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Sonic Syndicate: Grüsse von Darth Vader

Das war bisher ein sehr anstrengendes Jahr für Sonic Syndicate aus Schweden. In Rekordzeit stürmte diese noch recht junge Band an die Spitze der europäischen Metalszene. Es scheint, als wären sie seit der Veröffentlichung ihres zweiten Albums "Only Inhuman" andauernd auf Tour. STALKER hatte das Glück, mit Karin (Bass) und Robin (Gitarre) während eines Aufenthalts in Helsinki, Finnland ein wenig zu plaudern...



Hallo! Wie geht´s?

Robin: Cool, cool! Nur ein bißchen kalt, aber gut.

Wie läuft´s bisher mit der Tour, jetzt wo es langsam auf´s Ende zugeht...
Karin: Ja, es sind nur noch 4 Shows übrig...
Robin: Und es war wirklich klasse, jeden Tag etwas Neues und Aufregendes, Spaß jeden Tag!
Karin: Nur einmal war der Fahrer etwas seltsam. Am ersten Tag schrammte er die Seite des Busses mit irgendwas und an einem anderen Tag wachte ich auf, weil der ganze Bus wackelte und die Fenster komplett zerbrochen war. Anscheinend hatten wir eine Ampel mit der Seite des Busses getroffen.
Robin: …und dann fiel auch noch die Heizung aus...
Karin: Jetzt haben wir einen neuen Bus und der ist wesentlich schöner.

Wie siehts mit lustigen Unfällen auf der Bühne aus?
Robin: Darüber haben wir uns erst kürzlich unterhalten und es ist gar nichts schiefgelaufen, nichts!

Erzählt uns mal, wie ihr den Plattenvertrag ergattert habt und über den Wettbewerb bei Nuclear Blast.
Karin: Nun, wir haben gehört, dass es da einen Wettbewerb gibt und dass man da ein Demo einsenden kann, ein paar Songs. Also dachte wir, versuchen wir´s mal. Also sandten wir ihnen einfach die drei Songs ein, die wir hatten, das war´s schon.
Robin: Wir nahmen einfach drei neue Songs auf und schickten sie ein, wir waren so überrascht, als wir eine Antwort bekamen, wir hatten eigentlich gar nichts erwartet.
Karin: Da ist wirklich ein Traum war geworden, so ein riesiges Label, so viele Bands, die wir alle hören, es ist einfach perfekt.



Andererseits klingt eure Musik eher amerikanisch, aber trotzdem seid ihr auf einem europäischen Major-Label...
Robin: Ja, ich denke wir sind wesentlich kommerzieller als viele andere Bands auf demselben Label und ich weiß, dass sie uns lieben und sie fördern und verdammt gut...also keine Ahnung. Vielleicht wollten sie eine Band wie uns.

Mit welcher Art von Musik würdet ihr euch selbst indentifizieren?
Karin: Wir wollen uns eigentlich in keine bestimmte Schublade stecken, weil wir ansonsten in diesem Rahmen bleiben müssten und das wollen wir nicht.
Robin: Natürlich inspieren uns Bands wie In Flames wirklich sehr. Ich habe gehört, dass wir eine Menge Göteborg Metal wie In Flames, Dark Tranquillity, Soilwork usw. mischen und dann kommen noch eher amerikanische Hardcore-Metalcore Sachen wie Killswitch Engage dazu. Das sind die Bands, die wir am meisten hören, also eine Mischung zwischen schwedischem und amerikanischem Metal.

Wie läuft der Schreibprozess des Albums ab? Wer hat´s geschrieben und wie lief es?
Robin: Nun, Roger hat den größten Teil der Musik geschrieben...
Karin: und Richard schreibt alle Texte, aber wir tragen alle unseren Teil dazu bei, wenn wir im Proberaum sind, wir haben alle was zu sagen. Aber das meiste stammt aus Rogers Feder.

Wie schreibt er die Sachen, wisst ihr das? Was inspiriert ihn?
Karin: Es sind sehr persänliche Sachen...
Robin: Ja, lauter Sachen aus dem täglichen Leben... von seiner Ex-Freundin, zur neuen Freundin, bis hin zu Freunden, die gestorben sind, sein Job, einfach alles, was so in seinem Kopf ist, sehr persönliche Sachen. Er möchte nicht sagen, was es mit den Songs auf sich hat, dass überlässt er dem Publikum
Karin: …richtig, das Publikum soll selbst herausfinden, worum es geht. Wenn ich den Song nicht kenne und ihn höre, verbinde ich ihn irgendwie mit meiner eigenen Lebensgeschichte, sonst nimmst du ihm die ganze Magie.
Robin: Genau das habe ich gemeint.

Gibt es da viel Druck, wenn man das einzige Mädchen in der Band ist?
Karin: Ich kann schnell, böse werden, das ist mein anstrengendster Charakterzug und die Jungs wissen das. Aber für mich ist es eigentlich ganz einfach mit ihnen klarzukommen.
Robin: und wir behandeln sie nicht irgendwie anders. Á la : Sie ist ein Mädchen, wir sollten sie anders behandeln oder so...sie ist in der Band, also wird sie akzeptiert.
Karin: Wir sind wie eine Familie, sie sind meine Brüder und wir verbringen soviel Zeit zusammen, also...



In eurer Gallerie sind die am häufigsten angesehenen Bilder die von Karin, wie geht ihr Jungs damit um?
Karin: (lacht)
Robin: Nun, logisch! Wenn ein Fotograf Bilder macht, sind 98 von 100 von ihr! Und hoffentlich bin irgendwo auf einem dieser Bilder irgendwo im Hintergrund.
Karin: (lacht) und vom Drummer gibt´s nie welche!
Robin: Es ist halt nicht so gewöhnlich, dass ein Mädel in einer sochen Heavy Metal Band spielt, oder? Nein...
Karin: Bei einem Konzert waren sogar drei Jungs, die meinen Namen auf ihren T-Shirts stehen hatten!

Wie schaut´s mit eurem musikalischen Hintergrund aus?
Karin: Ich hatte während meines gesamten Lebens immer etwas mit Musik zu tun, auch wenn ich vorher noch in keiner Band war. Ich habe in der Schule 3 Jahre lang Gitarrespielen gelernt und habe Gesangsunterricht genommen, meine Mutter spielte früher Bass, also habe ich mir das Bassspielen auch noch selbst beigebracht.
Robin: Wir waren in der gleichen Schule, hatten die gleichen Lehrer, also... In Schweden kannst du dir aussuchen, auf welche Art von Schule du gehen möchtest, sei es mehr musikorientiert oder etwas etwas in der Art, also haben wir uns dafür entschieden. Ich habe mir vor etwas 4-5 Jahren selbst das Gitarrespielen beigebracht, ich war nie bei einem Lehrer.

Und jetzt tourt ihr mit solchen großen, bekannten Bands, wie war das für eure eigene professionelle Erfahrung?
Robin: Jeder Tag ist einfach Wahnsinn und wir lernen dauernd was Neues dazu!
Karin: Wie z.B. Dinge, die man auf der Bühne tut...besser organisiert zu sein, pünktlich zu sein. Zu Beginn waren wir so nervös, ich frage mich, was sie von uns denken! Aber jetzt bin ich nicht mehr so nervös.
Robin: Nach all diesen Monaten nicht mehr.
Karin: Jetzt sind wir eher aufgeregt, als nervös.

Was macht ihr außerhalb der Band?
Robin: Nichts, ich bin mit der Schule fertig, also gar nichts mehr momentan. Jetzt werde ich nach Hause gehen und auf die nächste Tour warten.
Karin: Und ich habe meinen Job aufgegeben, ich rief meinen Boss an und sagte ihm, dass ich auf Tour gehen würde und sagte ihm, er solle mich anrufen, wenn er mich bräuchte. Ich bin eine persönliche Assistentin für behinderte und kranke Menschen.



Wie sehen eure Pläne für den Rest des Jahres aus?
Robin: Wir werden weiter auf Tour gehen mit Amon Amarth, Decapitated...mit dieser Tour ist für uns ein Traum wahr geworden.
Karin: ...und so schnell!
Robin: Wir haben nur einen Tag über Weihnachten frei und dann machen wir uns auf den Weg nach Deutschland.
Karin: und wir haben bereits damit begonnen neues Material zu schreiben...
Robin: Wir werden im März zurück ins Studio gehen, und dann kommen im Sommer die ganzen Festivals...

Macht es euch was aus kommerziell zu sein? Das ist ja nicht unbedingt das beste Adjektiv in Zusammenhang mit alternativer Musik...
Robin: Wir spielen die Musik, die wir lieben und hören und wenn das kommerzielle ist, schön. Aber wir mögen es im Radio und im Fernsehn zu sein.
Karin: Es ist ja nicht so, als würden wir das planen...dieser Song muss so sein usw. Wir schreiben einfach die Musik, die wir lieben.

Gibt es bisher irgendwelche Enttäuschungen für euch in diesem wahren Musikerleben, es geht für euch ja alles so schnell?
Karin: Nein, wir bekommen mehr, als wir jemals wollten. Es ist alles soviel besser, als wir gedacht hätten.
Robin: Wir haben sehr hart für diese Band gearbeitet, jetzt kommt all diese harte Arbeit zurück.

Wovon träumt ihr noch?
Karin: Soviel wie möglich zu touren!
Robin: Es wäre wirklich klasse, ein paar Songs mit Max Martin aufzunehmen.
Karin: Das wollte ich geradfe sagen, einfach nur so...
Robin: Er hat Britney Spears, die Backstreet Boys und solche Bands produziert, er ist ein sehr guter Produzent, es wäre also klasse zu sehen, wie das läuft...
Karin: aber für das neue Album hoffen wir, mit demselben Produzent, wie beim ersten Album arbeiten zu können. Wir kamen wunderbar miteinander klar und jeder verstand, was der andere wollte.



Wie sieht´s mit den Auftritten aus, welche Songs sind die besten und welche die schlechtesten?
Karin: Flashback ist mein Song, da rastet einfach jeder aus!
Robin: Ich springe gerne rum, bewege mich die ganze Zeit, also auch Songs wie Denied, bei denen jeder mitsingt.

Hat schon mal jemand die Texte auf der Bühne vergessen?
Karin: (lacht) Oh ja! Und dann denkt man sich einfach was ausm schreit irgendwas und wir alle versuchen cool auszusehen, einfach so, als wäre das normal so.
Robin: Aber wir fangen immer an zulachen, wenn irgendwas nicht stimmt oder wir drehen uns um und schauen dn Drummer an, so dass wir lachen können. Dann gehen wir wieder nach vorne und headbangen als wären wir soo cool.
Karin: Oh und das muss ich noch erwähnen. Bei der ersten Show der jetzigen Tour, wollte Richard am Ende sagen "I want to thank you all!" in Brighton, England, aber stattdessen sagte er : "I want to fuck you all!" und das war die erste Show der Tour!
Robin: Aber das lustigste war, dass er das nicht mal wirklich gemerkt hat, was er da gerade gesagt hatte, etwas wie "I want to fuck you all for coming here tonight!"
Karin: (lacht) Aber wir hatten wenigstens unseren Spaß!

Spielt ihr auf der Bühne irgendwelche Streiche?
Karin: Einmal hatte sich der Sänger von Dark Tranquillity als Darth Vader von Star Wars verkleidet...
Robin: ...und er kam auf die Bühne und sagte, er wäre der Vater der drei Jungs in dieser Band wie "Ich bin dein Vater".
Karin: Ich konnte während der gesamten Show nicht mehr aufhören zu lachen, wir sollten ja total Metal aussehen, aber ich musste jedes Mal anfangen zu lachen, wenn ich die Jungs ansah, also stand ich die meiste Zeit mit dem Rücken zum Publikum. Wir wussten nicht, dass er sowas machen würde. Und, das passierte jetzt zwar nicht auf der Bühne, aber die Jungs bezahlten mir einen Stripper, als wir in Hamburg in einen Stripclub gingen.
Robin: Unser Manager meinte, wir sollten sowas für Karin tun, sie saß da so alleine...
Karin: und ich dachte, ich schau mir die Jungs nur an.
Robin: Also suchten wir uns einen aus, der wie ein Seemann angezogen war und er ging zu ihr...
Karin: Er fragte mich, ob ich das einzige Mädel am Tisch wäre und ich sagte: "Ja...". Dann zog er mich auf den Tisch und wirbelte mich herum und ich sollte ihn ausziehen, als wir auf dem Tisch standen. Das war sehr lustig, er sah wirklich schwul aus, war über und über mit Öl bedeckt und war sehr muskulös...
Robin: Ich war so aufgeregt!!! Yeah...



Sehen sich eure Eltern eure Shows an?
Karin: Meine Eltern waren sogar in Budapest, weil sie einfach mal am Wochenende wegfahren wollte, also beschlossen sie vorbeizukommen und mich zu sehen. Wir hatten eine Menge Spaß beim Feiern, wir feierten mit den anderen Bands und sie mochten Soilwork! Sie hatten vorher noch nie von ihnen gehört und dann sahen sie sie live.
Robin: Und wir wussten gar nicht, dass sie kommen würden. Als ich aus dem Tourbus kam, sah ich sie und wunderte ich mich :"Was macht IHR denn hier?!"
Karin: Sie hatten wirklich eine Menge Spaß! (lacht)

Was war das Seltsamste, worauf ihr Autogramme geben musstet?
Karin: Wir geben eine Menge Autogramme, weil wir nach den Shows immer am Merchstand sind, um die Leute zu treffen und so... Ich hab´s ja noch nie erzählt, aber ich musste auf Brüsten unterschreiben!
Robin: (sehr enttäuscht) Was?!?!?! Wie konnte ich das verpassen?!
Karin: Es war in Deutschland, im Substage, einem sehr kleinen Klub...
Robin: Das hast du mir gar nicht erzählt... (immer noch sehr enttäuscht)
Karin: Aber du hast einen Scheck unterschreiben können...
Robin: Ja, ich weiß, ich Glücklicher.... (alle Lachen)
Karin: Aber naja, viele Klamotten, Schuhe, und solche Sachen...
Robin: Sie ist das einzige Mädel in der Band und sie bekommt all die Brüste.

Glaubt ihr, ihr habt euch mit all dem Erfolg verändert?
Robin: Nein, überhaupt nicht. Wir sind immer noch dieselben, wirklich! Wir antworten auf alle Nachrichten auf MySpace usw. Wir sind am Boden geblieben.





Autor: Marina Sidyakina, transl. Cornelia Wickel, photos: Julia Sheremetyeva
Eingetragen am: 2007-11-29

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