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- Rezension: AUDIO CD -


Lacrimosa

2009-08-26
Titel / Title Sehnsucht 
Label Hall of Sermon 
Web www.lacrimosa.ch
 
Gesamtspielzeit
Total run time
57:88 
Vö/Releasebereits erschienen / already released 

Die neue CD von Lacrimosa - derzeit auf Tour, checkt unseren Tourkalender - beginnt mit minimalistischem Gitarren- und Pianoduett und leitet über in das dramatische Pathos, das Lacrimosa von jeher umgab – 8 Minuten lang, die Empfehlung der Musikindustrie ignorierend, wird der Hörer eingeladen, sich entsprechend Zeit zu nehmen, in die Stimmung des Albums einzutauchen. Lacrimosa als die Bühne, auf der sich die Seelenzustände Tilo Wolffs theatralisch zwischen schwermütigem Wohlklang und leidenschaftlichen Ausbrüchen darstellen. Die Lacrimosa-typische Verbindung unterschiedlicher Einflüsse aus Rock, Metal, klassischer Musik und kabaretthafter Poesie werden auch bei „Sehnsucht“ zelebriert und zwar erheblich aggressiver und gitarrenbetonter denn je. Diese Härte wird auch stimmlich aufgegriffen, der Vortrag der Lyrik bis ins gellend Dissonante übersteigert. Das Thema „Sehnsucht“ provoziert offenbar zu einer expressiveren Interpretation, geradezu im literarischen Sinn eines Musiktheaters der Gefühlsprojektion.

Nach einem rockenden „Mandira Nabula“, gönnt sich die Platte eine elegische Ballade - „A.u.S“ - mit heiserer, raunender Stimme, um mit „Feuer“ inklusive Orchester und Kinderchor hasserfüllt wieder loszufegen, gesanglich gewisse Parallelen zu Das Ich-Sänger Stefan Ackermann suggerierend. Durch diese Art erhält der sonst eher eingängige Titel eine individuelle, kantige Prägung. Mit „A Prayer for your heart“ schafft seine Partnerin Anne Nurmi einen irritierenden Kontrast, da sie auf sanften, melodiösen Liedaufbau setzt, nicht auf zornige Eruption. In diesem Lied zeigt sie Varianten vom tiefen, verruchten Timbre bis zu hohen, zerbrechlichen Tönen. Mit „I lost my star in Krasnodar“, das während der Russland-Tournee wie eine Tagebucheintragung entstanden ist, haben wir Lacrimosa rocking back in Metal. Und die Mischung macht es: Nach harten Gitarren kommt konzertant mit schönem Pianointro das lyrische „Die Taube“ inklusive Orgel und Trompetensolo. „Call me with the voice of love“ ist mir allerdings zu weich gespült und zu glatt gebügelt, auch wenn es das Album um eine weitere Variante bereichert, aber ohne Düsternis, ohne Schatten.

Viele Ideen haben sich gesammelt, die sich an alte Klangspektren anlehnen und das alte Lacrimosa-Image beschwören, aber doch ein anderes Gewand angelegt haben. Neben der Entscheidung, klarer auf härteren, treibenden Rock zu setzen und weniger in Gefilden konzertanter Melancholie zu schwelgen, hat Tilo Wolff auch stimmlich versucht, seiner Lyrik noch mehr Ausdruck zu verleihen, mit seiner Stimme bis ins Grelle, emotional Übersteuerte hochzufahren. Das braucht einige Zeit, um sich da hinein zu hören. Stellenweise wäre etwas weniger ein Mehr gewesen, aber wo expressionistisch mit Farbe gespritzt wird, landet nicht jeder Farbklecks genau auf der Stelle, wohin er soll. Das erzeugt bei der ansonsten runden und routinierten Produktion jedoch ein Flair des Spontanen, Unperfekten und sehr Persönlichen.

Tracklist:
1.) Die Sehnsucht in mir
2.) Mandira Nabula
3.) A.u.S.
4.) Feuer
5.) A Prayer For Your Heart
6.) I Lost My Star In Krasnodar
7.) Die Taube
8.) Call Me With The Voice Of Your Love
9.) Der tote Winkel
10.) Koma

Andreas Torneberg


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8/10



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