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Back To Rock 2007

2007-09-30
Stadt / City Reiden 
Land / Country CH 
Web www.backtorock.ch
 
Veranstaltungsort:
Location
Reiden 
Datum / Date07-08.09.2007 
Bildergalerie / Picturegalerie Backtorock_2007 
Photos: Sandy Mahrer 

Back to Rock fand zum dritten Mal im schweizerischen Reiden statt. Durch den Umzug auf ein grösseres Gelände, mehr Stände und natürlich noch mehr Bands hat sich das Ganze zu einem echten kleinen Open-Air gemausert. Der Verein Blue Rockers, der das ganze organisiert, berichtet die Entstehungsgeschichte so:

Wie schon so verdammt viele Male zuvor sind die eingefleischten Rock-Metalfreaks Kuschi (Markus Bieri) und sein Kumpel Mädi (Martial Mäder) am Abhängen in irgendeiner 0815 Party. Trotz dem feinen gelben Saft mit dem weissen Schaumkrönchen obenauf ärgerten sie sich grün und blau über den nervtötenden Sound aus den Boxen. Voller Zorn und einig Biere später kam ihnen die glorreiche Idee: „Wir organisieren selbst was für all jene, die musikalisch auf der gleichen Wellenlänge sind wie wir!“ Doch es musste sowohl realisierbar als auch finanziell tragbar sein. So gründete man kurzerhand Ende März 2005, mit drei weiteren Liebhabern dieses Genres, den Verein Blue Rockers. Schon im ersten Jahr des Bestehens gab es das erste Back to Rock Festival.

Ich kann nur sagen, zum Glück kam aus den Boxen an dieser Party so gnadenlos schlechter Sound, den sonst würden in Reiden immer noch nur Kühe weiden...


Freitag, 7. 9. 2007

Charing Cross (Schweiz)

Voller Power eröffnet die Hard Rock Band Charing Cross das Festival. Die Jungs, Andy Dormann (guitar), Pascal Zwyssig (guitar), Markus Flury (bass), Tommy Pfiffner (drums) und Peter Hochuli (vocals) rocken von der ersten bis zur letzten Sekunde. Oberhammermässiger Sound, und diese Stimme, so überzeugend, ausdruckstark, eindringlich und faszinierend. Man spürt und sieht einfach, dass es dieser Combo unheimlich Spass macht, auf der Bühne zu stehen, und so werden ihre Auftritte immer zu einem riesengrossen Vergnügen. Sie präsentieren auch ein Stück aus ihrem brandneuen Album, das in einiger Zeit erscheinen wird, worauf ihre Fans garantiert schon voller Vorfreude warten.

Just Priest (Deutschland)
Worauf der Name ja eigentlich schon hinweist, handelt es sich hier um eine Judas Priest Tribut Band. Begonnen hat das ganze vor acht Jahren, als Mitglieder der Metalband Agent Orange A Tribute to the Metal Gods ins leben riefen. Und das tun sie mit Herzblut und genauso geil wie das Original. Die Meute scheint das ganz genau so zu sehen. In ihrem Repertoire befinden sich Klassiker und Songs, welche Judas Priest schon lange nicht mehr in ihrem Programm haben. Kreisende Matten sind da natürlich Pflicht. Absolut Spitze.

667-The Neighbour of the Beast (Deutschland)
Noch einmal eine Coverband, diesmal dreht sich alles um Eddie und Iron Maiden. Seit sieben Jahren spielen Neighbour einfach alles, was es von ihren grossen Vorbildern zu hören gibt: Uwe (drums), Karsten (bass), Daniel (vocals), Mächl (guitar) und Günther (guitar) geben alles - was wir auch von Iron Maiden erwarten würden - und sind verdammt gut dabei. Da kann man nur noch ein dickes Lob aussprechen.


Die Apokalyptischen Reiter (Deutschland)

Der Höhepunkt und Abschluss des Abends: Die Reiter stürmen auf die Bühne und legen los mit ihrem ureigenen Sound, der sowohl harte als auch melodische Elemente beinhaltet; ihre Texte laden ein zum Mitsingen, was auch viele tun. Ihre Bühnenperformance hat etwas für sich, in einem Käfig und maskiert steht ihr Keyboarder Dr. Pest und haut in die Tasten. Im Laufe der Show werden dann zwei weibliche Freiwillige aus dem Publikum auf die Bühne geholt. Zuerst gibt es ein Tänzchen mit ihrem Sangesknaben Fuchs, und dann geht´s ab in den Käfig, mit Handschellen, einen Song lang. Dann speit Fuchs Feuer. Zwei Schlauchboote, in denen zwei Metalfreaks crowdsurfen. Einige riesige Luftballons ... Das Publikum tobt, fast jeder macht dabei mit, die Ballons in der Luft zu halten. Es gibt sogar welche, die sich nur noch diesen Dingern widmen und den Rest der Show nicht mehr wahrnehmen. Das ganze hat ein wenig Ähnlichkeit mit den legendären Rammstein Shows, aber was soll´s... die Hauptsache ist, dass es dem Publikum gefällt.

Der erste Abend war ein toller Erfolg, nur von den Autogrammstunden hätten die Leute auch mehr Gebrauch machen sollen. Das mag daran gelegen haben, dass die meisten Besucher es gar nicht mitbekommen haben.


Samstag, 8. 9. 2007

Zyanide (Schweiz)
Eine noch junge Trash Metal Band, erst 2005 gegründet, hatte die Ehre, den zweiten Tag zu eröffnen. Es ist äusserst interessant, was Daniel (vocals/guitar), Andreas (guitar), Philipp (Keyboards) und Timon (Drums) da ihren Zuhörern entgegen schmettern. Einige Riffs und Keyboardpassagen gehen meiner Meinung nach in den Viking Metal Bereich und erinnern an Korpiklaani und Finntroll. Und das kurze Keyboard Intro vom Song „Battlefield“ ist von einem sehr bekannten Irischen Volkslied mit dem Namen The Sally Gardens,( tja wen du ne Tin Whistle zu Hause hast und ab und zu mal darauf spielst, kennst du dieses wunderschöne Stück), das dann übergeht in Speed-Riffs, super geiles Stück. Also ihr Veranstalter da draussen, Zyanide wäre da ein heisser Tip.



Battalion (Schweiz)
Die ehemaligen „Corpus Delicti“ veröffentlichten 2006 unter neuem Namen und mit neuem Bassisten ihr erstes Album „Fight For Metal.“ Die Brüder Silvan (Vocals, Lead Guitar), Cyril (Rhythm Guitar) sowie Sämi (Drums) und Dejan (Bass) bieten klassischen Old School 70er /80er Metal vom Feinsten. Unglaublich was diese Jungs, alle noch unter zwanzig, da darbieten. Unverkennbar sind die Einflüsse von Manowar, Judas Priest, Iron Maiden, aber genau das macht es so spitze. Vor der Bühne geht die bis dahin eher geringe Anzahl an Metallern genau so in die Vollen. Wir werden den Namen Battalion in den nächsten Jahren bestimmt noch öfters zu hören bekommen.

Thunder-X (Schweiz)
Diese Melodic Power Metal Band wurde vor sechs Jahren gegründet von den beiden Gitarristen Thomas und Patric, und nach einigen Schwierigkeiten jetzt auf dem besten Weg durchzustarten. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sie in Reiden ihre kleine Fangemeinde mit dabei haben. Ihr Sound besticht durch melodische Gitarrenriffs, die aber an Härte nicht verlieren. Sänger Emanuel unterstreicht das ganze mit seiner männlichen Stimme und Drummer Remo gibt alles. Spass und Hörgenuss kommen da nicht zu kurz.

Hellvetica (Schweiz)
Mit einer etwas härteren Gangart geht es mit fünf Metallern in die nächste Runde. Erst 2002 haben MooN und Jon ihren ersten Versuch unternommen, Gitarren zu quälen. Energiegeladen mit enormer Power zeigen sie eine super Show und schmettern ihren Metal überzeugend in die langsam aufgewärmte Menge.

Mabon (Schweiz)

Mitte 2002 fingen sie als reine männliche Vierercombo an, mittlerweile ist Monika Hagmann an der Rhytm Guitar, die zuvor von Sänger Roger gespielt wurde. Ihr Bandname stammt aus der keltischen Mythologie und steht symbolisch für das begabte Kind, dessen viel versprechende Kräfte erst freigesetzt werden müssen. Bei Mabon sind diese Kräfte in ihren saustarken Thrash-Metal eingeflossen. Frontmann Roger versteht es, die Leute in den Bann zu ziehen und mitzureissen. Und ne hübsche Lady mit Gitarre lässt doch jedes männliche Metaller Herzchen höher schlagen. Fetter, abwechslungsreicher, starker Sound mit geiler Bühnenshow.

Shorts & Churchbells (Schweiz)
Als letzte Schweizer Band beim Back to Rock heizen sie noch mal richtig ein. Seit 1999 haben sie sich dem Thrash- Metal verschrieben. SAC hauen vom ersten Moment an los, es darf wieder gebangt werden, bis einem der Kopf runter fällt. Fronter Gregor bohrt sich dann auch noch mit seinem kratzigen, aggressiven Gesang in die Gehörgänge. Ein wahrhaftig glanzvoller Auftritt.

Gun Barrel (Deutschland)

Let`s Rock – das Motto der Kölschen Rheinländer, gegründet vom Gitarristen und Vollblut-Rocker Rolf Tanzius. Seine Mitstreiter Tomcat (bass), Toni (drums) und Xaver (vocals) vermitteln dieses Gefühl von „Born to be Wild“. Mit Refrains, die sich sofort im Hirn festsetzen und zum Mitsingen einladen. Ihre Bühnenpräsenz besticht dann auch durch den nötigen Dreck, denn man bei dieser Musik einfach haben muss.

Unrest (Deutschland)
Egal, wie viele Male du sie schon gesehen hast, es ist immer wieder etwas Grossartiges. Die Männer haben eine enorme Power und ihr fetziger, metalischer Sound garantiert dem einen oder anderen verdammte Nackenschmerzen. Dazu die kraftvolle, energiegeladene super Stimme von Sönke, und es kann nicht besser sein. Da passt einfach alles zusammen und verschmilzt zu einem unglaublich, starkem Ganzen.

Mystic Prophecy (Deutschland)
Power Metal aus Deutschland mit Markus Pohl (guitar), Martin Albrecht (bass), Martin Grimm (guitar), Matias Straub (drums) und R.D.Liapakis, die sich sich mächtig ins Zeug legen. Sie spielen ihren sehr harten dennoch melodischen US-Power-Metal wie kleine Götter. Auch ihr Griechischer Adonis am Mikro holt aus seinem Organ unglaubliches raus. Dieser Gig wird mitgeschnitten und in Form einer Bonus DVD zum neuen Album „Satanic Curses“ ab dem 24.10.07 erhältlich sein.



Sodom (Deutschland)
Fünfundzwanzig lange Jahre sind nun schon übers Land gestrichen, begleitet von harter Arbeit, Schweissperlen auf der Stirn, Unmengen von Whisky, Bier und anderem, Nächte langes Durchzechen, und es gibt sie immer noch. Ihre Fans sind auch hier in Reiden in der überzahl. Bernemann (guitar), Bobby (drums) und Tom Angelripper (vocals, bass) spielen, singen wie immer, hart, heftig, böse. Thrash Metal auf Sodom Art, der auch in Death und Black Metal hineingeht. Die Meute ist kaum mehr zu bändigen, fliegende Haare, laute Growls und ausgelassenes Treiben sind wohl die schönsten Beweise für einen geilen Auftritt, und ein gelungener Abschluss fürs Back to Rock 2007.

Fazit: Ein super organisiertes Openair, mit einem reichlichen Angebot an Essbarem, einer coolen Bar, vielen netten Leuten und geiler Musik.


Sandy Mahrer, tranls. Katrin Dietl


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8.5/10



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