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THERION: Identität in Orange

Während ihrer noch immer laufenden Tour fanden die Schweden Therion Zeit für STALKER in Helsinki, Finnland, wo Gitarrist Kristian Niemann über die Chemie in der Band, Stilveränderungen und das neue Album “Gothic Kabbalah” plauderte.



Wie geht`s Dir?
Gut! Wir haben auf einigen Festivals gespielt und hatten auch einige separate Shows. Wir sind in Israel gewesen. Es läuft also alles gut!

Welche Show ist Dir bisher am meisten im Gedächtnis geblieben?
Nun, für mich war es die erste Show mit dieser Band, an die ich mich noch sehr gut erinnern kann, damals im Jahre 1999. Aber momentan muss ich natürlich Wacken nennen. Wir hatten viele großartige Shows auf dieser Europatour. Es ist meistens gut.

Gibt es hinter dem neuesten Album irgendein bestimmtes Konzept?
Ja, das gibt es. Es geht um diese Mystik des 17. Jahrhunderts, in dem es eine Reihe an unheimlichen Zeug gab. Ich kann wirklich nicht viel aus diesem Konzept herausholen. Thomas Karlsson schrieb die meisten Texte, so wie er es für gewöhnlich macht. Die Musik haben wir allerdings alle geschrieben. Peter hat auch viel geschrieben, aber wir alle haben hier und da einiges dazu beigetragen. Aber ich kann wirklich nichts über die Texte sagen, das ist nicht meine Welt, ich bin mehr auf der Musikschiene, weißt du...

Auf jedem der Therion - Alben sind viele Gäste vertreten. Warum magst du das so?
Oh, ich versuche auf diese Weise: Wenn man alle Songs schreibt, beginnt es immer nur mit den Vier von uns. Wir planen nie von Anfang an, wer was macht. Wenn wir mit dem selben Sänger arbeiten, wird es langweilig, aber wir mögen es mit verschiedenen Dingen, verschiedenen Stimmen, unterschiedlichen Ansätzen zu arbeiten. Und diese Aufnahme, "Gothic Kabbalah" ist rockiger, sogar poppiger als die letzte, die orchestraler war. Das ist der Grund, warum wir verschiedene Arten von Stimmen brauchen und wir kennen einfach die Leute, deshalb luden wir wen immer auch ein, von dem wir wussten und dachten, er würde zur Aufnahme passen.

Aber zerstört das nicht die Identität der Band? Denn es ist gewöhnlich die Stimme der Band, die man mit ihr assoziiert, eine Art Kennzeichen ...
Das ist eigentlich eines der Konzepte der Band, frei von solchen Dingen zu sein, wir möchten die Freiheit haben und nicht denselben Typ Stimme. Bestimmt hast Du auch Recht, und bestimmt kostet es uns einige Fans, weil sich niemand wirklich mit dem Sound identifizieren kann. Aber für uns ist es großartig, weil wir nicht die ganze Zeit dem Ritual einer Person hinterhängen müssen, so wir können uns aussuchen, welche Art von Sound wir zur Zeit machen wollen.



Da die Stimme der erste Eindruck der Band ist und ihr erst dann darüber nachdenkt, wer die Texte und so weiter geschrieben hat. Aber mit Dir kann es auf diese Weise nicht laufen. Was denkst Du, gibt Therion eine Identität, was macht euch, die die ihr seid?
Christopher`s Schriebe, seine Vision der Band, und die Art wie er Musik klingen lassen will - obwohl er nicht mehr die ganze Musik schreibt - entscheidet und greift er immer noch das auf, von dem er denkt, dass es cool ist und was auf die Aufnahme kommt. Es ist immer noch alles sein Geschmack. Es sind wahrscheinlich 99 % der klassischen Arrangements und in denen er seinen eigenen Sound hat. Das ist also bestimmt Therion - und seinen Geschmack wird es immer geben, seine Vision der Band. Er wird immer das unterstreichen, was wir tun.

Mit so vielen Gästen muss es schwierig sein, sich zum Proben zu treffen ...
Normalerweise spielen wir nicht nochmal alles durch, bevor wir aufnehmen, weil wir wissen, dass wenn wir die Leute herholen, sie ihre Parts spielen können. Deswegen holen wir sie auch zu uns, weil wir ihre Stimmen kennen und wir ihnen nur sagen: "Sing so wie das. ", und sie tun das . Aber es gab nie irgendwelche Diskussionen oder Streits, also läuft es. Für gewöhnlich ist alles fertig geschrieben, aber wenn die Leute Ideen haben sortieren wir diese natürlich während der Aufnahmen.

Ist Christopher sehr diktatorisch?
Nein, überhaupt nicht! Für die Hauptperson in der Band, ist er sehr ruhig. Er lädt jeden dazu ein, zu schreiben und seine Ideen auszudrücken. Wir können über alles reden. Ich würde sagen, dass er nicht diktatorisch ist, definitiv nicht. Er ist sehr offen und ein netter Kerl. Sogar auf diesem Album hat er drei oder vier Songs, und nicht einmal die Texte geschrieben! Der Schlagzeuger hat mehr Songs als er geschrieben und er ist der Neue in der Band!

Was war der härteste Teil, beim Machen des neuen Albums?
Der Härteste? ... Hmmm ... Ich weiß es nicht, Ich denke alles ist recht sauber gelaufen. Wir hatten ein wenig Zeitdruck am Ende. Wir hatten bereits das Mischen und so weiter gebucht und ich denke Christopher hatte Vieles zu tun. Wir mussten diese klassische Show in Rumänien, in 2006 vorbereiten, hatten wir noch das Schreiben und einige Aufnahmen zu erledigen, Stimmarrangements vorzubereiten, also mussten wir viel arbeiten. Für mich war es einfach, nur die Gitarren aufnehmen und das war`s. Peter musste viel arbeiten, er hat das ganze Schlagzeug und auch die Gitarren aufgenommen, produzierte Vieles von den Vocals. Er hat viel getan.

Gab es einige lustigen Unfälle während des Aufnahmeprozesses, ist
irgendetwas passiert?

So gesehen, sind wir sehr langweilig, wir betrinken nur uns nie völlig dumm und solche Sachen. Wir betrinken uns und gehen schlafen, das ist alles, nichts Lustiges. Wirklich langweilig, keine Geschichten, tut mir leid.



Welche Songs sind live am Schwierigsten zu performen?
Für mich ist nichts sonderlich schwierig, aber ich würde sagen, dass es einen Song gibt, den wir versuchen zu spielen und den wir ein paar Mal gespielt haben, TOF, die Triologoie, das ist ein bisschen ... es hat viele Teile, viel Zeug ist darin, das ist der schwierigste Song. Aber wir spielen ihn nicht mehr, wir klingen nicht so gut.

Wie stark beteiligt sich die Band am Coverartwork des Albums?
Oh, nach was sieht es aus?

Es ist orange!
Richtig! Orange! Orange und braun, die selben Fragen wie immer. Ich mag das neue Cover, es ist cooler. Es ist der gleich Typ, mit dem wir zuvor zusammen gearbeitet haben. Im Grunde kommt er mit vielen Ideen daher. Er sendet sie uns und wir schicken ihm zurück, von dem wir denken, dass es besser sei. Aber tatsächlich ist es so, dass es die letzte Sache ist, an die wir denken. Es bedeutet uns nichts.

Ich konnte gerade nicht herausfinden, wie es mit den Inhalten der Aufnahme zusammenhängt ...
Ich habe keine Ahnung! Die Sache ist die, dass Christopher uns den Titel "Gothic Kabbalah" gezeigt hat und die Leute sich daran nur aufhängen würden - "Es ist kein Gothic, diese Musik ist nicht Gothic. Es ist nicht schwarz, nicht depressiv. Kabbalah hat hier nichts zu suchen." - und so weiter. Und er hat es absichtlich getan, um jeden zu verwirren und uns auf diese Art und Weise besser in Erinnerung zu behalten.

In einigen Reviews und manchen Blogs von Fans steht, dass sie etwas Anderes und sogar etwas Besseres von Therion erwartet haben als "Gothic Kabbalah". Was denkst du darüber?
Das war eine andere Sache, die wir wirklich erwartet haben, wir haben erwartet, dass manche ziemlich angepisst von all den Chören sein werden, die darauf verschwunden sind. All das klassische und wirklich grandiose Zeug, das wir früher gemacht haben, ist nun verschwunden, deswegen ... Es ist schön, wir haben es erwartet. Man mag einfach was man mag. Außerdem wollten wir etwas Anderes machen ... und die Leute kritisieren sowieso, von daher ...

Macht es euch nicht aus, dass ihr dadurch Fans verliert?
Nein, nicht wirklich, weil wir es nicht hätten besser machen können. Andernfalls wäre es nicht das, was wir tun wollten. Für einige Leute klingt es zu normal, nicht genügend unheimliche Klänge und all diese pompösen Elemente. Es ist mehr Pop.



Was würdest Du Dir noch gerne musikalisch erfüllen wollen?
Ich habe noch eine Band, sie heißt Demonoid. Es ist mehr Thrashmetal, ich schreibe das meiste an Musik und es macht wirklich Spaß das zu tun. Und ich kann über die meisten Dinge entscheiden, nicht über alle natürlich. Mein Bruder schreibt etwas, jeder schreibt, aber ich bin der Hauptkomponist darin und wir arbeiten an der zweiten Aufnahme. Die erste kam im Jahre 2004 heraus und ich möchte mit der Band auf Tour gehen, wir haben noch nie gespielt. Aber natürlich müssen wir noch besser, freier spielen, improvisieren – darum geht es.

Was denkst Du ist wertvoller, der Prozess oder das Endresultat?
Es ist die Reise, der Prozess. Natürlich ist es großartig einen kleinen Erfolg auf dem Weg zu haben, etwas Kleines, das einen ermutigt und weitermachen lässt. Denn, wenn man alles vollendet hat - dann ist es das so ziemlich. Geh und tue noch etwas.

Was würdest Du den sieben Todsünden hinzufügen?
Oh, das ist eine ernste Frage! Ich muss darüber nachdenken ... ( nimmt eine Pause ) Ich weiß nicht einmal etwas über die Sünden, aber ich würde sagen Mangel an Einfühlungsvermögen, Mangel an Mitleid, verstehst Du? Einfach nicht in der Lage sein, mit zu fühlen und sich mit nichts verbunden fühlen.

Wie verbringt ihr eure Zeit während des Tourens und im Bus?
Aufstehen, frühstücken, Gitarre stimmen, Soundcheck, auf das Konzert warten, das Konzert spielen, das Zeug einpacken, essen, schlafen, aufstehen, ...Nichts Wildes, wir sind sehr, sehr langweilig! Eine verdammt langweilige Band. Man denkt immer darüber. Wenn Du mal an Rockbands denkst, wie völlig verrückt es dort zugeht, viele Groupies und Alkohol und was auch immer... Aber wir sind wirklich langweilig und wir sind über 30, haben einige Bündel an Touren hinter uns ... Sorry für das beschissene Interview!




Setlist (in Helsinki)

Mitternacht Loewe
Schwartzalbenheim
Theblood of Kingu
Falling stone
An arrow from the sun
Deggial
Wine of Aluqah
Perennial Sophia
Son of the sun
Son of the staves of time
Seven secrets of the Sphinx
Tuna
Muspelheim
Rise of Sodom and Gomorrah
Ginnugagap
Grand Finale
----
Lemuria
Cults of the Shadow
To Mega Therion
----
Thor the Powerhead



Autor: Marina Sidyakina, transl. Melanie Sindel, photos: Therion
Eingetragen am: 2007-12-02

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