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Up From The Ground 2007

2007-09-17
Stadt / City Gemünden am Main 
Land / Country GER 
Web www.uftg.de
 
Veranstaltungsort:
Location
 
Datum / Date24.-25.08.2007 
Bildergalerie / Picturegalerie UFTG_2007 
Photos: Christian. Girstmair ­­­­www.regurge.at 

In Deutschland endet die Festivalsaison traditionellerweise mit dem Up from the Ground (UFTG) welches heuer schon zum siebten mal statt fand. Das beliebte Festival in der Nähe von Würzburg konnte sich stetig steigern und verliert meiner Meinung nach langsam den Ruf eines kleinen Festivals. Heuer war der Andrang sogar so groß, dass es ab Freitag Abend keine Möglichkeit mehr gab, im Gelände zu parken und so musste man sich einen Parkplatz in der Ortschaft suchen.

Das UFTG Motto ist nach wie vor "von Fans für Fans", so veranstalten die Jungs von Final Breath jedes Jahr dieses Event. Die Musikrichtung ist eindeutig im härteren Bereich angesiedelt, wobei man diesmal auch die ein oder andere UFTG-Genre untypische Band wie z.B Sonic Syndicate im Billing fand. Campen konnte man (falls man früh genug da war) direkt neben dem Auto auf den bewiesten Gelände, die Hauptbühne war also in maximal 10 Minuten zu erreichen. Neu mit dabei war das "Elldorado", ein kleines Partyzelt, wo jeden Abend die Aftershowpartys stattfanden.

Freitag, 24. 8. 2007

Die Gebrüder Krisiun aus Brasilien hinterließen bei den meisten Festivalbesuchern einen offenen Mund. Die Drums, welche jeden Drumcomputer explodieren lassen, sind einfach unmenschlich, dazu präzise und flotte Riffs. Alex (voc.) äußerte sich auch kurz zur Schnelligkeit, indem er den Fans erklärte, dass es ihm egal ist was andere denken. Wenn sie Leuten zu schnell seien, sollen diese was andere hören.



Illdisposed rund um das Gründungsmitglied "Bo" ist einfach ein Wahn. Ihre Show begann mit dem Gothic Intro von Burn me Wicked, welches auch gleichzeitig der Titel ihres letzten Albums ist. Der Track zieht sich endlos wie ein Kaugummi, speziell bei den Refrainpassagen. Woher Bo seine Stimme zaubert, ist mir bis heute noch nicht klar, viele Grunzer beneiden ihn darum, und das macht die Dänen auch so einzigartig. Weniger erfreulich sind die kindischen (wohl witzig gemeinten) Ansagen von Bo, viele Fans lieben diese Ansagen, ich finde es nur doof.

Die Deutsche Angela von Arch Enemy ist mir eigentlich als Powerfrau bekannt, aber was auf dem UFTG geboten wurde, wird heutzutage von jeder besseren UG-Band gemeistert. Als Headliner hatten die Schweden dieses Mal versagt, denn als professionelle Band darf man einfach keine Soundprobleme mitbringen. So kamen z.B das melodisch geriffte "Nemesis", oder das groovige "My Apocalypse" so schlecht rüber, dass man kurz davor war, böse Dinge nach vorne zu rufen.

Samstag, 25. 8. 2007

Am frühen Vormittag, gekitzelt von der Sonne, gab es einige Optionen, wach zu werden. Entweder man trinkt das am letzten Abend noch halbvolle Bier, welches man auf der Motorhaube abgestellt hatte, oder man begab sich in die Stadt (10 min Fußmarsch), um der Ortschaft Angst und Entsetzen zu verbreiten :) Nach einem leckeren Frühstück in einer "All you can eat" Kneipe gings in der Hitze weiter zum Gelände.

Scarecrow aus Finnland?? Nicht noch eine Scarecrowband, mittlerweile gibt es ja schon drei, und nun noch eine finnische. Naja, ganz unterhaltsame Partymucke vor rund 150 Leuten.

Jajajaj was haben wir denn hier. Grind Inc. soso, eine Grind-Band. Wie kann man zu dieser Uhrzeit nur so drauf sein, ich suchte vergebens Schatten und ein kühles Wasser, und die Krefelder boten eine Bombastshow in der Mittagshitze, toller Auftritt.



Die Italiener Sadist waren heuer wohl auf jedem größeren Festival anzutreffen, und das ist auch gut so. In Slowenien Ende Juli waren sie schon gut, und beim UFTG nur mehr genial. Was der Gitarrist/Keyboarder da auf der Bühne vorführte, hatte Zirkus-Charakter. Er jonglierte zwei Instrumente gleichzeitig, mit einer Hand spielte er die Gitarre mit der anderen bedient er das Keyboard, dass muss man einfach gesehen haben .. unglaublich.

Wo sind Vomitory? Huhu wo seit ihr? Ahh, da zwischen den vielen Haaren hatten sie sich versteckt, denn Gesichter gab es keine zu sehen. Old-School Schweden Death – das bedeutete ganz großes Kino.

Testament
Was der heutige Headliner an diesem Abend bot, dass hab ich ja schon lange nicht mehr gesehen. Zunächst musste man warten und warten und warten. Es gab null Informationen was los ist, die Fans pfiffen erbost und warfen die ersten Becher vor zur Bühne. Endlich, nach fast einer Stunde, betrat die Band die Bühne und es gab nicht mal eine richtige Entschuldigung bzw. Aufklärung, wieso sie sich so verspätet haben. Sie begannen gleich zu spielen, bis der Strom versagte und die Fans wieder warten mussten. Mir reichte es, ich begab mich lieber an die Bar.



Fazit:
Das UFTG ist mittlerweile wirklich groß geworden, dieses Jahr platze es aus allen Nähten. Was aber erstaunlich war, es gab nie Probleme mit Essen oder Getränken, ich musste nie warten und bekam alles sehr zügig. Dass ich außerhalb parken musste, war zwar kein Weltuntergang, trotzdem jedoch unschön. Davon abgesehen, und dass die Headliner nicht überzeugten, war es ein schönes Festival.

Christian Girstmair, transl. Cornelia Wickel


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7/10



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