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Truckfigthers: Vom Spinat kommt Power

Gleich zweimal wurden sie, aus gutem Grund, auserkoren die legendären Fu Manchu auf ihren Touren durch Europa zu begleiten. Dabei begeisterten die Truckfighters aus Schweden nicht nur ihre Tourkameraden, sondern wohl auch den einen oder anderen Neufan. Im Interview erzählt die eine Hälfte des „dynamischen Duos“, nämlich Gitarrist Dango, vom Leben on the road, die neue Platte „Phi“ und warum die polnische Passkontrolle eine „Grenz“erfahrung sein kann.

Hallo, wie geht´s?
Hi, super geht´s. Wir haben grad unsere fünfte Woche auf Tour beendet.



Ich hab euch live gesehen, als ihr in Helsinki für Fu Manchu eröffnet habt und war ziemlich beeindruckt. Wie kam der Support überhaupt zustande?
Eigentlich ist überhaupt nichts zustande gekommen. Irgendwie sind die Jungs von Fu an unsere Platte gekommen und haben sich gedacht, dass wir zur Zeit die beste europäische Band sind. Also haben sie uns zu ihrer Tour im Mai diesen Jahres eingeladen. Und als sie dann ihre zweite Europa-Tour geplant haben, waren wir die erste Wahl.

Wie war denn das Touren mit den Legenden des Stoner Rocks? Ist irgendwas aufregendes/lustiges unterwegs passiert?
Weißt du, wenn man, wie wir, in verschiedenen Bussen und so tourt, dann hat man nicht wirklich viel Zeit für lustig-verrückte-spaßige Erlebnisse, aber die Jungs und ihre Crew sind fantastisch, verdammt genial!

Apropos Touren, ihr scheint ja fast immer unterwegs zu sein. Ist euer Heimatland Schweden denn wirklich so schlimm?
Ja. Konzert-technisch. Wir wollen oft spielen, aber das können wir in Schweden nicht.

Was ist für euch toll/beschissen am Touren im Allgemeinen?
Toll ist, dass man jede Nacht auf einer Bühne stehen kann. Das war´s dann fast auch schon. Der Glamour ist schnell verflogen, wenn man an eine polnische Passkontrolle kommt und man an einem Novembermorgen in die winterliche Kälte hinaus gezwungen wird, damit sie dann den Van mit Hunden nach Drogen durchsuchen können.

Die Leute in Helsinki schienen eure Musik echt zu mögen, es gab ne richtige Moshpit. Wie sind denn die Reaktionen in anderen Ländern?
Total genial!! Wir waren schon einige Male in Finnland und die Leute dort sind einfach großartig! Wir lieben es, wenn die Leute auf unsere Musik reagieren, nicht so wie in England, wo sie einfach nur dastehen und einen anstarren. Das Publikum sollte nicht aussehen, wie ein Haufen Nistkästen.



Ihr geht ja auch selbst richtig ab auf der Bühne, es gibt so was wie die “Truckfighters Energy”. Woher nehmt ihr die Energie?
Damit wird man wahrscheinlich einfach geboren. Meine Mutter und mein Vater haben mir ne Menge Spinat gegeben, als ich ein Kind war. Und das bringt mich in Schwung. Normal esse ich eine Schüssel mit Spinat vor jeder Show. Ich hab auch Honig probiert, so wie Pu der Bär, aber das ist so gar nicht mein Ding!

Was ist bei eurer schlimmsten Show passiert?
Wir haben in einem Dorf in Norditalien gespielt und plötzlich stürmte schwerbewaffnete Polizei in den Klub und gab ein paar Warnschüsse ab. Wir konnte es kaum hören, denn unsere Hiwatt Verstärker waren ziemlich laut, aber ich hab später gehört, dass es ziemlich laut war.

Als ich euren Bandnamen das erste Mal gehört hab, dachte ich eher an alte Männer mit langen Bärten oder so. Wie kamt ihr denn also auf den Namen?
Der Ehemann der Tochter des Cousins meines Großvaters fährt nen Truck von Moskau nach Stockholm und zurück. Und auf der Route gibt´s den Spruch, dass sie „truck fighting“ wenn sie aneinander auf der Straße vorbeifahren. Wir dachten, das ist ziemlich cool. Du weißt schon, die Wucht eines richtig großen Trucks und die Wut beim Kämpfen.



Euer neues Album “Phi” wurde im Oktober veröffentlicht. Was kannst du uns darüber erzählen? Wie war das Schreiben/Aufnehmen...? Warum sollten sich Leute die Platte anhören?
Zuallererst, Leute müssen sich die Platte anhören. Es sollte so was wie ein IKEA Sofa in deinem Wohnzimmer sein, jede Plattensammlung sollte „Phi“ enthalten. Wie waren die Aufnahmen? Sie waren genial. Es hat ewig lange gedauert, aber alles Großartige braucht halt seine Zeit. Michelangelo zum Beispiel, er hat das Jesus Gemälde an der Decke auch nicht an einem Tag gemalt. Nicht mal in einer Woche, glaub ich.

Einige Tracks klingen allerdings etwas ruhiger von Platte als live. Seht ihr euch eher als eine Liveband und nicht so sehr als eine Studioband?
Keins von beiden. Eine Platte ist ein Kunstwerk, dass man schätzt und liebt. Es sollte dynamischer sein, als eine Liveshow. Obwohl ich glaube, wir sind live dynamischer als die meisten anderen Bands.

Ihr habt vor kurzem in Schweden auch ein Video zu eurem Song “Traffic” gedreht!? Wie war das?
Es war ein bisschen kalt und nass, aber wir haben´s hingekriegt. Jeder, der dabei war, hatte Riesenspaß. Wir haben auch richtig hart dafür gearbeitet! Wir haben unsere ganze Ausrüstung ungefähr 170m von unserem Van zu der Stelle geschleppt.

Was sind eure Ambitionen mit der Band?
Keine wirklichen Ambitionen. Wir machen das schon seit wir Kinder sind. Es ist nur natürlich, dass wir von unserer Musik leben können wollen. Wir können nichts anderes. Wir haben unterschiedliche Karrierewege ausprobiert, aber das hier ist wahrscheinlich unsere Berufung. So wie meine Mutter sagte, als ich klein war: „Versuch nicht irgendwas zu sein, was du nicht bist!“

Was macht ihr so, wenn ihr nicht grad Shows spielt?
Wir sind ganz normal, weißt du. Wir haben auch ein paar andere Hobbies. Einige von uns sind vor kurzem einem Boule Klub in unserer Heimatstadt beigetreten, also sind sie ziemlich damit beschäftigt, Tourniere und Einzelmatches zu spielen. Und wir sagen auch nie nein zu einem Glas Rotwein mit Freunden.

Was sind eure Zukunftspläne?
Wir werden sehen. Wir wären gern in der Lage einfach so weiter zu machen wie bisher, aber ein bisschen mehr Geld damit zu verdienen.

Danke für das Interview und viel Glück mit der Platte!
Danke, wir wissen es zu schätzen!



Autor: Kathleen Gransalke, photos: Truckfighters
Eingetragen am: 2007-12-10

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