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Clawfinger – Rob Halford an die Macht & Ehrlichkeit in der Musikindustrie

Zak Tell, Sänger und Mastermind von Clawfinger, muss seit einigen Wochen einen wahren Interview-Marathon bewältigen, was er aber offensichtlich genießt, nachdem die alte Plattenfirma sie früher all die Jahre förmlich vergessen hatte. Seit dem Durchbruch der Band ist viel passiert, und die fünf Alben nach ihrem Debüt sind Beweis dafür. Drei davon kamen raus, ohne dass darum viel Aufhebens gemacht wurde, und irgendwie schien die Band ihre besten Tage schon hinter sich zu haben, aber mit Line-up Wechsel, einem neuen Label, aufgeladenen Batterien und einem neuen Album sind Clawfinger wieder da!

Ich muss anmerken, dass er das erste Interview vergessen hat, daher muss am Anfang dieses Interviews einiges erklärt werden



Gut, dass wir uns diesmal erwischt haben.
Das mit letzter Woche tut mir echt leid. Das war Dienstag, oder?

Ich glaube, ja.
Naja, am Tag davor fand unsere Release-Party statt, und es wurde ziemlich spät, und mein Hirn funktionierte dann nicht mehr richtig.

Die Party war dann wohl ein Erfolg.
Ja. Es ist ist immer etwas eigenartig. Wir spielten das ganze neue Album, und das vor einem ziemlich schwierigen Publikum, nämlich einer Mischung aus engen Freunden, Familie, Leuten vom Business und einigen Journalisten. Jede Menge zum Kopfzerbrechen und jede Menge Gründe, gestresst zu sein. Aber es lief gut. Wir hatten alle sehr viel Spaß, besonders weil wir diese Party selbst organisiert haben, mit Unterstützung unserer Crew. Das ganze fand in meiner Heimatstadt in einer großen Halle statt, die wir dank unserer Kontakte gratis kriegen konnten. Es hat echt Spaß gemacht. Ich meine, einfach sowas wie Release Parties heutzutage zu haben, ist allein schon großartig. Mittlerweile wurde es sowas wie Luxus, sodass viele Bands das nicht mehr so häufig abziehen wie noch in den 90ern. Damals in unseren Anfängen waren diese Parties für jedes neue Album noch selbstverständlich, heute nicht mehr. Natürlich ist es bei den großen Bands noch der Fall, weil die Plattenfirma alles finanziert.

Wie lief eure erste Release Party ab?
Das ganze stieg im Keller in einer ziemlich zwielichtigen Spelunke in Stockholm namens H62, wo eine Menge Parties für Leute aus der Super8 oder Super High Filmszene, Alternativen Musik- und Filmszene und sowas stattfanden – also nicht wirklich geeignet für eine Party, eher was in Richtung Trend. Ich erinnere mich noch an eine Menge lokaler Prominenz wie die Teddybears Guys, damals als Teddybears STHLM noch eine Hardcore-Band waren. Und auch Dr. Alban war dort. Und natürlich meine Eltern und - äh – die gesamte Stockholmer Hardcore Party Szene mit all ihren Party Rock Prominenten und sowas. Wir hatten viel Spaß, und natürlich beim ersten Album ist das ein ganz besonderes Gefühl. Jede Menge gemischter Gefühle, aber hauptsächlich Stolz auf sich selber. Ich meine, du hast grade ein Album draußen, das du mit deinen Freunden zustandegebracht hast. Nur so zum Spaß, einfach um Musik zu machen. Natürlich ist das überwältigend. Es war ein ganz besonderes Gefühl bei unserer ersten Release Party. Verglichen mit der vor ein paar Tagen haben wir jetzt sicher mehr Routine, was es wahrscheinlich einfacher macht, mit der Situation umzugehen; aber natürlich stimmt das nicht völlig, denn ich konnte mich nie daran gewöhnen, so viel Aufmerksamkeit von Menschen zu kriegen. Ich habe Probleme, auf die Bühne zu gehen und sowas. Ich meine, ich mag es, wenn ich raufgehe, aber noch immer kommen diese Gedanken, dass ich nicht gut genug bin, was ich da eigentlich mache, um meine Brötchen zu verdienen und so. Das hängt mit der Natur meines Hirns und meines Herzens zusammen... und auf diese Art mach ich meinen Job. Diese letzte Party war fast so wie unsere allererste. Denn aus anderen Gründen fühlen wir einen Neustart oder auf einem neuen Weg. Es ist wirklich schwierig, Worte oder Erklärungen dafür zu finden, dass es sich für uns so anfühlt. Wir sind irgendiwe voller Enthusiasmus, fühlen uns ganz selbstverständlich wieder spontan und kindisch. Wir konnten uns immer frei entfalten und hatten das Heft in der Hand. Diesmal fühlt es sich so an, als ob wir etwas vom Prestige und viele Erwartungen der Außenwelt einfach losgelassen haben und sagten: „Scheißegal, wir machen einfach was wir wollen“. Und natürlich gibt es dafür eine Menge unterschiedlicher Gründe, hat natürlich damit zu tun, dass unser alter Gitarrist endlich die Band verließ, nachdem er jahrelang mit uns spielte, ohne wirklich Spaß daran zu haben. Das hat die gesamte Band runtergezogen. Wenn nur einer in der Band nicht wirklich mitziehen will, dann versaut er auch allen anderen den Spaß an der Sache.

Ich hab gehört, dass auch der Drummer die Band verließ?
Nein. Das heißt, wir hatten drei verschiedene Schlagzeuger. Der letzte war seit ´97 mit dabei, und soviel ich weiß ist er es noch. Woher hast du das? Sind das aktuelle Gerüchte?

Ja, Gerüchte, aber es gibt so viele davon...
Das Problem ist, dass unser Bassist und unser Drummer nie wirklich 100%ig Teil der Band waren. Sie wurden immer nur angeheuert. Unser Bassist ist von Anfang an mit dabei, aber nie als festes Mitglied. Diese Umstände erzeugen viele Gerüchte. Ich werde immer gefragt: „Wie viele Leute sind in dieser Scheißband nun eigentlich?!“ Klar, auf den Pressefotos sind es drei und auf der CD fünf. Wahrscheinlich machen wir uns die Sache selber etwas schwer.

Schon seltsam, einen Musiker von Anfang an dabei zu haben, aber nur angeheuert...
Ja, das ist seltsam, aber typisch für uns. Wir machen immer alles verkehrtrum. Wie etwa Songs zu proben, wenn wir sie aufnehmen sollten oder wenn es Zeit ist, auf Tour zu gehen. Wir schreiben Songs am Computer und wissen nicht mal, ob wir in der Lage sein werden, sie überhaupt zu spielen, ehe wir sie fertig geschrieben haben. Wir sind schon 12, 13, 14 Jahre zusammen und das ist das erste Album, das wir mit Live-Drums aufgenommen haben. Wie gesagt, wir machen immer alles auf die falsche Art. Und nachdem der Gitarrist uns verließ... das hat uns wieder inspiriert, hat sich wie ein Neuaufladen unserer Batterien angefühlt. Plötzlich können wir vorpreschen, ohne dass uns jemand davon abhalten will. Und auch die Live-Drums am Album haben diesmal ein organischeres Feeling in die Musik und in den Sound eingebracht. Wir haben einige beschissene Jahre hinter uns, wo wir von Plattenfirmen fallengelassen oder von unserem alten Manager verklagt wurden ...

Wie das?
Das Label verlor das Interesse an uns. Ich glaube, sie erwarteten höhere Verkaufszahlen von uns und feuerten dann den Manager. Er wußte, dass wir Einkünfte in näherer Zukunft hatten, also wollte er vorher die Kündigung nicht akzeptieren. Er wollte ein Stück von dem Kuchen, wie es Manager immer wollen – sie sind von Natur aus habgierig. Schließlich brachte er uns vor Gericht. Ich vermute, dass diese Business-Scheiße, die echt kein Spaß ist, jeder Band passiert, die länger als nur für ein Picknick zusammen ist, jeder Band, die an ihr Ding glaubt und einfach weitermacht... Was ich sagen will ist, dass all das nur die Lust auf Race erzeugt. Und wir rächen uns damit, dass wir uns von keinem dieser Wichser unterkriegen lassen. Wir werden es nicht zulassen, dass wir wegen sowas aufhören.

Wie ist die Arbeit mit dem neuen Label Nuclear Blast?
Ich bin sehr zufrieden. Naja, nach Gun/BMG konnte die Promotion ja kaum schlechter werden. Ich hatte in den letzten vier Wochen bei Nuclear Blast mehr Interviews als bei Gun in sechs Monaten. Wenn du keine Millionen absetzt, ist man bei einem Giganten wie BMG nicht gut aufgehoben. Obwohl wir nicht so viel bei Nuclear Blast verdienen werden, ist es für uns dort besser, weil Promotion dort ein wichtiger Aspekt ist.

Wart ihr jemals soweit, dass ihr so die Schnauze voll hattet und einfach aufhören wolltet?
Oh yeah, na klar hatten wir diese Gedanken. Natürlich hat es in unserer Karriere immer Zeiten gegeben, wo so vieles schiefging. Wie in jeden anderem Job, es spielt keine Rolle welchen Beruf du hast, gibt es immer wieder Zeiten, die beschissen sind, weniger angenehm sind, frustrierende Erfahrungen und Situationen und einfach echt schlimme Zeiten. So ging es auch uns, aber schlußendlich mögen wir uns immer noch, wir haben noch immer Spaß daran Musik zu machen. Und solange das die beschissenen Zeiten überwiegt, werden wir auch versuchen weiterzumachen. Offensichtlich verdienen wir unser Geld damit, damit wir unsere Rechnungen begleichen können, aber wenn es unter diese Ebene geht, wird es schwierig, die Band am Leben zu halten. Solange wir etwas Essen auf den Tisch und ein, zwei Bier kriegen können, geht es uns gut. Wir ziehen uns kein Kokain rein, wir fahren keine Limos, wir spielen nicht Golf... wir sind nicht so. Wir machen das nicht, um Super Rock Stars zu sein, obwohl das natürlich nett wäre... aber das ist nicht das Ziel und der Grund, warum wir das machen. Ich weiß nicht, was uns bei der Stange hält, wenn es Scheiße war. Ich glaube, ein Faktor ist, dass wir wissen, wenn wir uns hinsetzen und zusammenarbeiten, kommen einige verdammt gute Songs raus auf die wir verdammt stolz sind. Wenn wir Glück haben, wird es ein Erfolg, wenn nicht, liegen wir eben nicht auf der richtigen Welle, im richtigen Trend oder was auch immer. Wir können diese Dinge ohnehin nicht kontrollieren. Aber nach dem Regen gibt es immer Sonnenschein!

Ihr seid seit ´89 zusammen, richtig?
Wir haben uns 89 kennengelernt, als wir im selben Spital arbeiteten; damals waren wir zu viert, als Alan noch in der Band war. So trafen wir uns, als wir uns um alte Leute kümmerten, ihre Zähne putzten, aus dem Bett halfen, beim Essen halfen und sie spazieren führten. Alle Rockmusiker behaupten, dass in einer Rock´n´Roll-Band zu sein so wie eine Ehe ist, und das stimmt. Du lernst mit Konflikten umzugehen, du lernst kleine Dinge schätzen, du lernst die guten und schlechten Seiten anderer Personen kennen, und du lernst, wann du brüllen und wann du besser die Klappe halten sollst.

Was findest du am schlimmsten im Musik-Business?
Das Musik-Business!
Natürlich triffst du eine Menge toller Leute, aber du triffst auch eine Menge Leute, die kein Wort von dem, was sie sagen, ernst meinen. Im allgemeinen sind das jene im Business, die für die großen Firmen arbeiten, oder auf andere Weise für die Industrie tätig sind. Ob es jemand ist, der dich unter Vertrag genommen hat oder dich unter Vertrag nehmen will, jemand der dein Manager sein will oder so – die meisten von ihnen benutzen nur leere Phrasen, um nur sich selbst zu nützen, ihren eigenen Weg nach oben zu gehen, indem sie beispielsweise uns verpflichten oder an sich binden. Diese Leute wird es immer geben. Ehrlich gesagt, als wir echt erfolgreich waren, gab es eine Menge davon verglichen mit jetzt, wo wir eher nur die Hardcore-Fanschicht anziehen. Wir haben keinen Hit auf MTV laufen und wir entsprechen nicht dem derzeitigen Geschmack. Irgendwie ist es auch besser dort zu sein, wo wir jetzt sind. Natürlich wünsche ich mir, dass wir größer rauskommen, natürlich würde ich gerne mehr CDs verkaufen. Aber in vielfacher Hinsicht geht es auf der Ebene, auf der wir uns gerade befinden, viel ehrlicher zu. Und es gibt nicht so viele Nebenwirkungen. Es ist so wie zurück zu den Wurzeln, für die Hardcore Motherfuckers zu spielen, die zu den Shows kommen, und keiner ist nur da, weil er dich auf MTV gesehen hat und es daher cool findet, uns zu mögen. Jeder im Saal steht echt auf uns. Es ist ein verrücktes Business, und es wird immer gute und schlechte Seiten geben. Es ist einfach, sich Feinde zu machen, aber andererseits, du kannst nie jeden Menschen zufriedenstellen, ganz egal welchen Job du machst.

Wäre auch schlimm das tun zu wollen...
Yeah, das wärs auch, nicht wahr? Auch wenn du größer rauskommst, zu die guten Seiten gehören auch immer die schlechten... und ich will wieder dorthin zurück nach oben, verdammt!



Was eure Texte aussagen, war schon immer ein wichtiger Aspekt. Zu den Texten auf eurer neuen CD: Da gibt´s einen Song namens „Right To Rape“ (Vergewaltigungsrecht). Geht es hier gegen die Rechtslage im allgemeinen, oder wie die Öffentlichkeit mit Vergewaltigungsfällen umgeht?
Die meisten Gesetze in der Gesellschaft, egal ob es nun um Vergewaltigung geht, werden von Männern geschrieben und geschmiedet, von Männern ausgeführt, und die Gesellschaft wird von Männern organisiert. Die einfachen Gründe, warum Frauen in einem Vergewaltigungsfall keine faire Chance kriegen. Das ist die traurige Realität. Das ist eines der Dinge, die für mich sehr wichtig sind und die ich ausdrücken will. Im Grunde stelle ich nur Fragen. Bekommt eine Frau eine faire Chance? Wenn eine Frau schuldig befunden würde, einen Mann vergewaltigt zu haben, ich frage mich dann was rauskommt, wenn die Leute darüber zu richten hätten. Eine Frau käme nicht davon. Der Auslöser, dieses wichtige Thema anzugehen, war ein Fall, der hier in Schweden vor ein paar Jahren geschah. Da gabs diese drei Schwedischen Hockeyspieler, die es in die Abendnachrichten schafften, weil sie nach dem Training in Stockholm ein Mädel mit ins Hotel nahmen. Drei große Hockey-Kerle und ein Mädel. Sie wurden vom Team gefeuert und dürfen nicht mehr in der Schwedischen Liga spielen...

Und das wars?
Ja, ungeachtet der betroffenen Familien, wurden sie im Prinzip freigesprochen. Dieser Fall hat mich veranlasst, diesen Text zu schreiben. Wenn Frauen vergewaltigt werden, gibt es immer diese Möglichkeit, dass der Täter mit irgendeiner blödsinnigen Begründung damit davonkommt, wie hier etwa, dass das Mädel betrunken war... was für ein Argument soll das sein?

Glaubst du, dass deine Aussagen in deiner Musik etwas bewirken können?
Naja, ich glaube wirklich, dass du einen Unterschied machen kannst, ja. Aber ich hab nicht dieses Ziel, wenn ich die Texte schreibe.

Glaubst du dann auch, dass Gewaltverherrlichung oder negative Themen auch etwas bewirken können?
Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass irgenjemand Songs oder Texte dafür verurteilen kann, was sie eventuell bewirken können. Was ich glaube ist, dass jemand mit wenig Selbstvertrauen, fehlender Selbstachtung aus verschiedenen Gründen und mit einem beschissenen Leben häufig Norwegischen Black Metal anhören, das hilft ihnen dann, ihre Ängste und die verdrehte Realität zu vergessen... die Musik hilft, diese Gefühle an die Oberfläche zu bringen. Ich kann es nicht glauben, dass sie der Grund dafür sein können, eine Kirche niederzubrennen oder jemanden umzubringen oder so, aber sie können sowas auslösen. Genauso wie jede Musik, die eine Botschaft enthält, bei Leuten Grübeln und Nachdenken auslösen kann. Aber ich glaube nicht, dass du den Künstler dafür verurteilen kannst. Tja, was ich sagen wollte, ehe du die Frage noch schwerer gemacht hast, ist, dass ich früher total auf Dead Kennedys, die frühen Public Enemy und sogar die Sex Pistols stand... und all diese Bands. Da gab´s diese englische Alko-Punk-Band namens „Crass“ in den späten 70ern und frühen 80ern. Sie waren sehr sehr politisch und sehr idealistisch. Als sie die Band gründeten, beschlossen sie, dass sie sich zu einem bestimmten Zeitpunkt auflösen wollten, und sie verkauften ihre Alben zum Selbstkostenpreis, also verdienten sie nie Geld damit oder machten irgendeinen Profit. Diese Einstellung, die Stirn zu bieten und einfach zu sagen was sie denken, das war immer eine Inspiration für mich. Das ist der einfache Grund, warum auch meine Texte so sind. Ich mag diese Art von Direktheit, die politische Einstellung der Punks, die viel einfacher ist als beispielsweise Machine Head. Da gibt es immer ein Konzept in irgendeiner politischen Partei, das ihnen das Leben schwer macht. Bei uns ist es immer mehr persönlich und viel naiver, sozusagen grundsätzlich naiv, sowas wie die Gedanken grade raussagen. Kein Versuch, was zu beschönigen oder sich selbst intelligenter aussehen zu lassen. Ich weiß, dass ene Menge Leute glauben, ich sei anspruchsvoll, andere glauben ich sei naiv, und noch mehr glauben ich bin eine Mischung aus beidem. Damit hab ich echt kein Problem, weil ich eine Mischung aus beidem bin. Ich will wirklich etwas aussagen zu einem Zeitpunkt, wo mir der Rückhalt für meine Argumente fehlt, weil ich noch nicht alle Fakten kenne, aber das ist mir egal. Solange mein Herz mir sagt, dass ich unbedingt etwas aussagen muß.

Naja, in den meisten Fällen, die dich nicht persönlich betreffen, hast du niemals genügend Fakten.
Richtig, und darum geht es auch in unserem ersten Song. Wahrscheinlich werde ich den Rest meines Lebens damit konfrontiert werden, aber das ist OK, weil es auf der Idee basiert, dass die Beurteilung einer Person aufgrund sexueller Ausrichtung völlig idiotisch ist. Grob ausgedrückt. Das soll nicht heißen, dass alle Homosexuellen großartige Leute sind, aber du kannst nicht Leute dafür verurteilen, in wen sie sich verlieben. Da gibt es noch einiges an Arbeit, die Vorurteile in der Heavy Metal Welt wegzuräumen. Das ist sehr altmodisch. Ich meine, nach Rob Halford, wo keiner wirklich überrascht war... wenn du seine Karriere betrachtest, wie er sich anzieht... lustig, wie nahe diese Leder, Bondage und SM-Welt und die Heavy Metal-Welt aneinander liegen. Derselbe Kostümierungsstandard... Also, Rob Halford an die Macht. Denn nicht einmal er konnte die Voreingenommenheit beenden, nicht einmal der mächtigste Metal-Gesangsgott schlechthin konnte das tun.

“Hate Yourself With Style (Selbsthaß mit Stil)“ heißt das neue Album. Der Hintergrund dazu?
Eine Mischung aus allem. Offensichtlich ist es sowas wie sich Auskotzen, aber zugleich auch eine ernste Angelegenheit. Selbsthaß mit etwas Stil dazu, das ergibt eine seltsame Wendung. Meine Grundidee zum Titel ist, dass wir Menschen dazu tendieren, unser Leben anhand Erwartungen anderer Leute auszurichten. Versuchen so zu sein, wie die anderen, unserer Meinung nach, es von uns haben wollen. Wenn du versuchst, die Ziele zu erreichen, die die anderen für dich gesetzt haben, und dich hinter Erwartungen anderer versteckst, verlierst du schlußendlich dich selbst. Deine Selbstachtung sollte auf dem aufbauen, was du bist. Das Problem ist, wenn wir das oft so machen, niemandem zeigen wie mies es uns geht, oder wie sehr wir es hassen – dann behalten wir nur die Maske auf und behaupten, alles ist OK. Meine Definition von Selbsthaß mit Stil ist vorzugeben, dass alles in Ordnung ist, obwohl wir eine echt beschissene Zeit haben. Welche Gruppe auch immer... Gothics, Metal Heads... überall gibt es diese ungeschriebenen Gesetze. Wie man sich kleidet, spricht und alle möglichen Gesetze, was man sagen oder tun soll. Obwohl die Gruppe, zu der du gehörst, dich also eigentlich von der Gesellschaft und allem wogegen du dich wehrst, befreien soll, folgt sie selbst bestimmten Regeln... nur eben anderen. Ich meine, wir sind alle Teil davon, aber wichtig ist es zu einem Zeitpunkt zu erkennen, dass du nicht gezwungen bist, dich auf bestimmte Art zu kleiden, auszusehen oder nur eine beschränkte Musikauswahl anzuhören.



Keiner von euch hat Nebenprojekte, soviel ich weiß. Hast du irgendwann mal sowas vor?
Naja, im Prinzip bin ich für sowas einfach zu faul. Ich hatte schon all die Jahre so eine Idee und hab rumexperimentiert. Als ich mein erstes Musik-Equipment am Computer hatte, schrieb ich sogar ein paar Songs. Nur, wenn du von Clawfinger nach Hause kommst, von einer Tour oder vom Studio, ist es einfach eine Frage der Zeit und der Energie, sich hinzusetzen und was zu machen. Ich bin sicher, irgendwann mach ich es auch, und dann sogar mit mehr Ernst dahinter, in nicht allzu ferner Zukunft, meine eigenen Songs zu schreiben, aber schließlich ist Clawfinger am wichtigsten. Das ist unsere Band. Wir haben nie versucht, etwas zu sein was wir nicht sind, wir haben nie Trends nachgehechelt, wir versuchten nie, uns zu verleugnen. Ich glaube wir hatten nie das Bedürfnis, wie wahrscheinlich andere, Nebenprojekte zu haben. Der einzige Grund dafür, was ich mir vorstellen kann, wäre einen anderen Teil von mir in den Vordergrund zu stellen. Letztendlich sind wir ene Metalband, und wir spielen gitarrenorientierten Metal. Sicherlich könnten wir mit einem Konzept Clawfinger zu einem Massenprodukt machen, aber ehrlich, wollen wir wirklich Clawfinger in eine Art Hip Hop – R´n´B -Mr. Bungle-Band verwandeln? Ich glaube es wäre besser, derartiges in einem Nebenprojekt zu verpacken. Ich liebe all diese Dinge und ich würde gerne mehr davon ausprobieren, aber ich glaube nicht, dass in Clawfinger dafür Platz ist. Einer der Gründe, warum ich bisher nichts dergleichen gemacht habe, ist sicherlich auch, dass ich eine Familie habe.

Wie hat die Geburt deines Sohnes dein Leben verändert?
Ich werde sicher nicht den Stil meiner Songs ändern... um es so zu sagen. Es hat vieles verändert, aber für Clawfinger... ich glaube nicht, dass es viel in Clawfinger verändert hat, außer dass ich mich mehr konzentrieren und besser planen muß, wenn wir im Studio sind. Das ist nicht so wie Wiedergeburt oder Christ zu werden. Nicht auf so einer Ebene. Das hat nicht wirklich mit Clawfinger zu tun, außer dass ich mit der Clawfinger-Zeit besser haushalten muß.

Du hast das Christentum erwähnt... was bedeutet Religion für dich?
Es bedeutet einfach, dass jemand, der blind an etwas glaubt, nur verleugnet, dass es auch andere Möglichkeiten da draußen geben könnte. Für mich ist es immer verdammt gefährlich, an wen auch immer die Leute glauben wollen... ob es Gott ist oder eine Person oder ein Politiker.

Und an etwas glauben? Glaubst du, dass nach deinem Tod eines Tages alles vorbei ist?
Oh, da hab ich keine Ahnung. Ich glaube, du lebst hauptsächlich in den Erinnerungen anderer weiter und darin, etwas erreicht zu haben, und ein Teil von mir lebt in meinem Sohn und in seinen Kindern weiter. Ich glaube, in diesem Sinne lebst du weiter. Und natürlich wird Clawfinger in der Musikgeschichte weiterleben, mehr oder weniger beachtet oder nicht... keine Ahnung. In Wirklichkeit ist es wahrscheinlich so, wie wir weiterleben und wie Leute sich an uns erinnern und wie wir eine Art von Geistern werden, oder wie du es auch nennen willst. Ich glaube nicht an Geister im Himmel, ich glaube nicht an eine Rückkehr in einem anderen Körper. Naja, okay, wer weiß... aber ich glaube, wenn wir sterben werden wir zu Asche, oder was auch immer die Leute mit deinem toten Körper tun dürfen, und das Weiterleben ist nur möglich in den Erinnerungen anderer. Zumindest das ist cool, obwohl es dir nicht das Fürchten nimmt. Ich bin jetzt 35 und denke manchmal daran, aber ich glaube jeder denkt ab und zu daran, und natürlich, je älter du wirst, desto eher kommst du zu dem Punkt wo du begreifst, dass du jetzt deinem Tod näher als an deiner Geburt bist. Zu diesem Zeitpunkt verändern die meisten ihre Prioritäten... nicht dass man erst dorthin gelangen muss, um darüber nachzudenken, aber so passiert es wahrscheinlich bei den meisten Leuten.

Hast du deine Prioritäten oft verändert?
Natürlich machst du Veränderungen durch. Eines Tages merkst du, dass du deine Freunde schlecht behandelst, oder für deine Freundin nicht genug Zeit übrig hast, oder was auch immer deine Prioritäten verändert. Meistens sind es kleine Veränderungen, die sicher einfacher sind als die großen, die dein ganzes Leben völlig umstellen. Zugleich können die kleinen auch ziemlich schwer sein, denn Menschen sind von Natur aus Sklaven der Gewohnheit. Was Clawfinger betrifft, auch auch mein Privatleben, bin ich ziemlich stur. Ich will, dass alles rund läuft. Ich glaube nicht ans Aufgeben, denn du machst unweigerlich so eine Phase durch. Ich glaube auch nicht, dass etwas aufzugeben und stattdessen was neues anzugehen, einfacher ist. Wenn es mit einer Menge anderer Gründe zusammenhängt, die diese Entscheidung logisch machen, dann ist es natürlich anders. Aber es ist so wie das Zugpferd wechseln, weil es etwas rumpelig wird, das ist für mich wie davonlaufen.



Was hältst du vom aktuellen musikalischen Trend?
Ich muss ihm wahrscheinlich noch fünf oder sechs Jahre geben, denn der Trend schein den späten 80er frühen 90er Metal wiederzubeleben. Vielleicht noch fünf Jahre und wir sind wieder ganz groß da. Ich hab echt keine Ahnung von zukünftigen Trends, weil es ohnehin reine Spekulation ist. Das ist in diesem Geschäft so unvorhersehbar. Und das macht es auch so faszinierend, aber auch so frustrierend. Ich meine, du rackerst dich ab und glaubst, alles richtig zu machen, aber das hat nichts zu bedeuten. Am besten bist du einfach völlig von dir überzeugt und glaubst daran, dass dein Ding einzigartig ist. Ich glaube, das unterscheidet uns von den meisten anderen Bands, die es nun nicht mehr gibt. Wenn du nur an Crazy Town oder andere denkst, die hatten einen Hit, waren kurze Zeit ganz oben und verschwanden dann einfach. Und die hatten das von Anfang an darauf ausgerichtet. Ich meine, das Image, das ganze Paket... die waren nicht wirklich dort, weil sie an ihr einzigartiges Ding glaubten oder weil sie hart daran arbeiteten. Sie waren einfach eine Mischung aus Leuten, die in einer Rock´n´Roll Band sein wollten, und einer Plattenfirma. Also sowas wie 50/50 Chance und das beste daraus machen. So ähnlich ist es mit dieser „Idol“-Suche. Da kommen nur Leute an, die Stars sein wollen, aber sie wollen nicht dafür arbeiten, und sie können nicht mal ihre eigenen Songs schreiben. Ich bin sicher, dass es viele nette Leute dort gibt, aber es muss mehr aus dem Herzen kommen... Diese Idols Macher suchen nicht nach Leuten mit eigenen Ideen, eigenen Meinungen und Charakter, die sollen nur ein nettes Paket schnüren und auf den großen Markt werfen. Naja, sogar wenn du nichts von Idols hältst und dein Hauptziel ist, eine Nummer für den großen Markt zu sein und so viel wie möglich zu verkaufen, versäumst du das wichtigste, nämlich in einer Band zu sein, mit Freunden, und Musik zu machen, auf die du stolz sein kannst. Wenn dieses Konzept nicht die Nummer Eins auf deiner Liste ist, dann funktioniert alles andere auch nicht. Und sogar falls es funktioniert, bricht alles wieder zusammen ehe du die Chance hast, mehr als eine Sternschnuppe daraus zu machen. Okay, es gibt viele Leute, für die hat es auf diese Art geklappt und die Erfolg haben und nun glücklich damit sind, und ich will diesen Leuten auch nicht den Spaß rauben – ich persönlich verstehe es einfach nicht. Ich mag die Idee, dass Musik echt etwas bedeutet.

Hast du selbst so etwas wie ein Idol?
Frank Zappa war immer einer meiner Hausgötter. Ich habe seine gesammelten Werke auf CD. Ich weiß nicht, ob mich das zu einem Fanatiker macht. Ich kann nicht behaupten, dass mir alles gefällt, aber er ist auf alle Fälle eine Inspiration, ohne Kompromisse und zieht immer das durch, woran er glaubt, gegen jede Art von Konformismus, ob es nun gegen eine Plattenfirma geht, oder gegen Standards oder sowas. Naja, er ist auch einer meiner Faves, weil er ein toller Songwriter ist, ein toller Gitarrist, ein toller Komponist, ein großer Lyriker in dieser Hinsicht. Er ist auch für meine Texte eine Inspiration. Obwohl ihn die meisten nur wegen „Titties And Beer“ oder „Bobby Brown“ oder sowas kennen, aber auch hier sind die Texte viel kritischer als die Leute glauben. Die Dead Kennedys, wie gesagt, waren auch eine Inspiration für mich zwischen 16 bis 20. Sie sind noch immer Helden für mich. Naja, nun hinsichtlich meiner persönlichen All-Time-Faves – die meisten haben nichts mit Clawfinger zu tun, wie etwa Tom Waits. Ich hab seine Art immer gemocht, rauh und irgendwie immer hart an der Grenze. Sogar seine Whiskey-Blues Phase in den 70ern hatte Ecken und Kanten. Sowas wie gebrochen und leise, nicht gradraus. Ich verbringe viel Zeit mit Musikhören. Zeug kaufen, Zeug downloaden... das war schon immer mein Hobby, daher sehe ich mich selbst eher als Musikkonsument denn als Musikmacher. Ich würde mich nicht als Musiker bezeichnen, was seltsam ist, weil die meisten, die einige Jahre in einer Band spielen, nennen sich Musiker. Ich fühl mich nicht im klassischen Sinne musikalisch. Ich bin eher ein Poet und Erzieher... eher Schreihals, Rapper, Sänger... ich bin eher der Kompromisslose, wenn es um Studioarbeit geht. Ich würde nie die Gitarre nehmen und andere Riffs ausprobieren als die, die jemand anders spielt. Stattdessen versuche ich eher zu sagen „versuch es mal so“ oder „probier´s eher heavy“ oder „eher Slayer“ oder „bring mehr Beat a la Public Enemy rein“. Ich benutze Empfehlungen eher als ein Hilfsmittel, weil ich eben nicht dieses traditionelle musikalische Wissen besitze. Ich schätze, deswegen würde ich mich nicht als Musiker bezeichnen.

Du hast erwähnt, dass du auch Musik ziehst...
Nur von legalen Sites! Nein, Scherz. Ich ziehe von allen Sites. Warum sollte ich dafür zahlen, wenn ich es gratis kriegen kann?

Liest du die Sachen im Internet, die die Leute über dich schreiben?
Oh ja! Ich lese alles, was ich in die Finger kriegen kann. Ich tu nur so als ob es mich nicht interessiert. In Wahrheit bin ich sehr neugierig und befürchte, dass Leute uns mit Dreck bewerfen. Also ist die Antwort ein klares ehrliches „Ja“! Bisher hab ich so an die 60 bis 70 links auf mein Desktop kopiert. Das einzige, was mich ankotzt, sind Leute, die ihren Job nicht ernstnehmen. Ich meine, ich hab nichts gegen eine 1 oder eine 5, aber wenn Leute sich keine Mühe geben und die Kritik gerade mal drei Zeilen lang ist, sie „das neue Album... blablabla...nichts in Richtung geiler Riffs wie bei Truth oder Nigger. Schlecht.“ Diese Einstellung ist für mich mehr als seltsam, weil sie zeigt, dass sich die Journalisten nicht für uns oder die Musik interessieren. Ich meine, seit Truth und Nigger haben wir fünf Alben rausgebracht. Das macht mich wütend und traurig. Warum haben die solche Jobs, wenn sie offensichtlich keine Musikfans sind, oder nicht mehr an ihrem Job interessiert. Ich glaub, dass du sogar wenn du uns mies machst, vernichtest oder uns nicht magst, zumindest erklären solltest warum. Abgesehen davon hat jeder natürlich seine eigene Meinung, und das ist gut so. Einige der Reviews sind auf Sites, wo du die Kritiken kommentieren kannst, und das hab ich ein paarmal gemacht. Ich verrate jetzt nicht, welche Sites es sind, aber du kannst sie finden. Ich habe nichts fieses oder gemeines geschrieben, nur was ich fühlte. Die Tatsache, dass es immer Leute gibt, die dein Ding nicht mögen, betrifft jede Band. Am schlimmsten für eine Band ist jedoch dieser eine Typ, der dich nicht mag, aber für ein Magazin arbeitet, das eine Zwei-Millionen-Auflage absetzt. Das ist echt frustrierend. Da gibt es zwei Millionen potentielle Leser dieses verdammten Magazins und diesen einen Typen, der keine Ahnung von der Band hat und uns mit Dreck bewirft. Diese Leser könnten glauben, dass er recht hat. Ich meine, in den frühen 90ern hatte ich meine Lieblingskritiker und ihre Empfehlungen, kein automatischer Kauf, aber ich würde sie definitiv umgehend anchecken. Naja, damit hab ich vor einer Weile aufgehört... ich hab gemerkt, dass das nicht wirklich funktioniert. Also, ich mag jene Kritiken, die auf guten Erklärungen Wert legen. Dann kann auch eine schlechte Kritik was echt cooles sein, und ich hab kein Problem damit. Du kriegst was du kriegst – so ist das Leben!

Autor: Samira Alinto, Photos: hfr.
Eingetragen am: 2006-01-01

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