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Eläkeläiset – Streiche, Jesus und etwas ernste Scheiße

Eläkeläiset, Könige des Humppa, musikalische Vaudeville terribile Finnlands und unsere Lieblingsrentner, sind wieder auf Tour. Da diese Tour "Farewell-Humppa" genannt wird, mussten wir mal ein ernstes Wort mit den Herren sprechen. Onni Waris, lyrisches Mastermind, Sänger – wie alle in der Band – und Keyboarder von Eläkeläiset gab uns eine Audienz, in der nicht nur die Geschichte hinter dem Abschied offenbart wurde.


(Nachdem Onni nach einer Zigarette fragte)
Als ich eure Band letztes Mal interviewt habe, hat Lassi noch versucht, mich zum Nicht-Raucher zu bekehren. Jetzt bin ich einer, also hab ich keine. Sorry.
Bis ich 38 war, war ich der Einzige im Auto, der nicht rauchte. Ich wurde zu einem Passivraucher und dachte mir eines Tages, dass ich etwas anderes versuchen sollte, und begann selber zu rauchen. Der Einstieg war für mich echt entspannt. Kein Husten. Aber ich rauche nur, wenn wir auf Tour sind.

Wenn du das einfach so an- und abstellen kannst, ist das wirklich beneidenswert.
Nur so kann man das langfristig überleben. Man darf nicht ständig rauchen. Ich bekomme keine Entzugserscheinungen oder einen Kater vom Rauchen. Wenn ich am letzten Tag der Tour rauche und am nächsten Tag wieder in Finnland zur Arbeit gehe, fehlt es mir nicht und es ist kein Problem bis zur nächsten Tour zu pausieren.



Selbst wenn Du am Wochenende eine Tour durch die Bars machst?
Ich gehe nicht in Bars. (lacht) Ich gehe nicht in die Bars. (lacht) Ich bin ein schwerer Alkoholiker, und wenn ich in eine Bar gehe, trinke ich wie ein Verrückter, mache Ärger und fliege schließlich raus.

Der Name der Tour ist „Farewell to Humppa“. Müssen wir uns Sorgen machen?
Nein. Wir haben die Tour einem alten finnischen Künstler namens Hector gewidmet. Er spielt jedes Mal seine letzte Show und macht seine Abschiedstournee. Dann geht er nach Hause, ist nach einem Monat total gelangweilt und geht dann doch wieder auf Tour und macht eine Comeback-Tour. Danach die Tour ist dann wieder die Letzte natürlich. Unsere nächste Tour wird dann eben eine Comeback-Tour. Wir machen das jetzt seit 20 Jahren. Warum sollten wir aufhören? Es macht uns Spaß und ist ein prima Hobby – wenn auch ein gefährliches. Mit ihrer 20jährigen Existenz ist Eläkeläiset älter als unsere Kinder oder Enkel. (lacht)



Seid ihr es nie leid?
Natürlich sind wir es manchmal leid, aber wir wissen alle, dass wir, wenn wir die 16 Konzerte überleben, einen Monat Pause haben. Dann kommt die Motivation zurück. Die einzigen Probleme sind die Kater-Tage. Solange wir trinken, wir sind glücklich, aber gegen Ende der Tour, wenn noch drei Konzerte übrig sind, haben wir eine böse Calm-Down-Phase. Wir können nicht weiter trinken, weil wir bald wieder zu unserer regulären Arbeit zurück müssen. Dann fühlen wir uns alle mies, sind verkatert und denken an die guten alten Zeiten. In diesen Momenten sind wir wirklich, wirklich müde. Aber das sind die einzigen Probleme, die wir damit haben.

Ich mir vorstellen, dass das schlimmer wird, wenn ihr mit anderen trinkfreudigen Bands auf Tour seid.
Wir hatten im Januar eine Tour mit einer sehr guten finnischen Band namens Stam1na. Das ist eine sehr junge Thrash-Metal-Band, die auf Finnisch singt. Die Jungs sind so irgendwas zwischen 25 bis 28 Jahre alt und trumpften damit auf, wie jung sie sind und wie viel sie trinken können. Wir dachten, wir sind alt genug um ihre Großväter zu sein und können immer noch so und so viel trinken. Das Ganze endete in einem Wetttrinken.

Wer hat gewonnen?
Ich habe keine Ahnung, aber wir waren alle am Ende sehr, sehr betrunken und des war jede Nacht das gleiche Elend. Wir hatten hübsche Hotelzimmer, aber alle schliefen im Korridor, weil wir die Türen entweder nicht fanden, oder sie nicht aufkriegten. (lacht)

Kannst du die 20 Jahre Eläkeläiset in einem Wort zusammenfassen?
Trunkenheit. Das Ganze begann als ein Witz unter Besoffenen. Wir spielten mit unserer Band Kumikameli (Gummi Kamel) im Westen Finnlands. Wir waren sehr schlecht und die Clubbesitzerin hasste uns. Aber sie sagte: "Bleibt, solange ihr wollt, die Bier-Zapfanlage ist geöffnet und ihr könnt so viel trinken, wie ihr wollt.“ Also haben wir wie die Verrückten gesoffen. Ich meine, hey – es gab Freibier – Halleluja! Später versuchten wir etwas Musik zu machen und konnten nur Blues und Humppa. Blues ist scheiße, daher entschieden wir uns für Humppa. Am nächsten Tag haben wir darüber gesprochen, dass Humppa-Musik ja nur was für alte Menschen ist und dass wir deshalb eine Band gründen sollten, einfach weil es schrecklich ist. Den Witz haben wir nicht mehr aus unseren Köpfen bekommen und sind dann immer mehr in die Details der möglichen Band eingestiegen. Über den Namen Eläkeläiset – die Rentner – waren wir uns schnell einig. Nachdem das klar war, begannen wir darüber nachzudenken, welche Lieder wir spielen könnten. Wir beschlossen Rock mit Humppa und Roll mit Jenkka zu machen.
Jenkka?
Es ist wie Humppa und Polka, aber langsamer und mehr Foxtrott-mäßig.
Aha.
Wir diskutierten darüber, wie wir das machen sollen, als unser Bassist plötzlich meinte, dass er schon einen Song für uns hat. Er hatte einen Led-Zepplin-Song im Humppa-Stil gemacht. Ich sagte, dass ich einen The Clash-Song gemacht habe – „Soll ich Humppa machen, oder soll ich keinen Humppa machen?“ und unser Gitarrist machte eine Humppa-Version von "The Final Countdown". Wir spielten sie und lachten uns kaputt. Das war 1993. Der Plan war, im Sommer ein paar Witz-Auftritte auf Festivals zu spielen – ganz ohne PA, nur akustisch. Im Winter sollte dann wieder Schluss sein, aber dann kam jemand und sagte uns, dass wir ein Album machen sollten. Soweit hatten wir bisher gar nicht gedacht, dachten uns aber: warum eigentlich nicht? So fing dann alles an. Wir haben zweimal versucht, die Band zu beerdigen. Das erste Mal war 1994 und das zweite 1996. In 2007 haben wir ein Jahr Pause gemacht. Ich glaube da kam das Best-Of-Album raus. Der Grund für die Pause war, dass ich mich bei einem Sturz von der Bühne in Finnland schwer verletzt hatte. Die Bühne war 1,50 Meter hoch und ich fiel genau auf meine Hand. Sie brach unglücklich und die Knochen stachen durch die Haut. Wegen der dummen finnische Gesetze konnte ich nicht ins Krankenhaus in der Nähe, sondern kam erst am nächsten Morgen zum Arzt. Wir spielten in Seinäjoki und ich wohne in Joensuu. Die Seinäjoki-Notaufnahme hat nichts mit den anderen Notaufnahmen zu tun und ich musste zurück nach Joensuu transportiert werden. Das war eine schreckliche Fahrt. Ich hatte dann für sechs Wochen so ein Metallzeug durch die Knochen und musste aufhören bei Kumikameli Gitarre zu spielen, weil meine Hand komisch gekrümmt war. Ich bin aber übrigens immer noch in der Band. Kumikameli ist eine Punk und Metal orientierte Band.



Sind noch mehr Eläkeläiset-Band-Mitglieder in Kumikameli?
Unser Bassist und ich, aber die anderen haben alle schon da gespielt, daher ist es ein wenig wie ein Familienunternehmen. Wir sind alle so schwierige Menschen, dass kein anderer mit uns spielen will. Unser Humor ist gemein, brutal und schrecklich.

Könntest du ein Beispiel geben?
Wenn jemand einen schlechten Tag und einen Kater hat, quälen wir ihn solange bis seine Grenzen erreicht sind und noch ein Stückchen. Wenn er glaubt, sich bald übergeben zu müssen, erzählen wir Witze über Scheiße, Kotze, Infektionen und tote Ratten, bis er sich schließlich übergibt. Und wenn er besoffen einschläft, bemalen wir sein Gesicht mit Hakenkreuzen und Penisse. In Finnland nennt man so was "Freundschaft".
Ich denke mein Lieblingsstreich war, als ich besoffen einschlief und mir einer Schokoladenstücke in meine Unterhose steckte. Als ich aufwachte und zur Toilette ging, habe ich mich gefragt wie betrunken ich wirklich war und warum meine Scheiße nach Schokolade riecht. Ich hatte das aber verdient.

Was hast du gemacht um es zu verdienen?
Na ja, eigentlich nichts. Ich bin einfach nur nach dem Gig besoffen eingeschlafen. Einmal ist unser Bassist derjenige gewesen, der besoffen in der Ecke lag. Wir hatten in einer Art kleinen Zoo übernachtet. Wir haben dann den Eselmist gesammelt und ihn in sein Kissen, seine Taschen und überall hin gesteckt.

Wer war die Person, die ihr am meisten geärgert habt?
Ich denke, das war unser erster Tontechniker. Er trinkt keinen Alkohol und isst kein Fleisch. Also versuchten wir fünf Jahre lang ständig Fleisch in seinem Essen zu verstecken und Alkohol in seinen Getränken. Am Ende war er so sauer, dass er uns für 10 Jahre verlassen hat. Letztes Jahr kam er dann zu uns zurück und wir versuchen weiter, ihm Fleisch und Alkohol unterzujubeln. Er riecht an jeder Flasche und schaut in jedes Butterbrot.

Er ist ein Finne und trinkt nicht?
Ja, sein Vater war Alkoholiker, und er hat einige sehr schlechten Erfahrungen mit Alkohol. Es ist seltsam, dass er bei uns bleibt.

Vielleicht sieht er euch als Herausforderung?
Könnte sein.

Habt ihr immer noch Probleme die Genehmigungen für Humppa-Cover zu bekommen?
Ja, die haben wir immer noch. Für das letzte Album haben wir 87 Songtexte geschrieben und nur 17 kam durch. Bei dem Album davor waren es etwa 70 Lieder, und wir haben kaum die 14 oder 15 Songs für das Album zusammengekriegt. Je bekannter wir werden, desto schwerer ist es. Künstler und Manager und wer sonst noch so zu entscheiden hat, wissen langsam, dass wir wirklich schlechte Versionen der Songs machen. Daher wird es jedes Jahr schwieriger.

Macht ihr erst die Songs und verschickt sie mit der Bitte um eine Cover-Genehmigung, oder wie läuft das?
Zuerst schreibe ich die Texte in Finnisch, dann übersetzen wir sie ins Englische und schicken sie zu den Leuten die die Urheberrechte an den Songs haben damit die dann entscheiden können.

Warum geht es in den Songs auf eurem neuen Album "Humppasheikkailu"?
Es geht um das Gleiche wie immer. Katzenpisse auf der Zunge nach einem Besäufnis, alte Frauen, alte Männer und kein Sex und kein Rock´n Roll, das Gleiche wie immer.



Es gibt Übersetzungen eurer Texte? Warum stellt ihr sie nicht online, damit auch Nicht-Finnen sich daran erfreuen können?
Alle Songtexte von 2000 bis 2011 waren schon mal irgendwo verfügbar, aber der Link ist von unserer Website verschwunden. Wir haben Freunde, die die Texte kommentierten und wir sie dann geleakt haben. Ich weiß nicht, warum sie jetzt weg sind, aber ich kann nach ihnen suchen und an euch schicken. ( Hier sind 20 Übersetzungen von Onni für Euch. – die Redaktion)

Riesig! Ich würde sie unheimlich gerne lesen.
Sie sind sehr dumm.

Das habe ich schon vermutet. Wie kommst du auf sie?
Das ist ganz einfach für mich. Wir haben diese Box – ähnlich einem Katzenklo - mit der wir arbeiten. Neben viel Sand sind halt auch die Worte darin, die wir verwenden und es sind immer die gleichen: Alte Frauen, alte Männer, tanzen, trinken und keinen Sex. Wir träumen von der alten Dame unserer Träume, kriegen sie aber nie, und wenn wir sie mal erwischen, sind wir zu besoffen, um irgendwas zu machen. Es gibt aber auch einige ernsthafte Scheiße über die Situation von alten Menschen in Finnland in den Texten versteckt. Sie werden ins Altersheim abgeschoben, die Verwandten interessieren sich nicht mehr für sie und warten nur darauf, dass Oma oder Opa stirbt, damit sie das alte Haus, den Wald und das Geld erben können. Es gibt also eine ernste Botschaft in unserem Mist. Als wir damals mit Eläkeläiset anfingen, dachten wir nur über alte Menschen nach, aber heute sind wir irgendwie die alten Menschen geworden. Jetzt ist es eher: Denke an deine Morgenmedizin, sonst bekommst du Herzrhythmusstörungen oder was auch immer. Unsere Geschichte hat uns eingeholt, was eine sehr coole Sache ist.

Wie alt seid ihr?
Ich bin 50. Unser Akkordeonspieler ist 51 und der jüngste in der Band ist 42, glaube ich. Wir sind also sehr alt.

Aber noch nicht alt genug um Rentner zu sein.
Das zwar nicht, aber so langsam kommen wir in das Alter, in dem man die Todesanzeigen im Lokalblatt liest und das ist ein Zeichen dafür, dass man ein alter Mann ist. Es ist schwer zu erklären, aber mein Vater und meine Mutter in Finnland, lesen jeden Morgen die Todesanzeigen und unterhalten sich darüber, ob sie die Leute kannten. Wir sind jetzt an einem Punkt angelangt, an dem unsere Freunde wie die Fliegen sterben. All unsere Freunde sind Drogensüchtige oder Alkoholiker und die leben eben nicht so lange. 50 Jahre ist eben das Alter in dem sie anfangen, wie die Fliegen zu sterben.

Oh, das ist traurig.
Nein, es ist lustig.

Nun, wenn du an dich selbst denkst, was wäre der Text in deinem Nachruf?
Keine Ahnung, nur das Geburtsdatum und Sterbedatum und vielleicht "Fly Me to the Moon". Ich wurde gefragt, welches Lied man bei meiner Beerdigung spielen soll und ich entschied mich für "Fly Me to the Moon". Nachdem ich das für mich beschlossen hatte, habe ich sofort eine Humppa-Version davon gemacht.

Warum hast du dich für diesen Song entschieden?
Er ist einfach ein ausgezeichneter Song und kommt auch auf unser nächstes Album. Wir haben gerade unserer Plattenfirma gewechselt. Beim alten Label waren wir 20 Jahre lang, aber nun wollte man uns einen von diesen 360-Deals andrehen. In Finnland ist das gerade total heißer Scheiß. Bei diesem Deal übernimmt die Plattenfirma auch den Verkauf der Tickets für Konzerte. Wir haben uns geweigert so einen Deal zu unterzeichnen und sind daraufhin rausgeschmissen worden. Unser neues Album erscheint dieses Jahr schon bei dem neuen Label und das nächste für nächstes Frühjahr ist auch schon in Arbeit. Es wird ein Alter-Furz-Album mit Coverversionen von traditionellen Songs wie "Rollin ´und Tumblin´", "#9", "Fly me to the Moon", "Raindrops Keep Falling on My Head" und so weiter. Die gute Sache mit dem traditionellen Album ist, dass die Songs so alt sind, dass sie frei von urheberrechtlichen Problemen sind und wir alles damit machen dürfen, was wir wollen. Neben diesen traditionellen Songs covern wir auch Kirchenhymnen. Da die im 16. oder 17. Jahrhundert geschrieben wurden, sind sie auch frei um Humppa draus zu machen. Wir ersetzen bei ihnen "Jesus" mit "Jenkka" und "Gott" mit "Humppa". Einer dieser Songs ist ein altes deutsches Lied, wo über den Geist der Wahrheit gesungen wird. In unserer Version singen wir vom Geist des Alkohols. Es wird schrecklich sein und dieses Jahr vor Weihnachten raus kommen.



Wie heißt euer neues Label?
Akun Tehdas und es gehört einer der größten finnischen Bands, Eppu Normaali. Das ist aber kein richtiges Plattenlabel. Akun Tehdas sind Freunde von uns und machen außer Eläkeläiset und Eppu Normaali keine anderen Bands. Studio, CD-Herstellung, Cover-Druckerei – alle ist da und ermöglicht es uns auch kleine Auflagen von Special-Editions zu machen. Der Typ, der uns dort unter seine Fittiche nahm, hat vorher bei einer großen finnischen Plattenfirma namens Poko Records gearbeitet. Er war dort unter anderem damit beschäftigt, sich mit Übersetzungsgenehmigungen herumzuschlagen. Er weiß, wie der Hase läuft. Wir arbeiten jetzt wie die Maniacs an neuen Songtexten um sie zum ihm zu schicken, damit er die Genehmigungen für das Album, das für das nächste Jahr geplant ist, einholen kann. Wir planen für diesen Herbst außerdem ein spezielles Konzert mit dem städtischen Symphonieorchester in Joensuu. Wir haben schon jemanden der es aufnehmen und filmen wird, damit wir ein Live-Album und vielleicht auch eine Live-DVD machen können. Mit all dem haben wir gerade ziemlich viel um die Ohren, aber sobald wir wieder Zeit haben, werden wir versuchen Genehmigungen von den Scorpions und solchen modernen Künstlern zu kriegen. (grinst)

Es ist Zeit für ein paar Leserfragen an dich.

Wenn sich Supermann besaufen würde, wäre er dann super besoffen?
Na klar! Wir wissen das, weil wir Supermänner sind.

Wenn du in einem Film einen kleinen Gastauftritt haben könntest, in welchem Film würdest du gerne mitmachen?
“Aufstieg und Fall des Dritten Reiches”. (lacht) Vielleicht in “Taxi Driver” oder einem romantischen Film, in dem ich die Rolle von Julia Roberts spielen könnte und mein Bruder Martti Waris wäre dann der Richard Gere. Oder wie war der Name von dem Schauspieler, der mit der Prostituierten erwischt wurde?

Hugh Grant?
Ja, den meine ich! Seltsam, keiner erinnert sich an seine Filme, aber jeder erinnert sich daran. (lacht)

Welche Musik hört ihr euch privat an?
In den letzten zwei Wochen waren Soilworks neues Album “The Living Infinite” und das neue Ghost Album meine Favoriten. Unser Schlagzeuger hört alte finnische Musik, unser Akkordeonspieler – der andere – hört 80iger, Yellow Magic Orchestra und solche Sachen und unser Keyboarder steht auf Punk. Wir haben also alle möglichen Einflüsse.



Zwei Leser aus Finnland, würden gerne wissen, ob es stimmt, dass ihr auf Privatparties spielt und alles, was ihr dafür verlangt, ist Alkohol soviel ihr wollt?
Wir haben das früher oft gemacht, aber jetzt leben wir alle in unterschiedlichen Orten in Finnland. Ich lebe in Joensuu, unser Schlagzeuger lebt in Helsinki, unser Akkordeonspieler lebt in der Nähe von Helsinki, unser Bassist lebt in Tampere und unser anderer Keyboarder lebt jetzt in Turku. Also können wir das heutzutage nicht mehr wirklich machen, weil wir alle zu lange Anreisen hätten. Wenn man uns einfliegen würde, würden wir das gerne machen, aber
da die Flugpreise so hoch sind, will uns keiner mehr, weil es zu viel kosten würde, uns alle zusammenzubekommen.

Vielen Dank. Gibt es noch etwas, was du loswerden möchtest?
Ich glaube ich habe schon zu viel gesagt, aber ich wollte noch erwähnen, dass wir drei oder vier Shows mit einer deutschen Band namens Gankino Circus spielen. Sie machen so eine Art von Slapstick Punk. Die Jungs sind exzellente Musiker und wirklich nette Typen. Sie sind es wert, mal angehört zu werden.

Wenn ihr mehr über Eläkeläiset lesen wollt, solltet ihr euch auch das Interview ansehen, das wir 2008 mit Lassi Kinnunen gemacht haben:


Autor: Samira Alinto | photos: Pentti Hokkanen | Jaakko Kilpiäinen
Eingetragen am: 2013-05-12

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