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Kaltenbach Openair 2010: Back to the Roots!

Es geht in die achte Runde und das KALTENBACH OPEN AIR kehrt nach einem kurzen Ausflug wieder in den altehrwürdigen Kaltenbachgraben zurück! Mit Szenegrößen wie DYING FETUS, DARK FUNERAL, ASPHYX, PRIMORDIAL, ABORTED, SHINING, HOLY MOSES, KEEP OF KALESSIN, INCANTATION, HOLLENTHON, DARKANE, MÅNEGARM, SUICIDAL ANGELS und einem naturnahen Festivalgelände inmitten der Alpenvorläufer wird man sich vom 15. - 17. Juli 2010 wieder als Fixbestandteil der österreichischen und auch internationalen Metal-Szene präsentieren!
Mehr dazu in unseren Tourdates oder unter http://www.kaltenbach-openair.at.


STALKER sprach mit Mitorganisator & Szene-Urgestein Thomas Spiwak, der uns mitteilte, warum aus Alt Neu wird und warum Neues auch Alt(bewährt) sein kann:


„Die Leute sollen bitte einfach nicht vergessen, dass hinter dem KOA keine perfekt organisierte Firmenstruktur steckt, sondern einfach nur vier Metal-Freaks und viele freiwillige Helfer, die sich das ganze Drumherum von Jahr zu Jahr erneut antun, um etwas mehr Metal in Form eines Open Air nach Österreich zu bringen!“

Hallo Spiwi, danke, dass du Zeit für unsere Fragen gefunden hast.
Gehn wir´s gleich an: Vom 15. - 17. Juli 2010 steigt ja in Spital am Semmering wieder das Kaltenbach Openair. Nach dem Exkurs an den Rand von Spital am Semmering, geht es heuer wieder zurück aufs altbewährte Gelände im Kaltebachgraben. Warum dieses?

Na ja, leider hat sich das letztjährige Gelände aufgrund der Wetterlage nicht als die erhoffte Alternative zum Kaltenbachgraben entpuppt.
Aufgrund der damaligen Überschwemmungszustände wäre es auch unverantwortlich gewesen, hier nochmals eine Veranstaltung dieser Art durchzuführen, und mit Sicherheit hätten wir auch keine Genehmigung mehr für ein weiteres KOA erhalten! Ein Grund für den damaligen Umzug war auch die Tatsache, dass im vorletzten Jahr die Verhandlungen rund um das angestammte Gelände im Kaltenbachgraben aufgrund diverser Beschwerden und Forderungen seitens Anrainer und Behörden scheiterten und ein Geländewechsel unumgänglich wurde. Nach dem letztjährigen Desaster nahmen wir die Verhandlungen mit den Behörden wieder auf und konnten nach langen Diskussionen ein positiveres Ergebnis einfahren, wenngleich dieses auch einige Mehraufwände in Sachen Sicherheit für uns beinhaltet.

Wird sich für den Kaltenbachgraben-erprobten Besucher zu den vorherigen (letztjähriges ausgenommen) Festivals was ändern?

Zur Nahversorgung werden wir am Camping-Platz heuer einen Getränkestand haben, und auch die Auswahl am Festivalgelände selbst wird heuer größer sein. Wir werden uns auch definitiv um mehr Dixies bemühen und es wird wieder ein gemütliches Party-Zelt am Festivalgelände geben. Jedoch wird es heuer leider nicht mehr möglich sein auf den Serpentinen und Zufahrtsstraßen zu campen, diese müssen ausschließlich als Parkflächen genutzt werden. Und auch der untere Camping-Platz neben dem Kaltenbach wurde seitens der Behörden gesperrt! Sprich das Camping ist nur mehr beim Gelände zur Schieferwiese und einigen Zusatzflächen in diesem Bereich möglich, aber dazu wird es dann noch diverse Hinweise auf unserer Website und im Info-Folder zum Festival geben.

Wird es dann wohl genug Campingflächen geben?

Ja, es wird auf jeden Fall aufgrund der neuen Zusatzareale und auch der Kartenlimitierungen auf 1.700 Festivalpässe und jeweils 300 Tageskarten genügend Camping-Grünflächen geben!


Na fein! Reden wir kurz über die Kartenlimitierung:
Die meisten Festivals wollen ja größer und größer werden, ihr hingegen limitiert.
Lautet eure Devise "Klein aber fein"?
Ist ein Festival, das trotz geringer Besucherzahl etliche Kaliber im Line-Up aufweist finanzierbar?


Die Limitierung ergibt sich einfach aufgrund der Größe des Festivalgeländes und der Zusammenarbeit mit den Behörden. Es macht einfach keinen Sinn 3.000 Tickets aufzulegen, wenn nur rund 2.000 Leute auf dem Gelände Platz finden. Eine gewisse Gemütlichkeit soll dem KOA auf alle Fälle erhalten bleiben und deswegen auch die Limitierung auf nur 2.000 Tickets pro Tag. Wenn gleich natürlich auch sicherheitsrelevante Themen hier nicht außer Acht zu lassen waren. In Bezug auf die Finanzierung möchten wir einfach den Verlauf und auch das Zuschauerinteresse und die Reaktionen auf die Rückkehr auf das alte Gelände abwarten, und wir werden dann daraus unsere Schlüsse für die Zukunft ziehen.

Die Preise sind ja gewohnt günstig und auch die Qualität des Line-Ups leidet nicht darunter. Wie wichtig ist es deiner Meinung nach als Festival "leistbar" zu sein?

In der heutigen Zeit ist dies wohl das um und auf, und wir versuchen was geht, aber im letzten Jahr sind wir an unsere Grenzen gestoßen. Es gibt und gab leider immer Diskussionen, warum das KOA im Vergleich zu deutschen oder tschechischen Festivals teurer ist, wenn man 52 EUR für ein Dreitagesfestival als teuer sieht, aber mit etwas gesundem Menschenverstand sollte sich diese Diskussion wohl von selbst erledigen. Es ist einfach Fakt, dass wir in Österreich einfach nicht über einen Markt wie in Deutschland verfügen, und in Tschechien ist das preisliche Niveau generell etwas niedriger als bei uns. Wir kalkulieren jedenfalls sehr knapp, und billiger werden ist einfach nicht mehr drinnen, dann können wir ganz aufhören. Eine neue Variante sind eben diese Franchise-Festivals wie die Metal Fest Reihe. Hier werden massenhaft Bands zu guten Konditionen für mehrere Veranstaltungen gebucht und die Rechnung geht mit Sicherheit auf! Marketingtechnisch eine geniale Idee und die Fans werden es auch annehmen. Dies könnte durchaus die Zukunft der Festivalorganisation sein.

Gehen wir nun mal weg vom Organisatorischen und Wirtschaftlichen hin zum Künstlerischen, den Bands: Was für Highlights werden uns heuer erwarten?

Dying Fetus werden ihre letztjährig abgesagte Show nachholen, und mit Asphyx, Dark Funeral und Primordial haben noch weitere hochkarätige Freitags- und Samstagsheadliner am Start. Am Donnerstag werden Incantation und God Dethroned die letzten Positionen des Tages einnehmen. Doch auch weitere starke Bands wie Aborted, Shining, Holy Moses, Manegarm, Keep of Kalessin, Darkane oder Hollenthon werden sich heuer die Ehre geben. Aber auch unser heimischer Underground ist wieder gut vertreten und einige unserer Bands werden sich nicht vor der internationalen Konkurrenz zu verstecken brauchen!

Das kannst du laut sagen, sind doch wieder Kaliber wie Darkfall, Asmodeus oder In Slumber am Start. Der Donnerstag ist ja so eine Sache. Viele sehen ihn nicht als vollwertigen Festivaltag, da er ja gratis besucht werden kann. Wie gehst du damit um bzw. wie erklärst du, dass gratis nicht umsonst ist?

OK, es spielen an diesem Tag nicht so viele Bands wie am Freitag oder Samstag, aber dennoch haben wir an diesem Tag mit Bands wie Incantation, God Dethroned, Suicidal Angels, Mastic Scum, Heathen Foray bereits Vollbetrieb, und auch auf anderen Festivals ist es üblich aus diversen Gründen am Donnerstag oder Freitag etwas später zu beginnen. Dieser "Gratistag" ist einfach als Dankeschön an unsere treuesten Fans gedacht, und jeder der dieses Geschenk annehmen will, ist natürlich herzlichst dazu eingeladen!


Und wer nicht will der hat bekanntlich schon ;-)
Was wird’s denn diesmal an Essensständen bzw. Rundum-Attraktionen geben?


Es wird natürlich auch heuer wieder für das leibliche Wohl gesorgt werden, aber die Standmenge und das detailierte Angebot ist noch nicht genau definiert. Wir werden auf jeden Fall wieder einen Hauptessenstand und einen Hauptgetränkestand haben, und besonders im Getränkebereich werden wir noch einige Zusatzstände mit verbilligtem Dosenbier als Alternative zum Schankbier und anderen Getränken auf dem Gelände verteilt haben. Und natürlich wird es auch wieder die allseits beliebten Getränkeaktionen zu bestimmten Zeiten geben!

Ihr bekommt ja nach dem Festival immer jede Menge, teils ungerechtfertigte Kritik. Wie lernt man damit umzugehen ohne letztendlich einfach den Hut drauf zu werfen?

Hm, man versucht einfach gerechtfertigte Kritikpunkte objektiv zu beurteilen und diese beim nächsten Mal zu berücksichtigen und auszuräumen. Einige Punkte können wir durchaus nachvollziehen und sind völlig OK, aber die Leute sollen bitte einfach nicht vergessen, dass hinter dem KOA keine perfekt organisierte Firmenstruktur steckt, sondern einfach nur vier Metal-Freaks und viele freiwillige Helfer stecken, die sich das ganze Drumherum von Jahr zu Jahr erneut antun um etwas mehr Metal in Form eines Open Air nach Österreich zu bringen. Und Sachen wie Schneefall im Juli, eine Flughafensperre in NY oder eine Überflutung gesamter Parkflächen oder des Geländes liegen einfach nicht in unserem Einflussbereich. Hier können wir auch nur mehr handeln und Rettungsaktionen starten um den Notablauf zu gewährleisten. Da kann es schon mal passieren, dass nicht alles reibungslos und auf die Minute genau funktioniert.

Die Metalparty am Semmering ist ja für viele das Highlight der Festivalsaison, auch für mich seit dem 1. Mal Fixpunkt im Kalender. Welche anderen "Fixpunkte" stehen diese Saison bei dir noch an?

Als Privatperson wird sich festivaltechnisch heuer nur das Metal Camp und Magic Circle Festival ausgesehen, und mal schauen, ob ich es vielleicht noch auf das Metal Fest Austria schaffe. Dies wird sich aber wohl eher kurzfristig ergeben. Ansonsten werde ich noch auf einigen In- und Outdoor Festivals mit Darkfall vertreten sein, und ordentlich die Sau rauslassen!

Und die soll auch raus gelassen werden ;-)
Noch ein paar abschließende Worte an die österreichischen Metalheads (und auch an alle anderen):


Danke für das Interview und für eure Unterstützung in den letzten Jahren, und man sieht sich hoffentlich auch heuer wieder im Kaltenbachgraben!!!



Autor: Bernd Krumböck, photos by Sabine Böhm & Anna Grivas
Eingetragen am: 2010-04-23

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