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Wacken Open Air - Road Show 2006

2006-04-27
Stadt / City Berlin 
Land / Country Germany 
Web www.wacken.com
 
Veranstaltungsort:
Location
Kato 
Datum / Date19 Apr 2005 

Die Festivalsaison steht vor der Tür, was gäbe es da besseres, als den Appetizer des Familienfestes für Metaller, die Wacken Road Show des Wacken Open Airs mitzunehmen? Eben.

So kam es, dass trotz guten Wetters schon 15 Minuten vor Beginn das Haus recht voll war und das Kneipenabteil sich über guten Zuspruch freuen konnte. Spellbound und Noise Forest partiell, Orphaned Land und Ensiferum profitierten so deutlich von den guten Standtortfaktoren.



Spellbound zelebrieren Thrash Metal der Marke der traditionellen Made in Germany, trotz erst eines Albums konnten sich die Spellbound-Herren anfangs über einige Leute, die voller Erwartungsfreude und mit Neugier vor der Bühne standen, erfreuen. Der übliche Halbkreis vor der Bühne ließ sich auch nicht von der etwas animationslosen Show abhalten, ordentlich abzufeiern, der Rest besaß eher mangelndes Interesse, sodass sich viele Leute zurück in die Bar begaben.



Wenn ein Name zu einer Band passt, dann zu Noise Forest, die Titulierung verspricht das, was der Metalcore//Death Metal-Mix verspricht. Das Publikum wurde nun langsam warm, das Stimmungslevel stieg zwar noch nicht in den roten Bereich, aber die Fans zeigten jetzt mehr Begeisterung trotz der Soundprobleme als bei Spellbound, vielleicht auch, weil im Vergleich zu den Vorgängern mindestens das Doppelte an Bewegung auf der Bühne war. Der massive Groove tat sein übriges, um ein Mehr an Stimmung zu erzeugen. Dennoch warteten viele lieber auf die beiden Hauptbands



Die Israel-Metaller Orphaned Land besitzen mehr als einen Exotenbonus und so herrschte schon vor Auftritt ein gespanntes Warten in den Reihen vor. Die Band überzeugte durch eine extreme Spielfreude, die sich besonders beim kurzhaariger Gitarristen Yossi Sa'aron äußerte, der permanent am Grinsen war. Sänger Kobi Farhi fuchtelte andauernd zum Amüsement der Anwesenden mit dem Mikroständer herum, war dabei jedoch dem Gesicht nach emotional sehr in seinen Songs gefangen. Besonders das Publikum in Bühnennähe war extrem begeistert und genoss feiernd, tanzend und headbangend den Gig mit zahlreichen Hits. Die Mädchen mit der Israel-Flagge, die ganz vorn dabei waren rundeten den positiven Eindruck nochmals ab.



Geschätze 65% und gefühlte 99% aller Gäste trugen Ensiferum -Shirts, die Party hatte bereits begonnen bevor die erste Note ertönte. Das Publikum gar nicht erst Halle verlassen, alle blieben nach Orphaned Land direkt stehen. So was sieht man selten, auch dass der Bar-Bereich wie ausgestorben ist. So etwas spricht für den Ruf und die Live-Qualitäten der Folk Death Metal-Heroen um Sänger Petri Lindroos, der mit dem bewährten Kuh-Cowboyhut auftrat, sodass noch vor Beginn der Show bereits dickes Gejubel entbrandete.

Der erste Ton sorgte dann für totales Ausrasten des Saales, der opulente Sound im Kato ließ den ersten Song "White Storm", "Dragonheads", "Warrior's Quest", das Amorphis-Cover "Into Hiding, "Tale of Revenge", "Windrider", "Treacherous God", "Hero In A Dream" und "Token Of Time" wie immer in bezauberndem Licht erstrahlen. Als Zugabe gab die Band die ultimative Hymne „Battle Song", dass einfach nur attestiert werden kann, dass der Mob NUR am feiern war, alle, wirklich alle (ob kurz oder langhaarig)schüttelten die Köpfe und sangen aus vollem Leibe mit. Amüsant war besonders der betrunkene Stagediver, der beim ersten Versuch fast stürzte, sich dann aber an den Mikroständern festhalten wollte und Gitarrist Markus Toivonen fast das Mikro-Teil entriss. Der erste Sprung endete in unsanfter Bodenlandung, beim 2. Anlauf klappte es schließlich besser. Am Ende waren alle quietsch-vergnügt und zufrieden, wenn auch ausgelaugt nach der heroischen Orgie.

Bestens vorbereitet können die Festivals nun kommen!



Ingo Gießmann, translation: Klaudia Weber


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8/10



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