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Anzi Destruction: Inspiration im Wald

Anzi Destruction ist ein junger Musiker aus Finnland, der mit seiner ehemaligen Band Stereo Junks bis heute viel Pech in seiner Karriere hatte. Viele Line-Up Wechsel und harte Zeiten brachten ihn letztlich wieder dazu, als Solo-Künstler aufzutreten. Jetzt veröffentlicht er sein erstes komplettes Album „High Clash Motherf***er“! Wir haben mit dem talentierten Rocker am Trash Fest in Helsinki über seine Solo-Karriere gesprochen.



Es ist zwei Jahre her, seid dem letzten Interview mit STALKER. Wie ist es dir in der Zwischenzeit ergangen?
Ziemlich gut. Ich bin bei den Stereo Junks vor zirka einem Jahr ausgestiegen. Dann habe ich mit Salvation angefangen und habe Material für sie geschrieben und in der Freizeit habe ich mein Solo-Album gemacht. Und das ist jetzt fertig.

Ich glaube, du veröffentlichst es nächste Woche?
Yeah, am Montag! (4.04.2011)

Du hattest einige schwere Zeiten mit den Stereo Junks, aber vor zwei Jahren hast du im Interview gesagt, dass du glaubst, dass das schlechte Karma weg ist und, dass die Stereo Junks eine tolle Zukunft vor sich haben. Was hat sich geändert?
Ich sage nichts mehr dazu! (lacht)

Warum hast du die Band dann verlassen?
Na ja, es war seit langer Zeit kompliziert. Es hat sich nicht mehr gut angefühlt, also war es besser loszulassen und etwas anderes zu machen.

Also ist es so, dass du mit den Stereo Junks abgeschlossen hast und, dass es kein Comeback geben wird?
Dieses Album ist der Schlussstrich. Die Stereo Junks sind weg! Es gibt viele Songs, die wir mit den Stereo Junks gespielt haben, aber wir haben sie nie veröffentlicht.

Dann hast du also Songs, die du bei den Stereo Junks nicht gebraucht hast, für dein Solo-Album genommen?
Yeah, ja!



Und wie fühlst du dich, jetzt wo dein Album "High Clash Motherf***er" am Montag rauskommt?
Ich fühle mich wirklich gut, weil dass die Songs sind, die in den letzten drei oder vier Jahren in meinem Leben waren und jetzt werde ich sie los und ich kann diese Songs mit den Fans teilen. Also fühlt es sich wirklich gut an! Und ich kann mich darauf konzentrieren, das nächste Album zu machen.

Du hast bereits 2001 einige Solo-Sachen veröffentlicht, warum hat es 10 Jahre gedauert, um es nochmals zu versuchen?
Weil ich die Stereo Junks hatte. Ich hatte meine Solo-Band für etwa ein Jahr nach diesen Solo-EP´s. Ich habe damals ein ganzes Album aufgenommen, aber es als zwei EP´s veröffentlicht. Und dann hat es sich irgendwie so angefühlt, als brauchten wir eine Band und ich habe die Stereo Junks gegründet. Also haben die Stereo Junks mit meinem Solo-Zeug angefangen und haben auch wieder damit aufgehört! (lacht) Also jetzt bin ich wirklich sicher, dass ich das Richtige mache. Weisst du, weil ich es Solo machen sollte, es scheint einfach als müsste es so sein.

Wie ist die Platte entstanden? Ich habe gelesen, dass du es im Wald aufgenommen hast?
Yeah, ich habe ein wunderschönes Haus gefunden, es ist eine Hütte. Und die Akustik ist wirklich gut. Ich habe dort ein einfaches Studio eingerichtet.

Hast du alles selber aufgenommen?
Naja, ich hatte einige Drummer, Elias von Private Line. Er hat vier oder fünf Songs gemacht. Und dann Mr. Kunt von V for Violence, er hat auch bei den Stereo Junks und bei Salvation gespielt. Er spielt auch Schlagzeug. Und dann ist da Sohei von den Stereo Junks, er spielt den Bass und bei einigen Tracks hat Spit von Private Line Bass gespielt. Und ich mache zum grössten Teil die Gitarren-Parts und Charlie ist noch dabei, der auch bei den Stereo Junks gespielt hat. Ich habe das Album selber gemixt.

Dann bist du sehr talentiert!
Oh, dankeschön! (lacht) Ich habe nicht geplant, es selber zu mixen, aber ich hatte viel Zeit als ich gerade nichts für Salvation gemacht habe. Also habe ich langsam nach dem richtigen Sound gesucht und plötzlich habe ich bemerkt :“Hey, das ist genau der Sound, den ich möchte!“ Das ist wirklich gut, also warum sollte ich es nicht so lassen.

Was hat dich bei den Texten inspiriert? Ist auch der Bruch mit den Stereo Junks ein Thema?
Yeah, die meisten Texte habe ich während der Zeit mit den Stereo Junks geschrieben, also kann man sagen, dass eine Ära meines Lebens in diesem Paket ist. Es ist viel Frustration in den Texten und Leidenschaft für verschiedene Dinge. Dinge, die kaputt gehen und irgendwie geht es doch schon sehr um Depression und dieses Zeug. Welche ich nicht mehr habe, aber damals... aber es fühlt sich wirklich gut an, im Nachhinein darüber zu singen. Das ist wirklich eine Befreiung nach den Stereo Junks.



Wie du schon erwähnt hast, hast du auch noch eine andere Band namens The Salvation. Kannst du uns ein bisschen darüber erzählen?
Na ja, im Moment pausiert die Band gerade, weil Sohei in Japan ist. Er musste zurückgehen und ich habe gerade mein Solo-Zeug und Jack hat Private Line. Also machen wir damit weiter, wenn uns danach ist.

Aber ich habe gehört, dass ihr schon Pläne für ein Album habt?
Yeah, wir haben eine Vorproduktion gemacht. Ich habe um die 10 Songs geschrieben und Jack hat einige Songs gemacht. Ich habe auch mit Christus [ehemaliger Gitarrist der finnischen Band Negative] geschrieben. Wir haben die Songs gemacht, aber wir werden sehen, was die Zukunft bringt. Es ist nichts geplant. Ich kann nichts versprechen.

Und wie steht es um Sohei, geht es ihm gut? Du musst sehr besorgt um ihn sein, nach den Ereignissen in Japan?
Yeah, Sohei geht es gut! Wir hatten Todesangst. Er lebt in Tokio, weiter weg von dem Kraftwerk, aber trotzdem ist das Trinkwasser verseucht oder so ähnlich. Aber ihm geht es gut.

Gut, dass zu hören! Was bevorzugst du mehr, ein Solo-Künstler zu sein oder in einer Band zu spielen?
Es ist ein großer Unterschied. Jetzt fühle ich mich wie ein Solo-Künstler. Es ist gut, ein Solo-Künstler zu sein, aber es ist auch gut, eine Band zu haben. Aber wenn du eine schlechte Band hast, ist es blöd. Es kommt wirklich auf die Situation drauf an. Aber jetzt gerade heißt es für mich Solo! Und wenn ich mich in der Zukunft danach fühle, eine Band zusammenzustellen, werde ich das auch tun. Wenn… ich die richtigen Jungs dafür finde! Die Chemie ist sehr wichtig in der Band, weil so viele verschiedene Charakter mit vielen unterschiedlichen Meinungen zusammen sind. Es ist nicht so einfach wie als Solo-Artist.

Kannst du Newcomer-Bands einen Tipp geben, worauf sie achten sollten?
Na ja, das erste ist, dass jeder die Musik lieben muss und nicht all das Zeug Drumherum! Es ist sehr üblich, dass sie mehr den Lifestyle lieben und, dass sie irgendwelche Erwartungen haben, dass es so oder so sein muss.

Du hast auch einen Cover-Song auf deinem Solo Album,” Electric “ von Leila K. Warum hast du diesen Song gewählt?
Ich habe ihn vor langer, langer Zeit ausgesucht. Sehr wahrscheinlich vor über zehn Jahren. Weil ich schon immer ein Cover dieses Songs machen wollte. Und ich habe schon ein paar Mal zu meinen Bandkollegen gesagt:“ Lasst uns diesen Song machen!“ Aber die Zeit ist einfach noch nicht reif dafür gewesen. Aber jetzt war es soweit und ich liebe den Song.



Wie sehen die Pläne für die nahe Zukunft aus?
Na ja, es gibt Pläne für Touren am Ende des Sommers oder im Herbst für England und so, aber keine Tour gerade jetzt. Einfach ein paar einzelne Gigs. Es gibt immer Pläne, aber du weisst ja! Wir werden sehen, ob es passiert oder nicht. Zurzeit schreibe ich dauernd neues Zeug. Nachdem ich am Montag das Album veröffentlicht habe, fange ich bereits mit den Aufnahmen zum neuen Album an.

Schon?
Yeah! Ich habe gerade sehr gute Inspiration in meinem Leben, um Songs zu schreiben. Also muss ich es auch wirklich ausnutzen. Und mein Kopf ist voller Musik… Ich habe bereits Demo-Tracks für das Album von zirka 13 Songs.

Also brauchen wir uns keine Sorgen zu machen, dass wir von dir nichts mehr hören?
Ihr werdet sicherlich von mir hören, aber ich kann nicht versprechen, wann. Mixen und Aufnehmen braucht viel Zeit. Wenn du es gut machen willst.

Ok, dann dankeschön für deine Zeit und das Interview und Alles Gute!
Dankeschön, es war mir eine Freude!

Autor: Sandy Mahrer, photos: band
Eingetragen am: 2011-04-28

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