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- Rezension: AUDIO CD -


Otto Dix

2013-04-09
Titel / Title Mortem 
Label Dizzaster / Gravitator Records 
Web ottodix.ru
 
Gesamtspielzeit
Total run time
60 min. 
Vö/ReleaseDecember 2012 

Durch Europa zieht sich ein Äquator, der Ost-West-Äquator, eine feine Linie zwischen slawischen Mentalitäten und den westlichen. Es ist für Musiker östlich dieser Linie verdammt schwer, im Westen Gehör zu finden, noch schwerer, fast unmöglich, wenn bei Gesängen auch noch die eigene Sprache benutzt wird. So wie bei Otto Dix aus St.Petersburg. Aber das ist gut so, auch wenn sie trotz guten Willens und diversen Auftritten in Deutschland bisher auf wenig Akzeptanz gestoßen sind. Das ist gut, denn nur so klingen sie authentisch und verbindet sich die Sprache und der spezielle Gesang mit ihrer Musik.

Schon immer klangen sie nach dem russischen Osten, aber nie zuvor so östlich wie auf dem neuen Werk "Mortem", das bislang noch nicht im Westen erschienen ist und in dessen Booklet man vergeblich nach den russischen Übersetzungen sucht. Wie Sänger Michael Draw dazu mitteilte, geht es in diesen Texten um die verschiedenen Gesichter des Todes, den Tod von Ländern oder Persönlichkeiten, von Seelen und Körpern sowie den Tod der Menschlichkeit im Allgemeinen.

Die neue Platte ist ruhiger, elegischer und etwas bedrohlicher als die vorangegangenen Produktionen. Elektronischer, melodiöser, manchmal technisch-nervöser "Electro Gothic Wave" mischt sich mit sakralen Mönch-artigen Einlagen, auf denen der sehr spezielle Countertenor von Draw seine getragenen, operesken Melodien entwickelt. Doch er hat sich als Weiterentwicklung um mehr Vielseitigkeit bemüht, indem er versuchte, auch tiefere Oktaven zu ziehen. Dazu hat Komponist Marie Slip seine Programmierung um eine Keyboard-Stimmung angereichert, die retrospektiv an die synthetischen Farben der 80er Jahre erinnert; etwas Kitaro und fast analoges New Wave ist zu entdecken. Die Violine von Peter Voronov hat ihren akustischen Klang als Streichinstrument nahezu aufgegeben und ähnelt mehr denn je einer verzerrten E-Gitarre.

Das Album scheint eine Reise zu beschreiben. Mit dem Titelsong "Mortem" zieht es den Hörer durch den Orient bis in fremdartige Randbereiche im Osten, um am Ende mit "Ars longa, vita brevis" in eine Art Soundtrack französischen film noirs zu münden. Otto Dix ist sich auf dieser Platte grundsätzlich treu geblieben und wird denen, die die Gruppe mögen, auch weiterhin sehr gefallen. Aber es ist nicht nur die russische Stimmung, sondern auch die verspielte, elektronisch verzierte Weise der Komposition und natürlich der spezifische Gesang, die manchem westlichen Musikgeschmack nicht so zusagen mögen. Dies ist definitiv kein Mainstream. Es ist auch nicht wirklich Underground. Es ist Otto Dix.

Tracklist:
01. Аве (4:49)
02. Мортэм (4:54)
03. В Горе И Радости (3:59)
04. 1453 (4:10)
05. Карфаген (4:57)
06. Кровь Моя (3:39)
07. Кто Как Бог (3:24)
08. Огонь Небесный (2:42)
09. Страна Туманов (5:28)
10. Я Хочу (4:27)
11. Гуттаперчевый Мальчик (3:35)
12. Прошлое (5:12)
13. Последняя Пангея (4:46)


Andreas Torneberg


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8.5/10



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