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Negative: Anorexia und seltsame Fetische

Wenn es eine finnische Band gibt, die es in Richtung dummer Witze, anrüchiger Gerüchte und hysterischer weiblicher Fans echt draufhat, dann sicherlich Negative! STALKER konnte der Band einige echt leckere Stories entlocken ...

In der Tat, der zerbrechliche Jonne wirkt charismatischer und süßer als jedes Katzen- oder Hundebaby, ein bleicher Blonder mit kristallblauen Augen, wie ein Wesen aus einer anderen Welt. Er muss auch gar nicht viel sagen, seine Präsenz allein ist vielsagend und lebhaft, seine Stories sind bunt und emotional, also bleibt der einzig negative Aspekt des Ganzen, dass wir das Interview mit Jonne Aaron Liimatainen (vocals) und Larry Love (guitar) nicht im Videoformat liefern können!



Wie geht´s euch?
Jonne: Ganz gut, das Wetter ist grossartig.
Larri: Yeah, es ist toll. 25 Grad minus!
Jonne: Bei dem Wetter freut man sich doch schon wieder auf den Sommer.

Ihr seht so müde aus, warum?
Jonne: Weil ich grad erst aufgestanden bin.
Larri: Ja, ich auch.

War denn gestern Nacht noch was los?
Larri: Nichts Spektakuläres. Nur bei meinen Freunden nen bißchen Musik gehört und dann noch ziemlich lange geblieben. Weiß gar nicht mehr wie lange. Ganz normal halt…

Was macht der Rock´n´Roll Zirkus?
Jonne: Wir haben grad ne Pause vom Touren, aber im März oder im April geht´s wieder los, wir sind noch nicht sicher, wann genau, aber die Tour wird dann noch bis zum Herbst weitergehen. Bis jetzt war´s toll. Wir haben die Tour in Japan begonnen, sind dann nach Russland und dann nach Europa gegangen. Vor kurzem haben wir dann die 12 Shows hier gespielt.

Mögt ihr Russland so gern?
Jonne: Das Publikum dort ist toll.
Larri: Und ist es auch immer gewesen. Es ist ne coole Erfahrung dort zu spielen – es ist einfach ne andere Atmosphäre: verrückter, emotionaler.
Jonne: Die Leute sind viel spontaner während der Show. Ich glaube, sie machen dir nix vor, die meinen´s ernst.

Gibt´s lustige Geschichten von der Tour?
Jonne: Total viele. Zum Beispiel in Japan hat´s unseren Keyboarder Snack in nem Hotelflur umgehauen, er war ratzeblau.
Larri: Es ist Teil des Sinner´s Night/Misty Morning Videos.
Jonne: Genau, da is nen Clip davon in dem Video.
Larri: Eigentlich hab ich mich eher gewundert, dass Snack dort schläft…
Jonne: Ich glaube, dass der Bandspirit auf dieser Tour besser ist als je zuvor, echt! Wir sind ne Einheit, wie ein Rudel von 6 Wölfen oder so, das nach seinen nächsten Opfern suchen.

Warum vergleichst du euch mit Wölfen?
Jonne: Weil sie Einzelkämpfer sind und wir es eben auch auf unsere Art und Weise so weit gebracht.
Larri: Und sie leben zusammen, sie fressen einander (lacht). Und sie sind hungrig – immer und wir sind definitv auch hungrig. Wir wollen immer mehr und mehr - mehr Gigs, mehr von allem. Wir fühlen uns “Anorectic”, weisst du (lacht)
Jonne: Man hat allerdings nicht immer Zeit zum Essen.

Einsame hungrige Wölfe


Und das hat dann natürlich auch gleich mit dem letzten Album zu tun, stimmt´s? Wovon habt ihr euch inspirieren lassen?
Jonne: Es geht darum, dass je mehr man isst, desto hungriger wird man, denke ich. Je mehr man von etwas bekommt, desto mehr will man es und das führt dazu, dass man es dann immer und immer mehr will. Es geht um die Kehrseite der Medaille. Auf der einen Seite ist Spaß, Fun und alle anderen positiven Dinge, aber dann gibt´s auch immer die Kehrseite und genau darum geht´s.

Was ist der Zusammenhang zwischen dieser Thematik und dem Zirkusclown Motiv?
Jonne: Wenn man sich die CD genau anschaut, dann sieht man einen jungen Clown. Er reist mit dem Zug und in diesem Bild ist er noch klein oder so und dann im Cover ist er alt, aber es ist dennoch der gleiche Typ. Wir wollen den Leuten zeigen, dass nicht immer alles so ist, wie es scheint. Man braucht Zeit für sich selbst – es ist echt schwierig.



Seid ihr denn so, wie ihr euch auf der Bühne gebt oder habt ihr auch ne andere Seite?
Larri: Ich würde sagen, dass die Leute denken, dass wir wilder und verrückter als wir wirklich sind. Sie denken, dass wir so wie auf der Bühne sind – sehr wild. So wie unsere Songs, da gibt´s keine Pause dazwischen. Es ist alles sehr hektisch und viele Leute denken, dass wir diese Rock´n´Roll Typen sind – immer Party und total arrogant und dann sind sie echt überrascht, wenn wir Autogramme schreiben und dann heisst´s “Ok, du bist echt nett, ich dachte du lebst in dieser Rock´n´Roll Welt und dir wär alles egal…”
Jonne: Arschlöcher!
Larri: Yeah!
Jonne: Ein anderer Grund ist, dass wir schon auch Party machen wollen, deshalb müssen wir die Songs schnell spielen und deshalb gibt´s auch keine Pause dazwischen. Je länger man auf Tour ist, umso mehr Zeit braucht man für sich selbst, nen Tag frei und dann ist es… “Hey, vor kurzem hab ich nen neues, tolles Hobby entdeckt – Flash Ball”. Natürlich ist man 24 h lang von Musik umgeben und das ist auch die Hauptsache. Man hat die ganze Zeit neue Ideen and sowas.

Kommt daher eure Inspiration, wenn ihr überhaupt an Inspiration glaubt?
Jonne: Ich glaube, man braucht mal ne Pause von all den Schreib-Sessions und anderem Kram. So ist es zumindest für mich, keine Ahnung, wie´s bei den anderen ist. Zum Beispiel wenn wir unser Album fertig haben, dann werd ich erst mal 4,3,8 Wochen Pause machen – dann denke ich noch nicht mal an ne Gitarre.
Larri: Es ist so: Als wir, zum Beispiel, die Aufnahmen gemacht haben, da sind wir im November ins Studio gegangen und im Juli oder so war dann alles fertig mit Covern und alles. Also, es dauert alles schon ziemlich lange und es ist schwierig, mal auf andere Gedanken zu kommen. Die Songs schwirren die ganze Zeit in deinem Kopf rum, man spielt sie bei Proben und dann hat man wieder ein paar Gigs… es dauert halt. Grad gestern hab ich einen neuen Song geschrieben oder nee, es war eher ne Idee für nen Refrain, aber es war die erste Idee, die nach “Anorectic” entstand. Ich hatte diese Melodie im Kopf; jetzt muss ich die Akkorde dazu finden und so. Wenn ich die Akkorde nicht finde, dann krieg ich die Melodie nie aus meinem Kopf raus.
Jonne: So ist es bei mir auch. In letzter Zeit ist es total chaotisch, weisst du, in meinem Kopf herrscht ein Sturm neuer Ideen. Ich meine, es sind so Schnipsel von hier und von dort.
Larri: Es ist wie ein Puzzle, hier ist ein Teil, dort ist eins.
Jonne: Yeah, aber dann müssen wir uns mit Larri zusammensetzen und schaun, was wir haben und was wir vielleicht draus machen können. So war es bei “Sweet & Deceitful”, da haben wir so gearbeitet. Genauso möchte ich es wieder machen.
Larri: Bei “Anorectic” war es eher so, dass ich die meiste Zeit gar nicht da war. Ich hatte persönliche Probleme mit meiner Beziehung und Drogen und so Zeug und deshalb war ich ganz woanders…nur ein paar Songs zum Beispiel “Glory Of The Shame” und “Reflections” haben wir zusammen gemacht.

Also ihr schreibt die Songs immer zusammen? Was ist mit dem Rest der Band, was machen sie?
Jonne: Wir machen die Arrangements zusammen mit der Band und natürlich bringen sie auch Ideen ein, aber die Hauptakkorde und so machen wir. Wenn mir mal eines Tages die Ideen ausgehen, dann mach ich Platz für die anderen Jungs, aber bis jetzt war es für mich wie ein spiritueller Trip… Wie kann man das sagen? Wie eine Therapie, ich offenbare meine Gefühle, zeige sie den Leuten…
Larri: Die anderen Jungs haben auch ein paar Songs geschrieben, aber wir haben festgestellt, dass sie einen ganz anderen Stil haben. Ich und Jonne, wir haben den gleichen Sinn für Melodien. Zum Bespiel gestern hatte ich den Refrain geschrieben und vielleicht hat Jonne dann ein paar Ideen für die Strophe oder das Intro oder so…



Also denkt ihr schon über ein neues Album nach?
Jonne und Larri: (gleichzeitig): YEAH! Wir hoffen, dass es Ende des Jahres das Licht der Welt erblickt.

Was kann man erwarten?
Jonne: Weiß ich noch nicht; es ist noch zu früh, um wirklich was zu sagen. Hoffentlich etwas, dass ein bißchen anders klingt, wir wollen es frisch halten…

Wie schreibt ihr eure Songs; könnt ihr arbeiten, wenn ihr auf Tour seid?
Jonne: Yeah, wir verbringen ne Menge Zeit im Bus beim Reisen… Ich brauche keinen bestimmten Ort oder keine bestimmte Zeit, um Ideen zu bekommen – z. B. im Lebensmittelladen oder so. Also wenn wir auf Tour sind, kriege ich ein paar Ideen und wenn wir dann wieder zurück daheim sind, fange ich an, daran zu arbeiten.
Larri: So funktioniert das bei mir auch. So kleine Ideen kommen überall, dann noch die Akkorde dazu finden und dafür sorgen, dass ich mir die auch merke, denn ich nehme mich nie selber auf – ich merke mir einfach alles.

Wie schaffst du das, dir so viel zu merken?
Larri: Wenn der Song gut genug ist, dann werde ich ihn mir merken. Ich spiele ihn dann so 5 bis 10 mal und am nächsten Tag nochmal und wenn er dann noch gut klingt, dann ist er es wert, ihn mit der Band zu probieren. Aber ich weiß nicht…die besten Ideen bleiben einfach in meinem Kopf hängen. Die richtige Arbeit fängt dann erst an, wenn wir alles zusammenbringen – alle Songs, alle Arrangements - das ist der schwierigste Teil – das ganze Album zusammenzustellen, es fertigzustellen, alle Songs zusammenzubringen. Man muss die richtigen Songs finden. Zum Beispiel, wie viele Songs hatten wir bei “Anorectic”? 20 Ideen oder so…
Jonne: Genau und dann haben wir nur 12 ausgewählt.

Ein Telefon voller Songs

Wie entscheidet ihr, welche Songs die Richtigen sind?
Jonne: Das Gefühl entscheidet; es kommt von irgendwo her und sagt dir, dass dieser Song besser passt, als ein anderer.
Larri: Es ist ein ganz natürlicher Vorgang. Ich erinnere mich, dass du gesagt hast “Lass mal das probieren. Ich hab da diese Idee zum Beispiel für den Song ´Planet´ oder ´Song For The Brokenhearted´ und dann haben wir einfach angefangen zu spielen. Da gab´s auch keinen Streit, ob nun dieser Song oder jener Song. Es ist ganz natürlich und dann haben wir festgestellt, dass wir die Songs haben.

Und ihr könnt die Überbleibsel immer noch später verwenden…
Larri: Na klar, weil Musik für die Ewigkeit bestimmt ist. Sie ist unsterblich.
Jonne: Aber ich würde gern mehr Queen in unsere Musik einbringen; einfach weil deren Material total unterschiedlich klingt.

Wie lange hat es gedauert “Anorectic” zu schreiben?
Larri: Wenn man überlegt, wann so die ersten Ideen aufkamen, dann schon in den FinnVox Studios…
Jonne: Während wir im FinnVox “Sweet & Deceitful” gemixt haben, entstand die Idee für “Reflections”. Larri hat ein paar Akkorde gespielt und ich hab dazu gesungen… Dann haben wir´s mit meinem Handy aufgenommen (lacht) und so hat alles angefangen.
Larri: Das war auch der erste Song, den wir angefangen haben zu proben. Ich erinnere mich, dass es noch im alten Probenraum war, danach haben wir dann in nen grösseren gewechselt.
Jonne: Das mit dem Handy ist typisch für mich. Der Speicher ist voll von Ideen. Wenn mir ne Melodie einfällt, ich ne neue Idee oder Inspiration kriege, dann summe ich es in mein Handy (macht Summgeräusch). Jetzt kann ich mein Telefon nicht mehr benutzen, weil es total voll ist.

Dann brauchst du jetzt wohl ein neues!
Jonne: Ich hab schon eins! Ich hab auch drüber nachgedacht, mir nen Computer zuzulegen. Da freu ich mich schon total drauf. Nichts Grosses. Halt sowas, was ich machen kann, wie unterschiedliche Instrumente spielen, eins nach dem anderen; Demos von verschiedenen Ideen aufnehmen, keine Ahnung… Ich find´s auch immer interessant, was man alles für funky und Disco-Sachen machen kann, ich meine, das fasziniert mich total, weil ich dann versuchen kann, meine eigenen Ideen, dance music aufzunehmen… Ich hab gehört, dass Manton das einfachste Aufnahmeprogramm der Welt ist.
Larri: Ich mag diese Dinger nicht, das ist mir alles zu digital… Ich merke mir einfach meine Melodien. Ich glaube, dass ist auch besser für´s Hirn. Man merkt es, wenn man einen Song oder eine Idee das erste Mal spielt und dann, wenn man ihn zum zweiten Mal spielt, klingt es irgendwie ganz anders. Da fügt sich ein Teil zum anderen, irgendwie im Unterbewusstsein… is schon nen komisches Gefühl.



Auf welchen Song seid ihr am meisten stolz?
Jonne: Da muss ich sagen “Anorectic”. Das ganze Album ist mein liebstes Kind. Es ist immer das Aktuellste, welches am Wichtigsten ist. Ich meine, mit den Songs von “Sweet & Deceitful” sind wir auch sehr zufrieden, wir haben die auch alle live gespielt, “Goodbye”, “Dying Feelings” und das alles; auch “Better Without You”, wenn ihr diese B-sides kennt. Sowas, was wir normalerweise nicht spielen…

Für die Fans ist das natürlich toll…
Jonne: Und für uns auch! Es war wie “yeah, jetzt machen wir diesen Song und diesen Song…” Es hat ehrlich gesagt mehr Spaß gemacht als sonst.

Ich hab mal gelesen, dass dein Lieblingssong “Still Alive” ist…
Jonne: Das ist schon lange her, aber der Song ist immer noch sehr wichtig für mich. Es klang mal ein bißchen anders - die Lyrics waren ein bißchen anders damals. Ich hab den Song geschrieben, als ich 14 oder 15 war; die Lyrics hab ich während der Zeit geschrieben, als ich sehr viel mit mir zu kämpfen hatte. Ich hatte ein paar Veränderungen zu meistern, es war wie ein Überleben, eine Überlebensgeschichte. Wie ein Seil, an das man sich festklammern konnte. Nach diesem Song hatte ich das Gefühl, dass ich es schaffen kann, ich hatte dieses Selbstvertrauen. Nach diesem Lied schrieb ich “Lost Soul” und sowas – es war ne sehr inspirierende Zeit…

Dann sind deine Songs schon sehr persönlich. Schreibst du überhaupt über erfundene Geschichten?
Jonne: Nee, es ist alles sehr persönlich. Auch bei “Anorectic” hab ich viel Material geschrieben, auch über das Leben anderer Leute; es geht also nicht nur um mich… Larri und einige meiner engsten Freunde sind durch schwere Zeiten gegangen und so. Ich schreib gern über solche Sachen… man muss erst Hoffnung finden, bevor man in der Lage ist, überhaupt etwas zu schreiben.

Ich denke, das macht dich zu ner sehr optimistischen Person, du siehst immer das Licht am Ende des Tunnels…
Jonne: Ja, so denk ich, weil man doch selbst sein eigener Meister ist, jeder ist sein eigener Meister, also Glaub an dich! Das ist meine Einstellung.
Larri: Die Entscheidungen rundum Negative wie z.B. als wir mit diesen Mitgliedern angefangen haben, unseren Plattenvertrag bekamen, das war ein echt großes Ding. Die Entscheidung, die Schule aufzugeben und alles und sich nur auf Negative zu konzentrieren – das war echt ne große Entscheidung, nen Riesending. Das war die Entscheidung, für den Rest unseres Lebens und sie wird uns bis ins Grab verfolgen, da kann man jetzt nicht aufhören.
Jonne: Wir können jetzt nicht aufhören, wir sind schon zu weit. Ich möchte nicht irgendwas den Rest meines Lebens bereuen. Ich möchte noch den Rest der Welt sehen. In jedem Job ist es doch ganz natürlich, dass man mal nicht mehr motiviert ist und dann denke ich immer “wir sind sechs Leute, ich bin nicht allein”, also motivieren wir uns gegenseitig, wenn mal einer etwas schlechter drauf ist.
Larri. Man sieht schon, wenn´s einem nicht so gut geht und z. B. bin ich sehr gut mit Christus befreundet und dann merk ich, wenn ihn etwas bedrückt und dann kann ich versuchen, ihn wieder aufzumuntern und wenn ich dann mal down bin, dann merkt er es. Wir sind alle gute Freunde und es funktioniert auch gut innerhalb der Band, wir reden miteinander, wir können über alles reden – es ist wie ne Familie, es gibt keine Geheimnisse.
Jonne: Wann immer wir mal ne Pause haben und uns nicht sehen, für ein paar Wochen oder so, dann, wenn wir wieder im Probenraum sind, können wir einfach wieder dort ansetzen, wo wir aufgehört haben. Man sieht die Zeit vorher nicht oder es braucht nur ein paar Minuten…
Larri: Es ist wie Batterien aufladen und dann geht´s wieder los.

Was ist eure Einstellung zu Drogen?
Jonne: Jeder muss das für sich entscheiden, wie ich schon gesagt hab, jeder ist sein eigener Meister.
Larri: Vielleicht sollten die Leute auch anfangen, Alkohol zu den Drogen zu zählen. Es ist echt schlimm, Leute machen echt schlimme Sachen, wenn sie betrunken sind: sich gegenseitig verprügeln, sich nicht mehr erinnern können, was sie getan haben. Leute, die Gras rauchen, habe ich noch nie aggressiv gesehen…Also, wenn du mich fragst, dann fände ich es besser, wenn Marihuana legalisiert werden würde und Alkohol verboten. Es ware echt viel friedlicher. Ich bin definitiv gegen harte Drogen.
Jonne: Ich würde sagen, dass harte Drogen ein ewiges Problem ist und jeder sollte selber für sich entscheiden, ob er sie nehmen will oder nicht. Ich selbst nehme keine, für mich ist Alkohol meine Lieblingsdroge.

Was ist euer Lieblingsgetränk?
Jonne: Ich mag White Russian, der ist echt gut, mein Lieblingsgetränk. Ich mag auch Bier, hängt aber von meiner Laune und vom Tag ab. Eigentlich alles, wenn man den ersten Tag trinkt, aber am zweiten Tag… Ich kann nicht zwei Tage hintereinander trinken, echt nicht.
Larri: Fisu, kennst du Fisu? Für mich ist es irgendwie ein Problem, dass ich nicht trinken kann… Wenn ich anfange, trinke ich die ganze Woche oder so und dann bin ich in so nem schlechten Zustand und so… ich mag das einfach nicht.

Trinken auf der Bühne – besser nicht...

Was ist mit Trinken auf der Bühne, während der Show?
Larri: Ich trinke keinen Alkohol vor den Gigs.
Jonne: Ich auch nicht, denn sonst vergesse ich meine Texte und nuschel nur noch mehr als sonst schon...
Larri: Es nimmt einfach die Kreativität. Es ist so ein Gift, welches deinen Kopf vernebelt. Vielleicht wären ein paar Bier nicht so schlimm, aber nicht total dicht. Da ist ja immer dieses ewige Warten und wenn man zeitig anfängt, gleich am Morgen, dann ist man todsicher abends vor dem Gig total besoffen.
Jonne: Die Tage sind lang, aber für mich ist das auch gleichzeitig der Grund, warum ich nicht vor oder während der Show trinke – weil ich alle meine Sinne benutzen will. Ich will die Menge spüren, die Band, die Musik – alles! Ich will die ganze Zeit wissen, was los ist und deshalb brauche ich auch keinen Alkohol, weil ich doch die Musik habe.
Larri: Wir haben´s auch auf die harte Tour gelernt. Als wir unser erstes Album veröffentlicht haben, haben wir ziemlich viel vor und nach den Shows getrunken. Manchmal ging´s da echt heftig zu, oder eigentlich immer (lacht)...
Jonne: Ich hab das damals auch ein paar Mal gemacht... Wir waren Headliner und dann gab´s da diesen Bandwettbewerb in Vammala, Finnland. Es war ne Show in ner Eishalle, ziemlich groß; zu dieser Zeit nahmen wir grad „War Of Love“ auf und ich fing an zu trinken, bevor der Bandwettbewerb überhaupt begonnen hatte. Da waren fünf Bands und wir waren die Headliner und in dieser Zeit war das ne Riesenchance für uns. Und dann, weiß nicht warum, fing ich an zu trinken...
Larri: Und es war der letzte Gig des Jahres, ich erinnere mich, dass es ne Art Feier war. Tommi hatte ein paar Spirituosen mitgebracht...
Jonne: Yeah, Tommi hatte Alkohol mitgebracht und ich fing an zu trinken und hab gar nicht mitbekommen, wie schnell die Zeit verrann und dann plötzlich kam jemand zu mir und sagte „Hey, du musst jetzt auf die Bühne. JETZT!“ und ich meinte nur „WTF!?“ Ich hatte den ganzen Tag in der Garderobe gesessen und als ich aufstand, hab ich nur realisiert, dass ich zu betrunken zum Singen war, aber andererseits, war mir das auch total egal, what the fuck! Also gingen wir auf die Bühne und das Erste, was ich sagte, war „Fuck off, Vammala!“ oder „Fuck you, Vammala!“
Larri: „Fuck you all!“
Jonne: Yeah, “Fuck you all!” und ich konnte mich an keine Texte erinnern und überhaupt. Ich hab die ganze Zeit nur gelacht und Antti war total sauer und angepisst. Er kam zu mir und (macht ein verärgertes Gesicht, um die stillen Worte seines erzürnten Bandkollegen zu imitieren – „Sing, du Penner!“) machte diese Lippenbewegungen...
Larri: Und Christus hat die ganze Zeit nur gelacht, nur ins Mikro gelacht (macht lautes, bösartiges Lachen)
Jonne: Und ich hab versucht, ihn mit dem Mikro zu schlagen (Larri lacht) und er hat uns den Mittelfinger gezeigt und Larri hat sich dann revanchiert (macht eine sehr vulgäre, unanständige Rotzgeste) – mitten ins Gesicht.
Larri: Und dann bin ich vor zum Publikum, weil du das nicht geschafft hast, und habe dann erstmal ausgeholfen...
Jonne: Und der Mix-Typ, der damals mit uns gearbeitet hat, Peve, er wiegt etwa 120 Kilo oder sogar mehr, nahm dann den Punk Rocker in den Schwitzkasten (macht eine fiese Demonstration dieser Prozedur) und dann kamen drei Polizeiautos and es wurde gefragt „Wer ist der Sänger der Band?“ und es war schon hell, der Platz wurde schon sauber gemacht und ich saß da... Die Polizisten kamen zu Tommi und fragten „Wer ist der Sänger, wer sind die anderen Mitglieder der Band“ und Tommi zeigte dann auf uns und darauf sagte der Polizist „Es ist wohl besser, wenn wir die Jungs erst mal mitnehmen, denn dort sind fünf oder sechs Autos mit Baseballschlägertypen, und sie warten...
Larri: Es war ne tolle Show! (lacht)
Jonne: Und in Hämeenkyrö, als uns Unikubi supportet haben, da war ich das erste Mal so richtig betrunken. Da waren einige Fans und die hatten sehr Hochprozentiges dabei und ich hab´s alles getrunken. Damals bin ich auch den Tourbus gefahren und die Handbremse war an; ich startete (macht ne nervige Crazy Frog Imitation) und es hat sich nicht vorwärts bewegt. Wenn du jemals nen Motorrad gefahren bist… Und Christus war nackt auf der Bühne. Während der Zugabe haben wir gedacht “Lasst uns alle nackt rausgehen, alle!” Christus war so blau, ich meine, wir waren´s alle oder viel mehr du warst es (zeigt auf Larri)! Dann hat sich Christus ausgezogen und auch der Rest der Jungs, wir haben gewartet und er ist dann zuerst auf die Bühne gegangen und er war, äh, total nackt und wir haben gelacht! Und im Publikum waren in den ersten Reihen nur junge Mädels, weisst du (macht ein schockiertes, verängstigtes Gesicht). Jussi von Uniklubi war auch da…



Ich erinnere mich bei einer Show letztes Jahr im Tavastia hatte Christus so ne Art Plastikrohr, welches an seinem Mikro befestigt war. Was war das?
Larri: Das ist ne Talk Box. Es ist eigentlich nen Effekt für die Gitarre. Der Sound kommt aus dem Rohr zu deinem Mund und so kommt, was du spielst, in deinen Mund. Und dann gibt´s noch das richtige Mikrofon und man benutzt das Rohr, um diesen Sound zu machen.
Jonne: Du kennst doch diesen Bon Jovi Sound (macht Krächzgeräusch wie auf “Living On A Prayer”). Das is ne Talk Box.

Das war´s also?! Es sah irgendwie ganz anders aus…
Jonne: Perversling! Ich weiß, wir hätten sowas wie nen Dildo drauf packen sollen, dann hätt´s so ausgesehen, als ob er grad jemandem einen bläst…
Larri: Es gibt nicht mehr so viele Gitarristen, die sowas noch benutzen. Ich hab noch keinen gesehen…Slash hat´s benutzt, Aerosmith auch, aber ich kann mich nicht an viele erinnern… Es ist dennoch nen cooles Teil! Aber man kann sich echt die Zähne kaputtmachen, weil wenn man sehr laut spielt, wird der Druck zu groß und dann haut’s dir deine Zähne weg. Also irgendwann hat Christus dann keine Zähne mehr!

Christus scheint von euch auch der Extremste, Verückteste zu sein…
Larri: Er hat irgendwie keinen natürlichen Selbstschutz-Instinkt. Er hat keine Angst davor, sich zu verletzen oder zu sterben oder überhaupt – “What the fuck?! Let´s go!”

Was ist mit dem Rest der Band, z. B. was ist das Romantischste an Snack?
Larri: Er behandelt seine Frauen immer wie ein richtiger Gentleman…
Jonne: Er macht immer alles für seine Girls…
Larri: Yeah, yeah. Er führt sie aus ins Restaurant, kauft ihnen Blumen. Er hat Kerzen und all das…
Jonne: Er erinnert mich an Moe Szyslak von den Simpsons. Der Typ mit der Bar, er ist noch von der alten Schule…
Larri: Er macht diese ganzen, altmodischen Sachen. Als wir unseren Gig bei Helldone hatten und HIM am letzten Tag gespielt haben, hat er sich mit seiner Freundin das Feuerwerk angeschaut und die Sterne…
Jonne. Er schaut sich auch überall auf Tour die Sehenswürdigkeiten an, mit seiner Freundin. Es ist so, dass er da sehr aktiv ist, wenn alle anderen mit nem Kater irgendwo rumliegen.

Wie kam er denn zu diesem recht schmackhaften Spitznamen?
Jonne: Er war auch vorher schon Snack oder Nakki. Das ist das Gleiche. Er sieht halt so aus wie ein Nakki [Finnisch für Würstchen, edit]; er ist klein und dünn.

”Larri nervt total, wenn er betrunken ist!”

Was ist das Nervigste an dir, Larri?
Larri: (lacht) Frag Jonne!
Jonne: Er ist total nervig, wenn er betrunken ist.
Larri: Das stimmt! Ich hab da diese andere Person in mir, die dann raus kommt
Jonne: Genau, wenn er mehrere Tage hintereinander trinkt…
Larri: Hochprozentiges oder Wodka oder sowas. Wenn ich dann schlafen gehe und jemand weckt mich auf, bin ich eine total andere Person.
Jonne: Das ist gruselig!
Larri: Ich bin dann richtig, richtig fies. Ich sage Dinge, die ich später bereue wie “Fuck you all!” oder “Ich weiß schon, was ich tue!” und so Zeug…

Was ist euer unvergesslichstes Sauferlebnis?
Larri: Da gibt´s so viele…
Jonne: So viele, aber als ich 12 war…in der Stadt, in der ich in meiner Kindheit gewohnt hab, da war ich das erste Mal so richtig betrunken, überhaupt, und dann hat´s mich auf der Strasse, auf der Schnellstrasse, niedergelegt. Da war viel Verkehr, große Stadtbusse fuhren vorbei… Einige Mädels haben mich dann gerettet und nahmen mich mit auf ein paar Parties. Sie waren Freunde von meinem großen Bruder, Tommi, und sie waren etwa 6 Jahre älter als ich. Sie waren 18 und ich war 12 Jahre alt und dann haben sie überlegt, “Wer ist der Junge? Wir müssen uns um ihn kümmern!”. Dann bin ich aufgewacht und war umgeben von Blumen und mein Haar war voll mit Schlamm und sie trugen mich ins Haus und am nächsten Morgen bin ich aufgewacht und hab überlegt “Was ist das für ein beschissener Geruch?” und als ich auf den Boden geschaut hab, war es eine Pfütze von Kotze, direkt neben mir. Dann hab ich mitbekommen, dass sie Freunde von Tommi sind und ich hatte solche Angst, dass er davon erfahren könnte. Tommi war wie ein Vater zu mir und ich hab ihm immer Sorgen bereitet – hinter seinem Rücken geraucht und all sowas…
Larri: Ich hab noch ne andere Geschichte. Es war, als wir diesen einen Gig bei nem Sommerfestival in Japan gespielt haben. Es war das Summer Sonic Festival und da war auch Nikki Sixx mit seiner neuen Band Brides Of Destruction und ich war echt total besoffen. Ich bin zum Backstagebereich gegangen, hab die Tür geöffnet, bin reingegangen und sie haben grad nen MTV-Interview gemacht und plötzlich haben mich alle Kameras, alle Journalisten angeschaut und ich hab dann gesagt: “Hey, ich bin Larri von Negative” und darauf meinten sie “Ok, hi, aber jetzt musst du gehen!” und ich dann: “Ok…” und sie dachten, ich würde gehen, aber ich bin direkt zur Minibar gegangen und hab ihre Drinks genommen. Dann waren sie total angepisst, der Manager hat mich rausgeworfen und am nächsten Tag gab´s ne offizielle Beschwerde an unsere Plattenfirma über mein Verhalten…
Jonne: Unser Labeltyp war kurz vorm Hara-kiri!
Larri: Das war irgendwie nen bißchen blöd…
Jonne: Jetzt kannst du drüber lachen…
Larri: Ja, aber damals war es echt nicht lustig.



Was ist das Merkwürdigste an Jonne?
Larri: (denkt lange nach) ääähhhhh, hhmmmmm für mich ist es merkwürdig zu begreifen, wie er es immer wieder schafft sein Telefon zu verlieren. Wie viele Male haben wir jetzt schon nach deinem Telefon gesucht? Man möchte meinen, dass man mit der Zeit lernt, wie man auf sein Telefon aufpasst, aber neeeeeiiin, jedes Mal das Gleiche!
Jonne: Stimmt! Es ist immer das Gleiche, wenn ich meine Wohnung verlasse, schaue ich immer nach meinem Handy…wenn ein paar Freunde von mir da sind, sind sie total genervt, wenn ich immer nach meinem Telefon suche und dann ist es meist in meiner Tasche oder Jackentasche.
Larri: (lacht) Genau!
Jonne: Aber Snack ist ganz genau so…
Larri: Die brauchen immer am längsten! Man muß ne halbe Stunde vorher sagen “Wir müssen gehen!”, wenn man mit Snack rechtzeitig los will…
Jonne: Ganz genau, deswegen war ich heute auch zu spät.

Was ist das Lustigste an Jay Slammer?
Jonne: Er trainiert! Am Anfang war´s “Oh, es ist gut für dich”, aber jetzt ist er richtig besessen davon. Die ganze Zeit geht´s nur (macht eine boshaft-besessene Muskelmann Imitation, strengt seinen Bizeps mächtig an)
Larri: Und er redet über Ernährung, gesundes Essen und so. Er ist total anders als früher; früher hat er alles gegessen und jetzt sagt er immer “Kartoffeln und Würstchen sind schlecht” (lacht)…
Jonne: Er ist total besessen! Es ist lustig, denn früher ist er auch zu Hesburger und McDonalds gegangen und jetzt…
Larri: Aber man sieht schon Ergebnisse!
Jonne: Früher, als er noch ein Bäuchlein hatte, so während “Sweet & Deceitful und “War Of Love” haben wir immer überlegt, ob wir ihm nicht einen Kühlschrank mit auf die Bühne stellen, direkt neben ihn, damit er zwischen den Songs mal ein Sandwich essen kann und jetzt überlegen wir, ob wir ihm nicht so ne Laufmaschine holen sollen…
Larri: Ich bin sehr froh für Jay! Man kann wirklich sehen, dass er in nem guten Gleichgewicht ist – viel Drums spielen, viel Sport machen. Das ist die richtige Einstellung…

Scheisse im Plastikbecher

Was ist das Niedlichste an Mr. Anatomy?
Larri: Hmmm, das ist ne schwierige Frage…

Gibt´s überhaupt nichts Niedliches an Antti?! (überrascht)
LarrI: (lacht) Hmm, keine Ahnung, ob das niedlich ist oder nicht, aber mir kommt es so vor, als ob er nen sehr seltsamen Geschmack hat…z.B. wenn er Geschenke für seine Freundin kauft oder so…
Jonne: Als wir z. B. in Japan waren, hat er ihr Pantoffeln gekauft, aber er hat nicht auf die Größe geachtet und hat die falsche Größe gekauft, aber dafür waren sie sehr billig! Sie hatten die falsche Größe, aber er hat´s zumindest versucht… Ich hab gehört, dass er ihr schon drei mal die falschen Schuhe gekauft hat. Sie war sehr sauer…
Larri: Der betrunkene Antti ist auch niedlich! Wenn er total betrunken ist, sieht er japanisch aus, weißt du?!
Jonne: Es ist auch niedlich, dass er so neugierig ist.

Worüber?
Jonne: Alles! Er will immer alle Einzelheiten wissen. Zum Beispiel, wenn man ihm sagt “Ich hab grad ein neues Auto gekauft, es ist rot” und dann fragt er “Warum ist es rot?”, “Was für ein rot?” und all sowas. “Vierradantrieb?!” – “Warum Vierradantrieb?! und sowas…
Larri: Und er wiederholt die Geschichten immer so wie “Ok, dann bist du zum Autohändler gefahren…und dann?!” – “und ok, ok, dann war dort der Händler, ok…und dann?!”
Jonne: Ja, ja, genau so! ”Und was ist dann passiert?” – ”Du hast bezahlt, ok, und dann?” – “Was dann, was dann???” und so geht´s weiter und weiter…
Larri: Und ne andere Sache ist, dass er schlechte Gerüche mag. Alles, was stinkt.
Jonne: Ja, das ist krass!

Französischer Käse?
Jonne: Shit!
Larri: Es ist nicht so, dass er sowas mag, aber…
Jonne: irgendwie fasziniert ihn das – richtig fieser Geruch… z. B. wenn seine Socken stinken wie Hölle, dann kommt er an “hier guck mal!”
Larri: Den schlimmsten Geruch, den ich jemals gerochen hab, war Antti, als er eine Woche lang nicht geduscht hatte. Wir waren in unserem Probenraum und er fasst seine Eier mit seinen Händen an und sie waren total verschwitzt und dann kam er von hinten zu mir und hält mir seine Hand direkt unter die Nase. Das war ein fürchterlicher Geruch! Ich erinnere mich noch immer dran, es springt mir direkt wieder ins Gedächtnis. Den ganzen Tag hab ich nur gedacht “Fuck Antti, das krieg ich nie wieder aus meinem Kopf!”
Jonne: Damals, in unserem alten Probenraum haben wir mal ein Stück Scheiße in nem Plastikbecher hinter nem Verstärker gefunden…
Larri: Unter dem Keyboard
Jonne: Da war Scheiße in nem Plastikbecher und wir waren uns sicher, dass es Antti war, aber er hat´s nie zugegeben, aber wir wussten, dass er es war und er hat nur gemeint “nein, nein, sowas würde ich nie machen!”
Larri: Natürlich nicht!
Jonne: Er hat dann Uniklubi die Schuld gegeben, weil sie direkt neben uns geprobt haben…
Larri: Aber es gab keine Anzeichen dafür, dass jemand eingebrochen war oder sowas. Also war es ziemlich offensichtlich, dass es Antti war.
Jonne: Total offensichtlich! Das ist irgendwie sein Fetisch – Dinge, die aus dem menschlichen Körper kommen.


Autor: Text: Marina Sidyakina, Julia Sheremetyeva, Photos: Nauska, Transl.: Kathleen Gransalke
Eingetragen am: 2007-03-13

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