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- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


Dark Decadence Tour 2011: The 69 Eyes / Hardcore Superstar / Crashdïet

2011-04-26
Stadt / City Hamburg 
Land / Country GER 
Web siehe Textende / see text
 
Veranstaltungsort:
Location
Markthalle 
Datum / Date05.04.2011 

Angesichts des Line-Ups war schon bei Bekanntgabe der "Dark Decadence"-Tour klar, dass dies eine der europaweiten Tourneen schlechthin werden würde, die man vor allem als Liebhaber von Goth`n`Roll, Glam-, Sleaze- und Hair-Rock auf gar keinen Fall verpassen sollte, mit The 69 Eyes, Hardcore Superstar und Crashdïet, also der Crème de la Crème der genannten Musikrichtungen. Und wenn dieses Sahnepaket nicht nach Finnland kommt, dann kommt STALKER eben zum ersten der vier Deutschlandtermine in die Hamburger "Markthalle", die erwartungsgemäß aus allen Nähten platzt...


Crashdïet
Unter jubelndem Applaus betritt der nunmehr dritte Sänger von Crashdïet - Simon Cruz - die Bühne, nachdem die anderen drei Bandmitglieder schon die ersten Töne zum Opener "Down With The Dust" angestimmt haben. Crashdïet sind aufgrund ihrer tragischen Bandgeschichte - Der erste Sänger und Gründer der Band, Dave Lepard, nahm sich im Januar 2006 das Leben - auf jeden Fall eine Band, die polarisiert. Die einen lieben sie, ganz gleich ob das aktuelle Aushängeschild der Band gerade Dave Lepard, H. Olliver Twisted oder Simon Cruz heisst, die anderen sehen Dave Lepard als die Seele der Band, die man nicht durch eine andere Person am Mikro ersetzen kann und sollte. Nun, rein objektiv betrachtet machen die Jungs einen guten Job, wenn sie Songs wie "So Alive", "Native Nature" und "Generation Wild" performen. Befasst man sich aber näher mit ihrer History, den einzelnen Alben und Sängern, dann hebt sich das Schaffen von Dave Lepard respektive dem Debüt-Album "Rest In Sleaze" deutlich von alledem ab, was danach kam. Dave Lepard hatte Ausstrahlung, Charisma, Attitude... All das, was seit seinem Tod mehr der reinen Pflege eines bestimmten Images gewichen zu sein scheint. Und so sind es dann auch seine Songs wie "Riot In Everyone", "Queen Obscene / 69 Shots" und "Breakin` The Chainz", die am meisten abgefeiert werden...


Hardcore Superstar
Die zweite schwedische Band im Bunde kommt erstmal auf die Bühne und winkt nett - Nur um dann mit "Sadistic Girls" volles Brett loszurocken! Die komplette "Markthalle" ist vom allerersten Moment an am Toben! Kein Wunder, denn Frontmann Jocke Berg macht ihnen non-stop vor, wie man`s richtig macht und liefert mit Songs wie "Guestlist", "Split Your Lip" und "Bully" den perfekten Soundtrack dazu. Aber nicht nur Stücke aus ihrem aktuellen Album "Split Your Lip" werden zum Besten gegeben; auch Songs früherer Werke wie "My Good Reputation", "Wild Boys", "Liberation", "Bag On Your Head" und selbstverständlich der Mega-Smasher "Into Debauchery" fehlen nicht. Zu lachen gibt es auch einiges: Als Jocke ankündigt, mit Gitarrist Vic Zino nun eine Ballade vortragen zu wollen, singen einige Fans in der ersten Reihe schon voller Vorfreude den Refrain zu "Moonshine". "This is not a ballad!", stellt Jocke daraufhin klar und was folgt ist eine Akustik-Performance zu "Here Comes That Sick Bitch". Später bei "Last Call For Alcohol", als man sich ein paar Fans zum Mitsingen auf die Bühne holt, greift sich einer von ihnen voller Motivation das Mikrofon und singt erstmal die Strophen des Songs. Im Endeffekt war aber nur das Brüllen des Songtitels an entsprechender Textstelle gefragt. Das immer wieder lautstark geforderte "Moonshine" gibt es dann am Ende natürlich auch noch, ebenso "We Don`t Celebrate Sundays", zu dem auch noch mal die Kumpels von Crashdïet auf die Bühne kommen. Nachdem die Jungs von der Bühne gegangen sind, lassen sich so einige Fans völlig erschöpft und verschwitzt auf dem Boden nieder. Aber der Abend geht ja noch weiter...

The 69 Eyes
… und zwar mit den Helsinki Vampires! Auch sie legen mit "Devils" einen gelungen-rockigen Start hin und bei ihrem zweiten Song "Ghettoway Car" geht mir gar das Herz auf - Ein Stück aus ihrer guten alten Sleaze-Rock-Zeit! Das man das noch erleben darf! Während sich jedoch meine Wenigkeit über Songs wie "Wings & Hearts", "Crashing High" und "Still Waters Run Deep" wie ein Keks freut, ist der Großteil der "Markthalle" offensichtlich immer noch dabei, sich von der wilden Live-Action Hardcore Superstars zu erholen, denn bis zur Mitte des Sets von The 69 Eyes tut sich im Publikum nicht viel. Mit der Original-Version von "Velvet Touch" gibt es neben "Ghettoway Car" einen weiteren Klassiker aus dem "Savage Garden"-Album zu hören, doch als das Publikum allmählich wieder zum Feiern erwacht, verlassen die fünf Finnen die Bühne auch schon wieder. Kommen jetzt nur noch die üblichen Zugaben "Brandon Lee" und "Lost Boys" und das war`s dann?

Nein, zum Glück nicht, denn tatsächlich wird noch ein kleines Akustik-Set in die Show eingebaut. Zum ersten Akustik-Song gibt es von Drummer Jussi69, der mal eine Weile hier in Hamburg gelebt hat, eine kleine Liebeserklärung an die Hansestadt und während die Saiteninstrumentalisten der Band schon "Feel Berlin" anstimmen, erklärt er: "The next song is all about Hamburg; forget about fucking Berlin: It`s Hamburg tonight!" Die Menge jubelt und wartet gespannt darauf, wovon Frontmann Jyrki69, der erst jetzt wieder auf die Bühne kommt, nun singen wird. St.Pauli? Reeperbahn? Nein, es bleibt bei Kreuzberg und dem "Checkpoint Charlie Blues". Und vor allem bleibt es bei "Feel Berlin", was für ungewollte Komik sorgt. Da hat die Absprache wohl nicht so ganz funktioniert... Nach dem famosen Elvis-Cover "Heartbreak Hotel" und "Rocker" gibt es dann die zwei bereits erwähnten Standart-Zugaben wieder im elektrischen Format, bevor es für die drei Bands gleich zum nächsten Konzert Richtung Frankfurt geht...

Fazit: Gerade wegen des viel versprechenden Line-Ups hätte dieser Konzertabend fast schon von vornherein ein 10 Punkte-Event werden müssen, doch in der Tat war es das, was vor allem auf das Konto von Hardcore Superstar geht. An ihre wilde Bühnenshow und vor allem an die enorme Bühnenpräsenz Jocke Bergs kam heute Abend nichts und niemand ran! The 69 Eyes überraschten dafür mit sleazy Klassikern und vor allem mit ihrer Unplugged-Performance. Und ein Blick ins Publikum verriet entgegen anders lautender Meinungen, dass Crashdïet auch in Deutschland genug Anhänger haben, so dass man sie ruhig öfters mal in dem Land touren lassen könnte, in dem der Haarspray-Gigant "Schwarzkopf" seinen Hauptsitz hat. In diesem Sinne: Keep the hair in shape and the rest in Sleaze!

www.69eyes.com
www.hardcoresuperstar.com
www.crashdiet.org

& photo: Stefanie Singh


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10/10



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