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Helsinki Metal Meeting 2010

2010-02-26
Stadt / City Helsinki 
Land / Country FIN 
Web www.fme.fi
 
Veranstaltungsort:
Location
Kaapelitehdas 
Datum / Date19.-20.2.2010 

Globale Erwärmung??? Da konnte man eher an die Wiederkehr der Eiszeit glauben, als die sechste Auflage der Metal-Fachmesse Helsinki Metal Meeting (ehem. Finnish Metal Expo) bei kuschenligen –15 Grad Celsius Aussentemperatur in der alten Kabelfabrik Helsinki ihren Lauf nahm. Und das erneut höchst erfolgreich, mit rund 5000 Besuchern und einem ausverkauften Samstag... aber alles der Reihe nach...

Los ging es eigentlich schon am Donnerstag, dem 18.2.2010, da nach dem “Industry Day” (einer international besetzten Konferenz der Metal-Medien und -Macher) im Nosturi-Club Helsinki gleich drei heimische Combos zur Kick-Off-Party luden.
Die 80er-Metaller Armour fielen unsererseits allerdings den arktischen Bedingungen zum Opfer, es kostete nach dem Finntroll-Interview (in Kürze hier nachzulesen) doch einige Überwindung, sich wieder raus in die Kälte Richtung Nosturi zu begeben... aber bildet euch hier selbst ein Urteil: www.myspace.com/metalarmour


Barren Earth
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liessen sich als finnisches All-Star-Projekt bezeichnen, sind im Line-Up u.a. Sami Yli-Sirniö, Gitarrist von Kreator und Waltari, oder Bassist Olli-Pekka Laine und Keyboarder Kasper Mårtenson (Ex-Amorphis, Ex-Mannhai) vertreten. Das Debütalbum “Curse Of The Red River”, in Kürze am Markt, hat in der Fachpresse bereits einige Vorschusslorbeeren eingeheimst. Live kam der Sound – in etwa zu beschreiben als Melodic Death gemischt mit 70er Prog und finnischer Melancholie, dazu etwas Doom und Folk – ausgesprochen geil rüber. Im Vergleich zu seiner Hauptband legte Sänger Mikko Kotamäki (Swallow The Sun) sogar ne richtig exzessiv-übermütige Show hin – ahem, vergleichsweise, wie gesagt... Geiler Act, im Auge behalten: www.barrenearth.com

Die Sprechchöre lange vor Beginn des Gigs zeigten aber deutlich, welcher Act an diesem Abend die Fans angelockt hatte:
Finntroll

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begaben sich gleich nach der Show im Nosturi ab auf Tour, von Stress war den Trollen jedoch nichts anzumerken. Vreth ist mittlerweile sichtlich in die Frontmann-Rolle gewachsen, souverän und eindrucksvoll macht er mit Stimmgewalt, Mimik und Gestik wett, was ihm vielleicht im Vergleich zu früheren Finntroll-Shoutern an Körpermasse fehlt... Das erst am Vortag auf den Markt gekommene 6. Album der Jungs “Nifelvind” war u.a. mit dem Titeltrack vertreten, jedoch durften die Klassiker von “Jaktens Tid” oder dem Vorgängeralbums “Ur Jordens Djup” nicht fehlen. Kurz: Geile Show, geiler Sound, eine Band, die nach wie vor Spass macht – also nix wie hin, wenn die Trolle in eurer Stadt Station machen! (siehe STALKER Tourdates oder www.finntroll.net) (KW)


Freitag 19.2.2010


Ein Songwriting-Workshop
auf der Hauptbühne ist doch ein etwas ungewöhnlicher HMM Einstieg.
Tuomas Saukkonen, git, (u.a. Before The Dawn, Black Sun Aeon) und Kai Hahto, drums, (Swallow The Sun, Wintersun, Ex-Rotten Sound) - wie sich am nächsten Tag rausstellen sollte, die “Musiker des Jahres” auf den Plätzen 2 und 3 - jammten erstmals miteinander, und das vor Publikum, noch dazu spontan auf dessen Zuruf. Nunja, wohl nur Vollprofis wie sie können Stichwörter wie “Juna” (Zug) vertonen (btw, in einem Anflug von Humor wollte Tuomas wissen, ob Güter- oder Personenzug) und in knapp 30 Min einen verdammt cool klingenden Song, sogar mit völlig improvisierten Vocals, basteln... Die beiden sollten sich echt mal an ein gemeinsames Projekt wagen! (www.beforethedawn.com, www.swallowthesun.net) (KW)


Im strengen Zeitplan blieb für Rage My Bitch auf der kleinen Musamaailma-Bühne nur eine kurze Stippvisite – schade, denn die Jungs aus Kouvola fielen mit Metal-Core-lastigen Ohrwürmern und zwei Sängern eigentlich ziemlich positiv auf. Hört selbst mal rein: www.ragemybitch.com..(KW)


Im Gelände zeigte sich das bereits von vergangenen Jahren gewohnte Bild: Fans drängelten sich vor den Ständen von Festivals, Instrumenteherstellern, Medien, Merchandisern und Bands, um Gitarren oder Drums auszuprobieren, an Gewinnspielen teilzunehmen, Autogramme oder Giveaways zu ergattern...

und einige Hingucker gab es auch ausserhalb der Messehalle. (KW)


Korpiklaani
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Die finnischen Hummpa Jungs in Action sind ja immer sehenswert, alleine nur der Mikrophonständer von Jonne ist eine Sache für sich. Ein Rentier musste daran glauben, um heute das Mikro für den Strahlemann zu halten. Mit ihren Hymen auf die alten Kalevala Götter und ihren Trink Reimen sorgen die Herren für beste Stimmung im Publikum. Die Halle feiert ihre nationalen Musiker, was auch bei der Band für gute Laune sorgt. www.korpiklaani.com (SM)


Kiana
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Nach den verrückten Herren von Korpiklaani ging es erstmal wieder zurück zur Normalität. Kiana aus Hyvinkää, Finnland waren Beweis dafür, dass es in Finnland noch lange nicht genug melodic Death Metal Kapellen gibt, die nach altbewährtem Rezept – rauhe Strophe, eingängiger Chorus, romantische Lyrics – weiterhin versuchen, auf den schon längst abgefahrenen Zug aufzuspringen. Hier gab´s wirklich gar nichts Aufregendes zu sehen geschweige denn zu hören. Schnell weiter! www.houseofkiana.com (KG)


Lauri Porra Bass-Klink
Der Meister des Basses bittet in der Musamaailma Halle zur Audienz. Lauri Porra, bekannt durch Stratovarius und der Nachkomme des Finnischen Musikers Jean Sibelius, zupft für uns die Saiten und verrät uns die Geheimnisse des Bassspielens. Zwar haben wir von dem nur finnischen Unterricht nichts verstanden, aber es ist immer ein Genuss zu sehen, wie Porra seinen Bass zu beherrschen weiss. Mit Charme und Witz und der nötigen Abwechslung beantwortet er geduldig Fragen und spielt immer wieder Beispiele vor. Eine hervorragende Darbietung. (SM)


[Amatory]
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Mit [Amatory] aus Russland ging´s dann auch gleich etwas stürmischer weiter. Mit sehr viel Energie und alles umwalzenden Bässen aus den Boxen fegten die Herren fast die komplette Halle weg oder zumindest die meisten Zuschauer aus der selbigen, denn irgendwie hatten sich plötzlich alle woandershin verzogen. Dafür gab´s eigentlich, zumindest musikalisch, keinen Grund, denn die durchaus melodiösen Post-Punk, Hardcore Sounds, Refused seien hier mal erwähnt, konnten meine Aufmerksamkeit für die gesamten 30 Minuten Spielzeit gewinnen. www.myspace.com/amatoryspace (KG)


Doom Unit
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Hier mal wieder ein Fall von gnadenloser Irreführung, denn Doom Unit spielt, wie der Name vielleicht vermuten lässt, so überhaupt gar kein Doom, sondern, noch viel schlimmer stinknormalen Radiorock. Lustigerweise hatte die Band im Vorjahr einen Bandwettbewerb beim finnischen Radiosender und jetzt kommt´s „Radio Rock“ gewonnen und sich dadurch die Spiellizenz für die FME erworben. Wie dem auch sei, einmal Nickelback und zurück, ähhh, nee vielleicht gleich da bleiben und nicht wieder zurückkommen. www.doomunit.com (KG)

V For Violence
Wenn man die Band nur nach Name und Erscheinung beurteilen müsste, wären sie sicher überall als Top-Band bekannt. Doch leider gehört auch die Musik dazu. Mit ihrem so genannten Goth-Core scheinen sie zwar einige Liebhaber gefunden zu haben, aber ich gehöre definitiv nicht dazu. Einige Parts sind zwar ganz anhörbar, fallen aber in die Deathstars-Copy Sparte. Keine Band für ruhige Gemüter die gerne geordnete Melodien haben. Bei ihnen scheint es nur ein Motto zu geben: Chaos! www.vforviolence.com (SM)


Hypocrisy
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Sprichwörtlicher Schwedentod – die Herren um Frontsau Peter Tägtgren fuhren mit allen Geschützen auf und hatten binnen Sekunden die gesamte Halle auf ihrer Seite. Die Finnen lieben ja die Schweden, wenn sie nicht gerade gegen die heimische Nationalmannschaft im Eishockey antreten.Eine der wenigen Bands, die Blast Beats und auch Groove verbinden können, siehe “Fire In The Sky”... Was mich betrifft, Peter Tätgrens anderes Projekt Pain fährt mir leichter in die Gehörgänge, ich fand die Show aber dennoch geil, und die finnischen Death Metal Freaks feierten die Truppe ohnehin ohne Ende ab. Besonders als in Bälde ein neues Album angekündigt wurde. www.hypocrisy.tv (KW)


Satyricon
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Etwas verspätet enterte die Black Metal Ikone die Bühne, rief “The Age Of Nero” aus und legte los, dass die Wände wackelten! Gleich zu Anfang wurde auch mit den Auflösungsgerüchten aufgeräumt und für den Sommer weitere Gigs in Finnland angekündigt... Ebenso brutal wie der Sound auch die Show, und an Fronter Satyr scheiden sich wohl die Geister – was für die einen überwältigend und ehrlich, kam für mich eher grosskotzig-arrogant an.

Nunja, Geschmäcker sind ja gottlob verschieden. Ansonsten nix zu meckern, gnadenlos und ohne Pause das volle Brett, und nach Reaktionen des Publikums gemessen betrifft, waren die Norweger in der Beliebtheitsskala ganz oben. www.satyricon.no (KW)


Amorphis
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Schwer zu vergleichen, welcher Co-Headliner nun mehr bejubelt wurde, und durch die Verspätung konnten wir den Gig nicht in voller Länge geniessen. Nunja, dazu ein lachendes und weinendes Auge – der Sound war nicht gerade astrein, Tomi Joutsens Clean Vocals klangen anfangs etwas schräg... Ältere Songs, u.a. “Against Widows”, wurden in einem langen Medley verarbeitet, von den All Time Faves gabs u.a. “The Smoke”, “Into Hiding” sowie als Überraschung das selten gespielte “Exile of the Sons Of Uisliu”.

Ungewöhnlich, in der Serie “brillianter Shows” einen mal nicht sooo brillianten Gig mitzuerleben (was den Sound betrifft). Spielfreude und Interaktion mit dem Publikum machten jegliches Defizit aber locker wett... Die Band sollte am nächsten Tag auch gleich zweimal bei den Awards abräumen... www.amorphis.net (KW)




Samstag 20.2.2010

Live Metal Brunch
Zwar sind wir nach der langen Nacht gestern noch viel zu müde, aber gibt es etwas neues namens Live Metal Brunch, das man sich nicht entgehen lassen darf. Im beliebtesten Plattenladen der Stadt serviert wird ein drei Gänge Menü, als Vorspeise eine „akustische“ Version der Kriegsgötter Sotajumala, die ihr neues Album vorstellen.

Als Hauptgang bekommen wir einige Songs von Suburban Tribe zu hören, bei denen der charismatische Sänger Ville Tuomi dafür sorgt, dass auch der letzte verkaterte Gast wieder die Lebensgeister in sich spürt.

Danach folgt ein Fresh Act The Man Eating Tree, der so einige interessieren dürfte, die neue Band von Ex-Sentenced Drummer Vesa Ranta. Zur Nachspeise stellten sie 5 ihrer Songs vor, um schon mal einen Vorgeschmack auf das hoffentlich bald erscheinende Album zu geben. Eines ist klar, diese Band geht nicht spurlos an einem vorbei. Die gefühlvollen Songs, die hin und wieder mit den alten Sentenced Gitarrenriffs an längst vergangene Zeiten erinnern, treffen direkt ins Herz. Die Musiker spielen ihre Instrumente mit einer Leidenschaft, die man so nur selten sieht und dies ist auch bei jeder einzelnen Note zu hören. (SM)


Turmion Kätilöt
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Anfänglich machte sich Enttäuschung breit, trug Sänger Spellgoth doch so viele Klamotten wie sonst nie – nunja, wie gesagt, anfänglich... Musikalisch stimmte ohnehin alles, die Industrial-Metaller aus Kuopio hatten mit den ersten Riffs von “Verta ja Liha” (Blut und Fleisch) die Menge im Griff. MC Raaka Pee hätte die “Kuopio sucks, Helsinki rocks” Sprechchöre gar nicht notwendig gehabt, das Publikum machte begeistert mit. Ein neues Album wurde noch für dieses Jahr angekündigt (www.turmion-katilot.info) (KW)


Insomnium
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Dann war es mal wieder Zeit für die Schlaflosen und ihren headbang-geprüften, Premium Melo-Metal. Obwohl Insomnium derzeit eine der angesagtesten finnischen Kappellen ist (kurz nach dem Gig gab´s zwei Finnish Metal Awards), durften die Jungs aus Kotka auch nur 30 Minuten spielen, welch Schande, denn die Hütte war voll und alle gingen ab wie Schmidts Kätzchen. Schön, aber viel zu kurz. www.insomnium.net (KG)


Wie vermutet, stellte sich die Drummer Competition auf der Musamaailma-Stage als Insider-Veranstaltung raus und war daher auch nicht so voll wie bei den Clinics oder Gigs. Eine Experten-Jury bewertete das dargebotene 3min Solo von Nachwuchs-Trommlern. Für Nicht-Drummer in etwa so spannend wie Farbe beim Trocknen beobachten... (KW)


Esa Holopainen & Tomi Koivusaari
von Amorphis beantworteten auf der Musamaailma -Bühne die Fragen von Radio Rock-Moderator Jone Nikula und zahlreich erschienen Zuschauern. Leider wird nie an die internationalen Gäste gedacht und ausschließlich in Finnisch geredet. Zumindest den einen oder anderen Witz von Tomi konnte man trotzdem verstehen und das machte die Sache wenigsten hin und wieder interessant. (SM)


Finnish Metal Awards
Amorphis räumten zweimal ab, einmal in der Kategorie “Bester Sänger” (vor Petri Lindroos, Ensiferum, und Stam1nas Antti Hyyrynen) - Tomi Joutsen war nicht persönlich anwesend, aber “der andere Tomi” in der Band (Koivusaari, git) und Band-Boss Esa Holopainen nahmen stellvertretend seinen Award und später noch den fürs “Bestes Cover” (“Skyforger”, gestaltet von Travis Smith) entgegen. Selbiges verfehlte nur knapp den Preis fürs “Beste Album” ...

… den räumten nämlich Insomnium für “Across The Dark“ ab, und auch dieser Act musste nochmal auf die Bühne, um den Preis für “Band des Jahres” abzuholen, wobei sie u.a. Ensiferum hinter sich liessen. Demo-Band des Jahres wurden “Ghoul Patrol”, Newcomer des Jahres “FM2000”.

Den Titel “Musiker des Jahres” nahm Alexi Laiho (Children Of Bodom) auch tatsächlich persönlich entgegen.
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Survivors Zero
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Diese Band sticht hervor wie ein rostiger Nagel, das behauptet zumindest Bassist und Ex-Finntroll Mann Tapio Wilska und er hat recht. Seien es nun die brutalen Death Metal Klänge fernab jeglicher sonst so üblichen finnischen Melancholie oder Gastmusiker in Unterhose, man bekommt endlich mal was Unterhaltsames geboten. An diesem Abend wurden definitiv keine Überlebenden hinterlassen. Und das ist auch gut so. www.survivorszero.com (KG)


Leverage
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Eine Besondere Ehre zollt den Herren von Leverage sie werden von dem Metal-Nachwuchs Rony angesagt. Der kleine ist in Finnland bekannter als manche Band und lässt mit seinen 6 Jahren die Herzen höher schlagen und erfreut alle mit seiner Anwesenheit. Die Band selber erwartete eigentlich nur ein paar verirrte Seelen vor der Bühne bei ihrem Auftritt, daher waren sie nicht schlecht überrascht, als sie in eine prallgefüllt Halle schauten. Mit dem Opener Wolf & the Moon sorgten die Herren gleich für eine ausgelassene Stimmung und die Halle bebt förmlich. Obwohl das Set nur 30 Minuten hätte dauern sollen, spielt Leverage 45 Minuten mit den rockigsten Songs, die sie in ihrem Repertoire haben. Mit diesem Gig haben sie sicher einige Fans mehr. www.leverageband.com (SM)


Swallow The Sun
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Ich wusste es zu schätzen, dass die Jungs einen meiner Lieblingssongs “Into The Gloomy Light” erst nach dem “Überlebenskampf im Fotograben” anstimmten; los gings mit “These Woods Breathe Evil”, auch der Opener des aktuellen Albums “New Moon”. Lustigerweise kloppte der “Neue”, Drummer Kai Hahto, nicht bei den brutalen Blast-Beats sondern ausgerechnet beim eher ruhigen “Don´t Fall Asleep” ein Loch in die Snare... sein etwas verfrickelterer Stil ist auf alle Fälle ein Grund, live mehr als sonst auf die Drums zu achten.

Dass STS mittlerweile zu den grossen Acts in ihrer Heimat zählen, zeigte sich nicht nur am Publikumszuspruch, sondern auch am Jubel, als die ersten zarten Töne von “The Giant” erklangen. Bei “Lights On The Lake” erschien Gastsängerin Aleah live auf der Bühne, ehe “Swallow” den Abschluss bildete – einfach eine klasse Band, die man sich einfach immer und immer wieder ansehen muss – also nix wie hin, wenn sie mit Katatonia bei euch auf Tour Station machen! (siehe STALKER Tourdates oder www.swallowthesun.net) (KW)


Apocalyptica
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Wie schon beim Siba-Fest (siehe Bericht hier ) lag der Programm-Schwerpunkt eindeutig auf Metallica-Covern wie z.B. Seek and Destroy, das härteste Celloensemble der Welt überraschte aber auch mit einem neuen (sanften) Song, wo Drummer Mikko Sirén erstmals an Bassgeige zu hören war. Als Gastsänger wusste erneut Tipe Johnson bei “I´m not Jesus”, “Life Burns” und “I don´t care” zu begeistern.

Anfängliche Befürchtungen, dass es Soundprobleme geben könnte, stellten sich als unbegründet heraus. Sepulturas “Refuse Resist” oder “Inquisition Symphony” von diesem Metal-Act mit ungewöhnlichen Instrumenten zu hören, ist immer wieder ein Hammer, der Jubel war dementsprechend gross, ebenso das Gedrängel vor der Bühne, es wurde eng im Saal... www.apocalyptica.com (KW)


Wie nun Sonata Arctica u.a. mit Pyroshow das Publikum begeisterten, konnten wir organisationstechnisch leider nicht mehr persönlich miterleben – wie einige andere auch versuchten wir, noch den letzten öffentlichen Bus in die Stadt zu kriegen... nicht immer ein Vorteil, der Headliner einer finnischen Veranstaltung zu sein... Laut Fan-Berichten zeigte die Band keinerlei Müdigkeit trotz der späten Beginnzeit, es blieb bis Konzertende um 2.30 h rappelvoll bis ganz nach hinten. Die Setlist enthielt größtenteils Material der letzten Alben ("Flag In The Ground", "The Last Amazing Grays" und "Juliet" vom aktuellen Album), div. Singleauskopplungen "Paid In Full" und "Don´t Say A Word" und Klassiker wie "FullMoon", an Pyros wurde nicht gespart, und zum Schluss kam der altbekannten "Vodka"-Song. www.sonataarctica.info (KW)


AutorInnen / FotografInnen: Kathleen Gransalke (KG), Sandy Mahrer (SM), Klaudia Weber (KW)

Klaudia Weber


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