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Final Dawn
STALKERs Fresh Act November 2011


Obwohl diese Band eigentlich ziemlich jung ist, zumindest in dieser Besetzung erst seit 2008 existierend, können die einzelnen Mitglieder auf lange Musikerkarrieren verweisen und bringen naturgemäss viel Erfahrung in dieses in Helsinki beheimatete lärmende Trio ein. Wenig verwunderlich also, dass sie schon drei selbst-produzierte Eps auf den Markt brachten, die aktuellste nennt sich "Soulless can´t repent" (2010). Gitarrist/Sänger und Final Dawn Mastermind Vesa Mattila klärt uns mal schnell auf, welchen „Weg ins Chaos“ diese Finnen da gewählt haben.


Hallo Jungs, wer seid ihr – kannst du uns bitte mal dich selbst und die anderen Bandmitglieder vorstellen?
Ich bin Vesa Mattila, Gitarrist und Sänger von Final Dawn, und so etwas wie der Motor der Band, der immer wieder mit Songs ankommt, Gigs auftreibt, die Promotion macht etc.
Final Dawn ist ein Trio, die anderen beiden sind Drummer Leonard und Bassist Topi Anttila.

Wie habt ihr euch kennengelernt?
Wir haben uns durch gemeinsame Freunde kennengelernt, in einer Bar, haben was getrunken und über Musik geredet – also auf ganz gewöhnliche Art, würd ich sagen. Ich hab zuerst Leonard zur Band gebracht, Topi kam später dazu, als wir ihn in einer Metalbar trafen. Es hat eine Weile gedauert, bis dieses Line-up stand, es hatte vorher andere Bandmitglieder gegeben. Aber jetzt sind wir die Band, die wir sein sollten.

Wann und warum hast du die Band gegründet?
Der Ursprung von Final Dawn geht ins Jahr 2000 zurück, es war ein Sommer in Oulu. Ich hab früher Heavy Metal/Hard Rock gespielt, aber mein musikalischer Geschmack ging in die härtere Richtung, also wollte ich was neues machen, traf ein paar Leute und wir gründeten Final Dawn – zuerst als Projekt, aber es ging gleich richtig gut los. Ich war immer wieder in irgendwelchen Bands und Projekten, so eine Art innerer Drang. Ich muss einfach Musik machen! Die Band hat sich seit den Anfängen stark verändert, und ich denke, das neue Line-Up hier in Helsinki sind die neuen Final Dawn. Mit der Besetzung haben wir schon drei selbstfinanzierte EPs rausgebracht.

Wie würdest du euren musikalischen Stil beschreiben, und wie hat sich der erinnert? Was sind eure musikalischen Wurzeln und Einflüsse?
Wir werden oft als Melodic Death Metal bezeichnet, was wir heute wohl nicht mehr sind. Eher Death und Dark Metal. Unsere Songs sind ziemlich düster und atmosphärisch, es gibt schnelle aber auch zähe Songs. Es gibt auch einige Prog-Elemente und noch seltsamere Sachen, die wir da mit dazumischen. Kein melodiöser Gesang, keine weichlichen Refrains – einfach solide Growls!
Als ich jünger war, hörte ich mir Megadeth, Iron Maiden, Danzig, My Dying Bride, Opeth, Suicidal Tendencies, Anthrax, Pantera etc. an. Heutzutage auch etwas Black Metal, seltsames Prog-Zeug – alles was gut ist. Ich glaube, es gibt noch mehr Abwechslung durch das, was die anderen Jungs so hören, was auch gut ist – es bringt vielseitige Ideen in die Musik mit ein. Wenn wir Songs schreiben, dann diskutieren wir nicht lange über den Stil, oder Einflüsse – ich glaub, das passiert alles ganz natürlich.


In welchen Bands habt ihr vorher so gespielt?
Ich hab in Codeon gesungen, Saatanan Marionetit, Grand Conspiracy und hab Gitarre bei Bodies gespielt, und auch Bass in einem Bier-Thrash Projekt namens Napalmatic. Dann gab´s noch weitere Projekte, aber nichts von Bedeutung.

Wie schreibt ihr eure Songs und Texte, ist es Teamwork?
Ich habe früher zu Hause ein paar Riffs geschrieben und sie dann den Jungs bei den Proben vorgespielt, aber heutzutage mit Leonard und Topi geniessen wir einfach ein paar Bier und jammen drauflos, lassen die Riffs fliessen – also geht da nichts verloren. Manchmal scheinen sogar viel zu viele Ideen zugleich zu kommen, haha. Die meisten Texte schreibe ich, aber auch hier entwickelt sich Teamwork. Leonard und ich schrieben den Song ´Wardope´, es funktionierte ziemlich gut. Das Schreiben von Texten ist manchmal echt mühsam, aber manchmal platzen die in 5min raus. Es ist wohl wie mit allen anderen kreativen Ideen, denke ich. Manchmal hast du einfach das Gefühl, dass du nicht viel zu sagen weisst – wie sollst du da was schreiben?

Gibt es eine bestimmte Bandphilosophie, oder was inspiriert dich?
Wir haben sowas wie eine gemeinsame Weltsicht, die oft ziemlich nihilistisch ist, aber so kriegen wir auch den Drive zum Musikmachen. Die Songs sind einfach nur Geschichten, gemalt mit Musik und in düsteren Farben gehalten. Unsere Themen sind anti-religiös, düsere Geschichten über Wahnsinn, Krieg und unser Lieblingsthema: Das Ende der Welt – klar. Wir sind nicht immer so ernsthaft wie es scheint, aber so sind wir eben. Unser Humor ist etwas verdreht....

Wie kamt ihr auf den Bandnamen – steckt da eine Story dahinter?
Es war einfach nur ein Projektname, der dann hängengeblieben ist. Ich glaube, er beschreibt ganz gut die Musik der Band – Final Dawn kann vieles bedeuten, du kannst es wörtlich nehmen, oder was persönliches, wenn alles schiefgeht – was ja oft passiert. Das Morgen ist nie gewiss, und am Ende – stirbt alles.

Was sind eure Ziele, Träume, was wollt ihr mit eurer Musik erreichen?
Tja, als erstes wollen wir Musik machen nach unseren Regeln, auf unsere Art, ohne Einschränkungen. Wir spielen gerne Gigs, dafür schreiben wir die Songs ja in erster Linie. Eine Tour mit einer grösseren Band, das wäre was für uns, wir haben gerade ein paar Gigs im Ausland gespielt und es war toll! Wir wollen mehr!

Ihr habt ja gerade in Russland gespielt, wie war´s?
Wir erhielten diese tolle Chance, in St. Petersburg zu spielen. Ich war noch nie in Russland, also war es in jeder Hinsicht interessant. Die Visa zu kriegen war heikel, ich musste sogar erst einen neuen Pass beantragen – mein alter war nach dem Deutschland-Trip in der Waschmaschine gelandet... alles ging so schnell, wir erfuhren, dass wir als Headliner im Club Orlando spielen könnten, und das in weniger als einem Monat. Ich hab die Visa im letzten Moment gekriegt.
Da spielten auch einige einheimische Bands, wir wurden toll behandelt, die Leute waren freundlich, und es gab Unmengen von Wodka!
Der Gig lief echt gut und wir hatten viel Spass, leider haben wir noch keine Fotos, aber ich hoffe, bald welche zu kriegen – checkt einfach unsere Website! Children of Bodom hatten ein paar Tage vorher gespielt, also war es nicht total voll, aber es war gut – genügend Leute waren gekommen.
Organisiert wurde es von Michael Rezvov, er ist echt aktiv, was die Promotion von kleineren Bands angeht. Derzeit überlegen wir, hier in Finnland was gemeinsam mit russischen Bands zu machen, dass diese nach Helsinki kommen und mit Final Dawn auftreten. Wäre toll!

Seht ihr euch nach einer Plattenfirma um, oder wollt ihr lieber im DoItYourself Modus bleiben?
Wir sind derzeit damit zufrieden, unsere Sachen selbst auf den Markt zu bringen, aber wenn sich die richtigen Connections ergeben – klar sind wir zum Verhandeln bereit. Also nehmt einfach mal Kontakt auf!

Wie sollte die ideale Plattenfirma für euch aussehen, was sollte sie für euch tun?
Wohl eher ein kleineres Label, das selbst musikbegeistert ist und in der Lage, Promotion zu machen und Konzerte auf die Beine zu stellen, besonders eben Konzerte.

Wie sind eure Live-Shows? Wie sieht das perfekte Venue/die perfekte Show für euch aus?
Sehr aggressiv und intensiv! Wir drehen total durch, es ist der Weltuntergang mit verrottenden Leichen, es gibt keine Hoffnung mehr – haha. Wir spielen ziemlich kompakte Sets, die Band ist gut zusammengeschweisst. Es macht immer wieder Spass, und verdammt, wir geben immer unser Bestes, auch wenn nur ein Zuschauer da ist.


Hast du eine seltsame/lustige Story, z.b. was bei Gigs oder auf Tour so passiert ist?
Heh, tja, wir hatten diesen verrückten Trip nach Deutschland, wir spielten in Herne einen Gig... und manchmal gibt es ja Mädels, die ihre Titten präsentieren, aber da waren wir, mitten im Gig, 5-6 Jungs stehen da vor uns in einer Reihe und ziehen plötzlich ihre Hosen runter, zeigen uns ihre nackten Hintern! Wir waren einfach nur baff – aber wir kannten die Leute, und sie meinten, sie gaben uns so ihre ultimative Wertschätzung – yeah, wir haben uns auch total geehrt gefühlt!

Wenn ihr euch frei eine Band aussuchen könntet, um mit auf Tour zu gehen – wer wäre das, und warum?
Schwere Frage! Wohl eine Old School Metal Band, die noch immer unterwegs ist, weil sie auf die Musik steht, nicht solche Schnösel, denen alles egal ist. Schwer, eine Band zu nennen – vielleicht Emtombed, Enslaved, Amon Amarth, Hypocrisy oder sogar Behemoth...
Wenn ich eine aussuchen könnte, würde ich Amon Amarth nehmen. Der Schlagzeuger wäre wohl eher für Behemoth! Oder Immortal...hmm.

Welche Pläne habt ihr in der (nahen) Zukunft?
Wir schreiben gerade neue Songs, 5 sind fast fertig. Wir sind noch nicht ganz sicher, wann wir wieder ins Studio gehen werden, es gab auch Gespräche darüber, ein Full-Length-Album zu machen und nicht nur eine EP. Also warten wir mal ab. Auf alle Fälle werden neue Songs von uns demnächst rauskommen! Wir suchen auch aktiv nach Konzertmöglichkeiten und spielen wann und wo auch immer. Manchmal ist es schwierig, Gigs zu kriegen, wenn du nicht unbedingt Mainstream-Musik machst... aber wir tun unser bestes. Also – bis bald im Moshpit!

http://www.finaldawn.fi/



Autor: Klaudia Weber, photos Michal Tokarczuk
Eingetragen am: 2011-11-01

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