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Sideburn – Sweden made Stoner/Doom mit Blue Notes

Mit so vielen tollen Bands alleine aus Skandinavien, passiert es leicht eine echte Perle zu übersehen. Das ist dann auch schon meine Entschuldigung dafür, nicht schon eher über diese Band geschrieben zu haben. Das Quartett Sideburn hat ihr viertes Album „IV Monument“ draußen und beeindruckt mit ihrem rockigen Stoner Rock / Doom Metal der mit wunderschönen Blue Notes verfeinert ist. Morgan und Jani von Sideburn aus Schweden haben sich etwas Zeit genommen, um sich bei Euch vorzustellen.


Könnt ihr kurz die Band vorstellen? Wer seid ihr, wie habt ihr euch kennengelernt und wie entstand die Band?
Morgan: Ich habe ´98 in verschiedenen Musikläden eine Suchanzeige aufgehängt und so Jani gefunden. Martin haben wir über gemeinsame Freunde kennengelernt – ich glaube das war 2002. Frederik kam 2010 dazu, nachdem wir zusammen eine Weile in einer Coverband gespielt hatten.
Das Line-Up von Sideburn ist also:
Morgan Zocek: Gitarre
Jani Kataja: Gesang / Gitarre
Martin Karlsson: Bass
Fredrik Haake: Schlagzeug und Becken

Glückwunsch zu eurem neuen Album “IV Monument.” Habt ihr eure eigenen Erwartungen damit erfüllt und seid ihr zufrieden damit?
Morgan: Wir sind sehr stolz darauf. Wir haben damit einen neuen Level erreicht. Die vielen fantastischen Reviews, die wir bekommen haben waren und noch bekommen sowie das Feedback von Fans und Freunden war umwerfend.
Es war auch ein Vergnügen mit Jonas Edler, der das B.A.S. Studio in Stockholm besitzt, zu arbeiten. Wir haben das Album in der Zeit von Februar bis August 2012 quasi mit ihm als fünftes Bandmitglied aufgenommen.

Wie würdet ihr euern Musikstil beschreiben und was sind die Haupteinflüsse?
Jani: Meine Einflüsse sind früher Hard Rock wie Black Sabbath, Rainbow, Grand Funk Railroad, und Led Zeppelin. Die Liste kann ich noch lange fortführen, wenn du willst. Ich bin auch von alter Soul Musik und Bands wie Ten Years After, Cream, The Yardbirds, Free and The Faces beeinflusst.
Morgan: Ich sollte unsere Musik wohl als klassisch, zeitlosen Hard Rock mit Einflüssen aus Doom/Blues/Progressive und ein bisschen Stoner, hauptsächlich alte Sachen, beschreiben. Wenn es um meine Einflüsse geht, muss ich Black Sabbath – hauptsächlich die Tony Martin und Dio Jahre –, Rainbow, Michael Schenker Group, Led Zeppelin, Symphony X, Y. J. Malmsteens Rising Force, die frühen Europe, Dream Theater, Scorpions... die Liste geht so noch lange weiter.



Nachdem ihr alle auf “IV Monument” einen Solopart hattet – ist das ein Markenzeichen von Sideburn? Könnt ihr auch mal beschreiben, wie ein Song bei euch entsteht? Ist alles Teamwork?
Morgan: Sideburns Markenzeichen ist, dass es kein Markenzeichen gibt. Wenn es gut ist, ist es gut. Wir machen einfach das, was sich richtig anfühlt. Meistens sind Jani und ich diejenigen, die an Riffen, Melodien und allem zuhause arbeiten. Dann bringen wir alles mit zur Probe mit den anderen Jungs, sie fügen ihre Ideen hinzu und wir arbeiten an den Arrangements zusammen.

Nachdem dies schon euer viertes Album ist und ich die Vorgänger nicht gehört habe, könnt ihr “IV Monument” mit euren früheren Machwerken vergleichen?
Morgan: Es ist mehr von allem; die Teile die Heavy sind, sind noch mehr Heavy, die Prog Anteile noch mehr Prog und so weiter. Ich denke es klingt auch ein bisschen moderner, was die Produktion angeht.

Die Produktion des Albums ist ziemlich rau und unpoliert. Wer war für das Mastering zuständig?
Morgan: Mats Lindfors und er ist einer der meist Geachteten im Bereich Mastering in Schweden. Er hat das Mastering im Cutting Room in Stockholm gemacht.

Worum geht es in euren Texten?
Jani: Einige der Texte sind ziemlich privat. Andere wie zum Beispiel „Tomorrows Dream” und “The Saviour” sind über meinen Versuch zu verstehen, warum die Leute von alten Geschichten so fasziniert sind, dass sie eine Religion daraus machen. Die meisten Texte haben eine starke Verbindung zu meinem alltäglichen Leben, Reflexionen über Politik, Beziehungen, Liebe, Verwirrung, Hoffnung und dem Glauben an eine bessere Gesellschaft und Welt. Es sind auch ein paar Texte dabei, die tiefe Blicke in meine Psyche erlauben.

Was euren Bandnamen betrifft, muss ich gestehen, dass ich als ich “Sideburn” hörte, eher an etwas wie Rock´n Roll / Rockabilly erwartet habe. Wie kamt ihr auf den Namen?
Morgan: Ich habe etwas über eine Band namens “The Flaming Sideburns” gelesen und hab den Namen einfach nur abgekürzt und schon hatten wir einen. (lächelt)

Jani, dein Name klingt sehr finnisch, kommst du aus Finnland? Falls ja, lebst du jetzt in Stockholm, oder pendelst Du zwischen Finnland und Schweden?
Meine Eltern kommen aus Finnland. Sie sind Anfang 1970 nach Schweden gezogen. Ich wurde einige Jahre später in Stockholm geboten. Ich spreche zwar beides, Finnisch und Schwedisch, aber mein Finnisch ist recht altmodisch. Ich lebe zwar in Stockholm, aber ich versuche meine finnischen Verwandten, mindestens einmal pro Jahr, zu besuchen.

Habt ihr vorher in anderen Bands gespielt und habt ihr noch Band-Projekte neben Sideburn?
Jani: Bevor ich bei Sideburn anfing, habe ich in einer Band namens Sideburns, zusammen mit Magnus Jernström (Mangrove) und anderen, gespielt. Es war schon ein eigenartiger Zufall, dass Morgan eine Band mit einem so ähnlichen Namen hatte … 1997 lösten sich Sideburns auf und ich hab mich nach einer neuen Band umgesehen und bin im Musikladen auf den Aushang gestoßen. In dem Aushang suchten Sideburn nach einem Sänger und einem Bassisten. Ich wollte der Bassist sein und wurde dann letztlich beides. 2006 haben Magnus Jernström und ich uns wieder zusammengetan und mit dem ehemaligen Drummer von Sideburn, Frederik Broqvist, Mangrove gegründet. Diese Band gibt es auch immer noch.
Morgan: Ich hatte einige Angebote, aber davon hat mich musikalisch keins total zufriedengestellt, also spiele ich, außer bei Sideburn, nur in der Coverband. Es ist eine Ozzy Osbourne Coverband und heißt “Ozzy the Coverband”. (grinst)

Was macht ihr, wenn ihr nicht mit Musik beschäftigt seid? Habt ihr Jobs und/oder Hobbys?
Jani: Ich bin Leiter eines Jugendzentrums. Ich bin auch glücklicher Vater von drei Kindern und versuche die Musik als mein wichtigstes Hobby zu sehen, obwohl es mehr und mehr zu einem laufenden Business wird.
Morgan: Ich arbeite Halbzeit mit geistig Behinderten. Sonst verbringe ich gerne Zeit mit Familie und Freunden, sehe gerne Film, koche und treibe Sport. Ich mag es nicht besonders Zeit fürs Nichtstun zu haben, deshalb mache ich auch viel Promotion für die Band, wenn ich nicht arbeite.



Wenn ihr etwas am Musikbusiness ändern könntet, was wäre das?
Morgan: Mehr Geld für die Musiker! (lacht)

Was ist der größte Traum für euch was Musik angeht?
Morgan: Mehr außerhalb von Skandinavien zu touren, aber ich glaube wir sind schon auf dem Weg das zu tun.

Gibt es dieses Jahr eine Chance außerhalb von Schweden zu sehen, wie die Songs live klingen?
Morgan: Wir gehen auf Deutschlandtournee, mindestens zweimal dieses Jahr, und wir planen auch nach Spanien und Italien gehen. Das wird aber erst in der zweiten Hälfte von 2013 etwas.

Was sind die Zukunftspläne für die nächste Zeit für Sideburn?
Morgan: Das neue Album wie wild zu promoten, viele Shows zu spielen und anzufangen neue Sachen zu jammen und zu sehen was dabei raus kommt…

Danke für das Interview.
Danke.

Hört Euch ihren Song “Diamonds” vom neuen Album “IV Monument” mal kostenlos auf YouTube an.

Die Band könnt ihr auf ihrer Facebook-page finden.

Autor: Samira Alinto, photos: Sideburn
Eingetragen am: 2013-03-01

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