Warning: mt_rand(): max(-1) is smaller than min(0) in /var/customers/webs/stalker/www.stalker.cd/inc/inc-home.php on line 93 Warning: Illegal string offset 'URL' in /var/customers/webs/stalker/www.stalker.cd/inc/inc-home.php on line 112 Warning: Illegal string offset 'LOC' in /var/customers/webs/stalker/www.stalker.cd/inc/inc-home.php on line 113 Warning: Illegal string offset 'URL' in /var/customers/webs/stalker/www.stalker.cd/inc/inc-home.php on line 130 Warning: Illegal string offset 'LOC' in /var/customers/webs/stalker/www.stalker.cd/inc/inc-home.php on line 131
Home

Das Magazin
Online stalker
Interaktiv
Über Uns
Bannerzone





- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


Soul Kitchen Benefiz Konzert

2012-09-30
Stadt / City Hamburg 
Land / Country Germany 
Web www.soulkitchenhalle.de
 
Veranstaltungsort:
Location
Soul Kitchen 
Datum / Date28 September 2012 
Bildergalerie / Picture gallery Soulkitchen_2012 
Photos: Andreas Torneberg 

Soul Kitchen - eine alte Lagerhalle In Wilhelmsburg am Südrand des Hamburger Hafens - wurde 2009 als Filmkulisse genutzt für den gleichnamigen Film des Regisseurs Fatih Akin („Gegen die Wand“) mit Monika und Moritz Bleibtreu und dient seitdem als Kulturzentrum. Aufgrund des baulichen Zustandes sollte dieser Ort geschlossen werden, doch die Betreiber konnten die Schließung in letzter Minute verhindern und feierten die Wiedereröffnung mit einem Benefizkonzert zugunsten der Halle mit den Hamburger Bands Vakuumulator (Neo-Electronik), Elace (Pop) und Stimmwerk (Soulrock).



Genau genommen war ich nur wegen der Band Vakuumulator gekommen, deren spezielle Fusion aus elektronischer Musik mit Violine und E-Gitarre mir beim diesjährigen Oxmox-Bandcontest sehr gefallen hatte. Aber nicht nur Vakuumulator lieferten wieder ein tolles Konzert, auch die beiden nachfolgenden Gruppen machten ihre Sache dermaßen gut, dass von Langweile keine Rede war und ich gerne blieb und fotografierte (siehe oben auch die Galerie).



Vakuumulator hatte die Aufgabe, den Abend zu eröffnen. Ursprünglich für 20 Uhr vorgesehen, hielt sich aber der Publikumsstrom so in Grenzen, dass doch erst gegen 22 Uhr losgelegt wurde. Wie fast immer in Hamburg bei unbekannten Gruppen, besonders bei denen, auf deren Musik - da individuell - man sich einstellen muss, blieben die Hanseaten anfangs reserviert und nur einige Mutige wagten es, sich der Bühne zu nähern.



Harte Arbeit für Natalia, Maksim und Kirill - die Namen verraten schon die russische bzw. ukrainische Herkunft - ihre Stimmung Im Saal durchzusetzen. Doch ihre Musik, die Klassik mit Metal und ausgefeilter Elektronik mischt und etwas Rap integriert, hat einfach starke Qualitäten. Natalia ließ sehr eindrucksvoll die Geige schluchzen, Kirill kräftig die Gitarre rocken; und Maksim ist der Entertainer und Wortkünstler unter den dreien, der seine reduzierte, auf Essenz zugeschnittene Lyrik mal gesungen, mal halb gesprochen in die Musik einfließen lässt. Vakuumulator hat mal wieder voll überzeugt.



Vakuumulator Website


Darauf folgte Elace, für die demnächst eine gemeinsame Tour als Support mit der bekannten deutschen Elektro-Pop Band De/Vision ansteht. Und in der Tat passt die Musik von Elace sehr gut zu De/Vision und gibt sich einer ähnlichen sanften Schwermut hin, einer unterhaltenden Melancholie, serviert mit gepflegter Introvertiertheit des Gitarristen, im Midtempo mit schönen Melodien spielend. Vergleichsweise lassen sich Elemente von Depeche Mode finden ebenso wie von Placebo. Für den tiefrumorigen Bass und die breit angelegten elektronischen Felder war Multi-Funktionist Daniel Zielonka am Schlagzeug verantwortlich, der zugleich auch als Background-Sänger aktiviert war.



Dem Mangel an vordergründiger Fröhlichkeit war wohl der breite Sicherheitsabstand zur Bühne zu verdanken. Inzwischen waren erheblich mehr Gäste eingetroffen, doch ballten diese sich in dicht stehender Ansammlung, als würden sie auf etwas Bestimmtes warten. Sie warteten jedenfalls nicht auf Qualität oder auf gelungene Lieder. Das war wohl nicht die Art von leichtfüßigem Partypop, den man sich gewünscht hätte. Und wenn der Sänger Andrew Kohlar am Ende sagte, es hätte „ganz großen Spaß gemacht mit euch allen“, dann war das zwar lieb gemeint - aber etwas mehr Engagement seitens des Publikums hätte schon sein dürfen, dann wäre es für die Band sicher noch ergiebiger gewesen.



Elace Website


Nun bog sich der Zeiger langsam auf Mitternacht, und die Nachtschwärmer waren endlich aus ihren Quartieren gekrochen und bevölkerten den Saal. Vielleicht hatte sich auch herum gesprochen, dass in der Soul Kitchen nunmehr Soul gereicht werden würde.



Was die Gruppe Stimmwerk da anbot, war - das muss man auch dann sagen, wenn man nicht auf Soul stehen sollte - vom Feinsten. Mit Linkshänder David Klosinski war ein sehr starker Gitarrist am Werk, der von den 60er-Wah-Wah Temptations-Klängen bis zu ausgefeilten Soli eine Riesenpackung zu bieten hatte. Sehr schön begleitet von fettem Bass, Schlagzeug und einer hintergründig rumorenden Orgel bzw. Keyboards, die dem Sound eine variantenreiche Tiefe verliehen.



Im Zentrum in bester Laune und mit einem erstaunlichen Stimmvolumen im grazilen Körper die Stimme und optischer Mittelpunkt der Band, Bea Jass. Von sanften Balladen über fetzigen Funk bis hin zu einer Breitseite Rock traf die Band offenbar den Nerv dieses Publikums - um diese Uhrzeit an diesem Ort. Es wurde gewippt, geschunkelt, applaudiert und all dies ohne Sicherheitsabstand zur Bühne.



Stimmwerk Website


Draußen beleuchtete der Mond romantisch am zerklüfteten Himmel die Szenerie der stillen Lager- und Fabrikhallen des hafennahen Gewerbegebietes, wo sich die Soul Kitchen befindet, an diesem Tag friedlich vom kalten Oktoberregen verschont. Wollen wir abschließend hoffen, dass dieser Konzertabend mit drei sehr eindrucksvollen Musikgruppen dazu beigetragen hat, dass dies Kulturzentrum bestehen bleibt und weiterhin als Forum für kommende Talente dienen darf!

Mehr Fotos oben in der Galerie!


Andreas Torneberg


Kommentare lesen: 0                           Kommentar schreiben

8.5/10



Loading




Aktuellste Rezensionen
CDs
A Life Divided, Acoustic Revolution, Annabelle Chvostek, Apocalyptica, Babymetal, Bernhard Eder, Big Wreck, Biters , Borealis, Cain´s Offering, Child of Caesar, Corbeaux, Crystal Ball, Donald Cumming, Emerald Sun, ER France, Faith No More, Faith No More, FELINE&strange, Fin Gren, Freedomination , Galar, Hardcore Superstar, Helloween, Iron Savior , Kiske & Somerville, Korpiklaani, Krakow, Lancer, Lord Of The Lost, Lunatic Soul, Matthau Mikojan, Midway, Momentum, Nightrage, Nightwish, Nordward Ho, Powerwolf, Q-Box, Sarah Sophie, Strong Addiction, Tarja, Tellus Terror, The Birdwatchers, The Darkness, The Statesboro Revue, TO/DIE/FOR, Tornado, Tremonti, Tristana, Velvet Six, Whorion, Wilson,
DVDs
Dragonforce,
BÜCHER/HÖRBÜCHER
Dieser Befehlston verletzt meine Gefühle,
Hass,
KONZERTE
Apocalyptica,
Barren Earth / Red Moon Architect / Oceanwake,
Blind Guardian / Orphaned Land,
Dirge / Crib45,
Ensiferum | Insomnium | Omnium Gatherum ,
Faith No More,
Finntroll / Wolfheart / The Man-Eating Tree,
The Poodles / Pretty Wild,
Yellowcard | Less Than Jake | Chunk! No, Captain Chunk,
FILME
Sorry, no entrys
Leider keine Einträge
English Deutsch STALKER MAGAZINE inside out of rock´n´roll