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- Rezension: AUDIO CD -


Insomnium

2011-10-13
Titel / Title One for Sorrow 
Label Century Media 
Web www.insomnium.net
 
Gesamtspielzeit
Total run time
43:11 
Vö/Release17.10.2011 

In der Morgendämmerung ihres Bestehens haben Insomnium den Durchbruch mit einem typischen Sound, Können und Originalität geschafft, was auch die zweite Welle des finnischen Melodic Death Metal (und nicht nur den) kennzeichnet. Ûber ein Jahrzehnt hinweg haben diese Jungs sich immer wieder selbst übertroffen, und ihre Musik wurde besser und besser – eine Gewohnheit, die schliesslich zu wohlverdientem Ruhm und fünf Studioalben führte, ein Zeugnis für Qualität und erstklassiges Handwerk. “One for Sorrow” besticht mit dunkler Eleganz und hat das Zeug, das Melodeath Highlight des Jahres zu werden. Während ihr unverwechselbarer Stil die Schönheit des Landes der Tausend Seen beschwört, wurde der Sound des fünften Insomnium Epos mit neuen Elementen verfeinert. Wenn man “Across the Dark” (2009) als intensiven Trip durch die melancholische Mentalität der Band betrachten kann, dann konfrontiert der Nachfolger die Zuhörer mit einem Schuss Positivismus, energiegeladener Gitarrenarbeit (wie schon auf ihrem Debütalbum) und einer Menge clean vocals, die oft die düstere Stimmung eines Songs um 180 Grad herumreissen. Gelegentlich gibt es Verbeugungen in Richtung Meister der Oldschool Göteborg-Szene, als ob die Finnen einen Sonnenstrahl in ihre ursprünglich ernsthafte Musik lassen würden. Jedoch vergessen Insomnium nie, woher sie kommen - trotz dieser Anleihen aus Schweden und der untypischen Produktion von Daniel Antonsson (Dark Tranquillity) - und schaffen ein Album, auf das die produktive finnische Musikszene stolz sein kann.

Nicht unerwartet gibt es erstmal ein schönes “Inertia”, das immer mehr mit den dunklen Growls von Frontmann Niilo Sevanen eskaliert. Eine täuschend sanfte Melodie webt sich in die bekannen Insomnium Riffs, charakteristisch für ihre Alben, während der “Through the Shadows” Refrain mit der klaren Stimme Ville Friman (guitars) überrascht – was schon vor 2 Jahren der CD “Where the Last Wave Broke” eine Menge Fans eingebracht hat. Die wütenden Blastbeats des 7min-Epos “Song of the Blackest Bird” kontrastieren vielschichtige Instrumentalparts angereichert mit akustischen Sounds, Keys und Geigen, was wieder einmal bestätigt, welches gutes Händchen Insomnium bei Melodien haben. “Unsung” ist ein echter Headbanger (abgesehen vom Refrain) und klingt nach Amon Amarth – eine der Inspirationsquellen der Band, aber Niilo & co bleiben Insomnium dank extemer Musik und Vocals. “Only One Who Waits” und “Every Hour Wounds” erinnern an Riffs der frühen In Flames. Das akustische “Decoherence” leitet über zu “Lay the Ghost to Rest” – der zweite fast 8min Song und neben dem grossen Finale der seltsamste, fast doomige Track.“Regain the Fire” entfernt sich von düsterer Melancholie dank seines hellen Ohrwumr-Refrains, aber die Krönung ist “One for Sorrow” – eine pralle Manifestation der Ideologie dieser Insomniacs. Und um das Vergnügen zu komplettieren, bietet die Limited Edition auch noch den Track “Wheather the Storm”, der in Zusammenarbeit mit dem brillanten Mikael Stanne (Dark Tranquillity) entstand, vom zweiten Melodeath Titanen im Stall von Century Media; nicht umsonst hat das Label ja alle beide auf Tour geschickt.

Dieses Album muss man hören, fühlen, verstehen und durchleiden - nicht nur einmal, damit es in vollem fast manischen Ausmass auf deine Seele wirkt. Wenn sie weiterhin Weltklasse-Meisterwerke wie “One for Sorrow” auf die Menschheit loslassen, werden Insomnium auch niemals alleine in ihrem Schmerz sein - ob es ihnen nun gefällt oder nicht.

PS: Insomnium gehen als Headliner im November auf Europa-Tour, mit Before The Dawn und My Grain - siehe STALKER Tourdates.


Dilyana Delcheva, transl. K.Weber


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10/10



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