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- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


Blind Guardian / Van Canto / Steelwing

2010-10-27
Stadt / City Osnabrück 
Land / Country GER 
Web
 
Veranstaltungsort:
Location
Halle Gartlage 
Datum / Date21.10.2010 
Bildergalerie / Picture gallery BG_2010 
Photos: Timo Päßler 

Nachdem ihr aktuelles Album ``At the Edge of Time`` wie eine Bombe eingeschlug mit den weltweit höchsten Chartplatzierungen, die Blind Guardian bislang erreicht haben, steht nun die nächste Welttour der Krefelder an. Erfreulich ist, dass Guardian konsequent das umsetzen, was sie in unserem Interview bereits angekündigt haben: Jeden Abend wird die Setlist gehörig durchgewürfelt und ausgetauscht. Lediglich 9 Nummern stehen jeden Abend fest, bei 7 weiteren wird jeden Abend variiert. So haben Guardian bislang schon 32 verschiedene Songs auf dieser Tour gespielt. Eine nette Abwechslung, wenn man mehrere Konzerte besucht.


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Aufgrund von leichten ``Problemen`` mit meiner Wohnungstür, weshalb ich erst einige Zeit dem Schlüsseldienst bei der Arbeit zuschauen darf und so schließlich mit einer halben Stunde Verspätung los komme, verpasse ich den Beginn von Steelwing. Als ich die Halle schließlich gegen kurz nach 19:30 Uhr betrete, ist das Publikum bereits sehr zahlreich vertreten und begeistert sich zunehmend für den Sound der Schweden. Dieser ist nämlich so old school, wie er old schooliger in diesem Alter der Jungs nicht sein könnte. Aber die Authentizität stimmt, die Band ist bereits sehr gut eingespielt und wirkt für ihr junges Alter erstaunlich souverän und professionell. Lediglich etwas mehr Interaktion mit dem Publikum wäre wünschenswert. So beschränkt man sich auf ein Mitsingspielchen bei `Roadkill`, dem Knaller des Sets. Trotzdem beide Daumen hoch!


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Danach kommen Van Canto, die ungefähr genauso massenkompatible Musik wie Apocalyptica in ihren Anfangstagen machen. Nur, dass man bei Van Canto nicht auf Celli zurück greift, sondern Metal a capella darbietet. Da man 5 sehr gute Sänger bzw. Sängerinnen an Bord hat, funktioniert das Ganze prächtig. Zumal man, eine weitere Parallele zu Apocalyptica, um seinen Exotenstatus weiß und deshalb den Set zur Hälfte mit Coversongs füllt. Und das Songs wie `Wishmaster`, `Rebellion` oder `Fear of the Dark` immer gut ankommen, steht wohl außer Frage. Aber auch die eigenen Stücke von Van Canto fallen nicht wirklich ab. Anders als Steelwing sind Van Canto mittlerweile auch sehr sicher beim Umgang mit Publikum. Das Triumvirat aus Können, Songauswahl und Stageacting macht die Show zu einem vollen Erfolg und wärmt die Halle bestens für den Headliner vor.

Waren vor dem Konzert noch einige wenige Tickets zu haben, so platzt die Halle spätestens zu den ersten Tönen von `Sacred Worlds` aus allen Nähten. Alle Arme gehen hoch, als Blind Guardian die Bühne betreten und als die ersten Gitarrensalven das Publikum treffen, wird dieses fast von den Beinen gefegt, so druckvoll ist der Sound. Wer mit dem Opener noch nicht warm geworden ist, der wird es spätestens bei den folgenden `Welcome to Dying`, `Born in a Mourning Hall` oder `Nightfall`. Die Setlist hat es heute wirklich in sich! Sehr erfreulich, dass die Krefelder hier die Routine, die sich mit den letzten beiden Tourzyklen etwas eingeschlichen hatte, wieder verbannt hat und so auch viele Songs präsentiert die man entweder schon lange nicht mehr gehört hat (wie die älteren `Time what is Time` oder `Goodbye my friend`) oder insgesamt nur sehr selten bzw. nie gehört hat (wie die neueren `Tanelorn` oder `Turn the Page`). Ein Großteil des Publikums scheint es ähnlich zu sehen wie ich, denn gerade auch die neueren und neusten Stücke werden heute extrem abgefeiert. Dies war in den letzten Jahren nicht immer so.

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Was die Show anbelangt, setzen Guardian das Konzept der letzten Tour konsequent fort. Statt viel Brimbamborium füllt die Rückwand eine Leinwand für Videoprojektionen. Teilweise sind es die gleichen wie vor 4 Jahren, einige wurden aber auch überarbeitet. Zusätzlich hat man aber auch noch ein Backdrop hinter der durchsichtigen Leinwand aufgehängt. Dies macht sich optisch auf jeden Fall bezahlt! Leider verzichtet man (wieder einmal) komplett auf Pyrotechnik (bis auf bei `A Past and Future Secret`, bei dem man mit kleinen Feuerschalen arbeitet). Auch ist es schade, dass Guardian heute aufgrund der recht kleinen Halle nicht ihre ganze Produktion auffahren können. So bekommt das Publikum die recht nett gestalteten Seitenbanner, sowie den fallenden Vorhang nicht zu Gesicht.
Ein Wort noch zu den Entertainmentqualitäten der Band: Blind Guardian sind nicht die ``typischen`` Rockstars, sondern eher die netten Nachbarn von nebenan. Dementsprechend machen sie auf der Bühne auch nicht ganz so sehr auf dicke Hose, wie es vielleicht der ein oder andere Act tun würde. Das Stageacting und die Interaktion mit dem Publikum haben aber einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht. Hansis Sprüche und Ansagen kommen heute einfach nur gut und, nebenbei erwähnt, wiederholen sich auch nur wenig von Show zu Show.

Fazit:
Ein perfekter Abend, zu dem alle drei Bands ihren Teil beigetragen haben. Der Sound war durchweg spitzenmäßig, ebenso wie die Stimmung. Wäre man nicht Kompromisse bei der Produktion eingegangen, sowohl was die Banner, als auch die Pyros anbelangt, wäre dies ein Anwärter für die Höchstpunktzahl gewesen. So bleibt die Endnote knapp darunter.

Timo Päßler


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9.5/10



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