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- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


Sugarplum Fairy

2007-07-13
Stadt / City Bochum 
Land / Country GER 
Web www.sugarplumfairy.nu
 
Veranstaltungsort:
Location
Bochum Total 
Datum / Date23.06.2007 

Bochum Total hat sich mit Besucherzahlen zwischen 650.000 und 850.000 zum grössten Musikfestival im Ruhrgebiet gemausert. Dennoch werden hier nicht nur grosse Namen präsentiert, sondern es gilt nach wie vor als Plattform für musikalische Grenzerfahrungen und Experimente. Die Booker bewiesen auch dieses Jahr wieder ein gutes Näschen und verpflichteten die schwedischen Sugarplum Fairy als einen der Newcomer auf dem Indieparkett.

Weder Wind noch Regen schienen jemanden abzuschrecken, die Besucher strömten nur so in die Bochumer Innenstadt, die an diesem Wochenende aus allen Nähten zu platzen schien. Fast pünktlich um 19.30 riss dann tatsächlich die Wolkendecke auf und Sugarplum Fairy betraten unter gespanntem Beifall die Bühne. Nach zwei Alben und ausgedehnten Touren durch Deutschland und die angrenzenden Länder während der letzten zwei Jahre hatten sich diese bereits einen ordentlichen Fanstab erspielt, und man hatte wahrlich den Eindruck, jener hätte sich an diesem Tag auch komplett vor der Bühne versammelt.



Das solide „Godfever“ vom ersten Album „Young And Armed“ erwies sich als guter Opener, der Band und Publikum perfekt einstimmte, gleichzeitig aber niemanden überforderte. Weiter gings mit „Soul Of The Sun“, die Spannung stieg, um schließlich mit dem Publikumsliebling „Marigold“ die Bombe zu zünden. Alle waren voll da und bereit, bei „It Takes Time, It Takes Two“ fleissig mitzuklatschen. Auch die Band war bestens gelaunt, spielte mit dem Publikum und zeigte sich begeistert von soviel positiver Resonanz. Sogar Sänger Victor, der kürzlich in der Obermaier Verfilmung „Das Wilde Leben“ den jungen Mick Jagger mimte und diesem wirklich auf beängstigende Art ähnlich sieht, hatte mittlerweile seine Sonnenbrille abgenommen. Weiter gings also mit der letzten Single „Last Chance“, die die energiegeladene Stimmung problemlos halten konnte, um dann mit „Please Let Me Try“ auch mal ruhigere Töne anzuschlagen und allen eine kleine Pause zu gönnen. Nach „Morning Miss Lisa“ folgte ein Mix aus „Illusion Of Conclusion” und Oasis´ „Wonderwall“. Schweden hin oder her: Bei dem Haarschnitt, Kleidungsstil und solch einem Cover lassen sich die britischen Einflüsse nicht länger verleugnen. Doch siehe da, auch diese sich selbst auferlegte Prüfung meisterte die für ihr Alter perfekt eingespielte Band ohne mit der Wimper zu zucken. Victor (respektive Liam) mit Schellenkranz und Knick in der Seite und Gitarrist Carl (respektive Noel), weitaus weniger extrovertiert, dafür aber umso bestimmter als musikalischer Fadenzieher schräg dahinter. Das Zusammenwirken der beiden funktionierte ohne Worte, eben Gallagher-like.

Nach dem Intermezzo holten Sugarplum Fairy noch mal ganz weit aus und starteten mit „(And Please) Stay Young“ in den Endspurt des Sets. „Sweet Sweet Jackie“ macht dann sogar die Mami weiter hinten glücklich, und bei „She“ geben Band und Publikum noch mal alles. Viel mehr als eine kleine Zugabe liess der Festivalzeitplan leider nicht zu. Kurz bevor die Schweden also wieder nach Hause fuhren, versprühten sie noch ein wenig Western- Feeling in Form von „Sail Beyond Doubt“, inklusive freigelegtem Oberkörper von Sänger Victor. Die Fans waren mehr als zufrieden und freuten sich, dass es am Ende doch nicht der Liam war.



Fazit: Die Wendung „kleine Brüder von Mando Diao“ trifft mittlerweile nur noch bedingt zu. Denn trotz des Altersunterschieds und der familiären Relationen sind diese Jungs auf dem besten Wege, mit den ´Grossen´ gleichzuziehen, wenn ihnen nicht sogar auf kurz oder lang den Rang abzulaufen…


Nina Remor


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9/10



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