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bibleblack: Düster, unvorhersehbar und ehrlich!

Kurz und bündig, was man über „Black Swan Epilogue“, dem Debütalbum von bibleblack, gerade nicht sagen kann, beantworten Gitarrist Mike Wead, legendäres Mitglied von Mercyful Fate und King Diamond und Sänger Kacper Rozanski hier mal ein paar Fragen von STALKER. Man soll ja auch nicht unbedingt über Musik reden, sondern sie anhören. In diesem Sinne viel Spaß mit der “neuen Metalmacht aus Schweden“.



bibleblack´s Debütalbum “The Black Swan Epilogue” wurde grad veröffentlich. Was ist die Idee hinter dieser Band?
Mike Wead: Es hatte sich herausgestellt, dass ich eine Menge Songs rumliegen hatte und so dachte ich, dass es doch recht nett wäre, eine Band zusammenzustellen, die in der Lage ist, diese Songs so zu spielen, wie sie komponiert wurden. Sie haben in keinem meiner Nebenprojekte, die ich noch neben King Diamond habe, so richtig funktioniert. Deshalb kam mir die Idee mit bibleblack.

Die Veröffentlichung wurde ein bisschen nach hinten verlegt, was war der Grund dafür?
MW: Der Grund dafür war, dass es Schwierigkeiten bei der Herstellung der Platte im Presswerk gab.

Ein Debütalbum “Epilog” zu nennen erscheint seltsam. Gibt´s denn dann auch Prequels wie bei den Star Wars Filmen?
Kacper Rozanski: Nein, es wird keine Prequels geben. “The Black Swan Epilogue” ist ein eigenständiges Album und der letzte Song wurde der Title Track.

Es gibt überall kirchliche Themen – im Bandnamen, den Lyrics, was ist eure Inspiration? Was wollt ihr damit ausdrücken, kritisieren vielleicht?
KR: Die Lyrics auf dem Album porträtieren die dunkle und mystische Seite der menschlichen Existenz. Da diese Aspekte doch hauptsächlich von der Kirche geprägt sind, erschien es nur natürlich, ihre Sprache zu benutzen.

Wie viel haben die anderen Bandmitglieder Anteil am Songschreiben?
MW: Na ja, ich hab 99% der gesamten Musik komponiert und Kacper hat die meisten Lyrics geschrieben, aber nichtsdestotrotz sind die Meinungen aller Bandmitglieder gefragt, wenn es darum geht, die Songs zu arrangieren.

Es gibt viele Gastsänger auf dem Album, wie kam´s zu der Zusammenarbeit?
MW: Sie wurden persönlich aufgrund ihres Gesangsstils ausgewählt und dann von der Band eingeladen, bestimmtenTeile der Songs zu singen.



Wie würdet ihr eure Musik mit drei Adjektiven beschreiben?
KR: Düster, unvorhersehbar und ehrlich!

Ihr habt auch ein Video zum Song “Bleed” gedreht, erzählt mal ein bisschen darüber. Wo habt ihr gedreht?
MW: Es wurde außerhalb von Stockholm, Schweden von Owe Lingvall and Village Road Film gedreht. Wir brauchten zwei ganze Tage kurz vor Weihnachten 2008.

Gibt es Pläne, die Songs auch live zu spielen?
KR: Hell yeah! Unser Management, SSG Finland arbeitet gerade hart daran, uns auf Tour zu schicken.

Ihr wurdet “Schwedens neue Metalmacht” genannt, könnt ihr dem zustimmen?
MW: Es gibt viele großartige Bands in Schweden, was auch bedeutet, dass es eine Menge Konkurrenz gibt, aber wir sind zuversichtlich, dass wir unseren eigenen dunklen Punkt auf der Metallandkarte finden werden.

Kommen wir zurück zu eurem Bandnamen bibleblack, es scheint einen Anime namens “Bible Black” zu geben, gibt´s da irgendwelche Verbindungen?
MW: Nein, überhaupt nicht, ich interessiere mich ganz und gar nicht für animierten Porno.
KR: Wir haben von diesem Anime nichts gewusst. Unsere Idee war, dass “bibleblack” ein Adjektiv ist, dass eine Schattierung für Schwarz beschreibt

Mike, ist die Band für dich nur ein Nebenprojekt oder wie weit möchtest du mit der Band gehen?
MW: Ich halte bibleblack in jeder Hinsicht für eine echte Band und überhaupt nicht für ein Nebenprojekt.

Wenn du eine „Traumband“ zusammenstellen könntest, wer wäre dabei?
MW: Das ist schwer zu sagen…unterschiedliche Musikstile brauchen unterschiedliche Musiker…aber ich vermisse es doch sehr, mit ein paar meiner alten Freunde in Merycul Fate zusammenzuspielen.

Was hält die Zukunft für bibleblack bereit
Wir hoffen, dass wir so bald wie möglich auf Tour gehen könne, um unser Debütalbum zu promoten. Wir werden im Winter diesen Jahres damit beginnen, unser Nachfolgeralbum aufzunehmen.





Autor: Kathleen Gransalke, photos: P.Hellström, Alutoine / Seance
Eingetragen am: 2009-07-10

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