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Poets of the Fall: “Innerer Friede ist das Allerwichtigste“

Die finnische Rockband Poets of the Fall feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen. In diesen zehn Jahren sind sie sich selbst und ihrem eigenen Stil treu und von Plattenfirmen unabhängig geblieben. Sie haben fünf Studioalben und eine “Best of” CD herausgebracht, zahlreiche Preise gewonnen, sind durch ein Dutzend Länder getourt und noch lange nicht müde. Zur Zeit arbeiten sie an ihrem nächsten Album, das 2014 erscheinen soll, sind in Finnland, Russland und der Ukraine auf Tour und planen außerdem ihre erste Live DVD, die beim Konzert in Moskau entstehen soll. Mittendrin, zwischen Sundcheck und Abendessen vor einem Konzert auf dem Kreuzfahrschiff Viking Grace, nahm sich Sänger Marko Saaresto die Zeit, um STALKER einige Fragen zu beantworten.


Also, 10 Jahre Poets of the Fall.
Wir sind sogar ziemlich nahe dran am tatsächlichen Jubiläum. Das ist am 25. April. Das ist der Geburtstag, auf den wir uns geeinigt haben, aber das ganze Jahr wird eine Jubiläumsfeier.

In diesen zehn Jahren, was hast Du gelernt?
Oh, ich glaube ich habe eine ganze Menge gelernt, um ehrlich zu sein. Als wir anfingen, waren wir noch nicht trocken hinter den Ohren, noch ganz neu im Geschäft. Wir waren einfach nur begierig, alles zu machen. Aus dem eigenen Blickwinkel lernst du, dass du zuerst auf dich selbst achten musst. Du musst essen, du musst schlafen, du musst ab uns zu mal frei haben, du musst deine Stimme aufwärmen, bevor du auf die Bühne gehst. Und ab und zu musst du auch mal überprüfen, ob der Song den du da singst noch derselbe ist wie auf dem Album. Die Songs leben, wenn du sie live singst, sie verändern sich, und ich singe andere Melodien oder einen anderen Text.
So um die „Carnival of Rust“ Zeit haben wir angefangen, Dinge klarer zu sehen. Das erste Album „Signs of Life“ war „Ja, das ist so and das funktioniert so, und hallo, jetzt komm ich und lasst uns einfach alles machen!“ und du denkst du weißt so viel. Dann machst du plötzlich das zweite Album, es wird veröffentlicht, du gehst auf Tour und dann siehst du „Oh ich dachte diese Sache wäre so, aber in Wirklichkeit ist sie ein bisschen anders.“ Wir fingen an, Dinge aus einem anderen Winkel zu betrachten und das ist eigentlich ziemlich interessant, weil ich immer versuche, Dinge so zu betrachten, dass ich eine neues Perspektive, einen anderen Blickwinkel bekomme, so dass ich ein Thema wie „Liebe“ nehmen und 100 Songs darüber schreiben kann, weil ich so viele verschiedene Blickwinkel habe.
Danach kam dann der Gedanke „Oops, vielleicht sollte ich aufpassen, was ich mir wünsche, ich könnte es ja bekomme“ und dann war da „Revolution Roulette“ (das dritte Album). Also jedes Jahr, jedes Album, jeder Song, den du machst, lehrt dich etwas. Jede Tour lehrt dich etwas über dich selbst, über andere Menschen, über das Musikbusiness. Das ist wirklich ein Dschungel und du musst viel darüber lernen. Alles von langweiligen Gesetzestexten bis hin dazu, wie wichtig ein guter Tourmanager ist.

Wenn Du auf die letzten zehn Jahre zurückblickst, gibt es das etwas, wo Du sagen würdest „Das würde ich auf jeden Fall ändern“ oder würdest Du alles wieder genauso machen?
Ich weiss nicht. Das ist schwierig, denn wenn du zurückgehst und eine Sache veränderst, dann verändert das einige von den Dingen, die du nicht verändern willst. Da sind vielleicht ein paar Dinge, die ich verändern würde oder anders machen. Es gab da ein paar Gelegenheiten, die mir nicht wichtig genug erschienen, also habe ich sie vobeigehen lassen. Vielleicht würde ich jetzt die Gelegenheit ergreifen und sagen „Nein, nein, nein, wir machen das!“, aber ich bedauere nichts. Ich lebe dieses Leben schon seit zehn Jahren, und mal ging’s bergauf, mal bergab, aber wenn man es von weiter weg betrachtet und die ganze Achterbahn sieht, dann wird klar, dass es die ganze Zeit nur bergauf ging. Und Du hast grade gefragt, was wir gelernt haben. Wir haben so viel gelernt, besonders über uns selbst, und uns ist klar geworden, dass dieselbe Idee, der innere Frieden am wichtigsten ist. Auf deinem Weg gehst du durch all diese Drehungen und Windungen und dann verstehst du irgendwann „Ja, die ursprüngliche Idee ist wirklich gut, sie funktioniert immer noch.“ Genau wie Poets of the Fall – es funktioniert immer noch und es gibt uns immer noch etwas. Manchmal sind wir’s leid oder sind uns selbst leid oder wir streiten uns und denken, wir geben das auf, aber dann machen wir einfach weiter Musik und finden den inneren Frieden wieder.


Was steht noch auf der Liste der Dinge, die Du erreichen möchtest?
Eine Stadion-Tour.Wir haben schon einige kleinere Stadien gespielt, aber ich will mehr davon, weil diese Konzerte Spass machen.

Du magst die großen Konzerte lieber als die kleinen?
Nicht wirklich, nein, sie sind anders, aber genauso gut. Man will ja beispielsweise eine bestimmte Menge an Publikum erreichen. Wir sind jetzt auf einer Stufe angekommen, wo wir mehr Publikum haben möchten. Wenn wir das dann erreicht haben, können wir wieder mit Feuereifer kleine Cub gigs spielen. Wenn Du immer weiter kleine Club Gigs spielst und nie ein größeres Publikum hast, bekommst Du das Gefühl nicht voranzukommen, aber wenn Du erstmal Stadien gespielt hast, kannst Du sagen OK, das habe ich jetzt gemacht“ und weder was anderes machen.
Und natürlich suchst Du immer nach dem nächsten Song, der dich und alle anderen aus den Schuhen haut. Das ist alles eine Entdeckungsreise und ich will immer noch was entdecken. Ich habe noch nicht genug.

Wo wir grade von Publikum sprechen. Wenn Du Dein Publikum anschaust, was siehst Du?
Hoffentlich sehe ich eine Menge glückliche Gesichter, Menschen, die auf und ab hüpfen und mitsingen. Was ich sehe, ist fast wie ein Wunder. Das sind diese ganzen Leute und du weißt, wo du herkommst, wo dein Ursprung ist und dann wird dir klar, dass wir tatsächlich all das erreicht haben und dass all diese Leute wegen uns hier sind. Sie sind hier wegen dem, was wir ihnen geben können und dem, was sie uns zurückgeben. Da passiert viel Kommunikation, und so viel Energie und Liebe gehen hin und her. Ich neige dazu, das für ein Wunder zu halten.

Was mich an eurer Musik und besonders an den Texten beeindruckt ist, wie jedes Wort zusammenpasst und dass nie eine Metapher fehl am Platz ist. Wie schreibst D? Setzt Du Dich mit einem Wörterbuch hin oder passiert das einfach so?
Ich schreibe ziemlich intuitiv. Das ist alles wie ein Gedankengang. Zum Beispiel der Song „Don’t mess with me“ – den habe ich in zehn Minuten geschrieben. Ich schreibe mit Bleistift auf aufgerissenen Briefumschlägen. Wenn ich zu Hause Post bekommen, reiße ich die Umschläge auf, sehe „Oh, eine Rechnung“, lege die Rechnung zur Seite und packe den Umschlag in einen Papierkorb. Wenn ich dann eine Idee habe, weiß ich, dass ich da Papier finde. „Don’t mess with me“ war so eine Idee. Wir waren zu dem Zeitpunkt bei Captain – er hatte damals stapelweise Rechnungen auf dem Boden liegen, seine Wohnung war damals das totale Chaos. Es war also ganz einfach, man musste sich nur bücken und hatte wahrscheinlich einen aufgerissenen Umschlag in der Hand. Ich habe mir also zwei davon gegriffen und drauflos geschrieben. Ich habe diesen Text danach nicht mehr verändert. Das ist der intuitive Teil.
Manchmal schreibe ich auch nur ein, zwei Sätze oder auch 100 und fange dann an, sie zu mischen und zusammenzufügen, um zu sehen was passt. Irgendwann ist es wie ein Puzzle, die Teile passen und du weißt „das ist es.“ Im Englischen gibt es das Wort „contemplate“, das heißt über etwas nachsinnen, ohne zu einem Ergebnis zu kommen; du lässt also einfach deinen Gedanken und Ideen freien Lauf, ohne nach einem Ergebnis zu suchen und genau so schreibe ich manchmal. Ich nehme einfach diese einzelnen Teile, füge sie zusammen und irgendwann fangen sie an, ohne mein Zutun einen Sinn zu ergeben. Das ist wie wenn Du ein Puzzle hast und versuchst, jedes Teil mit jedem anderen Teil zusammenzufügen und plötzlich wird dir klar, dass du da ein Bild hast. Dann muss ich natürlich noch das Bild erkennen, sehen, dass da ein Sinn dahinter steckt und was es bedeutet. Dann kann ich den Titel schreiben und weiß, worum es in der Geschichte geht.
Manchmal lese ich auch ein Wörterbuch, nur um neue Wörter zu finden, und wenn ich dabei etwas Interessantes finde und eine Idee dazu habe, schreibe ich darüber.

Das hört sich so an, als ob Du zuerst einfach alles runter schreibst und im Nachhinein herausfindest, worum es in der Geschichte geht...
Ja genau.


Arbeitest Du auch so, wenn Du für andere Künstler schreibst?
Nicht unbedingt. Ich kann mich natürlich hinsetzen und einfach über ein bestimmtes Thema schreiben. Für Poets of the Fall habe ich das auch schon getan. Manchmal denke ich mir auch einfach nur coole Albumnamen aus und wenn ich einen finde, dann mache ich einen Song darüber. Ein Album wird das dann nie, ich habe einfach einen Titel und schreibe drüber.
Manchmal, wenn ich für andere schreibe, haben die schon ganz genaue Vorstellungen, worum es in dem Text gehen soll, und dann bleibe ich einfach dabei. Manchmal denke ich, es ist leichter, wenn man ein bestimmtest Thema hat, über das man schreibt, aber ich bin nicht sicher. Das würde sicher nach einer Weile auch langweilig, immer nur innerhalb eines vorgegebene Kontext zu schreiben. Nach einiger Zeit fiele mir dann nichts mehr ein.
Ich glaube, Songtexte schreiben ist wie malen. Du lässt Dich einfach treiben, bis das Bild fertig ist. Fast so wie Jackson Pollock seine Bilder gemalt hat.

Was mir an Eurere Musik auch sehr gefällt ist, dass ihr es so gut schafft, Emotionen einzufangen. Wenn Du jedes Eurer Alben mit drei Worten oder drei Gefühlen beschreiben solltest, welche wären das?
Drei Worte für jedes Album...
Das ist wahrscheinlich nicht die Antwort, die Du erwartest, aber „Signs of Life“ ist „Opening my Eyes“, „Carnival of Rust“ ist „Seeing for real“, „Revolution Roulette“ ist „It’s a Jungle out there“ – oh, das sind mehr als drei Worte, „Twilight Theater“ ist „Dancing in the Dark“, „Temple of Thought ist „Coming of Age“ und „Alchemy Volume 1“ ist „mix and match“

Die DVD
OK, lass und über die DVD reden.

Habt ihr für das Konzert in Moskau, bei dem ihr die DVD aufnehmen wollt, etwas Besonderes geplant?
Oh ja, wir haben eine Menge Pläne für das Konzert.
Zunächst mal machen wir das hier schon seit zehn Jahren und haben so viele Alben gemacht. Wir wollten von jedem Album etwas spielen, ein paar von den Sachen, die wir lange nicht gespielt haben und vielleicht was von den Songs, die die Leute gerne hören wollen, wir aber fast nie spielen. Die meisten Leute, die zu unseren Shows kommen, haben uns ein oder zweimal gesehen, also spielen wir auch die Hits.
Dann haben wir mit den Jungs geredet, die das Licht machen und möchten, dass die was Tolles machen, was Kraftvolles. Wir halten uns auch die Möglichkeit offen, was zu machen, was wir noch nie gemacht haben, irgendwas Impulsives. Aber wir proben alles vorher, denn bei so einer Band wie unserer musst du wissen, was du da auf der Bühne machst. Wir werden sehen, was passiert.
Davon abgesehen ist es ziemlich spektakulär, dass wir endlich eine live DVD machen. Dafür machen wir grade Werbung und hoffen, dass viele Leute zum Konzert kommen und dass sie sich heiser schreien, wenn sie im Publikum sind.

Wie kommt es, dass ihr das nicht in Finnland macht?
Wir wollten einen guten Veranstaltungsort haben, wo wir vorher schon mal waren und das Publikum kennen. Wir wissen, dass da Leute aus ganz Europa hinfahren, um uns zu sehen. Die kommen natürlich auch nach Finnland, aber wir haben keine so großen Hallen in Finnland. Die Hallen in Finnland sind viel kleiner. Klar hätten wir die DVD auch irgendwo in Finnland aufnehmen können, aber das wäre eine völlig andere Art von Produktion gewesen und wir wollten es genau so machen.


Wer ist auf die Idee gekommen, die DVD von Fans mitfinnazieren zu lassen?
Das war Zusammenarbeit. Unser Manager hatte die Idee und wir hatten auch schon länger darüber diskutiert und beschlossen, dass jetzt ein guter Zeitpunkt sein, um mit der DVD auszuprobieren ob das funktioniert. Ich denke es läuft super! Außerdem macht es Spaß, weil wir die Leute über das Projekt auf dem Laufenden halten können.
In Russland waren wir grade dabei die DVD zu bewerben, und mittendrin haben wir erfahren, dass die Crew, die die DVD filmen sollte, einen Rückzieher gemacht hat. Plötzlich war ich also grade im Radio, wollte über die DVD erzählen und wir hatten niemanden mehr, der sie filmen würde. Ich dachte also „darf ich jetzt was über die DVD erzählen oder lieber nicht?“ Aber zum Glück haben wir jetzt gute Kontakte und haben jetzt wohl neue Partner... Unser Manager weiß darüber bestimmt besser Bescheid. Ich bin bloß der Sänger.

Wenn jemand käme und einen Dokumentarfilm über Poets of the Fall machen wollte, wie würde der aussehen?
Darüber haben wir im letzten Jahr mal diskutiert. Wir wollten irgendwann mal einen Dokumentarfilm machen, vielleicht dieses oder nächstes Jahr. Irgendwann machen wir das bestimmt. Es wäre wahrscheinlich ein Pasticcio der Realiatät davon was es bedeutet in einer Band und auf Tour zu sein. Cool schwarz weiß Herb Ritts, Annie Leibovitz Stil, keine Ahnung. Fast wie „Lost in Translation“.

Ich kann mich erinnern, dass Du in einem anderen Interview gesagt hast, als du 15 Jahre alt warst, wolltest DU ein Rockstar werden...
Ja, das stimmt.

Wenn Du jetzt zurückgehen und mit Deinem 15-jährigen Selbst reden könntest, was würdest u ihm sagen?
Ich würde sagen: “Weiter so, Mann!“ (lacht)

Wie entscheidest Du, was auf die Setliste kommt?
Wir haben inzwischen so 50 oder 60 Songs. Du weißt, es gibt Songs, bei denen man einfach erwartet, dass du sie spielst. Die stehen zuerst auf der Liste. Dann hast du die Songs, die das ganze entweder weicher machen oder ein bisschen aufheizen und du versuchst die auszubalancieren. Dann guckst du, was du nicht mehr spielen willst, weil du das schon seit Jahren tust und lässt diese Songs weg, danach tust Du vielleicht noch ein paar dazu, und an diesem Punkt wird dir klar, dass die Setliste so lang ist, dass sich das niemand anhören will, also musst du wieder was wegnehmen. Das ist das Schwierigste - zu entscheiden, was du weglassen kannst, und wenn du dich dann entschieden hast, denkst du „oh, den Song wollte ich unbedingt spielen, den haben wir seit zwei Jahren nicht gespielt oder noch nie.“ Das dauert Stunden, und wenn du fertig bist, schickst du’s den anderen und bekommst Kommentare zurück. Falls es gute Kommentare sind, versuchst du, die unterzubringen und die Setliste entsprechend zu verändern. Manchmal hast du deine Sache allerdings so gut gemacht (lacht), dass du nichts mehr veränderst, egal was die anderen sagen.

Ihr könntet auch einfach längere Konzerte geben.
Ja, ich weiß. Wir hatten mal diesen Akustik Teil in unseren Konzerten, wo wir ein Set hatten, was wir immer gespielt haben und dann ein zweites, von dem wir jeden Abend einen Song ausgesucht haben, um das ganze interessanter zu machen.

Habt ihr Pläne, dieses Jahr noch weitere Akustik-Konzerte zu spielen? Ich weiß, es gibt da eins.
Stimmt, eins gibt es. Ich weiß gar nichts über unsere Konzerte. Die sagen mir bloss, wo ich hin muss, und dann fahre ich da hin. Über dieses eine musste ich bescheid wissen. Ich mag Akustik Konzerte, wir mögen sie alle. Ich hoffe, dass wir vielleicht im nächstes Jahr oder mit dem nächsten Album ein paar solche Konzerte machen können. Es gibt da ein paar coole Ideen. Ich weiß nicht, ob das möglich wäre, aber vielleicht könnte man ein paar andere Musiker dazu holen. So was kann natürlich teuer werden, und dann müssen wir überlegen, ob wir uns das leisten können. Wenn wir aber weiterhin immer mehr Publikum kriegen und vielleicht an dem Punkt ankommen, wo wir immer vor 5000 Leuten spielen, könnten wir vielleicht Akustik Konzerte mit einem Sinfonieorchester spielen oder so was. Wer weiß?


Was gefällt Dir am besten am Touren und was magst Du am wenigsten?
Ich hasse das Warten! Was mir am besten gefällt ist die Belohnung, die das Konzert und das Singen bringt. Singen ist mir so wichtig, dass wenn ich nichts hätte, keine Band, kein gar nichts und nur einen Song kennen würde, ich müsste nicht mal die Worte kennen, müsste diesen einen Song nicht mal genau kennen, und wenn ich dann in diesem widerhallenden Flur wäre, würde ich einfach singen und mir ginge es gut.

Danke fürs Interview!
Danke Dir!


Kleiner Nachtrag zum DVD Aufzeichnungskonzert in Moskau: Während sie in am Vortag in St. Petersburg die Generalprobe gespielt hatten, war in Moskau alles 100%. Ob das Licht jetzt wirklich total toll war, kann ich nicht beurteilen, aber es war sehr effektvoll. Das Konzert war grandios gespielt, inklusive einer Sonderzugabe, und nicht nur die Band, sondern auch das Publikum gab alles. Auf diese DVD kann man sich freuen.

www.poetsofthefall.com

Projekt zur Unterstützung der DVD: www.pledgemusic.com/projects/poetsofthefall-livedvd
Tourdaten: www.poetsofthefall.com/tourdates/


Autor: Stefanie Oepen, Pictures: Olli Haveri (promo) / Stefanie Oepen
Eingetragen am: 2013-04-02

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