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- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


Sodom | Die Hard | Sufferage

2011-02-19
Stadt / City Hamburg 
Land / Country Germany 
Web www.sodomized.info
www.diehard.se
www.sufferage.de
 
Veranstaltungsort:
Location
Markthalle 
Datum / Date16 Feb 2011 
Bildergalerie / Picture gallery Sodom_Hamburg_2011 
Photos: Samira Alinto 

Wenn St. Pauli gegen den HSV spielt, kann man in Hamburgs Straßen eine Stecknadel fallen hören. Da braucht es schon ein Geschoss wie Sodom, um die Markthalle zu füllen. Anfangs wurde noch etwas gezittert, wie viele Leute kommen würden, da das Spiel noch lief, als der Support-Act die Bühne betrat.

Auf der ganzen Tour gab es für lokale Bands die Möglichkeit sich als Support zu bewerben und in ihrer Stadt vor Sodom und Die Hard aufzutreten. Die Gewinner wurden von Tom persönlich ausgesucht (STALKER berichtete). In Hamburg hießen die glücklichen Gewinner Sufferage. Ein Freund der Band hatte sie bei der Ausschreibung angemeldet. Die Jungs der Hamburger Death-Metal-Band erfuhren durch einen Anruf ihres Freundes, der nach einem Gästelistenplatz fragte, dass sie daran teilgenommen und sogar gewonnen hatten. Als die Band später nach dem Konzert von Tom Angelripper erfuhr, dass er sie selbst höchstpersönlich ausgesucht hat, wurde es andächtig still, der Sänger „Fröhlich“ etwas blass um die Nase, und seine Bandkumpanen brauchten erstmal ein Bier. Herrlich!



Aber nun zum Auftritt der Hamburger. Vor dem kleinen aber lauten Publikum gab das Quartett alles und spielte 45 Minuten Death Metal, der teils klang wie Cannibal Corpse mit finnischem Einschlag. Das Publikum, das wie schon erwähnt noch alles andere als zahlreich war und aus geschätzten 60 Leuten bestand, verhielt sich bis auf die obligatorischen Erste-Reihe-Mosher noch sehr hamburgisch zurückhaltend. Zum Ende des Sets hin hatte sich dann aber doch mehr Stimmung eingestellt. Kein schlechter Anheizer!

Nach Sufferage waren Die Hard an der Reihe. Mittlerweile war das Spiel der Spiele für Hamburg gelaufen und der FC St. Pauli war der Gewinner. Einige wenige deprimierte HSV-Fans trudelten langsam ein gefolgt von einer riesigen Horde bestens gelaunter St.-Paulianer. Auch wenn die meisten bei Die Hard eher an der Bar gegenüber vom Merchandise-Stand feierten, füllte sich doch langsam der große Saal und Death-Thrash-Metaller aus Schweden konnten dem feierwütigen Publikum weiter einpeitschen. Zu Die Hard kann ich leider wenig sagen, da ich nach Sufferage nur zwei Songs hörte, von dem durchschnittlichen Geschrabbel nicht begeistert war und dann die Chance auf an ein paar Fragen an Bernemann zu dem Sodom Auftritt mit Roberto Blanco wahrnehmen wollte. Sorry, Die Hard.



Zum Sodom-Roberto-Blanco-Zusammenspiel sei soviel gesagt, dass es sich um einen Werbespot für die Deutsche Alzheimerstiftung handelt und ihr ihn bald hier ansehen könnt: http://www.deutsche-alzheimer.de

Als schließlich Sodom die Bühne in Beschlag nehmen, ist die Stimmung im mittlerweile auf etwa 600 Personen angewachsenen Publikum ausgelassen und übermütig wie lange nicht in der Markthalle. Mit großem Hallo werden die drei Ruhrpottler von den Fans begrüßt und gleich von ihnen mit dem Titeltrack vom neuen Album ,,In War and Pieces" niedergewalzt. Bei ,,Sodomy and Lust" ist schon ein ansehnlicher Circle-Pit entstanden, der es mir erschwert, ein paar gute Bilder abzuliefern, aber herrlich anzusehen ist.



Bernemann strahlt während des ganzen Konzerts mit den Fans um die Wette und Tom Angelripper gibt Biere aus, verschenkt sein T-Shirt und bespaßt zwischen den Titeln mit Ansagen. Wie beispielsweise: „Ihr wisst ja, dass ich immer gerne mit euch nach dem Konzert noch einen Trinken gehe“, worauf ein laut aufbrandendes Freudengejohle angestimmt wird, dass dann von ihm durch ein „aber heute nicht…“ abwürgt wird. Der neue Drummer Makka fügt sich super in die Band ein und spielt mit mehr Druck und Präzision als man es erwartet hätte. Während Gassenhauer wie "Agent Orange", „Ausgebombt" und "Nuclear Winter" auf die Menge niederprasseln, springt ein Fan auf die Bühne um einmal ganz laut „St. Pauli!“ ins Mikro zu brüllen.



Mit seligem Grinsen verließen dann glückliche St. Pauli-Fans und getröstete, wenn auch leicht angepisste, HSV-Fans die Markthalle. Hoffentlich kommt Sodom ganz bald wieder. Den einzigen Punkt Abzug gibt es für Die Hard, da hier andere Bands sicher besser gepasst hätten.


Samira Alinto, translation: Ozzy Aikas


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9/10



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