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Coheed and Cambria: Kein Feierabend für Kreative Köpfe

Mit der Rückkehr von Schlagzeuger Josh Eppard im letzten Jahr spielen Coheed and Cambria fast wieder in Originalbesetzung. Kein Wunder also, dass das neue Album The Afterman: Ascension, welches im Oktober veröffentlicht wurde, ein bisschen nach “back to the roots” klingt. Wir sprachen mit Josh vor dem Gig der Band im Grünspan in Hamburg.



Ihr seid ja grade dem Monstersturm Sandy entkommen. Ihr kommt doch alle aus New York, richtig? Wie steht´s um eure Häuser, alles noch dran?
Ja, wir sind alle aus New York. Travis´ Schwiegermutter hatte fast einen Meter Wasser in ihrem Haus. Es war echt schlimm überschwemmt, viel zerstört. So ziemlich jeder, den ich in New York kenne, hatte keinen Strom mehr. Aber was richtig beängstigend an Hurricane Sandy war... letztes Jahr gab´s auch schon einen Hurricane und der hat eine ganze Stadt, in meiner Nachbarschaft, plattgemacht. Und das ist nicht übertrieben, die Stadt war weg. Einfach zerstört. Da gab´s etwa zwei, drei Meter Wasser, das von den Bergen kam. Es wird in der Stadt gesammelt, in Ellenville und die wurde vollkommen zerstört. Also, alle hatten echt Angst vor diesem Sturm aber alles, was ich bis jetzt gehört habe von zu Hause – ich kann ja meine Familie nicht anrufen, ich muss mit ihnen per Email reden weil ich keinen Bock habe, 500 Dollar Telefonrechnung zu bezahlen – sie haben jedenfalls gesagt, dass es nicht so schlimm war. Gott sei Dank, alles ist gut.

Aber ihr seid gestern aus den USA hierher geflogen?
Ja, aus Atlanta; es ist jetzt unser zweiter Tag hier. Wir haben letzte Nacht gut geschlafen. Wir freuen uns hier zu sein, wir lieben Deutschland.

Echt, wieso?
Ich glaube, weil wir hier einfach bessere Shows haben und weil wir schon ziemlich oft hier waren. In England waren wir schon so oft, das ist schon fast unser zweites zu Hause. Wenn wir nach Europa kommen, freuen wir uns immer am meisten auf die Shows in Deutschland. Die Shows sind einfach besser und Deutschland ist voll cool, mir gefällt es hier. Es ist immer total schön, hierher zu kommen. Damit will ich nicht sagen, dass ich Frankreich oder Italien nicht auch nett finde, aber die Shows in Deutschland sind, historisch gesehen, immer besser gewesen für die Band.

Heute Abend spielt ihr zwei Sets, ein akustisches und ein elektrisches, wie kommt´s
Keine Ahnung (lacht). Aber es ist schon so, dass wir sehr viel Spaß haben, akustisch zu spielen. Es ist was ganz anderes. Es ist eine Show, die ganz anders ist als eine laute Rockshow. Eine ganz andere Seite der Musik, weißt du. Es könnte nicht... es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht verglichen mit dem elektrischen Set und wir mögen es einfach. Und auch die Fans, ganz sicher die in Amerika – hier müssen wir das erst noch sehen – sie haben auch Spaß. Also, wenn wir Spaß haben und die Fans auch, dann wollen wir es auch machen.

Genau, ich freu mich auch schon voll drauf.
Yeah, es wird bestimmt cool. Es macht immer Spaß und es ist definitiv anders. Es ist sehr ruhig und dann gibt´s die laute Show, wo wir dann total abgehen und rocken. Es ist einfach eine andere Seite. Auch aus der musikalischen Perspektive ist es genauso unterhaltsam – ganz anders aber genauso unterhaltsam. Ich glaube, viele Coheed and Cambria Songs lassen sich auch gut akustisch umsetzen, ganz sicher die etwas schöneren. Aber wir spielen auch einige der etwas rockigeren, die, wenn sie auf die richtige Art und Weise gespielt werden, auch gut umsetzbar sind. Ich glaube nicht, dass das jede Band könnte.

Aber es gibt doch auch sicher Songs, mit denen es akustisch überhaupt nicht funktioniert?
Oh Gott, sicher. Es gibt viele ODER wir haben noch nicht rausgefunden, wie wir sie richtig umsetzen können, denn es gibt gewisse Songs… es gibt einfach so viele Möglichkeiten. Man kann so viele verschiedene Dinge machen, angefangen von Percussionzeugs wie Shakers und Tamburinen bis hin zu Zach, unserem Bassisten, der einen Akustikbass spielt, oder mit einem Bogen auf einem Kontrabass… Es gibt ziemlich viele Möglichkeiten. Wenn wir müssten, ich bin mir ziemlich sicher, dass wir es mit allen Songs hinkriegen würden, sie akustisch zu spielen. Wir nehmen uns auch viel Zeit um herumzuexperimentieren und herauszufinden, was funktioniert. Als wir die Songs durchgeschaut haben, die wir heute Abend akustisch spielen wollen – und heute Abend spielen wir ja nur ein 25-Minuten Akustik-Set – da haben wir uns für die entschieden, bei denen die Umsetzung recht schnell geklappt hat.

Aber Claudio schreibt die meisten Songs ja schon auf seiner Akustikgitarre, oder?
Das ist immer anders, es gibt nicht nur die eine Schreibmethode. Das ist so bei jedem Songschreiber und auch bei dieser Band, es gibt nicht nur eine Art. Claudio kann einen Song auf einem Keyboard schreiben, Claudio kann einen Song auf einem Schuh schreiben (klopft mit der Hand einen Rhythmus auf seinem Schuh, „Oh, Schuh, das klingt toll“). Es ist immer anders, es gibt keinen Feierabend für kreative Köpfe. Wenn dich etwas anspricht, ob es nun eine Akustikgitarre ist oder eine Elektrogitarre… Es gibt wohl einige Songs, bei denen ich mir sicher bin, dass sie in Claudios Schlafzimmer, auf seiner Akustikgitarre entstanden sind – wahrscheinlich sogar die meisten. Aber wenn jemand kreativ ist, dann kann alles zu einem Instrument werden, fast alles.



Ok, dann lass mal über euer neues Album The Afterman: Ascension reden. Es ist ja der erste Teil eines Doppelalbums (der zweite Teil wird dann im Frühjahr 2013 veröffentlicht). Warum ein Doppelalbum? Habt ihr etwa zu viele Songs geschrieben
Genau so war´s (lächelt). Zuallererst, ich finde die Idee eines Doppelalbums cool. Wir haben anfänglich darüber geredet, VIELLEICHT ein Doppelalbum zu machen, dann haben wir die Idee wieder verworfen, weil wir dachten, dass viele vielleicht denken würden, dass es etwas kitschig ist, zwei Platten rauszubringen. Aber dann hatten wir einfach zu viele Songs. Wir haben versucht, die Songs zu einer langen Platte zusammenzukürzen und wir haben es nicht hingekriegt. Wir haben tatsächlich ein paar Songs rausschmeißen müssen, auch für das Doppelalbum. Es ist nicht so, dass wir einfach alles behalten haben, was wir aufgenommen hatten. Ich hoffe nur, dass die Songs, die es letztendlich nicht auf die Alben geschafft haben, doch noch irgendwann das Licht der Welt erblicken. Die waren nämlich auch genial. Dann ging die Diskussion wieder los, während wir die Platte aufgenommen haben, die sechs Monate: es wird ein Doppelalbum, ein Einzelalbum, ein Doppelalbum, ein Einzel… Irgendwann überlegten wir uns folgenden Kompromiss: was ist wenn wir ein Doppelalbum machen, aber die einzelnen Platten zeitlich versetzt rausbringen, so dass jede Platte für sich selbst stehen kann, und erst danach zu einem Ganzen verbunden wird. Ich hielt das für eine großartige Idee. Mir gefiel die Idee eines Doppelalbums ohnehin von Anfang an. Um es noch mal zusammenzufassen, der einzig wahre Grund für das Doppelalbum war, dass wir einfach zu viel Material hatten und wir nicht damit leben konnten, bestimmte Songs wegzulassen.

Es war also nicht so ganz einfach, die Songs für die Alben auszuwählen?
Dafür braucht es ein kaltes Herz; um Musik zu machen, braucht man ein kaltes Herz. Es gibt wahnsinnig viel Enttäuschung, Dinge, die das Business eben so mit sich bringt. Aber wir konnten einfach nicht damit leben, dass gewisse Songs nicht auf dem Album sind. Wir dachten, „Nee, Mann, die Leute müssen den Song hören, er ist einer unserer Lieblingssongs“. Ich hab immer gesagt: „Hey, das ist mein Lieblingssong“, wenn der Song auf der Abschussliste stand.

Wenn ich mir euer Album „The Afterman“ so anhöre, fallen mir sehr viele Gemeinsamkeiten mit früheren Alben auf, zum Beispiel mit “In Keeping Secrets”.
Ja, das stimmt, aber es ist nicht so gewesen, dass wir da saßen und sagten, wir müssen ein Album schreiben, dass so klingt wie unser früheres Zeug. Absolut nicht! Aber ich glaube, wenn man erstens, mich zurück hat und zweitens… wir haben das Album im Studio meines Onkels aufgenommen, genau dort, wo wir auch die ersten drei Platten aufgenommen haben, unter anderem eben auch „In Keeping Secrets“, mit denselben Produzenten, meinem Onkel Mike und meinem Kumpel Chris. Ich glaube, es ist ein ganz natürlicher Werdegang, dass das Album irgendwie mehr nach dieser Ära klingt. Weißt du, die ersten drei Alben wurden in genau diesem Studio gemacht und da waren wir wieder, zurück im selben Studio. Die Drums machen auch viel aus. Wenn du zum Beispiel einen Song schreibst und ihn dann an fünf Schlagzeuger gibst, dann hast du am Ende fünf verschiedene Songs. Langsam und atmosphärisch oder schnell und hämmernd – es gibt so viele Sachen, die man mit dem Schlagzeug, ja eigentlich mit jedem Instrument, dem Bass, den Gitarren, machen kann. Sicherlich war meine Rückkehr auch ein Grund… Songs wie „Good Night Fair Lady“, wer weiß, wie sie mit einem anderen Schlagzeuger geklungen hätten… Als Fan von Coheed, als ein Mitglied von Coheed war ich doch sehr froh ein paar der DNA-Stränge früherer Album zu sehen. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob es eine bewusste Entscheidung war. Wie gesagt, wir saßen nicht da und haben darauf hingearbeitet, dass es so klingt, aber ich glaube, wir waren uns bewusst, dass es das tat und, dass es gut ist.

Apropos Gemeinsamkeiten. Das Anfangsriff von Vic The Butcher erinnert mich irgendwie an das von Al the Killer vom In Keeping Secrets Album, ist das korrekt?
Na ja, die klingen eigentlich überhaupt nicht ähnlich, aber es ist nicht nicht korrekt, andererseits ist es auch nicht korrekt (lacht). Ich kann mich eigentlich grad gar nicht erinnern, wie Al the Killer anfängt. Meinst du die Geräusche am Anfang? (macht Schlürfgeräusche)



Nee, nee, keine Geräusche, ich meine schon das Gitarrenriff.
Al the Killer fängt so an (singt die ersten Noten an) und Vic the Butcher so (singt die ersten Noten an). Sie sind *irgendwie* ähnlich. Das eine wird hier oben gespielt, das andere hier unten (am Gitarrenhals). Keine Ahnung, ich verstehe aber, was du meinst. Es gibt definitiv Gemeinsamkeiten. Mir ist das vorher noch nie aufgefallen. Aber glaub mir, es gibt weitaus mehr Gemeinsamkeiten, was die Akkorde angeht, als das hier und die sind viel eindeutiger. Aber ich weiß, was du meinst. Ich hab nur Al the Killer schon ziemlich lange nicht mehr angehört. Aber weißt du was, Claudio würde dir vielleicht erzählen, dass das sogar Absicht war, aber ich weiß es nicht. Wenn er das tut, dann lügt er (lacht). Al the Killer und Vic the Butcher, das sind beides besondere Charaktere in der Geschichte, also vielleicht dachte Claudio, als er die Songs geschrieben hat, ‚oh, die klingen ja ein bisschen gleich, aber das ist cool´. Auf unserer zweiten Platte gibt´s einen Song, der tatsächlich Elemente von allen anderen Platten enthält. Es gibt eine kurze Sequenz von Backend of Forever, ein kleines Stückchen aus Time Consumer. Wir dachten, dass wäre ziemlich cool und es wäre auch nur für die die-hard Fans, weil es sehr kurz und sehr subtil ist – nicht in-your-face.

In der Zeit, in der du nicht Teil der Band warst, haben die Jungs zwei Alben veröffentlicht. Hast du dir diese auch angehört, als sie rauskamen?
Oh, ja. Ich kenne diese Alben ziemlich gut. „No World For Tomorrow“ ist mein Lieblings-Coheed-Album und da spielt Taylor Hawkins von den Foo Fighters Schlagzeug. Er ist auch einer meiner Lieblingsschlagzeuger. Ich glaube, das Album war ein Riesenschritt vorwärts, was das Songwriting angeht, und es hat mich unglaublich angekotzt, dass sie so ein geniales Album ohne mich gemacht haben. Ich war echt sauer. Viele der Lyrics auf dem Album haben mich angesprochen. Jahrelang war ich abhängig von Heroin, ganz schlimm und das Album hat mir dabei geholfen, wieder clean zu werden. Claudio hat auf dem Album Sachen gesagt, die er mir nicht ins Gesicht sagen konnte und die Tatsache, dass sie jetzt in einem Song verewigt waren – das hat mich bewegt, weißt du. Das Album hat mich viel über mich selbst gelehrt und ich mochte das Album. Abgesehen davon, mochte ich Black Rainbow auch, das Album klingt sehr nach Chris Pennie. Bin ich froh darüber, zwei Coheed Platten verpasst zu haben? Nein, ich wünschte, es wäre nicht so gekommen aber jetzt hier zu sein, nach all dem, was ich durchgemacht habe und nach all dem, was die Band durchgemacht hat, ich glaube, ich würde nichts daran ändern. Das ist leicht gesagt, wenn die Dinge gut laufen, aber wenn du mich das vor zwei Jahren gefragt hättest, dann hätte ich gesagt, ‚ich hätte alles geändert´. Vielleicht musste das auch alles so passieren. Jetzt können Zach und ich neuen Wind, neue Energie zu Coheed bringen. Vielleicht sollte as auch alles so passieren. Aber ja, um deine Frage zu beantworten, ich kannte die Platten ziemlich gut und ich war ein Fan. Ich war ein Fan von Coheed, ich war immer ein Fan von Claudio und Travis. Ich hab mir diese Platten auf jeden angehört. Ich kannte diese Songs besser als die, auf denen ich gespielt habe, weil ich mir die überhaupt nicht mehr angehört habe.

Nach deiner Rückkehr (nach fünf Jahren Bandpause) hast du denn irgendwelche Veränderungen wahrgenommen, innerhalb der Band?
Ja, ein paar Dinge, aber nicht so wirklich… Fünf Jahre ist eine lange Zeit, aber nicht so lange, wie du denkst. Am ehesten hab ich Veränderungen in Persönlichkeiten festgestellt… und zwar zum Guten. Als wir an The Afterman gearbeitet haben, da gab´s ganz spezielle Augenblicke, wo ich mir sagte, vor fünf Jahren hätte das zu einem Streit geführt. Das wäre zu einem handfesten Streit ausgeartet. Und jetzt, wir sind alle ein bisschen älter, es gab überhaupt keinen Streit. Ich glaube, die Kommunikation innerhalb der Band war noch nie so gut wie jetzt. Damals, da waren wir Kids, die gemeinsam in einem Van aufgewachsen sind. Und dann plötzlich gab´s Goldschallplatten, man war im Fernsehen, Geld spielte auch eine Rolle. Wir haben irgendwie alle verschiedene Wege eingeschlagen. Ich glaube, wenn man nach so vielen Jahren wieder zusammenarbeitet, dann beginnt man zu realisieren, dass das doch etwas wert ist, jemanden so zu kennen und mit ihm gemeinsam durch dick und dünn gegangen zu sein. Diese Jungs sind meine besten Freunde. Vielleicht war uns das damals nicht so ganz klar. Also, es ist eine Portion Reife, eine Portion davon, dass man realisiert, dass die Welt viel größer ist als man selbst und dass man in der Lage ist, bestimmte Dinge so hinzubiegen, dass sie nicht wie damals zu einem Problem werden… das ist vielleicht die größte Veränderung. Und es ist sicherlich eine positive Veränderung.

Und auf musikalischer Ebene?
Auch da gab´s nicht so viele Veränderungen, wie man denke könnte. Man spielt einfach wieder mit Travis und Claudio zusammen. Und, weißt du, von der ersten Minute an, die wir gemeinsam gespielt haben, und das ist kein Scherz, innerhalb von 30 Sekunden wusste ich, dass es das Richtige ist und ich weiß, dass es Claudio genauso ging. Wir spielen einfach auf eine bestimmt Art, die man nicht… sie haben es versucht, sie haben es mit Taylor versucht und mit Chris. Wir haben einfach dieses Ding. Man kann nicht genau sagen, was es ist, es ist nichts handfestes, aber wenn man gemeinsam aufwächst, in einem Van und jeden Abend Musik macht und im Prinzip lernt, wie man ein Profi wird, dann gibt´s ein unsichtbares, ein ungeschriebenes Band, dass uns verbindet und das kann man nicht mit jemand anderem nachstellen. Wenn man zwei großartige Musiker hat und man sie zusammen spielen lässt, heißt das nicht automatisch, dass es funktionieren muss. Ich bin sicher, dass es viele ausgebildete, tolle Musiker gibt, die gern mit jenem spielen, aber nicht so gern mit jemand anderem, weil´s da einfache dieses gewisse Etwas gibt, eine gewisse Chemie. Es gibt in unserem Herzen und in unserem Selbst ein ‚Messgerät´, das darüber entscheidet, ob bestimme Leute zusammen passen oder nicht. Und ich, Claudio und Travis und Zach wir passen zusammen. Keine Ahnung, ob das jetzt überhaupt irgendeinen Sinn ergibt (lächelt), ich bin verrückt.



(Coheed Gitarrist Travis Stever and sein Interviewpartner haben soeben ihr Gespräch beendet und laufen an uns vorbei)
Josh: Oh, seid ihr fertig, (zu mir) sind wir auch fertig?
Fast, noch eine letzte Frage.
Interviewerpartner: Frag ihn nach dem Halloween-Kostüm.

Wie war die Frage genau?
Travis: Er hat mich nach dem Halloween-Kostüm gefragt, welches wir entwerfen würden, um die Band zu repräsentieren.

Und du hast was geantwortet?
Travis: Das war echt lang.
Interviewpartner: Es wurde immer abgefuckter (alle lachen)
Travis: Es hatte drei Hoden und einen Elefanten-Schniedel.

(Zu Josh) Das musst du jetzt überbieten.
Nee, wir wären die Beatles. So sollten wir uns für Halloween verkleiden. Vor allem weil wir ja in Deutschland sind.

Aber die Beatles kommen doch gar nicht aus Deutschland, wie wär´s mit den Scorpions?
Ich mag die Scorpions, aber die Beatles haben hier ihre ersten Bühnenerfahrungen gesammelt, hier in Hamburg. Hier haben sie gelernt, wie man spielt. Die Bar ist gleich dort drüben. Wir sind alle große Beatles Fans. Und obwohl sie nicht von hier sind, für sie ist Deutschland der Ort, an dem sie gelernt haben, eine Band zu sein und zu spielen. Ich hab sogar versucht, die Band dazu zu bringen, sich heute Abend als die Beatles zu verkleiden, aber sie wollten es nicht machen.

Zu schade, danke für das Interview.



Autor: Kathleen Gransalke, Photos: Band (Justin Borucki, Ryan Russel), K. Gransalke
Eingetragen am: 2012-11-19

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