den USA Englisch studierte, ging er nach Sevilla um dort Kunstgeschichte zu studieren. Nach seinem Abschluss unterrichtete er eine Weile. Als er 1994 Urlaub auf Tahiti machte, fiel ihm zufällig ein Exemplar von Sydney Sheldons "Die letzte Verschwörung" in die Hände. Er begann zu lesen und hatte das Buch ein paar Stunden später ausgelesen. Danach wollte er auch unbedingt einen Roman schreiben und veröffentlichte 1996 mit "Digital Fortress" seinen ersten Roman, der aber nur als E-Book und Taschenbuch erschien und vergleichsweise nur kleinen Erfolg hatte. Mit „Angels & Demons (in Deutschland unter dem Namen „Illuminati“ erschienen), in dem Robert Langdon als Romanheld schon mit kirchlichen Verschwörungen zu kämpfen hatte, gelang ihm 2000 sein Durchbruch. Auch das Nachfolgewerk „Deception Point" (in Deutschland als „Meteor“ erschienen) konnte fast an den Erfolg anknöpfen.

Mit „The Da Vinci Code“ hat er sich nicht nur Freunde gemacht, denn hier behauptet Brown sich nur an Tatsachen galten zu haben, und dass seine Recherche lückenlos sei.

„Sämtliche in diesem Roman erwähnten Werke der Kunst und Architektur und alle Dokumente sind wirklichkeits- bzw. wahrheitsgetreu wiedergegeben“ – Dan Brown.

Klar, dass bei einem pseudodokumentarischem Roman, der die Kirche, Opus Dei und andere in keinem guten Licht da stehen lässt, der Kelch des Widerstandes nicht vorbei geht.


Die - laut Brown - auf Wahrheit basierenden Thesen:
Jesus und Maria Magdalena waren verheiratet und beide königlichem Geblüts. Das Gemälde „Das letzte Abendmahl“ von Leonardo da Vinci dient hierbei als ein Beweis.

Wenn man es sich wirklich genau ansieht, stellt man wirklich fest, dass Johannes (links neben Jesus aus Sicht des Betrachters) nicht nur androgyn und leicht weiblich – wie zu dieser Epoche üblich – dargestellt wurde, sondern wahrlich wie eine junge Frau aussieht.

Bei dem Maler wundert es nicht, wenn man da geneigt ist, zu glauben, dass hier eine Frau abgebildet ist. Wenngleich dieses Gemälde sooft restauriert wurde, dass man kaum mehr sagen kann wie die original Version von Leonardo da Vinci in seinen Feinheiten tatsächlich ausgesehen hat. Opus Dei und der Vatikan sind nicht amüsiert und blasen zum Boykott. Zurzeit arbeitet Dan Brown an einem neuen Robert-Langdon-Roman. Es soll eine Fortsetzung von "Sakrileg" werden, in der Langdon sich mit der geheimen Geschichte Washingtons beschäftigen wird. Ob da eine Welle der Empörung von Traditionalisten gemeinsam mit der Kirche zu erwarten ist?


Der Trend, die Touren und Begleit-, bzw. erklärenden Bücher
In Paris werden „Dan Brown-Touren“ angeboten, wo der geneigte Leser an den Originalschauplätzen auf Schnitzeljagd gehen kann. Soweit so gut, aber die ganzen Trittbrettfahrer die mit Werken wie „Das Wahre Sakrileg“, „Die Sakrileg Verschwörung“ und vielen anderen, die sich mit Pro- oder Anti-Thesen zum Kultroman einen Namen machen wollen, kann ich nicht empfehlen. Reine Geldmacherei, anstrengend zu lesen und aus den meisten spricht Neid, verletzter Glaube und Fanatismus. Die Recherchen hierbei sind zum Teil wirklich schlecht. Ich will damit nicht sagen, dass alles was Dan Brown für Tatsachen erklärt auch solche sind, aber wenigstens kam bei ihm ein spannender Roman dabei raus.


Samira Alinto


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7/10



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