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At Odds With God: „Männer sind definitiv mehr unter Druck“
STALKER Serie „Women In Rock“


Vor kurzem hörte ich einen rockigen Popsong im Radio. Der Moderator stellte die Band mit deren Namen vor und fügte sofort hinzu, dass die Band nur aus Frauen bestand. Ich persönlich wunderte mich, ob das wirklich noch so etwas besonderes ist, wenn eine Band nur aus Damen besteht, dass es noch extra erwähnt werden muss? Dann dachte ich an ein musikalisches Genre – Metal – wo es tatsächlich etwas Spezielles ist, wenn sich auch nur eine einzige Frau in der Musiker-Riege findet.

Soweit ich weiss, ist es Tatsache, dass die meisten aktiven Metalmusiker einfach Männer sind. So wie es aussieht, sind auch die meisten Konsumenten Männer. Ich habe das Gefühl, dass Metalmusik ästhetisch mit Eigenschaften charakterisiert ist, die man traditionell nicht als Teil der weiblichen Rolle verknüpft. Obwohl ich eine späterere Generation der Metalfans repräsentiere, habe ich es trotzdem mitbekommen, wie es damals – als Metal alles andere als cool galt – so war, ein Metalfan zu sein. Ich habe verstanden, dass die Vorurteile gegen die männlichen Metalheads relativ stark waren, und noch ärger bei weiblichen Fans. Frauen hatten oft nur die Rolle „Freundin“ oder „Groupie“, kaum jene einer Musikerin. Es gibt jedoch Frauen, die Metalmusik spielen. Vielleicht liege ich falsch, aber ich könnte mir vorstellen, dass Frauen in Metalmusik immer noch kein Alltagsphänomen sind und, dass sie daher Reaktionen – pro und contra, innerhalb und außerhalb der Szene – provozieren. Wie ist es, eine Metalmusikerin in einem Feld zu sein, das so stark von Männern dominiert wird? Was hat sich vor allem in der Wahrnehmung der Medien, Fans, Kollegen und Kolleginnen während der letzten Jahrzehnte verändert?


Mit diesem Gedanken im Hinterkopf machte ich per E-Mail ein Interview mit Nina Saile. Sie ist die Frontfrau (Leadgrowlerin) der US-amerikanischer Death Metal Band At Odds With God (ehemaliger STALKER Fresh Act). Die Band ist in der letzten Zeit sehr produktiv gewesen – das zweite Album ist fast fertig aufgenommen und wird in Schweden gemastered. Natürlich gibt es Konzerte nach der Albumveröffentlichung, zusätzlich ist eine kleine Ost-Küsten-Tour in den USA geplannt. Es gibt kein Zeichen von Müdigkeit, da – laut Nina – einige kreative Köpfe der Band schon Material für das dritte Album schreiben. Gute Neugikeiten für die europäischen Fans der Band sind, dass At Odds With God ihre erste Skandinavien-Tournee für das nächste Jahr planen!

Obwohl Nina meint, dass sie im musikalischen Umfeld keine Diskriminierung wahrgenommen hat, äussert die offensichtlich multitalentierte Frau ihre Ansichten zu einigen Gender-Fragen:

Bevor ich auf deine Fragen zu Gender-Unterschieden beantworte, lass mich kurz meine persönliche Sicht zu diesem Thema erläutern. Das wird wahrscheinlich schon einige deine Fragen beantworten.
In unserer westlichen Gesellschaft gibt es noch Genderanliegen per se (es gehört nicht zu meiner Expertise, die harten Fakten und Statistiken zu kommentieren). Das Gesetz garantiert Frauen die gleichen Rechte wie den Männern (in der westlichen Gesellschaft). Traditionelle Werte und Religion können es für gewisse Frauen schwer oder unmöglich machen, diese grundsätzliche Gleichwertigkeit auszuleben. Es gibt so viele Beispiele von Frauen, die beweisen, dass sie die gleichen Dinge erreichen können wie Männer. Sie haben dazu dann auch dieselben Taktiken (die nicht genderspezifisch sind) wie Männer angewendet. Generell denke ich, geht es mehr um die Persönlichkeit und um das Benehmen, welche leider als maskulin oder als feminin abgestempelt werden. Daraus resultiert in manchen Fällen eine unausgesprochene Diskriminierung. Das Interessante ist, dass es absolut nichts mit den eigentlichen physischen Genderattributen (mehr oder weniger Muskeln, Titten, Schwänze etc), mit denen man geboren ist, zu tun hat.

Meiner Meinung nach sind Attribute irreführend, die als feminine (in der Gesellschaft = „weich oder schwach“) betrachtet werden - zum Beispiel passiv, zurückgezogen, mütterlich, emotional, abhängig, romantisch etc. Attribute, die irreführend als maskulin (in der Gesellschaft = „stark“) betrachtet werden, sind: aktiv, extrovertiert, schnell, funktional, rational, energisch, unabhängig, aggressiv und so weiter. Am Ende haben wir alle in uns eine Mischung von diesen „maskulinen“ und „femininen“ Eigenschaften. Zum Beispiel ein Mann ist ein Mann, obwohl er introvertiert, pflegend, weich oder romantisch ... ist. Eine Frau ist eine Frau, obwohl sie extrovertiert, rational, energisch oder aggressiv ist.

In Gesellschaften, wo patriarchaische Standards die Norm darstellen, bekommt man mit „maskulinen" Benehmen auf den oberflächlichen Ebenen mehr Macht. Wenn man an das Gegenteil – wie eine matriarchalische Gesellschaft – denkt, funktioniert es auch dort genau so; die weiblichen Werte herrschen dort ... Wenn wir die physischen Genderunterschiede vergessen würden und das Benehmen als „maskulin“ oder als „feminin“ zu abzustempeln, könnten wir aufhören zu vergleichen, zu verurteilen, so wie wir (oder manche von uns) es tun.

Mit dieser Theorie habe ich schon lange gelebt, und deswegen sind meine persönlichen Erfahrungen vielleicht anders als die von anderen Frauen. Was du über dich selbst denkst, reflektiert sich direkt auf das, wie deine Mitmenschen sich dir gegenüber verhalten. Wenn du denkst, dass du etwas Besonderes bist, nur weil du eine Frau bist, bleiben die Leute dran hängen. Bis zu diesem Tag habe ich mich nie diskriminiert gefühlt, nur weil ich eine Frau bin, weder bin ich als eine Frau von den KollegenInnen, Fans, FreundeInnen oder von anderen höher gestellt worden.


So, bis hier müsste es klar sein, dass wir keine Überlebensgeschichte über eine Frau hören, die sich ihren Weg in der Welt der Männer bahnt. Bevor Nina meine Fragen beantwortet, betont sie noch, dass sie nicht glaubt, dass eine Frau in der Metalszene eine negative Reaktion provoziert. Wenn eine Frau extra Aufmerksamkeit bekommt, nur weil sie eine Frau ist, sei es auch nur normales menschliches Verhalten. Allerdings, schreibt Nina, ist es natürlich besser, dass eine Musikerin Aufmerksamkeit bekommt, weil sie talentiert ist und nicht nur, weil sie gut aussieht ... In Bezug auf meine Einleitung, schreibt Nina, glaubt sie, dass es hauptsächlich die Medien sind, die gern Schlagzeilen über Metalmusikerinnen machen: Es ist einfach etwas Besonders und kann deswegen gebraucht werden um mehr interessierte LeserIinnen zu bekommen. In Ninas Ansicht haben die MusikerInnen und Fans vielleicht schon diese genderbezogenen Themen satt.
Wie auch immer, hier ist Ninas Antwort auf meine Frage, wie es als aktive Musikerin in einer männerdomnierten Szene ist.


Zum Einstieg, habe ich das richtig verstanden: Du bist eine Soundtechnikerin, Sängerin-Songwriterin und visuelle Künstlerin? Du hast in der Europa, in Schweden und in Deutschland gelebt und im Moment lebst du in den USA, in Florida?
Ja, das ist alles richtig. Das einzige was noch fehlt ist, dass ich auch eine graphische Designerin und eine Film/Effects Editorin bin.

Seit wann beschäftigst du dich mit Metalmusik?
Als ein Fan: schon eine lange Zeit. Meine musikalische Karriere habe ich eigentlich als eine Electronica-Produzentin und Engineerin vor ca. 12 Jahren begonnen. Kurz danach interessierte ich mich für die Arbeit mit Bands, Mixen und Aufnehmen, während meines Praktikums in einem Aufnahmestudio. Ich produzierte ein Projekt, das eine Mischung zwischen Punk-Metall und Electronic war. Damals fing ich an, mit meiner eigenen Stimme zu experimentieren. Das Feedback von anderen MusikerIinnen und ProduzentInnen und die Tatsache, dass ich Spaß beim Growling hatte, ermutigte mich, es ernst zu nehmen. Später nahm ichGesangsunterricht, wo der Fokus auf der Atemtechnik lag. Das öffnete mir den Weg, meinen Stimmumfang auszuweiten, bis ich beim Growling angelangt war. Bandmitglied bei At Odds With God bin ich seit sechs oder sieben Jahren (kann mich nicht genau erinnern). Damals fingen sie gerade an, Death Metal zu schreiben, und mit den Leuten fand ich auch meine verwandten Seelen (musikalisch und persönlich): Meine Bandkollegen sind wie Brüder für mich.
Ich mache als Soundtechnikerin weiter und habe auch noch mein Aufnahme-Studio, wo produziert, gemischt und gemastered wird.

Was ist deine früheste Erinnerung aus dem Bereich der Metalmusik? Hat dich jemand mit Metal „infiziert“?
Meine früheste Erinnerung ist von einem Metalkonzert, das ich als 12-jährige besuchte ... das war die deutsche Band Scorpions. Seitdem fing ich, an Metal anzuhören, aber keinen richtig harten. Viele meiner FreundInnen haben mir im Laufe der Jahre alles Mögliche gezeigt. Aber erst seit 10 Jahren bin ich nach Deathmetal süchtig geworden. Seitdem mache ich meine „favourites lists“ ...


Kannst du dich an irgendwelche besonderen Reaktionen von deiner Umwelt erinnern, als du gesagt oder gezeigt hast, dass du gern härtere Musik magst?
Nein, es gab keine speziellen Reaktionen, nur Unterstützung. Seitdem ich fünf bin, gewöhnte meine Familie sich an meinen extremen Geschmack, egal ob es um Musik, Mode, Kunst oder um Sonstiges ging. Meine Mutter hörte sich Janis oder Hendrix an, als ich ein Baby war, und das macht sie immer noch. Außerdem ist sie selber ein Metalhead geworden (Sie geht zu Konzerten und vor ein paar Tagen hörte sie sich Pestilence an und meinte, dass es sich wie klassische Musik mit Verzerrung anhört). Ich war sehr beglückt, und bin es immer noch, da meine Eltern mich immer in meinen Interessen unterstützen, vor allem wenn es mit etwas Exzentrischem oder Kreativem zu tun hat.

Wie reagierte das Publikum und die Medien, als entdeckt wurde, dass in eurer Band statt einem Frontmann eine Frontfrau ist? Hat sich etwas während der Jahre verändert? (Oft hört man, dass man die Sängerinnen oder Instrumentalisten für eine Freundin oder für einen Groupie hält, oder ihnen wird gesagt, wie sie ihren Job tun sollten.)
Die Reaktion der Medien war, dass die At Odds With God eine Sängerin (Growlerin) hat. Im Publikum merkt man ab und zu Reaktionen wie „Ist das wircklich eine Frau, die da growlt“? Aber normalerweise basieren die Reaktion der Fans auf der Musik oder auf der Performance. Aus irgendeinem Grund hat mich noch niemand für einen Fan oder Freundin gehalten. Vielleicht liegt es an meiner Perönlichkeit und generell an meinem Auftreten?

Glaubst du, dass Metalmusik den Frauen immer noch eine alternative soziale Rolle anbieten kann, verglichen mit jener von Männern? Ist es mehr Rebellion, ein weiblicher Metalhead als ein männlicher Metalhead zu sein?
Naja, ich glaube nicht, dass es nur in der Metalmusik so ist, sondern generell in der westlichen Gesellschaft. Wir Frauen können viel mehr Rollen einnehmen als die Männer, und dabei werden wir viel weniger verureteilt. Zum Beispiel wenn es um Mode geht, sogar ums Benehmen oder um sexuelle Preferenz. Es scheint, als ob es mehr akzeptabel oder tolerant wäre, wenn eine Frau sich auf eine ungewöhnliche Weise ausdrückt und aus ihrer Rolle heraustritt.
Natürlich muss für die Rechte der Frauen in anderen Teilen der Welt noch gekämpft werden und dafür muss ein Bewusstsein geschaffen werden, um die Stiuation endgültig zu verändern.

Man sollte bedenken,- vielleicht kommt noch die Zeit für die Emanzipationsbewegung der Männer. Männer sind definitiv in unserer Gesellschaft mehr unter Druck, um auf eine gewisse Weise auszusehen oder sich zu benehmen (hiermit meine auch die traditionellen Rollen). Das ist nur meine persönliche Beobachtung. Aber um auf deine Frage zu antworten, ja, ich glaube, dass eine Frau im Metal (als ein Fan oder als eine Musikerin) mehr alternative Rollen hat als ein Mann.


Denkst du, dass eine Frau von ihrer Sexualität losgelöst werden muss, um ernst genommen zu werden?
Nein, ich denke nicht. Talentiert zu sein ist das was zählt, um erst genommen zu werden. Talent ist nicht anhand Sexualität oder sexueller Vorlieben definiert, und es sollte auch nicht vom Geschlecht abhängig sein, ob KünstlerInnen schlechter oder besser bewertet werden.


Die Freiheit und Gleichhiet der Frauen in unserer westlichen Gesellschaft ist nicht älter als ein Jahrhundert, dadurch haben die Frauen noch einiges aufzuholen, um eine gute und gleichwertige Existenz zu erreichen.
Ein anderer Faktor könnte sein, dass die Frauen einfach keine aggressive, brutale und laute Musik mögen. Zusätzlich wird Metal immer noch als Underground-Musik betrachtet ... Es kann sein, dass es viele Frauen (und auch Männer) gibt, die Metal lieben würden, aber sie haben keine Möglichkeit, sich die Musik anzuhören. Mainstream-Medien und Radio kreieren den Geschmack der Massen, das ist ein Faktum.

Anscheined ist es eine übliche Einstellung, dass eine Frau „one of the guys“ wird, wenn sie gleichwertig mit Männern behandelt wird. Es klingt aber ein bisschen komisch, wenn ein Mann „one of the girls“ wird, wenn er gleichwertig mit Frauen behandelt wird (das ist eines von meinen Lieblingsklischees). Glaubst du, dass eine Frau „one of the guys“ sein muss, um in einem von Männern dominierten Bereich akzeptiert zu werden? (Ist das eine blöde Frage?!)
Ha-ha, die Frage gefällt mir. Ich werde oft als ein Macho von meinen FreundIinnen, PartnerInnen, KollegenInnen und Unkenannten bezeichnet. Das bringt mich zum Lächeln. Weil das nicht an meinem Aussehen liegen kann, da es, würde ich behaupten, wesentlich mehr feminin als maskulin ist.
Das ist wie ich die Sache sehe:
Ich bin physisch gesehen eine Frau. Die geistige Energie, die existiert ist geschlechtslos (wie es bei allen Menschen der Fall ist). Auf dieser Erde, in diesem Leben und in diesem Körper liebe ich es, genau diejenige zu sein, die ich bin: eine Frau – kein Schwanzneid mir gegenüber, Burschen! Verstehe mich nicht falsch, ich liebe Männer, aber ich liebe es eine Frau zu sein.
Die Deffinition um selbständig, selbstbewusst, stark und extrovertiert zu sein, macht aus mir - oder aus anderen Frauen - keinen Mann. Das sind alles falsche Konzepte und präsentieren die traditionelle Werte oder Denkweisen. Leider in der Vergangenheit, tausende Jahre lang, wurden die oben genannten Adjektive nur mit einem Lebewesen in Verbindung gebracht, das einen Penis hatte. Wir müssen anfangen, die Sachen von einer anderen Perspektive zu sehen. Respekt gegenüber jeder Person und jedem Ding, egal wie „anders“, kann nur dann erreicht werden, wenn wir aufhören, Dingen einen Wertstempel aufzusetzen.
Apropos, in der Metal-Welt habe ich nur Respekt und echte Unterstützung von MusikerInnen und von Fans bekommen. Es scheint, als ob die MetallerInnen überall in der Welt eine große Familie bilden, egal wo man hingeht, Europa, Asien, Nord- oder Süd-Amerika .... Es gibt immer Unterstützung und Respekt zwischen Metalheads und Metal-KollegInnen.
Eigentlich weiß ich nicht, ob ich deine Frage beantwortet habe.


Glaubst du, dass du als Frau immer noch harter arbeiten musst (oder musstest) um Respekt und Vertrauen anderer Leute zu bekommen, wenn es um deine Arbeit geht, zum Beispiel als Musikerin oder als Soundtechnikerin?
Nein, ich persönlich denke, es gilt das Gleiche sowohl für Männer wie für Frauen. Talent ist das Wichtigste. Das garantiert Respekt, egal ob Frau oder Mann. Hart zu arbeiten ist ein Teil des Prozesses, um Respekt zu bekommen - aber wie gesagt, das gilt für Frauen und Männer.

Ist das Feedback anders, das du von weiblichen Fans bekommst?
Generell gibt es keinen Unterschied, wenn es Feedback von Metalfans ist (Es gibt schon viele Frauen, die Metal spielen). Was die Frauen unterscheidet, ist, dass sie mich oft fragen, wie ich so tiefe Töne growlen kann, was meine Technik ist und wie ich mit dem Singen angefangen habe. Ab und zu bekomme ich dieses „Yeah, Frauen Power“... „ Du hast den Burschen gezeigt, dass die Frauen auch monsteriös sein können“ ... oder so was in der Art.

Hast du das Gefühl, dass du ein „Role-Model“ für Frauen oder für Mädels bist, oder siehst du dich selbst als Bahnbrecherin für zukünftige Metalmusikerinnen?
Heute gibt es schon so viele Metalmusikerinnen und es hat schon viele vor mir gegeben, die die Arbeit der Bahnbrecherinnen bereits gemacht hatten. Wie alle anderen Frauen im Metal könnte ich auch als Inspiration wegen meines Gesangs und Musik in At Odds With God sein. Aber ich möchte nicht wirklich die Verantwortung, ein Role Model zu sein, entgegen nehmen. Das überlasse ich anderen... 

Möchtest du in der Zukunft mehr Frauen auf der Bühne sehen?
Ich möchte gern mehr talentierte und origenelle MusikerInnen auf der Bühne sehen, egal welches Geschlecht. Aber natürlich dadurch, dass Frauen immer noch eine Minorität in der Metalmusik sind, möchte ich gern mehr Frauen sehen, solange sie talentiert sind.

Ist es eigentlich überhaupt relevant, über die Position der Frau in der Metal-Szene zu diskutieren? Gibt es etwas, das du gern verändert sehen möchtest?
Ich bin nicht sicher. Für mich persönlich ist es irrelevant, über die Position der Frau im Metal zu sprechen. Solang bis man ein Thema daraus macht, dass man „anders“ ist, und solang man einen Wettbewerb daraus macht, bleibt es Diskussionsthema. Musikalisches und künstlerisches Talent, sich selbst zu sein, ist was zählt, egal ob Mann oder Frau.
Ich glaube, wenn man liebt was man macht, wenn man ehrlich zu sich und zu den anderen bleibt und wenn man zielgerichtet ist, kann man alles erreichen, unabhängig vom Geschlecht. Das ist es, was ich am Leben liebe!

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Autor: Marianne Tiihonen, photos: At Odds With God, Nina Saile, RJ Images
Eingetragen am: 2011-06-30

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