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Theatres Des Vampires: Die Ära eines neuen Vampirismus

Wir schreiben das Jahr 2008 und eine dunkle Legion blutdürstiger Kreaturen erhebt sich erneut aus der modrigen Gruft, um den Vorhang des Grauens für einen weiteren Akt in der Geschichte des Vampir Metals zu lüften. Inspiriert von Anne Rice Vampir-Chroniken und dem berühmten Pariser Vampir –Theater, in dem die Untoten, sich als menschliche Schauspieler ausgebend, direkt auf der Bühne Leben auslöschen, um ihre extrovertierte Blutlust zu stillen, zeigen sich auch Theatres Des Vampires wieder hemmungslos blutrünstig.

„Anima Noir“ heißt das jüngste Kapitel der Italiener, welches sich konsequent in die Historie der bisher veröffentlichten Werke einreiht: Melodiöser Gothic Metal mit einer schwer anmutenden Melancholie und schwarzromantischer Lyrik. Der perfekte Soundtrack für alle Kinder der Nacht, wie Countess Sonya Scarlet bereitwillig im STALKER-Gespräch verrät und auch so manches andere Geheimnis ans Licht bringt…




„´Anima Noir´ ist das Ergebnis einer langen harten Arbeit, Forschung und Studien. Technik und Emotionen spielen gleichermaßen zusammen, um ein neues Kapitel bei Theatres Des Vampires aufzuschlagen: modern, stark, melancholisch und sakral zugleich. Die Zeit ist reif, den nächsten Schritt zu wagen, der die Ära eines neuen Vampirismus einleitet, damit etwas noch größeres, innovatives wachsen kann“, philosophiert die düstere Gräfin, um gedankenverloren weiter zu fahren: „Wir lieben die Art von Atmosphäre, wie Du sie auf unseren Alben hören kannst, genauso sehr, wie wir die Horror Literatur lieben. Ich denke, unsere Musik ist die Seele für die Kunst der Gotik“.

Inspiration erfährt Sonya vom Leben selbst: „Jeder Tag ist prall gefüllt mit Einflüssen aller Art, sei es Kunst, Filme, Gespräche – alle in der Band vermitteln ihre Erfahrungen den Anderen und letztendlich haben wir ein breites Tool, mit vielen Themen. Die Verbindung zwischen uns ist fast schon magisch, uns verbindet so viel mehr, als die Musik. Es ist eine komplette Lebenseinstellung, die uns geprägt hat und die wir zu 100% mit Theatres Des Vampires ausleben“.

Für die äußerst realistische Umsetzung dieser Lebens-Attitüde ist die attraktive Sängerin mehr als bekannt. Reicht sie den durstigen Anhängern doch gerne mal bei Live-Auftritten ihren aufgeschlitzten Arm, um den süßen Nektar des Lebens zu verabreichen und damit Unsterblichkeit zu schenken. Eine sehr kontroverse Art der Bühnenshow, für Lady Sonya jedoch Kunst, wie sie charmant erklärt: „Vor langer, langer Zeit studierte ich Literatur und mein Professor gab mir einen entscheidenden Rat: Wenn du Kunst machst, brauchst du diese niemanden erklären. Kunst macht man nur für sich selbst und wenn andere sie mögen und sie etwas darin finden, ist es um so schöner aber der Hauptgrund sollte immer deine eigene Freude an dem Kreierten sein. Damit kann ich mich absolut identifizieren und um noch mal aufs Album zurück zu kommen: ‚Anima Noir´ ist unsere Seele, nicht mehr, nicht weniger“.

Trotzdem steckt hinter der aktuellen Veröffentlichung eine sehr viel konkretere Weltanschauung: „Alles ist so schnell, so vergänglich und wir haben nicht die Zeit, uns über die wichtigen Dinge dieses kurzen Lebens klar zu werden. Die Menschheit ist verblendet, ausgebrannt, leer und Gott ist deren beste Entschuldigung. Alles muss verschwinden, alles wird wieder zu Staub, auch unsere Erinnerungen und wir kämpfen gegen den schnellen Lauf der Dinge, der uns die Personen nimmt, die wir lieben. Eigentlich versuchen wir nur diesem Prozess mit energetischer Musik, voller Leben entgegen zu wirken. Und Blut ist Leben!“.



Hört sich kompliziert an aber die charismatische Front-Diva möchte auch nicht zu sehr ins Detail gehen: „Musik kann nicht definiert werden. Sie muss Gefühle vermitteln können, ohne dass es einer Erklärung bedarf. Gewalt, Angst, Leid, Schmerz, Liebe, Hass – all dies vereint ‚Anima Noir´. Der Titel setzt sich übrigens aus zwei verschiedenen Sprachen zusammen, um die Mehrdimensionalität dieser Platte auszudrücken. ‚Anima´ ist das italienische Wort für die Seele, ‚Noir´ kommt aus dem Französischen und bedeutet schwarz“.

Schwarz wie die Kinder der Nacht, deren Gattung Madame Scarlet so bewundert, wie sie voller Leidenschaft und Inbrunst verkündet: „Vampirismus ist die verführerischste Form des ewigen Lebens und seit Anbeginn der Zeit, fasziniert uns der Gedanke, dem Tod für immer entfliehen zu können. Ich habe mich schon sehr früh mit Gedichten und alten osteuropäischen Legenden beschäftigt aber keine fesselte mich mehr, als die, der Verdammten, der Untoten. Letztendlich war es klar, dass diese Thematik zwangsläufig unsere Musik bestimmt und Theatres Des Vampires war geboren“.

www.theatres-des-vampires.com



Autor: Jasmin Froghy, transl. Gregor Bewernick, photos: Theatres Des Vampires
Eingetragen am: 2008-08-18

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