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WAY TO END: Trip in den Wahnsinn

The next big thing? Das wird man sehen, aber der Anfang ist auf alle Fälle gemacht für die Franzosen WAY TO END, in der aktuellen Besetzung Hazard - Lead Vocals, Guitar, Rust - Guitar, Backing Vocals, Hzxllprkwx - Bass, Backing Vocals, Decay - Drums, Vocals. Ein starkes Debut-Album ´Desecrated Internal Journey´,  Livepräsenz und nicht zu vergessen: Ein Interview bei STALKER!

Hallo Leute. Zunächst einmal Glückwunsch zum Neuen Album. Wie zufrieden seid ihr derzeit mit dem Feedback von der Presse und den Fans?
Das Album wurde bisher noch nicht veröffentlicht, somit haben wir noch kein Feedback von den Fans. Wir wissen nicht mal ob wir welche haben….Wir haben verschiedene Reviews von einigen Magazinen gelesen, und die meisten sind gut! Außer von denjenigen welche nicht auf den Trichter gekommen sind. Eigentlich haben wir nicht erwartet so viele gute Rezensionen zu bekommen da dieses Album auf Grund seiner komplexen Struktur einige Durchläufe braucht.
 
War das Songwriting zu Way-To-End eine Ein Mann Sache oder eine Debatte von allen Bandmitgliedern?
Die Kompositionen werden von Hazard verfasst, welcher alles außer das Schlagzeug schreibt. Die kritischen Punkte werden in den Bandproben besprochen. Dies war schon von Anfang an so und funktioniert ziemlich gut, somit gibt es keinen Grund daran etwas zu ändern.
 
Was glaubt der Zuhörer zu fühlen? Soll er sich stark und mächtig fühlen, oder eher wütend und aggressiv?
Ich weiß nicht was der Zuhörer fühlen soll. Ich kann nur erzählen was wir in das Album gesteckt haben. Die Reise ins ich ist in dem Fall eine musikalische Beschreibung der Selbstbetrachtung. Während dieser Reise kommen viele Emotionen hoch, viele davon beinhalten das Wissen dass man sich mit jedem Schritt verändert. Dies ist mit der Ernüchterung verknüpft, dass man nicht die Antworten bekommt welche man erwartet. Wenn dieses Album den Zuhörer sein Ego analysieren lässt, befindet er sich an der Schwelle zur Reise ins Ich.
 
Folgende Bands scheinen einen entscheidenden  Einfluss auf euch zu haben, bitte beschreibt wie ihr zu ihnen steht:
Angmar: Sie machen sehr guten, atmosphärischen Black Metal, komplett anders von dem was wir machen. Ich hatte viele Diskussionen mit Hemreich über die persönlichen, grundsätzlichen Ansichten zur Musik und wir haben absolut nicht das gleiche Ziel. Das ist der Grund was unsere Konversation so interessant macht.
 
Hyadningar: Sie sind gute Freunde von uns. Wir spielten ab und an mal zusammen und ihre Musik ist gefüllt von kontroversen Strukturen was ihnen das einzigartige Feeling verleiht.
 
Annthennath: Unser Album wurde bei Echoes Studio aufgenommen, es ist das Studio von Iconoclast welches einen guten Job beim Aufnehmen und Mischen macht. Die Band hat diesbezüglich den perfekten Sound gefunden, welcher sehr brutal wirkt.
 
Seid ihr noch in anderen Bands aktiv?
Decay ist der Einzige, welcher noch in einer anderen Band ist, Tetchiot Krov, eine Deathmetal Band in der er singt. Im Allgemeinen haben wir nicht die Zeit, vollständig in anderen Bands aktiv zu sein. Way to End ist sehr fordernd was die Zeit anbelangt, die Songs setzen gute Technik voraus und wir alle singen ebenfalls. Alle Songs unterscheiden sich und benötigen verschiedene Spielarten. Beispielsweise arbeiten wir an neuem Material in der Nuancen sehr wichtig sind. Dieser Aspekt wurde nicht einbezogen in Desecrated Internal journey.
 
Wie wirken eure Konzerte aufs Publikum? Fließen Blut, Schweiß und Tränen?
In den Konzerten versuchen wir die Atmosphäre des Albums nachzubilden, welche ich weiter oben bereits beschrieben habe. Das ist eine echte Herausforderung da die meisten Leute unsere Lieder nicht kennen und nicht mit einer solch komplexen Musik gerechnet haben. Wir benutzen keine visuellen Effekte, sondern verstehen uns lediglich als Medium zwischen der Musik und dem Publikum. Dies könnte sich in der Zukunft visuell ändern, aber wir haben bis heute nichts zufrieden stellendes gefunden.
 
In Frankreich scheint es im Moment heiß her zugehen, einige Bands kommen derzeit mit wirklich guten Alben raus, euch eingeschlossen. Ist das ein Zufall?
Ich denke der Grund ist im kulturellen Background zu finden. In den letzten Jahrhunderten kamen viele neue Spiela der Kunst aus Frankreich. Es ist irgendwie natürlich, den eigenen Pfad zu begehen, ohne zu schauen was andere machen, sieh beim Black Metal. Was man die französische Szene nennt, ist das Kollektiv von Individualisten, welche sich nicht kennen und auch nicht um den andren kümmern.
 
http://www.myspace.com/waytoendmetal

Autor: Markus Seibel, transl. Fabio Sgarlato, photos: WTE
Eingetragen am: 2009-11-17

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