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Saturday Night Rock Fight

2008-02-11
Stadt / City Helsinki 
Land / Country FIN 
Web
 
Veranstaltungsort:
Location
Nosturi 
Datum / Date09.02.2008 
Bildergalerie / Picturegalerie wrestling 
Photos: Kathleen Gransalke, Klaudia Weber 

Mit einer Kombination von gnadenlosen Gefechten Mann gegen Mann und Metal-Live Musik will Finn-Kanadier Starbuck, professioneller Wrestler und Leiter des „Fight Club Finland“, seinen Sport im hohen Norden etwas beliebter machen. Und um es vorwegzunehmen, Publikumszuspruch und Stimmung lassen sich schon mal als Erfolg verbuchen, einer Fortsetzung dieser „Fight Night“ sollte als nichts im Wege stehen!

Die Kombination von Wrestling und Rock passt im Allgemeinen ja schon mal sehr gut. Allerdings war ich doch ein wenig verhalten, wie hier in Finland Wrestling bei einer so kleinen Liga umgesetzt wird. Der Hauptspaß beim Wrestling ist natürlich der Show-Faktor. Beim ersten Kampf des Abends traten

TUHOTORVINEN vs EDDIE ANARCHY

gegeneinander an, zwei wirklich noch sehr schlechte Schauspieler. Das obligatorische vorherige Angezicke wirkte doch sehr gekünstelt. Dennoch zeigten sie während des Kampfes ein paar ganz nette Aktionen. Nichts wirklich besonderes, aber das Publikum feuerte ihre Favoriten an wie bei den Großen, und das macht eine Menge des Spaßes aus. So war schnell zu spüren, dass die Sympathien des Publikums auf Seiten von Tuhotorvinen lagen. Zunächst sah es allerdings fast so aus, als hätte selbiger schlechte Karten und würde verlieren. Nachdem er sich aber aus mehreren Covern noch befreien konnte, wurde Eddie Anarchy ungeduldig und wollte seinen Kettenanhänger als kleine "Hilfe" nutzen. Die Versuche des Ringrichters, dies zu verhindern, lenkten Eddie dann allerdings so ab, dass Tuhotorvinen einen Angriff starten und ein Cover erfolgreich durchziehen konnte. Sehr zur Freude des Publikums. Ein weiterer Versuch von Eddie, nach dem Kampf noch zu attackieren, konnte auch von Securities erfolgreich verhindert werden. In jedem Fall war ich sehr positiv von Stimmung und Show überrascht. Bewertung: 5/10 (SK)

Stoner Kings

Die erste Band passte zum testosterongeschwängerten Abend wie die Faust aufs Auge, steht am Mikro doch Starbuck himself, in jeder Hinsicht ein Urviech mit grossen Gesten. Unlängst wurde das Line-Up generalüberholt, und die „Neuen“ Petteri Hirvanen (git), Bassist Rude und Drummer Grandy legten mit Black Sabbaths „Iron Man“ und Ozzys „No More Tears“ los, ehe es mit eigenem Material zur Sache ging.

Die neueste Single „Damnation's Own“ folgt klassischen Metal-Pfaden, der zähe Doom-Sound von „Garden of Hades“ könnte meiner Meinung nach wegweisend für die Zukunft der Band sein. Der bisher unveröffentlichte Metal-Track „Fuck the World“ rundete einen gelungenen Einstand der neuen Stoner Kings ab. (KW)


STARK ADDER vs HÄIJY-HEIMO UKONSELKÄ

Der zweite Kampf sollte mich sogar noch weiter überraschen. Die unter der Decke hängende Axt ließ es ja schon fast vermuten – tatsächlich, ein Leitermatch, und zwar wohl das erste in Finnland überhaupt. Das ließ die Spannung natürlich steigen. Stark Adder gehört eher zur Kategorie „drahtig“ als bullig, ließ daher auch auf artistische Einlagen hoffen. Er kam in einer Art Tarzan-Outfit in den Ring. Sein Kontrahent dagegen sah mit seinem rot angemalten Gesicht aus wie ein wilder Wikinger, und genau so war auch sein Gebaren. Viele Freunde im Publikum hatte er auch nicht, denn es stand eindeutig auf der Seite von Stark Adder. Während des Kampfes schenkten sich allerdings beide nichts, und die Leiter kam auch fleißig zum Einsatz. So war dieser Kampf schon deutlich spannender, und "todesmutige" Sprünge von der Leiter sieht das Publikum immer gerne. Nach einigen spannenden aber vereitelten Versuchen der Kontrahenten, die Axt unter der Decke zu erreichen, schaffte es schließlich Häijy-Heimo, indem er Stark Adder einen Schwall "Blut" ins Gesicht spuckte, ihn so überraschte und blendete, dass dieser von der Leiter fiel. Nun, es können einfach nicht immer die Publikums-Lieblinge gewinnen. Bewertung: 8/10 (SK)




Godsplague

Klar, dass sich der hochenergetische rifflastige Metal der Finnen bei dieser Veranstaltung besonders gut machte. Gitarrist Euge Valovirta, Atte Sarkima (Drums), Arska Hietala (Bass) und Sänger Nico Hartonen zeigten sich in bester Spielfreude und rissen das Publikum voll mit. Godsplague sind zwar nach wie vor erklärte Pantera Fans (und waren u.a. bei den Dimebag Beyond Forever Event 2007 mit dabei), ihr eigenes Material hat sich jedoch weiterentwickelt. Vielseitiger, grooviger und melodiöser, besonders was den Gesang betrifft, und da bewies Nico auch live seine Qualitäten.

Das Programm konzentrierte sich mit auf das aktuelle dritte Album „H 8“, das in der Heimat hymnische Kritiken eingeheimst hatte (u.a. Into Oblivion, I will break you, Depth, Under the Fire). Zum Abschluss enterten die Jungs auch noch den Wrestling-Ring, um dem Moshpit, das sie hervorgerufen hatten, möglichst nahe zu sein... (KW)


STARBUCK vs VALENTINE vs SALAMA SUOMINEN

Bei dem Hauptkampf des Abends handelte es sich um einen flotten Dreier, ein so genanntes Triple Thread Match. Das heißt jeder gegen jeden, und sobald ein Cover gelingt, ist der Kampf vorbei. Diesmal kämpfte der finnische Meister StarBuck gegen Valentine und Salama Suominen. Valentine hat auch sein Mädel namens Barbie dabei. Wie sich das gehört, schön aufgedonnert, schön stänkernd und zickend und natürlich ihren „Schützling“ betudelnd. Wer ein wenig die WWE kennt: mich erinnerten sie stark an Nitro und Melina. In jedem Fall stänkerten beide kräftig gegen StarBuck, wodurch Valentine allerdings in noch herrlicher Harmonie erstmal von StarBuck und Salama gemeinsam einen auf die Mütze bekam. Die Harmonie hielt aber auch nicht lange, und schnell wurde in alle Richtungen ausgeteilt.

Im Publikum waren gleichermaßen StarBuck und Salama Fans anwesend, die lautstark ihre Sympathien kund gaben, nur Valentine in seinem pinken Höschen kassierte kräftig Buh-Rufe. Natürlich versuchte auch Barbie zwischendrin einzugreifen, sehr zum Ärger StarBucks, der sie erstmal etwas bestimmter zu Ordnung rief. Natürlich ist bei einem Kampf zu dritt auch immer gehörig Action angesagt. So gab es auch einige nette Aktionen und Flugszenen. Insgesamt zog sich der Kampf vielleicht 20 min. Die Kunst bei einem Triple Thread ist es auch, ein Cover durchzubekommen, ohne dass der dritte im Bund dieses unterbrechen kann. Nach einigen fehlgeschlagenen Versuchen auf allen Seiten war es dann aber auch soweit. Valentine war aus dem Ring geflogen und nicht schnell genug zurück, um StarBucks Cover gegen Salama zu unterbrechen. Der Gürtel des finnischen Meister bleibt also bei StarBuck. Dieser hat Salama aber noch eine weitere Chance auf den Titelgewinn, dann zu zweit, versprochen. StarBuck ließ sich noch kräftig von seinen Fans feiern.

Alles in allem war das Ganze schon eine sehr spaßige Angelegenheit. Ein bisschen WWE in klein, mit durchaus Showpotential. Bewertung hier, und Wrestling insgesamt: 8/10 (SK)


Velcra

Viele erklärten nach dem Hauptkampf ihre Fight Night für beendet und zogen ab, obwohl mit Velcra, die sich wohl durch ihre Single „Cant Stop Fighting“ ihre Auftrittsberechtigung erspielt haben, ja noch ein nicht ganz unbekannter Act den Abend offiziell abschließen sollte. Den NuMetal Sound vergangener Tage hat die Band seit ihrem 2007er Album „Hadal“ endgültig abgestreift, und so konzentriert man sich nun vollends auf Industrial Klänge mit elektronischen Blastbeats und fetten Basslines, die, direkt vor den Lautsprechern, einen Herzschrittmacher überflüssig machen. Auch das atmosphärische Bühnenbild mit sparsamer Beleuchtung und Nebelmaschine setzt die Musik der Finnen perfekt in Szene.

Live kommen die Songs dann auch noch eine Spur härter rüber als auf Platte, und so vermeine ich auch eine Coverversion von Metallica´s „One“ gehört zu haben. Musikalisch und performance-technisch erinnert Sängerin Jessi Frey ein wenig an Anneke van Giersbergen von The Gathering, und da die musikalische Zukunft der Holländer immer noch nicht ganz geklärt ist, bieten Velcra schon mal eine gute etwas härtere Alternative für alle, die ihre Musik elektronisch und mit weiblichen Vocals mögen. (KG)


Kathleen Gransalke (KG), Sabine Koch (SK), Klaudia Weber (KW)


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9/10



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