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Amanda Somerville / Trillium: She-Ra & He-Man
STALKER Serie „Women In Rock“


Die meisten von euch kennen Amanda Somerville durch ihre Mitarbeit bei Bands wie Epica, Avantasia und ihre grossartige Metal Oper AINA, die sie zusammen mit Sascha Paeth schrieb. Sie ist nicht nur eine tolle Sängerin mit einer veriablen Stimme, sondern auch eine talentierte Songschreiberin und Komponistin. Jetzt ist die sympathische Power Frau aus Flushing, Michigan, zurück mit ihrem neuen Projekt Trillium. Ihr neues Album bietet viele tolle Songs und ein spezielles Duett mit Mr. Jorn Lande. Amanda fand ein wenig Zeit, um unsere Fragen per E-mail zu beantworten und über ihren musikalischen Werdegang und ihr neues „Baby“ zu sprechen.


Hallo Amanda wie geht es dir? Im Moment arbeitest du gerade wieder mit Epica zusammen, was genau machst du denn für ihr neues Album?
Hallo du, Mir geht es gut, danke dir. Ich hoffe dir auch!
Für das neue Album schreibe ich an den Songs mit, wie immer, und überprüfe Simones & Mark’s Gesangsaufnahmen und ich singe auch einige Chöre und Backing vocals – einige Dinge verändern sich nicht über Jahre hinweg :-)

Ok lass uns zu erst mal ein bisschen in der Zeit zurück gehen, kannst du mir ein bisschen mehr von deinem musikalischen Werdegang erzählen? Wie hat alles angefangen, wann wusstest du, das du Sängerin werden willst und wie wurdest du schlussendlich eine?
Ich bin in einer sehr musikalsichen Familie aufgewachsen, in der Musik ein sehr wesentlicher und essenzieller Teil des Lebens war. Laut meiner Mutter habe ich schon gesungen, bevor ich gesprochen habe. Es war immer ein “learning-by-doing” Prozess und ich war glücklich, dass ich sehr gute Musikmentoren hatte, in meiner Familie wie auch an meiner Grundschule, so habe ich schon sehr jung gelernt, Musik zu lesen und Piano zu spielen. Es gab keinen plötzlichen Moment oder eine bewusste Entscheidung, Musikerin zu werden; das war alles, was ich jemals sein und tun wollte. Während meines ganzen Lebens habe ich Konzerte gegeben, habe an Talent Shows und Wettbewerben teilgenommen, war DJ, sogar für Karaoke, und sang in Coverbands und Jazz Combos, um Geld zu verdienen, als ich an der Universität war. Es war einfach schon immer Teil meines Lebens!

Es ist offensichtlich, dass du sehr talentiert bist, wenn es um das Singen geht, aber welche Art von Ausbildung hast du für deine Stimme?
Ich habe weder ausdrücklich Musik studiert noch klassischen Gesang trainiert. Meine Grossmutter hat mir beigebracht, wie man Musik lesen muss und gab mir das Fundament, das ich noch heute fürs Komponieren brauche. Und wenn es um die Stimme geht, ich singe täglich, aber ich bin nicht wirklich sehr diszipliniert in den allgemeinen Regelungen von Gesangsübungen. Ich bin mehr der emotionelle Sängertyp als der technische.

Spielst du irgendwelche Instrumente?
Ja, ich spiele Piano/Keys. Mein Vater versuchte, mir das Gitarrespielen beizubringen, aber ich hatte nie die Geduld dazu!

Du bist Amerikanerin und lebst seit 1999 in Europa, kannst du uns sagen, warum du hierher gezogen bist?
Zunächst, war es die Liebe, die mich nach Europa brachte als junges Mädchen. Aber dann traf ich Sascha und Miro, und es endete damit, dass ich in Europa blieb wegen der Musik und der Arbeit in den Gate Studios. Die Gate Studios sind in Deutschland und wir haben mit einigen holländischen Bands zusammen gearbeitet, das ist der Grund, warum ich so viel Zeit in Deutschland und den Niederlanden verbringe.

Ich habe gehört, dass dein Deutsch sehr gut ist, also geniesst du dein Leben hier oder hast du immer noch Heimweh? Könntest du dir vorstellen, für den Rest deines Lebens in Europa zu bleiben?
Ich liebe es Bi-kontinental zu leben und zu reisen, so wie ich das jetzt mache, aber ich könnte das nicht machen, wenn ich nicht die Möglichkeit hätte, zurück in meine Heimatstadt zu gehen und meine Familie in Michigan alle paar Monate zu besuchen. Das ist eine Priorität für mich. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, den Rest meines Lebens an einem Ort zu verbringen. Es gibt zu viele Dinge, die ich an diesen total unterschiedlichen Spektren von Europa und N. Amerika schätze, um mich für ein Land auf Dauer zu entscheiden!

Was vermisst du am meisten von deinem Heimatland?
Meine Freunde und meine Familie. Es ist auch die Grundkultur, die in dir verwurzelt ist. Ich habe mich an andere Traditionen, Sprachen, soziale Begebenheiten etc. gewöhnt, aber wenn du zu Hause bist, bist du ZU HAUSE.

Wie steht es mit der Musikszene in den USA und Europa, was würdest du sagen ist aus deiner Sicht der Hauptunterschied und welche Szene ist die bessere?
Ich würde nicht sagen, dass eine unbedingt besser ist als die andere, weil beide ihre eigenen positiven und negativen Apekte haben, sie sind einfach anders. Ich würde sagen, der Hauptunterschied ist im lyrischen Inhalt und im Verständnis aus der Perspektive des Publikums. Die meisten nicht-englischsprachigen europäischen Bands schreiben und singen in Englisch und spielen auch hauptsächlich für Publikum, dessen Muttersprache nicht die englische Sprache ist. Es gibt einen Riesenunterschied zwischen Bands, deren Muttersprache Englisch ist und die für ebensolches Publikum performen als dessen Gegenteil. Klarerweise sind die Texte dann anders und haben eine andere Priorität, und das gilt auch für das Publikum und dessen Wahrnehmung und Verständnis dieser Texte. Ich würde sagen, das wäre wohl der grösste Unterschied!

Du hast angefangen mit diversen Metal-Bands aus ganz Europa zusammen zu arbeiten, wie ist es zu dieser Co-operation gekommen und wie wurden sie auf dich aufmerksam?
Als ich 1999 nach Deutschland gezogen bin habe ich erstmals kleine Konzerte gespielt, entweder alleine mit mir am Piano und Gesang oder in einem kleinen Trio mit einem Bass und Schlagzeug (und mir am Piano). Ich brauchte einige Aufnahmen weil ich bis zu diesem Zeitpunkt noch keine Cd veröffentlicht hatte und der Bassist der mit mir gearbeitet hat, hat mir gesagt das sein Ex-Schwager ein Studio besitze. Nun ja, sein Ex-Schwager war Sascha Paeth. Also habe ich einige Songs in den Gate Studios aufgenommen und Sascha mochte meine Musik und meine Stimme und fragte mich ob ich auf seinem neuen Album singen möchte. Das war am Schluss sein Duo-Porjekt mit Andre Matos, namens VIRGO. Er hat auch einige Re-Mixes für mein erstes Solo Album gemacht. Und dann hat mich Sascha angerufen nachdem wir einige Zeit lang miteinander gearbeitet haben und hat mich gefragt ob wir zusammen eine Metal Oper schreiben können, welche AINA war. Dann wurde ich gefragt ob ich für Epica Coachen, schreiben und singen könnte, dann für After Forever…und der Ball blieb seither am rollen!

Du bist nicht wirklich diese Super-Mega-Metal-Diva, wie du selber sagst, also sind deine Wurzeln mehr im Pop/Rock, oder hat sich das im Lauf der Zeit geändert, da du hauptsächlich mit Metal Bands zusammen arbeitest?
Deine Wurzeln bleiben immer die gleichen, dennoch kannst du neue Zweige wachsen lassen.:-) Die Musik, mit der ich aufgewachsen bin, war sehr unterschiedlich und vielseitig, hauptsächlich Pop, Rock und Jazz. Seit ich mit sovielen Leuten in der Metal Szene zusammenarbeite, hat das sicher einiges abgefäbt und seine Spuren hinterlassen, und ich habe mich wohl in eine neue Richtung entwickelt deswegen, als Schreiberin, Hörerin und Sängerin.

Dein neues Baby nennt sich Trillium, warum hast du einen neuen Bandnamen gewählt und die Songs nicht einfach als neues Solo-Album veröffentlicht?
Die Motivation, ein eigenes Metal Album zu machen, kam vor einigen Jahren, als ich mit Sander Gommans an HDK gearbeitet habe. Es gefiel mir, Metal Songs zu schreiben und zu perfomen und ich hatte vor, mein neues Soloalbum generell mehr in diese Richtung zu entwickeln. Aber nach einigen sorgfältigen Abwägungen habe ich beschlossen, daraus ein eigenes Projekt zu machen, um es komplett von meiner Solo Musik zu trennen, sodass ich immer noch eine Jazz-Ballade oder einen Jamaica-Drink-Song auf mein nächstes Solo-Album geben kann, ohne mich dafür rechtfertigen oder entschuldigen zu müssen. Das bin immer noch 100% ich und jene, die mich als Solokünstlerin kennen, wissen bereits, dass ich musikalisch eher schizophren bin, aber da die Metal Szene relativ neu für mich ist, will ich einen klaren Schnitt haben.

Auf dem Album findet sich ein wunderschönes Duett “Scream it”, welches du mit Jorn Lande aufgenommen hast: warum hast du Jorn als Partner gewählt und kannst du uns vielleicht ein bisschen mehr über den Hintergrund erzählen? Worüber handelt der Song?
Es freut mich, dass du den Song magst! Seit ich mit Jorn 2008 bei Avantasia zusammen gearbeitet habe, ist er ein sehr guter Freund geworden und hat meinen höchsten Respekt als Musiker und Sänger. Der Mann ist ein unglaubliches Talent und ich bewundere seine Stimme! Er ist auch eine wundervolle Person und kann eine Rolle perfekt spielen. Ich hatte ihn im Sinn, als ich die antagonistische Rolle für “Scream it” schrieb und ich hatte das Glück, dass er gerne Teil davon sein wollte. Er hat es toll gemacht und es war genau das, was ich mir vorgestellt habe. Der Song ist eine Art Metal-“Romeo und Julia”, eine tragische Liebesgeschichte. Zu Anfang ist alles wunderbar (Wie immer, wenn du frisch verliebt bist ;-), aber dann läuft es nicht mehr so reibungslos, und es stellt sich raus, Jorn ist ein psychopatischer Mörder, der verzweifelt versucht “normal” zu sein, aber es funktioniert einfach nicht für ihn, also warnt er mich immer wieder, dass er nicht gut für mich sei. Mein Charakter wusste irgendwie immer von seiner dunklen Vergangenheit, ist aber trotzdem optimistisch und nimmt seine Warnungen nicht ernst, und glaubt in aller Naivität, dass Liebe alles überwinden kann. Na ja, am Ende tötet er mich, also funktionierte es nicht ganz so wie mein romantischer Charakter es hoffte.

Wie sehen deine Pläne mit Trillium für die nächsten Monate aus? Denkst du, wir bekommen dich endlich wieder auf Tour zu sehen?
Obwohl ich noch nicht wirklich etwas ankündigen kann, bis alles 100% fest steht - es gibt Pläne für eine Tour mit TRILLIUM! Ich werde sie bekannt geben, sobald es sicher ist!

Deine Solo-Alben sind mehr im Pop/Rock angesiedelt als Trillium, wo fühlst du dich selbst mehr zu Hause?
Jedes neue Album, jedes neue Projekt, oder Band, oder Künstler mit denen ich arbeite oder schreibe und aufnehme, sind weitere Schritte in meiner Entwicklung als Musikerin und als Person. So hat jedes einzelne Projekt mein Leben verändert, weil es einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat, der mich zu dem macht, was ich heute bin. Ich war schon immer ziemlich vielseitig in der Musik, die ich schreibe. Auch wenn Alloy stylistisch unterschiedlich ist, ist es das einheitlichste Album, das ich bisher veröffentlicht habe. Ich denke, es ist immer interessant, verschiedene Elemente in einem Song zu verflechten. Im Moment fühle ich mich sehr zu Hause mit TRILLIUM, aber das bedeutet nicht, dass ich mich darauf beschränke.

Du hast ein tolles Album zusammen mit Michael Kiske veröffentlicht im letzten Jahr, habt ihr Pläne ein weiteres Album zu machen, oder vielleicht ein komplettes Album mit einem anderen tollen Sänger?
Es war eine tolle Erfahrung und ich liebe das Album wirklich, jedoch sind wir beide sehr beschäftigt mit unseren eigenen Bands/Projekten im Moment. Dennoch bin ich immer offen für eine neue Herrausforderung!

Du komponierst auch selber Lieder, was sehr beeindruckend für mich ist, woher nimmst du die inspiration für neue Sachen und wie sieht ein normaler Songwriting-Prozess bei dir aus?
Wirklich, nochmals Danke Ich bin ebensoviel Schreiberin wie auch Musikerin, die Texte sind ebenso von höchster Wichtigkeit für mich wie die Musik, die dazugehört. Meine Songs sind immer sehr emotional, weil ich nicht mit voller Überzeugung schreiben oder performen kann, ohne wirklich daran zu glauben, denn anders kannst du auch die Leute an diesem Gefühl nicht teihaben lassen. Meist handeln sie alle von allzu menschlichen Kämpfen und Beziehungen; etwas von dem wir alle berichten können, aber viele der Songs haben einen sehr brutalen Charakterzug. All meine Songs sind persönlich, egal ob es etwas ist, das ich durchgemacht habe, oder ein Traum, den ich hatte, oder jemand/etwas anderes, das mich inspirierte. Meine Songs sind kleine Fenster zum tiefsten Inneren von Amanda Somerville Wenn es um das Songschreiben geht, habe ich nicht wirklich einen “normalen” Prozess. Manchmal beginnt ein Song als Refrain oder Vers, oder einfach als Melodie oder einige Akkorde. Manchmal sind es nur Texte und der Körper der musikalischen Komposition kommt später. Und manchmal kommt ein Song von Anfang bis Ende in seiner Gesamtheit von Akkorden, Gesangslinien, Text und allem zu mir. Also ist es jedesmal anders.

Ich kann mir vorstellen, dass sogar der beste Songschreiber mal eine Schreibblockade haben kann, also was machst du, um zu entspannen und neue Inspiration zu bekommen?
Ich war noch nie wirklich in der Lage, einen Song zu erzwingen. Ich glaube nicht an irgendetwas Gekünsteltes, vor allem nicht, wenn es ums Songwriting geht. Ich finde, das wäre eine Blasphemie an der Kunst. Musik ist mein emotionales Ventil, und ich lasse mich da führen, wohin auch immer es geht. Wenn ich eine Idee habe, die einfach nicht weitergeht, lege ich sie beiseite und warte, bis sie wieder mit mir “spricht”. Einige Songs haben Monate oder sogar Jahre gebraucht, um fertig zu werden aus diesem Grund: Sie brauchen einfach ihre Zeit. Und manchmal kann eine Deadline ein wunderbarer Motivator sein ;-)

Ich bin auch Sängerin, also würde ich gerne wissen: Welche Tipps kannst du SängerInnen geben, um ihre Stimme im Schuss zu halten, oder wie können sie sich selbst verbessern? Ich habe gesehen, dass du sogar deinem Hund beigebracht hast zu singen, wirklich süss! (Amandas YouTube : http://www.youtube.com/user/amandasomerville)
Haha!! Naja, Ich muss zugeben, dass Blitz ein Naturtalent ist und ich nicht viel damit zu tun habe! Er hat angefangen mit mir zusammen zu singen, als ich einige Aufnahmen machte, da war er gerade ein paar Wochen alt - und so ging es dann weiter  Und ein Rat an andere Menschen: Ich kann nur sagen, die beste Art zu singen ist mit geschlossenen Augen und offenem Herzen! Vielleicht klingt das albern, aber ich glaube, es ist ein himmelhoher Unterschied und bringt viel mehr, als sich zu sehr auf die Technik zu konzentrieren. Wenn du gerne singst, dann sing! Du kannst ein viel besserer Sänger werden, wenn du daran arbeitest - ich bin mir dessen sicher. Jedenfalls, wenn du eine Karriere machen und vom Singen leben möchtest, dann braucht es ein Fundament von Talent, das einfach da sein muss und keine Gesangsstunden - oder Melodyne  - werden das jemals kompensieren können.

Ich habe gelesen, dass deine Haupteinflüsse u.a. She-Ra und der finnische Mieskuoro Huutajat (= schreiende Männerchor) sind, warum gerade She-Ra? Und wie bist du zu diesem Huutajat Chor gekommen? Ich weiss, sie spielen oft in Deutschland, aber warst du je in Finnland?
Wow – ein weiterer Lachanfall! Ich bin als grosser She-Ra Fan aufgewachsen und habe durch sie eine Menge in Richtung Stärkung der Rolle der Frau erfahren! Es passt sehr gut, weil Sander (Gommans) ist ein eifriger He-Man Sammler, und als wir 2003 das erste Mal zusammen arbeiteten, haben wir uns deswegen von Anfang an bestens verstanden. Und jetzt ist er mein He-Man und ist in sehr viele Dinge involviert, die ich musikalisch mache, also hat She-Ra mich an viele nette Orte in meinem Leben geführt.:-) Um zum Mieskuoro Huutajat zu kommen - das habe ich von meinem Schwager und habe es extrem interessant und unterhaltsam gefunden. Sie waren die Inspiration für den Krakhon Charakter in AINA! Und nein, bisher war ich noch nie in Finnland, allerdings hoffe ich eines Tages hinzufahren!

Gibt es eine bestimmte Band oder SängerIn, mit dem du sehr gerne mal zusammen arbeiten würdest?
Mein grösstes Idol ist Paul Simon, also ist es ein Traum von mir, mit ihm zusammen zu arbeiten, egal wie weit hergeholt es auch sein mag.

Wie sehen die Pläne für den nächsten Monat und das nächste Jahr aus? An welchen Projekten arbeitest du?
Ich führe gerade die Verhandlungen für eine TRILLIUM Tour zu Ende, welche ich bald bekannt geben kann. Und ich habe an Songs mit Mark, Simone und Coen für das neue Epica Album gearbeitet. Im Januar werde ich mit Rock Meets Classic ein weiteres Mal auf Tour gehen (mit u.a. Steve Lukather von Toto und Ian Gillian von Deep Purple) also bin ich ganz sicher ausgelastet! Aber TRILLIUM ist meine höchste Priorität und ich bin sehr begeistert von der Veröffentlichung, also bin ich mit Videos, Blogs und Interviews etc. beschäftigt. Sehr aufregend!

Ok last but not least: Was würdest du in einem Interview gerne mal gefragt werden, was du bisher noch nie gefragt worden bist?
Hm... Ich hatte eigentlich ein paar sehr gute Interviewfragen in letzter Zeit (incl deines!) die ich zuvor noch nie gefragt wurde, es ist manchmal wirklich lustig, überrascht zu werden. Vielleicht würde es mir nichts ausmachen, einmal über den momentanen Status der Musikindustire gefragt zu werden und wie ich dazu stehe, dass Leute Musik illegal herunterladen. Um das auch gleich zu beantworten, ich finde Leute sollten über die Musik gleich denken wie über jeden anderen Service oder Job: Du würdest von deinem Klemptner auch nicht verlangen oder erwarten, dass er deinen Abfluss gratis repariert wenn du ihn deswegen angerufen hast, oder? Also warum erwartest du dann von uns Musikern, Musik zu schreiben, aufzunehmen und performen, ohne uns ein bisschen Kompensation oder Unterstützung dafür zu geben? Und auch wenn du es in der Privatsphäre deines eigenen Heims machst, heisst das noch lange nicht, dass es weniger schlimm ist als eine CD im Laden unter deinem Mantel verschwinden zu lassen und zu klauen.

Ich danke dir vielmals für deine Zeit und wünsche dir alles Gute für die Zukunft, Amanda!
Danke viel mals, Sandy. Ich weiss dein Interesse und deine interessanten Fragen sehr zu schätzen! Du hast dich wirklich gut für dieses Interview vorbereitet – was (leider) eine Rarität und wirklich SEHR COOL ist! Alles Gute!

http://www.amandasomerville.com/



Autor: Sandy Mahrer, photos: Band
Eingetragen am: 2011-11-27

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