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Graspop Metal Meeting 2005

2005-07-17
Stadt / City Dessel 
Land / Country Belgium 
Web www.graspop.be
 
Veranstaltungsort:
Location
Festivalpark Boeretangsedreef 
Datum / Date24 - 26 Jun 2005 
Bildergalerie / Picturegalerie Graspop_2005 
Photos: RaZor Images Guido van Damme & Pascal Meulenberg 


Wie Glücksschweinchen saßen der Konz und ich zusammen mit der Hammer-Crew im prallen Sonnenschein in Dessel, während alle Kollegen die sich für ein anderes Festival entschieden hatten total absoffen. Das war aber nur ein schöner Aspekt des diesjährigen Graspop.



FREITAG

Nachdem wir in Dessel ankamen lief das einchecken für uns dieses Jahr wesentlich einfacher und schneller als im letzten Jahr, so dass wir, wenn wir pünktlich dagewesen wären auch alle Bands mitbekommen hätten. Da wir aber nicht ganz so früh Daheim los kamen, kamen wir gegen frühen Nachmittag an und verpassten dadurch leider Bands wie Chimaera (Ein Interview mit der Band findet ihr in der "Stories-Interviews" Ecke hier auf der Website), Immolation (hat mich sehr geägert, da sie einen Ausnahmedrummer haben) und Metal Church... na ja... Tut uns leid.

GRAVE DIGGER

Das Teutonenflagschiff schipperte mal wieder durch altbekannte Gewässer. Da wurde gepost, der Drumstick zwischen den Fingern kreisen gelassen und schön die Beckerfaust geballt. Das muss bei dieser Musik wohl so sein, wenngleich es nicht annähernd spontan wirkte. Wie dem auch sei, die Zuschauer im Marquee 1 hatten ihren Spaß und sangen Hits wie „Rebellion“ lautstark mit. (Konz)

KREATOR



Ähnlich hochwertig ging es dann auch bei Kreator zu. Klasse Songauswahl, super Lightshow und Bombensound – da konnte gar nichts schief gehen. Kein Wunder also, dass die Ruhrpottler im direkten Vergleich mit den zeitgleich aufspielenden Nevermore als klare Sieger hervorgingen. Einziges Manko der technisch perfekten Leistung war die wenig homogene Bühnenshow. Irgendwie wirkten die drei Saitenakrobaten kaum als Einheit: In der einen Ecke steht Sami wie angewurzelt teilnahmslos da, in der anderen holt sich Speesy einen Bandscheibenvorfall beim Dauerbangen und in der Mitte ist klar Mille Mittelpunkt des Geschehens. Zum mindest in diesem Punkt verbesserungswürdig. (Konz)

PAPA ROACH



Es ist schon beeindruckend, dass man mit nur zwei richtigen Hits über eine Stunde Programm füllen soll. So plätscherte der typisch amerikanische Popmetal der Küchenschaben größten Teils am Publikum vorbei und Versuche, die Menge zumindest gelegentlich zumindest zu einem „Hey, hey, hey“ zu animieren verpufften doch recht kläglich. Dafür ging’s bei „Getting away with murder“ und dem obligatorischen „Last Resort“ dann richtig zur Sache. Immerhin. (Konz)

WITHIN TEMPTATION



Für mich wird es ein ewiges Rätsel bleiben, wie diese Band so groß werden konnte. Ich kann mich noch daran erinnern, dass Within Temptation vor gut zehn Jahren beim Dynamo noch als miese Theatre Of Tragedy Kopie ausgebuht wurden. Zugegeben, die Musik ist in der Zwischenzeit durchaus eigenständig geworden und die Leistung auf Platte ganz passable, doch live schaffen es Sharon und Co. Einfach nicht. Besonders die Frontfrau hatte doch enorme Probleme, in regelmäßigen Abständen den richtigen Ton zu treffen. Auch wenn’s bei der Trällerelsenfanscharr gut ankam, bei mir stellten sich die Nackenhaare auf. (Konz)

MEGADEATH



Also, alleine für diesen Auftritt hat sich die Fahrt zum Graspop schon gelohnt. Dave und seine Mitmusikanten präsentierten sich so was von top eingespielt, als hätten sie nie etwas anderes gemacht, und das, obwohl man gerade mal seit Oktober zusammen auf der Bühne steht. Hinzu kam eine überragende, alle Bandphasen überspannende Songauswahl, mit allen Hits, die man in einer Stunde unterbringen konnte. Apropos Spielzeit: Warum Megadeth nur im Marquee und nicht auf der Hauptbühne zocken durften, erschloss sich mir und den meisten anderen nicht. Die Jungs machten das Beste draus, vergeudeten keine Zeit mit Ansagen und sinnlosen Mitsingspielchen. Recht so. Kein Wunder, dass bei der abschließenden Verbeugung ohrenbetäubender Lärm herrscht. Noch eine kleine Anmerkung für alle Bands, die sich in letzter Zeit zu unrecht verrissen fühlten: Einfach mal zu ´ner Megadeth Show gehen und dann noch einmal kritisch über die eigene Leistung nachdenken. (Konz)


Da wir immer knapp bei Kasse sind und somit nicht wie die Kollegen vom Hammer in den Genuss eines Desseler Hotels kamen machten wir beim Park/Campingplatz für die Crew und Journalisten eine Begegnung die aus Twighlightzone hätte stammen können. Normalerweise ist der Platz pickepackevoll, aber hier waren außer uns vielleicht noch 10 Autos... Allgemein war sogut wie keine Presse vor Ort. Das mag aber daran gelegen haben, dass es hier wesentlich schwieriger ist eine Akkreditierung zu bekommen und viele Festivals zeitgleich mit dem Graspop stattfanden. Nun ein wenig verloren kamen wir uns dann doch so alleine auf dem Rasen vor und campen durfte man dann auch nicht, da zog ich dann kurzerhand auf den großen Campingplatz um, während Konz die Einsamkeit seines Autos genoss. Okay, es ist nicht ganz leicht bei "Helga!" und "Timmy!" Rufen die nicht enden wollten einzuschlafen, aber irgendwann ging´s dann doch.



Essen & Trinken gab es wie schon im letzten Jahr wieder nur gegen Food-Bons und Drink-Bons. Leider sahen die anders aus als im letzten Jahr und nur diese waren gültig. Viele die nicht versucht hatten die letzten Bons im Vorjahr auszugeben oder zurück zu tauschen konnten die alten somit in die Tonne kloppen und sich Neue kaufen. Bier gab´s wieder nur das "leckere" Koff, das wirklich erst nach dem vierten langsam besser schmeckte. Die Hygiene war Vorbildhaft und auch das Personal und die Securities waren wie im letzen Jahr einfach gut.


SAMSTAG



Die Festivalbesucher schienen dieses Jahr noch internationaler als im Vorjahr. Alleine am Frühstückstisch saßen Metalheadz aus Japan, Israel, Ungarn und Italien - alle extrem entspannt und super drauf.


EPICA



Und noch `ne Trällerelsencombo. Ohne den Nachbarn aus Benelux zu nahe treten zu wollen, aber das Abfeiern der Damen mit den schiefen Fistelstimmchen ist doch nun wirklich nur als Geschmacksverirrung zu bezeichnen. So auch Epica, die unverständlicherweise für ihren völlig austauschbaren Sound dann auch noch nach allen Regeln der Kunst abgefeiert wurden. Gott sei dank, wurden auf dem Gelände Ohrstöpsel für einen Euro verscherbelt. (Konz)


ROSE TATTOO

Man kann ja über die „Asi-Version von AC/DC“ sagen, was man will, aber die Show der Känguru-Bändiger war verdammt cool: Kein Intro, keine Bühnenaufbauten, nur ein alte Marshalls und vor den Knien baumelnde Gitarren. Die Show ist klar zweigeteilt. Auf der einen Seite ist da Frontzwerg Angry Anderson der sich mehr und mehr in einen wahren Rausch singt, schreit, predigt und dabei auch mal den einen oder anderen Mikroständer zerlegt. Die Band ist dagegen die personifizierte Coolness, die ihren Streifen perfekt runterspielt. Da wird selbst dem hektischen Gittarenroadie lässig abgewunken, der die Klampfe mit gerissener Saite mal eben austauschen wollte. Auch so, die Musik triefte natürlich auch von Whiskey und Zigarettenqualm und war natürlich verdammt cool. (Konz)


BEHEMOTH



Die Polen hatten richtig Pech: Zuerst bleibt ihr Bus liegen, sodass man erst mit knapp viertelstündiger auf die Bühne gehen konnten, was bei 40 Minuten Spielzeit schon richtig viel ist, und dann verwandelt der grottenschlechte weil viel zu breiige Sound die Riffgewitter der ersten drei bis vier Songs in totalen Matsch. Schade, denn man gab sich redlich Mühe, die Fans fürs Warten zu entschädigen. „Antichristian Phenomenon“ und „Conquer you all“ schlugen auf jeden Fall richtig ein. (Konz)


SAMAEL



Samael und der liebe Live-Sound – ein schier endloses Martyrium. Diesmal lag’s aber offensichtlich nicht daran, dass der Mixer nicht mir den vielen elektronischen Elementen klar kam, sondern an den Räumlichkeiten. Wie so oft in der Marquee 1 an diesem Wochenende war der Sound absolute Grütze. Nicht etwa matschig oder undifferenziert, sondern einfach viel zu laut, zu viele Höhen, zu wenig Bässe. Es tat einfach weh. Kein Wunder, dass sich ein offenkundiger Anhänger der Schweizer draußen VOR das Zelt stellte, und dem Treiben auf der Bühne mit dem Fernglas folgte. (Konz)


ANTHRAX



Das war sie also, die von vielen herbeigesehnte Reunion der New Yorker Moshkönige. Ums vorweg zu nehmen: Das Warten hat sich gelohnt. Spielerisch wirkte der Fünfer, als sei man nie getrennte Wege gegangen. Lediglich Dan Spitz, der einzige Gitarrist, der kleiner ist als sein Instrument, schien etwas abwesend und feierte in erster Linie sich selbst. Machte aber nichts, denn schließlich gab’s ja Hit auf Hit zu hören: „Indians“, „N.F.L.“ oder „Got the Time“. Vor dem finalen „I am the Law“ griff Scott dann noch zu Dimebag-Gitarre und gab den Panterra-Klassiker „A new Level“ zum Besten. Dennoch war ich am Ende etwas enttäuscht, dass mal abgesehen vom eröffnenden „Among the Living“ kein einziger Song seinen Weg in den Set fand, der nicht schon mit John Bush mal aufgeführt worden wäre. Kein „Gung-Ho“, kein „Deathrider“, kein „I’m the Man“. Schade. (Konz)

KAMELOT



„Singt da ´ne Frau?“, fragt mich der unbedarfte Kollege abseits der Hauptbühne. Nein, aber die Eierkneifervokalakrobatik war auch nicht besser als von den auf dem Graspop handelsüblichen Damen der Schöpfung, wenngleich auch nicht ganz so schief. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass Kamelot bei allen außer mir trotzdem richtig gut ankamen. Zumindest wurden mit und ohne Zuruf des Animateurs auf der Bühne kräftig die Hände zum Himmel gereckt, dass es für DJ Ötzi eine wahre Wonne gewesen wäre. Außerdem zeigte die belgische Anhängerschaft durchaus mehr Rhythmusgefühl als der durchschnittliche teutonische Mitklatscher. (Konz)


ACCEPT



Auch zehn Jahre nach dem letzten gemeinsamen Gastspiel sind Accept noch eine Bank. Zugegeben, kann mit der Masse an Klassikern in der Hinterhand auch nicht so schrecklich viel schief gehen, aber auch die wollen erst mal vernünftig intoniert werden, zumal Udo Dirkschneider mit seiner Soloband schon seit Jahren für Konkurrent sozusagen aus den eigenen Reihen sorgt. Prinzipiell ist das Experiment auch wieder als gelungen zu bezeichnen. Im direkten Vergleich zum ersten Reunionauftritt beim Rock Hard Festival fehlte allerdings das entscheidende Quäntchen, aus einem sehr guten Gig einen überragenden zu machen. Zum einen war beim Graspop der Sound nicht ganz so druckvoll wie zu Pfingsten in Gelsenkirchen und zum anderen schien die Euphorie der Musikanten selbst nach nur einer Show schon mächtig gedämpft. Wenn das so weitergeht, wird der Auftritt in Wacken höchstens Durchschnitt. (Konz)

SLAYER



Was will man über diese Band noch sagen? Slayer-Shows waren noch nie ein Garant für Abwechslung: Die Band spielt immer verdammt tight und cool ihren Streifen runter, der Sound ist immer differenziert, wenngleich auch oft zu leise (so auch hier), die Show ist trocken, fast als würde man die Vier durch ein Schaufenster betrachten. Echte Interaktion zwischen dem Publikum findet nicht statt. Die Songauswahl ging prinzipiell in Ordnung, da man den einen oder anderen, selten gehörten Klassiker ins Programm hievte. Dennoch schade, dass man in Kontinentaleuropa immer noch nicht die komplette „Reign In Blood“-Scheibe geboten bekam. (Konz)

SLIPKNOT



Slipknot waren ja nach „Vol. 3: The Subliminal Verses“ kaum zu verpassen. Egal ob mit Metallica, Slayer oder auf dem einen oder anderen Festival, die neun Chaoten aus Iowa boten immer die selbe, zugegebener Maßen perfekte, aber dennoch die selbe Show. Davon war beim Graspop nicht mehr viel übrig. Obwohl der Shaun „Clown“ Crahan aus familiären Gründen in der Heimat weilte, hatte man die Setlist in einigen Positionen umgestellt. So gab es unter anderem die aktuelle Single „Never Forget“ und das selten inotierte „Everything Ends“ auf Lauscher und auch der Rest konnte sich wie gewohnt sehen und hören lassen. Bei „Wait and Bleed“ wurde wieder mitgesungen und bei „Spit it out“ obligatorisch in die Knie gegangen. Großes Tennis! (Konz)

SONNTAG



DRAGONFORCE

Der Sonntag stellte die Nerven des Schreiberlings auf eine enorme Belastungsprobe. Sicherlich, über Geschmack kann man streiten und Eierkneifer-Metal hat sicherlich auch seine Daseinsberechtigung, aber ausschließlich Kastratenchöre auf der Hauptbühne waren doch etwas viel des Guten. Den Anfang machte das internationale Trällerkonglomerat Dragonforce. Spielerisch sicherlich völlig in Ordnung, musikalisch sowie optisch aber völlig austauschbar. (Konz)

NUCLEAR ASSAULT



Nuclear Asaault sind irgendwie sonderbar. Die Jungs rocken wie Sau, haben mit Danny Lilker noch ein echtes Urgestein in ihren reihen und trotzdem funtzt et nicht so recht. Und dabei rede ich noch nicht einmal vom, sagen wie mal, gewöhnungsbedürftigen Organ von Frontsau John Connelly. Denn die Songs gehen zwar zugegeben gut nach vorne los, haben aber exakt null Wiederekennungswert. Einziger Lichtblick: Die Coutnry-Parodie „Long Haired Asshole“. Recht rprollig, zugegeben. Aber lustig. (Konz)

PRIMAL FEAR

Die deutsche Fraktion musste kurzerhand die Plätze tauschen, da Axel Rudi Pell und Konsorten mit dem Bus im Stau stecken geblieben waren, so dass Primal Fear als erstes auf die Bühne stiegen. Die Band agierte enorm tight und Ralf Scheepers bestach mit einer der stärksten stimmlichen Leistungen des gesamten Festivals. Allerdings wirkte der sympathische Glazkopf (auch solche soll es geben) irgendwie abwesend, starrte beim Singen oft auf den Bühnenboden und seine Ansagen waren maximal Massenware. (Konz)

AXEL RUDI PELL

So steif der wattenscheider Blondschopf auf der Bühne oft wirkt, so agil war die Band die Axel Rudi verpflichtet hat. Der Keyboarder schleppte gerne mal sein gesamtes Instrument nebst Rack über die Bühne, Mike Terrana zerlegte sein Schalgzeug einmal mehr in sprichwörtliche Einzelteile und Sänger Johnny Gioeli sammelte kräftig Kilometergeld. Das und seine herausragenden stimmlichen Fähigkeiten konnten jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass er mit seinen kurzen Haaren und seinem Unterhemd kaum an die Ausstrahlung von Toastbrot herankam. (Konz)




YNGWIE MALMSTEEN

Ingwie nervte. Aber richtig. Zum einen war der Ausnahmegitarrist aufgedunsen und mit dem Kajal geschwärzten Augenringen nur noch ein Schatten seiner einstigen Selbst. Dazu kam das ständige Plektrumschmeißen. Bei jedem Song flogen mindestens 20 Plastikplättchen durch die Luft – allerdings landeten die meisten höchstens im Fotograben wenn nicht sogar auf der Bühne und eben NICHT im Publikum. Und offensichtlich war der gute Yngwie seines eigenen, umfangreichen Backkatalogs nicht gewahr, denn anstatt einen Song nach dem anderen in die Menge zu feuern, brillierte man lieber in endlosen Soloeskapaden, was dem Ganzen so jeden Fluss nahm. Und dank eines ausgeklügelt knebelnden Endorsementvertrages moderierte man auch noch gleich das dabei benutzte Equipment an. Wen zu Hölle interessiert denn, welchen schangeligen Verstärker, welche Klampfe und welches Duschgel der Herr benutzt??? (Konz)

DIO

Auch mit mittlerweile geschätzten 119 Jahren auf dem Buckel ist Ronnie James Dio nach wie vor einer der genialsten Sänger der Rockwelt. Dementsprechend brauchte man sich um die musikalischen Darbietungen seitens des kleinen Mannes mit der großen Stimme so gar keine Sorgen machen. Dann schon eher um die Begleitmusikanten. Simon Phillips und Greg Goldie langweilten mit absolut überflüssigen Soloeinlagen und der Keyboarder sah aus, als würde er in absehbarer Zeit der nächstgelegenen Herz-Lungen-Maschine einen Besuch abstatten müssen. Siehe Malmsteen: Statt uninspiriertem Gedudel lieber noch ein paar Songs mehr spielen. Für „Mob Rules“ wäre dann sicherlich noch Zeit gewesen. (Konz)

LACUNA COIL



Früher waren Lacuna Coil Shows ja eher statisch, um das böse Wort der Langeweile nicht in den Mund zu nehmen. Doch die intensiven USA-Touren der jüngern Verganenheit haben den Itelienern sichtlich gut getan. Ab sofort wird nicht gespielt, sondern gearbeitet. Als Einheit werden die Matten geschüttelt und auch regelmäßig der angestammte Quadratmeter Bühne verlassen. Früher undenkbar. Wenn dann noch wie beim Graspop der Sound und das Licht stimmt, könnte man sich auch ne DVD der Truppe zulegen – und das nicht nur wegen Frau Scabbia. (Konz)

DREAM THEATER



Also mit Dream Theater werde ich live nicht so richtig warm. Zwar bringen die Ausnahmemusikanten auch auf der Bühne die Fingerbrechübungen genauso rüber, doch sind die Songs einfach zu vertrackt um besonders bei einem Festival für Stimmung zu sorgen. Was bleibt sind allerorts offene Münder und wenig Bewegung. (Konz)

IRON MAIDEN



Iron Maiden zogen mal wieder alle Register. Fette Bühnenaufbauten, einhundertdrölfzig verschiedene Backdrops und der obligatorisch durch die Gegend stagsende Eddie. Die Herren zeigten sich – allen voran natürlich wieder Bruce Dickinson – ausgesprochen agil. Womit wir aber auch schon beim ersten Kritikpunkt wären: Jannick Gers muss weg. Der Typ nervt einfach mit seinem ständigen Gepose und mitterlweile kann auch niemand mehr behaupten, man würde sich schon daran gewöhnen. Zweiter Kritikpunkt: Warum nur Songs der ersten vier Alben dargeboten wurden, erschließt sich mir einfach nicht. Sicherlich kam man dadurch in den Genuss einiger selten oder nie gespielter Klassiker, doch vermochte man es durchaus auch nach „Piece Of Mind“ noch echte Knaller zu fabrizieren. Die hätten prima in die halbe Stunde gepasst, die der Sechser sich zu früh von der Bühne trollte. (Konz)



Sebastian (Konz) Konopka, Samira Alinto (SA), Translation: Melanie Kircher


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