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HIM - Unsterbliche Songs haben Schmetterlingsflügel | Teil 1 des HIM - Interviews

Seit HIM auch jenseits des großen Teichs am Durchstarten sind, ist es nicht mehr so einfach, Mastermind Ville Valo für ein ausführliches Interview vor das Mikrofon zu kriegen. Für den STALKER plaudert der fesche Finne über Musiker-Alltag, Zukunftspläne und düstere Geheimnisse. Als Vorgeschmack zum Interview in der nächsten Ausgabe, von der wir leider noch nicht sagen können wann sie rauskommt, hier einige seiner Anmerkungen zum aktuellen Album „Dark Light“.


Photo: Melanie Haack

Fangen wir mit dem Albumtitel an: „Dark Light“. Hängt das mit deiner Fixierung auf Liebe zusammen?
Vielleicht ein wenig. Aber das war mir nicht bewusst, als ich den Song geschrieben habe. Der Titel stammt von einem Buch namens „Dark Light“ von einem religiösen Autor, hier geht es um ein 12-jähriges Mädchen, das die Pest kriegt und in einem Krankenhaus stirbt. Das ist eine echt harte Story. Wir haben den Titel gewählt, weil diese Platte unsere erste offizielle Veröffentlichung in den USA, in Australien, in Japan und in Kanada ist. Je einfacher desto besser. So ist es einfach für die Leute, sich an HIM und „Dark Light“ zu erinnern. Außerdem sind es wieder zwei Extreme, kombiniert wie bei “Razorblade Romance”, “Love Metal” und so weiter...

Stimmt es, dass HIM in den USA zu HER umbenannt wurde?
Nein. Das ist eine alte Geschichte. Das war vor zwei oder drei Jahren, als wir in den Staaten rauskamen und es dort schon eine Band namens Him gab. Jetzt geben wir ihnen ein wenig Geld und können den Namen HIM benutzen.

Der Name HIM. Anfänglich hieß es „His Infernal Majesty“. Wieso dann HIM?
Wir haben den Namen geändert, damit die Leute sich leichter daran erinnern. Die Finnen sprechen nicht so gut Englisch, das war ein Problem. „Äh, wie war das nochmal?“ und so. Das war der Grund.

Wer hat das Album produziert?
Ein neuer Produzent, Tim Palmer, er hat auch den Mix bei „Love Metal“ gemacht. Ein Brite. Er hat schon mit The Mission, David Bowie, Rober Plant, Ozzy Osborne, U2 und Pearl Jam gearbeitet. Er hat harte Sounds wie von Sepultura und poppige Sachen gemacht, also haben wir entschieden, dass er für uns perfekt ist, weil wir alle diese Aspekte in der Band haben.

Was geschah mit Andy Walles?
Was geschah mit Andy Walles? Als wir mit dem Endmix des Albums anfingen, waren wir sehr glücklich, weil er tolle Platten gemacht hat. Aber dann hat er etwas von der Wildheit verloren, die wir in die Produktion gesteckt haben. Es klang echt wie ... amerikanischer Rock, der im Radio gespielt wird. Es ging gut ab, aber... das ist so wie bei Bands wie Hooberstank, wenn du weißt was ich meine. Wir waren enthusiastisch, als wir darüber gesprochen haben, aber dann... er ist ein echt netter Kerl und wir hatten eine tolle Zeit, als wir mit dem Alten zusammengearbeitet haben, er ist so um die 65. Total weißhaarig, mit weißem Bart.


Photo: Melanie Haack


Es gibt einen Song auf dem Album “Vampire Heart” Das klingt ein bisschen wie dem Hirn von Jyrki 69 entsprungen...
Gut, das ist ein Fluch. Jyrki ist ein Goth wie aus Cartoons. Was ich mit den Texten bezwecke, ist über die Besessenheit von Leuten zu schreiben. Jeder hat ein Vampirherz. Und da ist alles enthalte. Darum geht es und nicht um eine kleine Miss Schauergeschichte oder sowas.

Bei “Dark Light” hast du dich von Billy Idol inspirieren lassen, und es klingt etwas nach 80ern.
Stimmt. Wir versuchten den 80er-Vibe von “Razorblade Romance”, die Siebziger vom ersten Album und den London-Goth-Spirit von “Deep Shadows and Brilliant Highlights” zu kombinieren. Es ist wie eine Verbindung von all dem.

Deine Stimme klingt auch viel höher.
Bei einigen der Songs singe ich tief. Ich wollte nicht so viel rumbrüllen auf diesem Album. Ich hab eine Menge bei “Love Metal” rumgebrüllt. Wenn bei den Songs so viel mitspielt, ist es cool, wenn man etwas würdevoller mit dem Gesang umgehen kann.


Photo: Samira Alinto

Was kannst du uns über die Texte bei “Killing Loneliness” erzählen?
Ganz einfach, der Titel erklärt sich selbst. Im Prinzip geht es darum, die Vergangenheit zu vergessen. Dass man akzeptiert, dass man von seinen Fehlern lernt und es weitergehen muss. Niemand kann total alleine sein. In diesem Song wird die Einsamkeit von meinem Schatz vertrieben.

Worum geht es bei “Wings of a Butterfly”?
Das ist eine alte Geschichte, über die ich hier schreibe. Ich habe in einem Buch gelesen, dass unsterbliche Songs die Flügel eines Schmetterlings haben. Beschreibe was Schönes, nicht um unsterblich zu werden, sondern um die Macht der Religion oder der Politik zu überwinden und auf die nächste Ebene der Spiritualität aufzusteigen.

Der Video zu diesem Song wirkt, als wäre die Band oder der Regisseur ein Fan von Batman. Wie unterscheidet er sich von den alten Videos?

Da gibts nicht so viele Mädels. Das hatten wir auch geplant. Es ist so langweilig, fünf Jungs spielen Rock´n´Roll, und dann dieses hübsche Mädchen, das gar nichts macht. Ich finde den Video ziemlich düster, der Song ist aber nicht so. Es ist eher so ähnlich wie “Cult” von “The Mission” aus den 80ern. Wir haben einen gewissen Mared Evis getroffen, der Videos für U2 in den 80ern gedreht hat, jetzt macht er Sachen für Avril Lavingne und sowas. Aber er ist cool, weil er dieselbe Frisur wie ich hat, nur mit weißen Haaren, und er hatte die Idee für diesen Video. Das ist nicht Gotham City, es ist eher eine düstere Stadt. Düstere Welt.

Wie unterscheidet sich die Arbeit mit einem amerikanischen Produzenten von der Arbeit mit Hiili Hiilesma?
Erstens, Tim ist kein Amerikaner. Er ist Brite. Er lebt in den USA aber er ist ein Engländer. Wir haben noch nie mit einem amerikanischen Produzenten gearbeitet. Wir hatten einen australischen Produzenten und einige Finnen. Tim ist Hiili sehr ähnlich. Wir haben Hiili gesagt, dass wir nicht noch eine Platte mit ihm produzieren können, weil er schon alles, was er konnte, bei “Love Metal” gegeben hat. Wir mussten eine Pause einlegen, wir wollten was anderes machen. Wir trafen Tim das erste Mal, als wir “Love Metal” gemacht haben, also war es sehr einfach. Wir machten es so wie bei “Razorblade Romance”, weit weg von zu Hause sein, außerhalb von Finnland leben.

Würdest Du in Erwägung ziehen dort hin zu ziehen?
Nein. Mein Zuhause ist Finnland, und das wird immer so sein, aber ich kann überall leben.

Da gab es diese Zusammenarbeit mit Apocalyptica. Hast du noch weitere Nebenprojekte?
Ich hab Bass gespielt auf dem Solo-Album von Jeff Walker, von einer Band namens Kalkus. Ich spielte Bass bei zwei Tracks. Sowas wie die Doom-Version von alten Western- und Country songs oder so. Gas spielte Schlagzeug und ich den Bass. Aber wir haben nicht soviel Zeit, weil wir mit der Band auf Achse sind. Und ich hab was mit der Bloodhound Gang gemacht, bei einem Track singe ich den Refrain. Wir haben die Jungs damals im Jahr 2000 getroffen, vor fünf Jahren, und wurden Freunde. Jim ist ein netter Kerl. Er hat sein eigenes Label gegründet und hat unser Material veröffentlicht, ehe Universal es tat. Also verbrachten wir einige Zeit in Pennsylvania, Philadelphia. Er ist ein netter Kerl.

Teil 2 folgt in Kürze!


Autor: Samira Alinto, Photos: Melanie Haack, Translation: Kaudia Weber
Eingetragen am: 2005-11-05

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