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Party.San Open-Air 2009

2009-08-29
Stadt / City Bad Berka 
Land / Country GER 
Web www.party-san.de/openair/
 
Veranstaltungsort:
Location
Flugplatz – Bad Berka 
Datum / Date06.-08. August 2009 
Bildergalerie / Picturegalerie PartySan_2009 
Photos: Markus Seibel 

Das "Party.San" gehört definitiv zu den gemütlichsten, aber auch härtesten Festivals der Saison! Die Lage ist herrlich schräg (im wahrsten Sinne des Wortes!), die Fans sind einfach eine große Familie, die Organisation ist zwar klein, aber zuverlässig, und unangenehme Zwischenfälle (außer den üblichen Bierleichen) gab es auch in diesem Jahr nicht - außer den Zeitverzögerungen durch Umbau, wofür natürlich alle Leute Verständnis hatten! Eine Sache "störte" aber dennoch ein wenig: an die Besucherzahlen stilistisch ähnlich gelagerter Festivals kam das "Party.San" in diesem Jahr sogar noch weniger heran als im Vorjahr. Viele Bands spielten gerade einmal vor paar Dutzend Zuschauenden. Das muss echt nicht sein, aber für eine breitere Masse ist die Sache vermutlich zu "undergroundig". So erhält die Floskel "klein aber fein" leider auch einen unangenehmen Beigeschmack…


Mehr Fotos in der PartySan Galerie, Link oben!

Donnerstag, 06.08.2009
Den richtigen Auftakt des Festivals machte mit Postmortem eine der hoffnungsvollsten Underground-Combos Deutschlands. Die Jungs ließen die Chance als Opener nicht ungenutzt und konnten mit ihrem amerikanisch-schwedischem Death Metal-Gemisch ziemlich viele Leute vor die Bühne ziehen, die die Band mit mehr als Höflichkeitsapplaus bedachten. Ein durchaus gelungener Gig von Postmortem und ein viel versprechender Start für das Party.San 2009.

Die nachfolgenden Azarath aus Amerika habe ich nicht ganz mitverfolgt, da ich einen Rundgang über die Merch-Meile machte. Die im Anschluss spielenden Psycroptic hatten mir schon auf Platte ziemlich gut gefallen und auch an diesem Tag konnte der Schwedenhaufen überzeugen. Ziemlich brutaler Death Metal war das Gebot der Stunde und konnte auch unwissende Ohren überzeugen. Ebenso eingängig wie brutal, gab es schnell die ersten Mattenschüttler vor und auf der Bühne. Psycroptic boten eine engagierte Show und hinterließen einen guten Eindruck.

Deströyer 666 wirkten danach seltsam zahm und blutleer, auch wenn sich die Australier alle Mühe gaben. Aber ihr Death/ Black wollte die Leute nicht so recht zum Mitmachen motivieren oder überhaupt vor die Bühne locken, wo es deutlich leerer war als bei Psycroptic vorher.

Ganz anders der Headliner. Der Schwedenhaufen von Marduk kam schon deutlich angezecht auf die Bühne (besonders Sänger Lars war voll wie eine Haubitze) und gab vom Start weg Gas. Der eingängige typische MARDUK-Sound funktioniert auf einem solchen Festival ohne Ende und die Leute ließen sich von der Energie der besoffenen Schweden anstecken und feierten ordentlich mit. MARDUK waren trotz des allgemeinen Promillepegels erstaunlich tight und zockten sich ohne große Fehler durch ihren Set. Zu der Show kann man nicht viel mehr sagen als: Hammer!


Thyrfing
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Freitag, 07.08.2009
Der Freitag begann dann recht spassig mit Summers Dying, die natürlich für eine Menge Unterhaltung sorgten. Ihren Status als sehr gute Liveband konnte die Truppe freilich festigen – ideal für jedes Festival!

Danach folgten Graback, Inhume, Solstafir, Den Saakaldte & Evocation. Da ich auch hier mal wieder nur zum Teil Material der genannten Bands kenne, rauscht die Musik recht spurlos an mir vorbei. Wer diese Musik mag, wird aber auch hier seinen Spass gehabt haben.

Die anderen Bands (Swallow The Sun, Hate Eternal, Thyrfing, Misery Index & Unleashed) hingegen boten Kontrastprogramm: headbang ohne Ende! Ihr technischer Todesstahl erstickte jeden Widerstand im Keim und machte keine Gefangenen. Der mattenschwingenden Meute blies man auch den neuesten Stoff der Bands um die Ohren, was natürlich bei manchen große Überraschungen bot. Wo Schwarz draufsteht, ist auch Schwarz drinnen. Mehr muss man zu diesen sehr guten Auftritten wohl nicht sagen!


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Nun endlich, einer der Höhepunkte des gesamten Festivals, trotz der schandhaft kurzen Spielzeit: Satyricon! Bekannt und geschätzt für intensive Live-Shows unter Ausschluss der Langeweile. So legen die Jungs einen äusserst genialen Auftritt hin und konzentrieren sich dabei aber auf die neueren Werke und stellen auch vom neuen Rundling "The Age Of Nero" etwas vor, was beim Publikum sehr gut ankommt. Viel Show, gute Musik, gehaltvolle Texte: Diese Band würde ich mir jederzeit wieder anschauen!

Samstag, 08.08.2009
Die Schwarzkittel schlechthin - Hellsaw. Auch auf dem Party.San konnten die Jungs mehr als überzeugen, wobei auch sie schwer mit dem Soundproblem zu kämpfen hatten! Dennoch, wer Songs wie "I Saw Hell" oder "Ache" im Gepäck hat, kann eigentlich nix mehr falsch machen!! Hellsaw stehen für eine geniale Metal-Party, und das war die Show der Österreicher auch! Daumen hoch für Hellsaw!

Die dann folgenden Beneath The Massacre, Paganizer & Rotten Sound haben mich nie so sonderlich interessiert, weshalb ich ein wenig das gute Wetter genoss und mit einigen Bekannten fachsimpelte. Die Acts wussten aber laut Augenzeugen das Gelände mit ihrem relativ harten Metal zu überzeugen.

Auf die folgenden Shining hatte ich mich gefreut wie Bolle, stehen doch Scheiben wie „The Eerie Cold“ und „Livets Ändhallplats “ seit gefühlten Äonen in meiner Plattensammlung. Und dann das! Shining boten leider zu wenig, als das was ich erwartet hätte.. Sorry Jungs, aber das ging völlig daneben.

Weiter ging es mit Brutal Truth, Sadus, Moonsorrow & Brujera welche mit ihrem typisch schwarzen, aber guten Metal zwar niemanden wirklich vom Hocker hauten, aber auch nicht untergingen. Opener-Aufgabe völlig o.k. gelöst. Danach waren Eluveitie an der Reihe. Die Jungs und Mädels spielten ihren Folk-Metal, wie man Folk spielen muss; schnell und inbrünstig. Teilweise war die Band so slow, dass man zwischen den Snare-Schlägen durchaus mal ein Bier holen konnte ;-). Gelungener Gig, der Appetit machte auf die weiteren Veröffentlichungen der Schweizer.


Hellsaw
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Dark Funeral und Six Feet Under sollten für mich den Abschluss des diesjährigen Party.San-Festivals bedeuten und mit düsterer Melancholie einen angemessenen Festival-Ausklang bereiten. Mit tollen Einlagen hatte man die sehr zahlreich erschienenen Zuschauer schnell im Griff und schob mit hauptsächlich neues Material, aber auch altes Material ein. Generell boten Dark Funeral und Six Feet Under einen sehr entspannten, mir teilweise etwas zu improvisierten Gig, der vom Publikum aber wohlwollend aufgenommen wurde.

Fazit: Gute Bands, überwiegend gutes bis herrliches Wetter, leckeres Essen, Super-Atmosphäre und zumindest auf dem Gelände eine gut durchdachte Organisation kennzeichneten das diesjährige Party.San-Festival.


Running Order:

Donnerstag / Thursday - 6.8.09

00:00 - 01:00 MARDUK (swe)
23:00 - 23:45 DESTRÖYER 666 (nl)
22:00 - 22:45 PSYCROPTIC (aus)
21:00 - 21:45 AZARATH (pl)
20:00 - 20:45 POSTMORTEM (ger)

Freitag / Friday - 7.8.09

00:00 - 01:00 SATYRICON (nor)
23:00 - 23:45 UNLEASHED (swe)
22:00 - 22:45 MISERY INDEX (us)
21:00 - 21:45 THYRFING (swe)
20:00 - 20:45 HATE ETERNAL (us)
19:00 - 19:45 SWALLOW THE SUN (fin)
18:00 - 18:45 EVOCATION (swe)
17:00 - 17:45 DEN SAAKALDTE (nor)
16:00 - 16:45 SOLSTAFIR (ice)
15:00 - 15:45 INHUME (nl)
14:00 - 14:45 Grabak (ger)
13:00 - 13:45 SUMMERS DYING (ger)

Samstag / SATURDAY - 8.8.09

00:00 - 01:00 SIX FEET UNDER (us)
23:00 - 23:45 DARK FUNERAL (swe)
22:00 - 22:45 ELUVEITIE (ch)
21:00 - 21:45 BRUJERIA (us/mex)
20:00 - 20:45 MOONSORROW (fin)
19:00 - 19:45 SADUS (us)
18:00 - 18:45 BRUTAL TRUTH (us)
17:00 - 17:45 SHINING (swe)
16:00 - 16:45 ROTTEN SOUND (fin)
15:00 - 15:45 PAGANIZER (swe)
14:00 - 14:45 BENEATH THE MASSACRE (us)
13:00 - 13:45 HELLSAW (at)

Markus Seibel, transl. K. Weber


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7.5/10



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