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- Rezension: FILME - MOVIES -


Lucky You / Glück im Spiel

2007-06-21
Darsteller / Actors Eric Bana, Drew Barrymore, Robert Duvall 
Regie / Director Curtis Hanson 
Web www.luckyyoumovie.warnerbros.com
 
Laufzeit:
Total run time
124 min
Vö / Release
FSK/not under:
28.06.2007
13

Ich wette mit dir.
Ich wette, du wusstest nicht, dass 50 Millionen Leute, ungefähr einer von fünf Amerikanern, in den USA Poker spielt, und dass es 150 Millionen regelmäßige Pokerspieler auf der Welt gibt.
Ich wette noch was mit dir.
Ich wette, du wusstest nicht, dass seit 2003 ESPN jährlich 32 Stunden der Poker WM übertragen hat. Und dass seit damals die Kasinos eine 370%ige Steigerung der Teilnahme an Pokerturnieren verzeichnen.
Noch was.
Ich wette, du wusstest nicht, dass 70 % des Poker TV Publikums männlich ist, zwischen 21 und 49 Jahre alt, und dass nur 5 % der Hochrisiko-Spieler Frauen sind.
Schließlich, und versuche nicht zu bluffen, ich wette, dass du „Glück im Spiel“ magst, wenn du Poker verstehst und magst. Wenn nicht, dann magst du den Film wohl nicht.

„Glück im Spiel“ handelt von den Vorbereitungen zur 2003 Poker WM in Las Vegas. Damals wurde Poker wirklich populär als Spektakel. Der Film folgt Huck Cheever (gespielt vom Australier Eric Bana), einem professionellen Pokerspieler mit mehr Problemen als Chips am Tisch. Im Schatten seines Vaters, dem Poker Champion LC Cheever (Robert Duvall) lebend, hat Huck die perfekte Pokerpersönlichkeit entwickelt: Rein nach Instinkt lebend, nahe am Abgrund, und um jeden Preis vermeidend, dem Gegenüber Emotionen zu zeigen. Daher kann er andere Leute total durchschauen. Bis eben Billie Offer (Drew Barrymore) in sein Leben tritt. Plötzlich muss Huck sein „Pokerface“ fallen lassen und Gefühle zeigen. Aber um sein Leben zu ändern, muss er sein Spiel ändern, und das knapp vor der Poker WM...

Geschrieben von Eric Roth, der für Klassiker wie Forrest Gump, The Insider und Steven Spielbergs München verantwortlich zeichnete, unter der Regie von Curtis Hanson (8 Mile, Wonderboys), der nach LA Confidential gewohnt sein sollte, mit Australiern zu arbeiten – mit so einem preisgekrönten Team, wieso sollte so ein Film in die Hose gehen.

„Glück im Spiel“ hat eine Identitätskrise. Der Film weiß nicht, was er sein will.
Der Trailer behauptet „romantische Komödie“, und es gibt die gelegentlichen fröhlichen farbigen und leichten Momente, die Romanze ist jedoch schal und zweidimensional. Ich habe schon zwischen Bäumen mehr an Funken überspringen gesehen. Drew Barrymore spielt jene Art von Charakter, den sie am besten drauf hat – unschuldig und tolpatschig – jene Art von Charakter, wo es den Jungs egal ist, dass sie bei offenem Mund in ihr Popcorn sabbern. Jedoch ist dieser Charakter hier nicht wirklich entwickelt und die halbe Zeit lang im Abseits. In einer Minute ist sie da, die nächste Minute ist sie weg, und du wunderst dich, warum dein Popcorn feucht ist. Also, ist es ein Drama? Naja, es ist sicherlich manchmal anstrengend genug, um ein Drama zu sein. Aber die Anstrengung kommt von den ständigen pathetischen Poker-Metaphern, und vom Poker selbst. Wenn du es nicht verstehst, dann kannst du genau so gut rausgehen und zusehen, wie Bäume untereinander flirten.

Ich glaube, der Film lässt sich am besten als ein Stück Zeitgeschichte beschreiben. 2003 war ein wichtiges Jahr für Poker und dieser Film versucht, Las Vegas in dieser Zeit darzustellen. Curtis Hanson hat die Kasinos dieser Epoche genau nachgebaut, und viele berühmte Pokerspieler haben Cameo-Auftritte.
Ich sage berühmt, aber ich wusste bis zum Abspann nicht, wer sie sind.
Und ich weiß es noch immer nicht.
Das Produktionsdesign ist elegant, die Szenerie fantastisch. Jeder, der schon mal in Vegas war, weiß, wie gefälscht alles aussieht. Die Kostüme sind stimmig, die Kinematographie manchmal grandios, manchmal untertrieben, manchmal fängt sie alles ein, was in der Stadt der Sünde gefälscht ist. Aber sie kann nicht die staubige, verrauchte Atmosphäre eines Aladdin Casino um 5 Uhr morgens wiedergeben. Ich erwartete von Robert Duvall, dem Veteranen aus Apocalypse Now, dass er plötzlich ausruft: „Ich liebe den Geruch von Zigaretten und abgestandenem Bier am Morgen!“ Curtis hat hier einen Film geliefert, der schematisch und oberflächlich wirkt, mit wenig überzeugender Romanze und langen anstrengenden Pokersequenzen. Er ist generell etwas stumpf, mit dem Eindruck „alles schon mal gesehen“ zu haben. Es gibt jedoch einige Insider-Witze der Filmindustrie, die ihn für einige von uns interessant machen, so wie die Pokersequenzen ihn für die Spieler interessant machen und die Golf-Sequenzen für die Baum-Porno-Liebhaber interessant sind.

Eine letzte Wette:
Zwei Tage, nachdem du den Film gesehen hast, wirst du ihn vergessen haben. Du wirst dich erinnern, ins Kino gegangen zu sein und wie du zurück nach Hause kamst, aber das ist alles, dein Gedächtnis wird ein großes schwarzes Loch sein, und ein paar Popcorn-Stücke werden auf deinem Lieblingsshirt kleben.
Und du wirst Bäume plötzlich ganz anders sehen.

Tim Saunders, transl. K. Weber


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5/10



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