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The Laundry - uneinige hardline Christen

Entdeckt haben wir die junge norwegische Rockband auf dem Straight Out Of Vennesla - Festival 2006 in Kristiansand (Hier findet ihr den Festivalbericht). Auch unseren Kollegen von Powermetal ist insbesondere die Stimme von Sänger Martin Wikstöl im Gedächtnis geblieben. Auch wenn seine Einstellung, die bei dem Interview zu Tage kam, auf mich doch recht befremdlich wirkte...

The Laundry besteht aus: Martin Wikstöl (vocals), Stian Omdal (guitar), Lars Olav Stien (guitar), Ole Jakob Asland (drums), Kim Øydna (bass). Wir wollten von Martin mehr über die Band erfahren und erfuhren, dass das Leben im "Bible-belt" anders als bei den anderen Bands aus Kristiansand für diese Jungs kein Grund zur Rebellion darstellt...

Bitte stell uns deine Band, die Bandmitglieder und dich selbst kurz vor.
Wir spielen melodischer Rock mit einer leichten Pop Attitüde und eingängigen Melodien. Ich glaube unsere Musik ist recht stimmig und leicht zu mögen. Die Mitglieder der Band haben recht unterschiedliche Ambitionen. Stian und ich möchten gerne Vollzeit-Musiker werden, während der Rest das Ganze auf einer Hobby-Basis angeht. Wir sind auch mehr als nur eine Band – wir sind Kumpel. Die Musik spielt eine große Rolle in unserer Freundschaft.



Wann und wie kam The Laundry zustande?
Wir haben angefangen zusammen zu spielen und Musik zu machen als vier von uns im Spetember 2003 auf einem Ausflug mit einer hiesigen Kirche außerhalb von Kristiansand waren. Jeder wusste schon vorher, dass alle wirklich Musikbegeistert waren, aber wir haben niemals erwartet an diesem Wochenende eine Band zu gründen, die die nächsten drei Jahre zusammen spielen würde. Ich bin ein Christ und glaube daran, dass Gott uns zusammen gebracht hat und es sein Plan für uns war, dass wir rocken. Ich glaube dass Gott Rock´n´Roll schuf um den Menschen seine Message durch die Musik zu bringen.

Warum habt ihr euch für den Namen The Laundry entschieden?
Das ist eigentlich eine recht blöde Geschichte. Die Band hieß am Anfang „Foundation“. Ein Jahr zuvor mussten wir den Namen dann ändern, weil es schon zwei Bands mit dem Namen gab. Es war schwieriger als ich dachte sich einen neuen Namen auszudenken. Eines Tages sagte ich mir: Okay, ich schließe meine Augen, dreh mich mit meinem Stuhl und das erste was ich danach sehe ist unser neuer Name. Also schloss ich meine Augen, drehte mich und als ich sie wieder öffnete sah ich direkt auf die Wäsche die am Boden rumlag. Eine seltsame Geschichte, ich weiß, aber so war es nun einmal.



Wer schreibt bei euch die Texte und wovon handeln sie?
Ich schreibe bei uns die Texte. Es geht dabei um alles was mich interessiert. Zum Beispiel über die kaputte Welt in der wir heute leben. Darüber wie Menschen leiden und dass es unsere Aufgabe ist etwas dagegen zu tun. Jeder kann etwas verändern. Ich schreibe auch über meinen Heiland Jesus, auch wenn ich hierbei immer wieder feststelle, dass Leute die Band danach beurteilen und richten. Das ist zwar traurig, aber ich kann einfach nichts singen, dass ich nicht glaube oder mir nichts bedeutet.

Was ist The Laundrys Message?
Jesus starb für unsere Sünden, weil er uns liebt. Er bietet dir ewiges Leben, wenn du daran glaubst was er für dich tat. Seine Liebe ist größer als alles was wir uns vorstellen können. Das ist unsere Hauptmessage.

Singst du nur in Englisch, oder gibt es auch Norwegische Texte?
Ich singe nur in Englisch weil es sich natürlicher anfühlt und besser klingt. Eigentlich ist es schon traurig, denn die Norwegische Sprache verschwindet mehr und mehr. Im Grunde bin ich ein Nationalromantiker und will, dass Norwegisch stark bleibt… Ich glaube ich tue genau das Gegenteil, wenn ich in Englisch singe.

Habt ihr eine Website? Ich konnte keine finden.
Wir hatten eine, aber die ist offline für eine Weile.

Wie alt bzw. jung seid ihr eigentlich und was macht ihr neben The Laundry?
Stian ist 19 und fängt diesen Herbst mit seinem Musikstudium an.
Ole Jakob ist 18 und Zimmermann.
Kim ist auch ein Zimmermann und ebenso 18.
Lars Olav ist 21 und (na, was glaubt ihr… ) Zimmermann.
Ich habe gerade mein drittes Studienjahr zum Hochschulabschluss in Musikwissenschaften angefangen und bin 21.



Wann kann man euch wieder live sehen?
Wir spielen bald ein Konzert in Lauvås, ausserhalb von Kristiansand, aber mehr ist erstmal nicht geplant.

Würdest du gerne auch den Euro bekommen, oder bist du froh, dass Norwegen nicht daran teilhat?
Ich bin wirklich froh, dass wir nicht Teil des Euros sind. Wir sind so viel unabhängiger. Ich will, dass unsere eigene Regierung die Kontrolle über alle politischen Angelegenheiten in unserem Land hat. Ich glaube der Euro hat zuviel Macht und zuviel Einfluß auf die Mitgliedsstaaten.

Was glaubst du kann man mit Musik erreichen?
Ich glaube nicht, dass Musik Grenzen hat. Man kann alles mit Musik machen. Es liegt an einem selbst was man damit und daraus macht. Musik ist eine Sprache die jeder versteht. Ich glaube die Welt wäre ein schrecklicher Ort ohne sie. Musik hilft Leuten durch den Tag zu kommen. Musik sind Gefühle.

Was ist in deinen Augen die größte Nonsense-Band oder bizarrste Band?
Das änderst sich täglich bei mir, weil es so viele Dumpfbacken-Bands gibt. Zur Zeit ist es wohl diese hirnrissige Band „The Players”. Die Band besteht aus vier norwegischen Pro-Football-Spielern. Keiner von denen kann singen und sie verkaufen ihre Alben, weil sie in ihren Musikvideos nur ihre Shorts treagen. Es geht bei denen nur ums Aussehen und das ist keine Musik, sondern nur ein gut verkaufendes Kommerzprodukt.

Wenn Du privat einen Wunsch frei hättest. Was würdest Du Dir wünschen?
Zehn weitere Wünsche.

Hast Du noch andere Projekte an denen Du beteilligst bist – musikalisch, oder sozial?
Ja, ich hab eine Menge Musikprojekte. Ich singe in einem Gospel-Chor, ich hab einige neue bands gegrüdet, arbeite an meiner Karriere als Solo-Künstler und hab noch ein paar kleinere Projekte. Ich plane nach New Orleans zu ziehen mit den dortigen Musikern zu arbeiten.

Was erwartest Du von der Zukunft?
Ich habe mich für eine erfolgreiche musikalische Karriere entschieden, und das nicht wegen Geld und Ruhm, sondern weil ich es einfach liebe Musik zu machen. Ich liebe es auf der Bühne zu singen und genau das Vollzeit zu tun ist mein einziges Ziel. to do. Das Einzige was ich wirklich machen will!

Danke für das Interview!
Dank Dir und entschuldige die Verspätung!



Eigentlich sollte das Interview hier enden, aber wie Martin schon erwähnte, kamen seine Antworten mit einiger Verspätung und hier könnt ihr die Gründe dafür gleich im Anschluß lesen...

Warum hast Du die Band verlassen?
Der Level des Ehrgeizes der einzelnen Bandmitglieder war einfach zu verschieden. Stian und ich haben wie wild geprobt und wollen irgendwann von der Musik leben und die anderen in der Band sehen es nur als Hobby. Das hat dann bei mir dazu geführt, dass ich meine Motivation in Sicht auf die Band verloren habe. Die Band hat sich einfach nicht so entwickelt wie sie es sollte. Ich hab das Gefühl, dass wir noch haargenau die gleiche Band sind, wie ein Jahr zuvor. Ich hatte das Gefühl, dass die Band mir Zeit raubt, die ich besser nutzen könnte indem ich sie aufgebe und mich anderen Musikprojekten widme.
Autor: Samira Alinto, Photos: Caroline Traitler
Eingetragen am: 2006-08-14

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