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- Rezension: AUDIO CD -


HIM

2010-05-11
Titel / Title Screamworks: Love In Theory And Practice  
Label Sire Records / Warner Music 
Web www.heartagram.com
 
Gesamtspielzeit
Total run time
47:09 
Vö/Releasebereits erschienen/already released  

Dass ich mir mit einer Review über HIM`s neuestes Werk "Screamworks: Love In Theory And Practice" keine Freunde machen werde, war mir schon im Vorfeld klar, aber irgendwer muss ja drüber schreiben und mit HIM kenne ich mich aus, waren sie doch vor etlichen Jahren mal meine absolute Lieblingsband. Warum mir schon im Vorfeld klar war, dass diese Review hier keine Lobeshymne werden würde? Ganz einfach: Weil nach ihren ersten drei, vier großartigen Studioalben mit "Dark Light" und "Venus Doom" ein Weg eingeschlagen wurde, der sich anhand von zwei Wörtern beschreiben lässt - "Nummer Sicher". HIM haben ihren eigenen, unverkennbaren Stil, quasi ein eigenes Rezept, und nach diesem Rezept kochen sie spätestens seit "Dark Light" konsequent in ihrer Küche. Da wird nicht experimentiert. Überhaupt nicht. "Nummer Sicher". Das kommt vor allem in Amiland gut und wie sehr sich HIM den Erfolg dort gewünscht haben, ist ja kein Geheimnis. Es sei ihnen auch wirklich von ganzem Herzen gegönnt, aber ob die Amerikaner wirklich so einfältig sind, dass sie sich auch in ein paar Jahren noch das immer gleiche Gericht auftischen lassen, wage ich jetzt einfach mal zu bezweifeln.

Gut, nun zum Inhalt. "In Venere Veritas" heißt der Opener und so wirklich etwas einfallen tut mir dazu nicht, weil es genau nach dem klingt, was ich eben mit dem immer gleichen Rezept meinte. Ich wünschte, ich könnte über "Scared To Death" das Gleiche sagen. Das wäre dann wenigstens noch neutral. Aber hier muss ich dann tatsächlich fragen: "What the f***!?!" Mit solch einem belanglosen Geplänkel hätte selbst ich jetzt nicht gerechnet! Es folgt "Heartkiller", die allseits bekannte erste Single-Auskopplung. Nach "Scared To Death" klingt "Heartkiller" fast schon cool, aber objektiv betrachtet ist auch "Heartkiller" nicht sonderlich innovativ.

Bei den nächsten zwei Songs habe ich den Klang der Lieder schon wieder vergessen, bevor die Stücke überhaupt zu Ende sind. Es plätschert alles so vor sich hin... Mir fehlen die Worte! Eine positive Überraschung ist da "Love, The Hardest Way". Man hört Gitarren. Diese könnten zwar lauter sein, aber in diesem Moment tut es schon gut, überhaupt mal ein paar Riffs zu hören.

"Katherine Wheel" klingt zunächst auch okay. Man hört ein Schlagzeug... *grins* Das ständige Gejaule von Sänger Ville Valo á la "Baby, I`m burning for you" geht einem dann aber schon ziemlich auf die Nerven, bevor das Lied sein Ende gefunden hat.

Den Titel "Bester Song der Platte" staubt fast schon mit absoluter Sicherheit "Ode To Solitude" ab. Nachdem man bei "In The Arms Of Rain" fast eingeschlafen war, hört man auf einmal wieder Instrumente und so etwas wie Dynamik. "Shatter Me With Hope" ist im Vergleich zu den anderen Songs auf dem Album jetzt auch nicht sooo schlecht. Auch hier hört man Gitarren. Ziemlich böse, da sterbenslangweilig wird´s mit "Acoustic Funeral (For Love In Limbo)", bevor es mit "Like St. Valentine" wieder etwas rockiger wird. Und wer jetzt meint, die Autorin dieser Zeilen möge eh nur schnellere Rockstücke, der irrt sich, denn vor der Abschlussballade "The Foreboding Sense Of Impending Happiness" mache auch ich einen Knicks. Eine schöne Ballade ohne Schmacht, Schmalz und Seufzer... Sie können es doch noch!

Ja, sie können es immer noch, sowohl rocken als auch mit Balladen berühren. Ob sie`s auch machen, steht dabei leider auf einem völlig anderen Blatt. Was ich ihnen vorwerfe ist noch nicht einmal die "Nummer Sicher"-Schiene, die sie fahren, sondern dass sie ihre Songs mittlerweile dermaßen glattbügeln, dass man teilweise noch nicht einmal mehr ihre eigene Handschrift erkennt. HIM ist mittlerweile Radio-Pop-Rock vom Feinsten und das nicht nur in ihrer finnischen Heimat. Wirklich schade um das Potenzial dieser eigentlich sehr begabten Band. Ich erwarte keine Alben mehr á la "Greatest Lovesongs Vol.666" oder "Razorblade Romance", diese Hoffnung habe ich schon vor etlichen Jahren aufgegeben, aber die negativen Kritiken zu "Deep Shadows & Brilliant Highlights" müssen der Band wirklich schwer zugesetzt haben, denn ab da war es vorbei mit der Experimentierfreudigkeit der Helsinkianer. Und das ist es auch, was sie von ihren Landsleuten und Musikerkollegen wie The 69 Eyes unterscheidet: Auch bei den Eyes mag nicht jedes Album ein absoluter Meilenstein sein, aber sie probieren wenigstens immer mal wieder etwas Neues aus und lassen bei ihren Fans so keine Langeweile aufkommen. HIM tun dies und das in einem Maße, dass man anfängt Bands zu hören, die man zu HIM`s Glanzzeiten noch für einen billigen Abklatsch derer hielt. Ich sage nur "Lacrimas Profundere".

"Love" hier, "Death" dort... Nicht zu vergessen die ganze "Loneliness"... Und all die "Babes" und "Babies"... Wie oft denn noch!?! Ist dies jetzt eigentlich wieder ein Album für die Jungs oder ein Album für die Mädchen? Ich weiß es nicht. Ich habe mittlerweile den Überblick verloren. Ist aber auch nicht so wichtig, oder?

Die nach wie vor bestehende Sympathie für die Band an sich, die unbeschreibliche Dankbarkeit für die guten alten Zeiten und das, was musikalisch noch okay ist an der Platte, lassen mich mit Mühe und Not noch anderthalb Punkte für "Screamworks" zusammenkratzen. Mehr ist diesmal leider wirklich nicht drin. Auch das liebste Essen wird einem irgendwann langweilig, wenn man es jeden Tag serviert bekommt.


Stefanie Singh


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1.5/10



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