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ARIA: Endlich das Ziel nach Westen ausgerichtet

Gut Ding will Weile haben… bis Aria, eine der bekanntesten und angesehensten russischen Heavy Metal Bands, endlich zum allerersten Mal in Finnland gespielt haben. Die Band – die in ihrem Heimatland Arenen füllt – besteht seit Mitte der 80er Jahre und hat im Laufe der Jahre einige herausragende Alben veröffentlicht. Da die Durchführung eines Interviews mit Hilfe eines Übersetzers zu viel Zeit des so engen Terminplans der Band geraubt hätte, danken wir unserem Kollegen von metal-rules.com, durch den wir mit euch teilen können, was die russischen Metal-Veteranen zu sagen hatten.

Willkommen in Finnland! Da die ganze Band anwesend ist, würden wir euch bitten, euch vorzustellen.

Ich bin Vitaly Dubinin, Bassist.
Sergey Popov, Gitarrist.
Mikhail Zhitnyakov, Sänger.
Vladimir Holstinin, Gitarrist.
Maxim Udalov, Schlagzeuger.



Seid ihr das erste Mal hier?

Ja.

Soweit ich mich erinnere, solltet ihr vor ein paar Jahren in Finnland auf dem Sonisphere Festival zusammen mit Iron Maiden, Anthrax, Slayer usw. spielen. Aber leider wurde der Auftritt abgesagt. Habt ihr eine Ahnung, weswegen?

Ja. Es gab ein Missverständnis zwischen den Veranstaltern und der Band bzgl. der Konditionen, unter denen wir gekommen wären, deswegen wurde der Auftritt abgesagt.

Habt ihr ansonsten noch woanders als in Finnland gespielt, beispielsweise in Deutschland?

Ja. Wir haben in Deutschland, Bulgarien und Israel gespielt, nirgendwo anders, das war’s. Und in der ehemaligen Sowjetunion.

Welche Resonanz habt ihr aus Deutschland bekommen – da Aria unter den eingefleischten old school Metalfans wie einem Kult gefolgt wird?

In Deutschland kamen ausschließlich Russen zu unseren Konzerten, und nur sehr wenige Einheimische bei den ganzen Malen, als wir in Deutschland waren. Bei der letzten Show waren hauptsächlich Russen da, weil die Veranstalter Russen waren. Und 2005 haben wir in einem Nightclub in Berlin gespielt. Der war voll von Russen und anderen Freunden aus Schweden, und vielleicht auch aus Finnland. Das war wirklich toll.

Habt ihr bemerkt, dass Aria von einer großen Anhängerschaft verfolgt wird; was mir aufgefallen ist, als ich verschiedene Metalforen durchgestöbert habe? Die Leute fragen danach, wo sie Aria Alben herbekommen können. Ist euch dieser anwachsende Kultstatus, der sich bis Nordamerika ausdehnt, aufgefallen?

Wir sind angenehm überrascht. Wir wussten von Fans aus verschiedenen Ländern, aber uns war nicht bewusst, dass wir einen Kultstatus im Ausland haben.

Es ist zum Beispiel sehr schwierig, Aria Alben zu bekommen. Natürlich ist dies heutzutage einfacher, da man MP3 Dateien herunterladen kann. Seid ihr in der Lage, diese Piraterie unter Kontrolle zu halten oder ist es für euch in Ordnung, wenn Leute eure Lieder online stellen und somit euren Namen und eure Musik verbreiten?

Man kann das nicht kontrollieren. Und zudem, wenn die Leute unsere Musik haben wollen und diese nicht kaufen können, dann lasst sie sie runterladen.




Vor allem wenn ihr in größeren Hallen spielt, habt ihr in Russland eine wirklich große Fangemeinde. Ihr hattet jedoch all diese Veränderungen im Line-Up, einen neuen Sänger und neue Mitglieder. Hat dies den Erfolg von Aria in eurer Heimat beeinflusst?

Wir haben den Unterschied bei der Menge der Fans sicherlich bemerkt, aber vielleicht liegt dies auch an der Bekanntheit der (gesamten) Band zu unterschiedlichen Zeiten. Nicht nur Aria, sondern vor allem der Metal hat sich auch verändert.

Metal erreichte seinen Tiefpunkt in den 90ern und heute ist er wieder oben auf und seitdem ist er eine ziemlich große Sache weltweit. Als Metal seinen Tiefpunkt in den 90ern hatte, hattet ihr in dieser Zeit auch einen Tiefpunkt hinsichtlich eures Erfolges in Russland?

Ja, das hatten wir. Aber dies überschnitt sich mit dem Wechsel der politischen Ordnung in Russland. Zu Anfang der 90er hatten wir praktisch gar keine Auftritte. Von 1992-93 saßen wir praktisch zu Hause und hatten vielleicht fünf Auftritte im Jahr. Dann veränderte sich die Situation.

Wie bereits erwähnt, hattet ihr ein paar Veränderung im Line-Up. Der frühere Sänger Kipelov verließ die Band vor gut zehn Jahren. Warum hat er die Band damals verlassen – hattet ihr ein paar Unstimmigkeiten über gewisse Dinge oder spürte er, dass es an der Zeit war, weiterzuziehen?

Wir lachen darüber, da wir diese Frage in den letzten zehn Jahren immer wieder hören. Wir wissen nicht viel über seine Beweggründe, weil Kipelov uns sagte, dass er ein Soloprojekt machen wollte. Diese Entscheidung traf er alleine und diskutierte mit uns nicht darüber, und dann trennten sich unsere Wege. Wir stehen weiterhin in Kontakt, also ist es nicht so, dass wir Feinde wären. Wie ein berühmter Mann einmal sagte: In einer Band harrt immer ein großer Kompromiss (zwischen den Bandmitgliedern). Vielleicht hatte er seine Rolle einfach satt.

Euer ehemaliger Sänger (Arthur Berkut) war der früherer Sänger der Band Autograph. Wusstet ihr, dass er gut zu Aria passen würde oder war es einfach eine logische Konsequenz, ihn zu fragen, ob er Aria beitreten möchte?

Wir kannten ihn bereits seit einer Weile, seit Anfang der 80er Jahre, um genau zu sein. Als er noch bei Autograph war, waren wir gemeinsam auf Tour. Demnach kannten wir ihn in den 90ern ziemlich gut, dann ging er in die USA und kam Ende der 90er zurück; und versuchte dann, etwas auf die Beine zu stellen. Als Kipelov uns verließ, riefen wir ihn einfach an, und er hat keinerlei Bedenken. Wir kannten seine Gesangsfähigkeiten, und wir kamen zu dem Entschluss, dass wir mit ihm weitermachen würden.



Dann verließ er die Band nach ein paar Alben. Warum?

Als er zu uns stieß, erfüllte er nicht genau unsere Erwartungen; unsere Art, Musik zu spielen. Wir dachten, dass wir von Album zu Album unseren Stil in die gleichen Bahnen lenken könnten, dass wir uns in dieselbe Richtung bewegen würden. Aber je länger wir zusammen arbeiteten, desto mehr drifteten wir in verschiedene Richtungen. Er wollte etwas anderes. Schlussendlich beschlossen wir, das letzte Album aufzunehmen, bzw. versuchten wir, dies zu tun, und wir mussten feststellen, dass absolut gar nichts funktionierte. Also trennten wir uns.

Dann bist du (richtet sich an den aktuellen Sänger Michail) dazu gestoßen? Wie hast du, Michail, den Job bei Aria ergattert?

Wir hatten gemeinsame Freunde und Margarita Pushkina stellte mir Vitaly Dubinin vor. Sie ist die Hauptsongschreiberin bei Aria. Ich habe bei ihrem Soloprojekt „Dynasty of Consecrated“ mitgearbeitet und dadurch haben wir uns kennen gelernt.

Hast du, Michail, dich irgendwie unter Druck gesetzt gefühlt, als du Aria beigetreten bist, da wie du weißt, Aria eindeutig eine verdammt große Nummer in deinem Heimatland sind und du somit vor hunderten oder tausenden Leute singen musstest? Hast du Druck verspürt als neues Bandmitglied, als neuer Sänger von Aria?

Ja, habe ich. Es gab Stress, es gab Unbehagen, obwohl dies nicht das erste Mal war, dass ich auf einer Bühne stand. Aber der Sänger einer legendären Band zu sein, ist eine komplett andere Angelegenheit.

Wenn ein neuer Sänger dazukommt, ein neues Bandmitglied – leisten diese einen neuen Beitrag zu den Regeln, dem Prozess des Songschreibens oder der Art, zu spielen oder verlangt ihr von ihnen, den old school Metal-Regeln, für die Aria steht, treu zu bleiben?

Zunächst stieß er in einem Moment dazu, als wir schon dabei waren, ein Album aufzunehmen, also stand alles bereits fest und es fehlte die Zeit, sodass er etwas Neues hätte beisteuern können. Aber jetzt arbeiten wir an unserem neuen Album, für das Michail seine eigenen Gedanken und Ideen miteinbringt – aber es kommt dabei trotzdem noch dieselbe Musik heraus (alle lachen). Weil ich mit der Musik von Aria groß geworden bin und mit ihr als Musiker gewachsen bin.

Bezugnehmend auf das „Life in Studio“ Album; für welchen Zweck habt ihr ein solches Album veröffentlicht, da es viele alte Aria-Lieder beinhaltet, die neu aufgenommen wurden?

Schlicht ergreifend deswegen, weil wir im Studio leben! Weil wir einen neuen Sänger hatten und wir oft gefragt wurden, die alten Alben mit ihm aufzunehmen. Und wir waren neugierig. Als wir für die Konzerte probten, nahmen wir die Lieder für uns selbst auf und daraus entstand dann ein Album. Also entschlossen wir uns, es zu veröffentlichen.



Euer letztes Album – Phoenix – kam 2010, 2011 heraus. Das Album davor trug den Titel Armageddon, welches 2005 oder 2006 veröffentlicht wurde. Ist es zwingend notwendig, zwischen jedem Album eine Pause von 3-4 Jahren einzulegen, sodass ihr Musik schreiben könnt?

Wir sind extrem faul. Wir bereiten uns lange vor. Eigentlich hatten wir eine Auseinandersetzung mit unserem früheren Sänger und das Album wäre früher erschienen, wenn wir nicht den Sängerwechsel gehabt hätten. Wir versuchten, in einem Zeitraum von 2-3 Jahren alles aufzunehmen. Wir hatten eine Session, hörten uns diese an und legten sie dann beiseite. Das setzte sich für ein paar Jahre fort. Nicht in Bezug auf die instrumentalen Parts, diese waren bereits eingespielt, aber den Gesangspart.

Du bist am längsten in der Band, seit den 80ern. Du bist der Kern der Band; kommst du normalerweise mit Ideen an, wie das neue Riff klingen wird, wie die Lieder klingen werden oder wie fangt ihr im Allgemeinen an, ein neues Lied für ein neues Aria Album zu schreiben?

Ich glaube nicht. Bis zu einem angemessenen Grad bleiben sie dem Stil treu, aber das bedeutet nicht, dass niemand ein Mitspracherecht hat oder Ideen miteinbringen kann.

Was sind die interessantesten Themen, über die man Lyrics schreiben kann? Was inspiriert euch am meisten: euer Lebensstil, oder eure jetzige Lebensweise, oder eure Vorstellungskraft?

Das unterscheidet sich für jeden von uns. Im Prinzip behandeln wir nicht viele Themen. Wir haben immer über historischen Zeiten geschrieben. Wir haben versucht, dies aus einem neuen Blickwinkel zu tun. Episodisch haben wir viele Lieder über Filme oder Bücher geschrieben. Wir haben auch sozusagen politische Lieder. In jedem Fall diktiert unser Stil, dass die Themen stark und fesselnd sein müssen. Es ist uns nicht möglich, irgendeinen Vanilla Song zu schreiben; wir haben keine „banalen“ Lieder.

Haben sich eure Songtexte im Vergleich zu den 80er Jahren, als ihr angefangen habt, verändert? Schenkt ihr der lyrischen Seite heutzutage mehr Beachtung im Vergleich zu früher, als ihr viel jünger wart?

Selbstverständlich, da wir unser ganzes Leben mit dieser Band zubringen! Als wir anfingen, galt unser Interesse den Frauen und dem Alkohol; und heute sprechen wir über Politik und naturgemäß haben wir und unsere Texte sich verändert. Anderes Bandmitglied: Aber die Texte an sich haben sich nicht viel verändert. Mit der Zeit hat sich unsere innere Auflassung geändert, wir verlangen der Musik und den Texten mehr ab. Früher haben wir dies leichter genommen.

Ich nehme an, dass die Studiotechnik, als ihr eure Alben in den früheren Jahren, den 80er Jahren, aufgenommen habt, komplett anders war im Vergleich zu heute?

Ja.



Jetzt, wo die Studioausstattung komplett anders ist, denkt ihr, dass Produzenten im Vergleich zu früher mehr damit vertraut sind, was Metalbands wie ihr wollen?

Eigentlich war die Situation so, dass wir nie irgendwelche Produzenten hatten. Wir waren immer unsere eigenen Produzenten. Aber für die letzten beiden Alben, Phoenix und Life in Studio, haben wir eine Zusammenarbeit mit einem dänischen Produzenten, Tommy Hanson, begonnen. Dies war unsere erste Erfahrung, also ist es schwierig für uns zu sagen, inwiefern er uns versteht, aber wir mochten, was er gemacht hat. In jedem Fall war es schnell, qualitativ und… gut und teuer.

Ich kann es nicht lassen, zu fragen, was euch noch immer antreibt, Aria voranzutreiben? Habt ihr immer noch eine Leidenschaft für Metal oder ist es einfach euer Lebensstil?

Ja, es ist definitiv unsere Art, zu leben. Wir haben eine Revolution in unserem Land überstanden und die Höhen und Tiefen des Musikstils (in Bezug auf Popularität). Anderes Bandmitglied: Und auch das Ende der Welt. Und immer noch machen wir mit dem weiter, was wir tun. Deswegen stand nie die Frage im Raum - selbst wenn es mal schwer war - aufzuhören oder nicht aufzuhören.

In den späten 80er Jahren erhielt ich ein paar Exemplare der britischen Ausgabe des Metal-Magazins Metal Hammer. Darin gab es einen Artikel über russische Bands wie Gorky Park, Black Coffee, Autograph, Master und selbstverständlich – Aria. Und ein paar dieser Bands wie z. B. Autograph und Gorky Park hatten geschafft, in Nordamerika und Europa auf sich aufmerksam zu machen. Wart ihr auf gewisse Weise eifersüchtig auf diese Bands, weil sie die Chance bekamen, anderswo zu spielen?

Nicht wirklich. Wir wollten in erster Linie für „unser“ Publikum, dem russischsprachigen, performen. Wir hatten keinen Produzenten aus dem Westen und wir kamen zu der Feststellung, dass wir möglicherweise nichts in den westlichen Ländern erreichen würden und gleichzeitig alles in Russland verlieren könnten. Also wollten wir nicht wirklich unser Ziel nach Westen ausrichten. Wenn es ein ernsthaftes Angebot gegeben hätte… Aber letztendlich gab es keins.

Wie sah eure Situation in Russland in der Hochzeit der 80er und 90er Jahre aus, als alles streng kontrolliert wurde? Beobachtete euch die Geheimpolizei? Musstet ihr euch verstecken, weil Heavy Metal auf gewisse Weise verboten war?

Ja, sicherlich. Wir mussten uns etwas einfallen lassen. Unser Produzent dachte sich ein paar Tricks aus. Er schrieb Verfassern von Liedern, die für berühmte Komponisten und Dichter der Sowjetunion geschrieben wurden, in der Hoffnung, unsere Playlist würde dann von den Behörden akzeptiert werden [Wir mussten mit der Band abklären, ob sie vorgeben würden, dass ihr Material von berühmten Leuten geschrieben wurde, oder versuchen, Material von diesen zu bekommen.]. Er hatte bewusst gelogen…



Wie habt ihr Metal-Alben in Russland entdeckt und wie seid ihr an diese herangekommen?

Nun, einige Leute sind in den Westen gereist; Diplomaten, Piloten, Sportler und Matrosen. Es gab einen ganzen Schwarzmarkt und die Platten waren ganz schön teuer.

Welche Bands haben euch in erster Linie beeinflusst – Iron Maiden, Deep Purple?

Ja. Judas Priest. Wir haben in den 70er Jahren angefangen. Also waren es Black Sabbath, Deep Purple, Uriah Heep, Grand Funk Railroad, und was noch… Pink Floyd. Aber später in den 80er Jahren waren es Judas Priest, Iron Maiden und Ozzy Osbourne – die neue Welle des britischen Heavy Metals.

Ein paar Bandmitglieder verließen Aria und gründeten die Band Master, welche mehr in die Richtung Thrash ging. Ich nehme an, ihr standet so gar nicht auf Thrash?

Absolut richtig.

Ihr habt mit Udo Dirkschneider gespielt und zusammengearbeitet, richtig? Erzählt mir bitte mehr davon.

Ja, Udo Dirkschneider machte eine Tour in Russland und ein russischer Promoter entschied, uns dazu einzuladen; nicht als Support Act, aber für eine gemeinsame Tour. Die Idee war, bevor wir auf Tour gingen, einen Song zusammen zu machen. Da russischsprachige Zuhörer naturgemäß an russischen Liedern interessiert sind, sangen wir eines unserer Lieder.

Und was ist mit der Rammstein Sache?

Das mit Rammstein, hehe, das war eine Geschichte… Unser guter Freund, der Promoter, Ed Ratnikov, der Udo anschleppte, schleppte auch Rammstein an. Wir kannten ihn damals sehr gut und durch ihn haben wir Rammstein kennen gelernt. Ein paar der Bandmitglieder, wie z. B. der Gitarrist Richard Kruspe und Till Lindemann begannen, öfter nach Russland zu kommen; nur um mit unserem guten Freund abzuhängen, nur für Urlaub. Und dieser Typ war im Harley Davidson Geschäft, dem russischen Zweig. Er eröffnete die Saison mit einer Harley Davidson Party. Er fragte Till und Richard, ob sie unseren Song performen würden. Den Song, den wir schon mit Udo gesungen hatten. Also machten sie eine Art Cover unseres Songs. Also haben sie es durchgezogen. Es war wirklich sehr nett von ihm, sie zu fragen. Und jetzt erinnere ich mich, dass er sie auch fragte ein anderes Lied, Geroy Asphalta (Deutsch: Der Held des Asphalts) zur performen, aber als Till sich ihn anhörte, sagte er, dass er zu viele russische Wörter beinhaltete und er nicht so viele singen könnte und dass sie außerdem zu schnell gesungen würden. Aber dennoch hat er es gemacht, mit weniger Wörtern, und langsamer, so mag ich es viel lieber.




Wann können wir die Veröffentlichung des neuen Aria-Albums erwarten?

(lacht) Wir haben erst begonnen, daran zu arbeiten und der Plan ist, es im kommenden Jahr aufzunehmen. Das ist der Plan, man wird sehen, ob das Leben mitspielt.

Wie können die Leute es bekommen?

Darüber denken wir nicht nach. Wir verstehen, dass die Situation mit den Medien sich dramatisch verändert, und wonach die Nachfrage im nächsten Jahr und später stehen wird. Höchstwahrscheinlich stellen wir das Album auf iTunes u. ä., da das physische Medium an sich schon tot ist.

Danke für dieses Interview! Ich wünsche euch für heute Abend einen richtig guten Auftritt und noch einmal: Herzlich willkommen in Finnland! Danke schön!

Danke dir. Ich möchte noch sagen: Danke für solch gut durchdachten und cleveren Fragen. Wir geben eine Menge an Interviews und sehr oft wissen die Interviewer, die erscheinen, nicht mal 10% von dem, was du uns heute erzählt hast. Also sind wir wirklich erfreut.

Die offiziellen Webseiten von Aria:
https://www.facebook.com/pages/Aria_Official/158995880785249
http://www.aria.ru/
http://www.youtube.com/user/AriaRussia

Autor: Interview by Arto Lehtinen - metal-rules.com, pictures K. Weber
Eingetragen am: 2013-10-07

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